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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kreuzleitwerk sichern - wie ??



f3d
07.01.2005, 15:43
Hallo liebe Seglerpiloten,

wie sichert Ihr eure Höhenruder bei einem Pendel- Kreuzleitwerk ??
Ich finde keine Angaben in der Bauanleitung von Jaro Müller für die Elita.

Danke für eure Hilfe.

MFG Michael

BastelWastel
07.01.2005, 16:15
Hallo Michael!

Also soviel ich weiß muss man die nicht wirklich sichern. Bei mir gehen sie so streng, dass sie von selber halten. Nach jedem Flug schiebe ich sie halt die höchstens 1-2mm wieder zusammen. War noch nie ein problem.

Bernd König
07.01.2005, 19:52
Hallo, Michael.
Ich habe hier (http://www.bnhof.de/~BKoenig/pendbef.htm)
eine kleine Beschreibung wie ich die Pendelruder sichere.

Benjamin
07.01.2005, 20:46
Hallo

Soweit ich weiß, gibt es bei MPX ein Mulitilock für Pedelleitwerk.

MfG
Benjamin

dr.speed
07.01.2005, 21:20
Wenn dein Pendelruder nicht ,wie oben schon beschrieben, so stramm sitzt, dass es " von selbst" dranbleibt, empfehle ich dir folgende Maßnahme: "Mal" den Kohlestift, auf dem die Leitwerkshälften sitzen, mit normaler Tafelkreide an ! ( Farbe und Hersteller egal :D ;) ) Das hilft oft gegen geringes Spiel in der LTW-Befestigung ( und auch sonst..)

kallefly
07.01.2005, 21:56
Das Verbiegen der "Drähte" ist m.E. nur eine Krampflösung. Ich habe gesehen, wie sich ein so "befestigtes" Pendelruder verabschiedet hat, Gottlob konnte der Kollege noch landen.

Ich bevorzuge folgende, wirklich erprobte Methode:

Die zwei Stahl-Drähte werden fest in eine Ruderhälfte eingeklebt. In der anderen Hälfte bekommt das hintere Führungsröhrchen einen Stellring ca. 3 cm von der Wurzelrippe aufgeklebt. Nach der Montage wird die Madenschraube des Stellringes von unten angezogen (5 mm Loch )und damit der Stahldraht festgeklemmt

Bombensichere, einfache Lösung, funktioniert leider nur bei Eigenbauten.

wernerhetzel
07.01.2005, 22:06
Da ich hauptsächlich selbst baue, sichere ich meine Leitwerke auch mit Stellringe die ich in jeder Leitwerkshälfte um das Führungsröhrchen einbaue und von der Unterseite mit einer Madenschraube sichere.
mfg
werner

Hans Rupp
08.01.2005, 08:01
Hallo,

hier (http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=4;t=001271) die Lösung, die ich vom LOGO-Team abgeschaut habe.

Kein Teil zum Verlieren, preiswert und ohne Gummi ;) .

Hans

[ 08. Januar 2005, 08:02: Beitrag editiert von: Hans Rupp ]

Udo Fiebig
08.01.2005, 09:50
Ich verwende auch die von Hans hier vorgestellte Lösung.
Funktioniert einfach und absolut sicher, ist sehr zu empfehlen.

Gruß Udo

Edouard Dabert
02.08.2016, 07:35
Und welches ist nun die LOGO-Lösung gewesen, Hans?!

Der Link funktioniert schon nach 11 Jahren nicht mehr! ;-)

Brauche aber eine Lösung! Danke!

Steffen
02.08.2016, 08:30
Und welches ist nun die LOGO-Lösung gewesen, Hans?!

Der Link funktioniert schon nach 11 Jahren nicht mehr! ;-)

Is ja mal n Ding ;-)

ich tippe mal, der hier ist es:


zur Verriegelung/Sicherung gefällt mir folgende Lösung gut:

Gast_72633
02.08.2016, 08:40
Eine bewährte Lösung sind die vorher erwähnten Multikomplex Sicherungen.
Bestehen aus Plastik, bevorzugt für leichte Leitwerke und schwer zu bekommen.

Die PorscheMethode :D besteht aus einem verklebten Goldstecker auf dem
VerbindungsElement.

Addicted
02.08.2016, 08:48
...das ergibt doch alles unnötiges Mehrgewicht, wo man es nicht braucht!

Hier (http://www.f3j.com/howto.htm) steht es unter "Elevator fitting" wie es richtig gemacht wird:

Entweder man reibt die Stifte/Röhrchen an einer Kerze oder Skiwachs; das Wachs "verklebt" die Steckung schön in den Ruderhälften. Oder im Falle von Kohlesteckungen ritzt man das Röhrchen/Stift mit einer scharfen Klinge tangential leicht an. Dadurch spleisst das CfK leicht auf und verzahnt sich quasi in der Hülse.

Gruß
Chris

Edouard Dabert
02.08.2016, 09:49
Danke schon einmal!

Aber ich bin noch ratlos.

Es handelt sich um einen 4m-Scale-Thermiksegler, der mir sehr lieb und wertvoll ist, von dem ich allerdings nicht weiß und auch nicht mehr herausfinden kann, wie der vorherige Besitzer dieses Problem gelöst hat.

Der Erbauer lebt wohl nicht mehr. Das Modell ist perfekt gebaut, alles ist durchdacht und präzise.
Genau das macht mich stutzig: Er wird dieses 4,95 kg-Scale-Segler doch nicht mit einer Wachsklebung oder einem bloß "verklemmten" in den Himmel geschickt haben?

Das scheint mir nicht zu den eingebauten extremen Details ansonsten zu passen.

Ein Höhenleitwerk ist mit den sehr dünnen Stahldrähten fest verklebt, das andere wird auf der gegenüberliegenden Rumpfseite auf diese zwei Drähte aufgesteckt. Die Drähte sind sogar angespitzt, was mir auch zeigt, dass sich hier wirklich jemand Gedanken gemacht hat, da so das Einfädeln in die Pendelruderanlenkung und die zweite Hälfte des Höhenleitwerks deutlich erleichtert wird.

Dreht man den Rumpf, fällt die nur aufgesteckte Leitwerkshälfte zu Boden, das andere klemmt natürlich ein bisschen mehr, aber kaum.

Es handelte sich bei dem Erbauer um einen in Schwaben wohnhaften, soviel weiß ich. Und deshalb ;) vertraue ich darauf, dass der auch bezüglich der Höhenleitwerksfixierung eine geniale Lösung ausgetüftelt hatte, die vielleicht auch nur in Schwaben während der 1980iger Jahre kurz bekannt war?! ;)

Die Leitwerke sind ansonsten aalglatt.
Habe schon nach Lücken wg. eines etwaigen Feststellringes bzw. eines "Lochs" für einen Inbus-Schlüssel etc. getastet.
Nichts!

Dadurch, dass die Stahldrähte so dünn sind, ist klar, dass ein wenig Stabilität durch sehr guten Abschluss mit dem angeformten Teil des Höhenleitwerks äußerst wichtig ist, was wiederum für Stellringe sprechen würde.

Ich überlege, ob man vielleicht sogenannte Sicherungsringe aufdrücken und aufkleben könnte, da die ja sehr viel schmaler sind:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sicherungsring

Noch jemand Ideen?

Gast_72633
02.08.2016, 10:12
Extra für dich :D
Das sind die tonnenschweren Teile von MPX.
Bestimmt hat noch ein Kollege welche in der Krabbelkiste.

Martin Greiner
02.08.2016, 10:13
Die in dem angegebenen Zeitraum "im Ländle" geflogenen 4 Meter Modelle haben üblicherweise nur durch die leicht gebogenenen Stahldrähte unter Spannung gehalten.
Sehr wahrscheinlich ist es auch an deinem Modell so.
Wenn du natürlich nur eine Leitwerkshälfte dransteckst - wie soll die denn halten?
Musst schon Beide dranstecken und es dann versuchen.

Wenn du eine Stellringlösung möchtest dann kannst du das (mit viel Aufwand) auch nachträglich von unten in eine der Hälften einbauen.
Normal wurden in eine Seite die Drähte fest eingeklebt.

@Schwebman: du brauchst ne neue Waage, falls das Papier mit gewogen wurde... ;-)

Gast_72633
02.08.2016, 10:18
@Schwebman: du brauchst ne neue Waage, falls das Papier mit gewogen wurde... ;-)


Danke für den Tipp !
Die Waage ist sausschlau und hat das Papier "genullt".:D

GC
02.08.2016, 10:24
..
Es handelte sich bei dem Erbauer um einen in Schwaben wohnhaften, soviel weiß ich. Und deshalb ;) vertraue ich darauf, dass der auch bezüglich der Höhenleitwerksfixierung eine geniale Lösung ausgetüftelt hatte, die vielleicht auch nur in Schwaben während der 1980iger Jahre kurz bekannt war?! ;)
...

Auch ich pflege so meine Vorurteile, aber dies ist ja schon fast rassistisch und beleidigend für alle Nicht-Schwaben!:p;)

Ich habe auch schon dünnflüssigen Sekundenkleber über Kohlestäbe laufen und dann abtropfen lassen. So gingen sie dann relativ schwer auf und ab.

Gast_72633
02.08.2016, 10:35
Letzter Versuch:

An den VerbindungsStab wurde ein Goldstecker geklebt.(danke Reiner) :cool:
Wenn du jetzt einwendest, womit ich rechne, dass du keine dicken Verbinder hast,
mußt du eben zwischen den Stahldrähten im Bereich des Drehpunktes, welche einkleben.
Bevor ein abfälliger Kommentar kommt, es ist die Unterseite :p

Addicted
02.08.2016, 10:35
Hier ging es in der Eingangsfrage um einen F3J-Segler - und dafür ist der von mir verlinkte Tipp gedacht. Da geht es halt einfach um jedes Gramm...

Bei einem 5 kg Bomber kann man da natürlich ganz andere Dinge verbauen - von Goldsteckern über Multilocks, Stellringe, Magnete usw..

Gruß
Chris

Gast_72633
02.08.2016, 10:39
AHA !



Er wird diesen 4,95 kg-Scale-Segler
doch nicht mit einer Wachsklebung oder einem bloß "verklemmten" in den Himmel geschickt haben?

Edouard Dabert
02.08.2016, 11:25
Danke, danke, danke!

Aber ich wollte eigentlich herausfinden, wie der Erbauer es wohl gelöst hatte, hoffte wirklich auf eine geniale "schwäbische Tüftlerlösung", weil, wie gesagt, diese dünnen Drähtchen und KEINERLEI mechanischer Ansatz erkennbar?

Eine Wachs-/Klebelösung kann ich mir bei der Perfektion im Übrigen und dem Gewicht einfach nicht vorstellen.
Zumal das Leitwerk doch auch wirklich ständig "arbeitet", d.h. bewegt wird.
Wenn es da - aus welchem Grund auch immer - auch nur eine leichte Tendenz gäbe, schöbe sich das Ganze doch langsam nach außen ....
Auf Magnete habe ich es schon geprüft: Negativ!

Wenn sich nicht bald ein "echter Schwabe im Herzen" ;) meldet und die Lösung präsentiert, werde ich improvisieren mit einem hässlichen faserverstärkten Klebeband. Das ist dann mal hässlich und alle müssen darunter leiden! ;)

Dennoch ist die Sammlung von Tipps natürlich toll.
Danke dafür, insbesondere für die Fotos von Schwebmann.

ps. Wieso hält ein "Goldstecker" denn eigentlich? Ist damit nur der Druck gemeint, der üblicherweise nötig ist, um die Stecker in eine Buchse zu pressen bzw. rauszuziehen?

Hangsegler2
02.08.2016, 11:35
Die in dem angegebenen Zeitraum "im Ländle" geflogenen 4 Meter Modelle haben üblicherweise nur durch die leicht gebogenenen Stahldrähte unter Spannung gehalten.
Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode. Einfach und Gut. Habe auch am Hang nie etwas negatives drüber gehört. Warum soll ich es jetzt anders machen ? Mein Sharon 4200 hat Kohleverbinder. Habe ich so gelassen, wie von Valenta geliefert. Hat sich auch nach ca. 25 bis 35 Flügen noch nie gelöst.

lupos
02.08.2016, 11:43
Tropfen Superkleber auf die Verbinder und schleifen bis der Verbinder "beliebig" stramm sitzt.

Gast_72633
02.08.2016, 11:52
Wieso hält ein "Goldstecker" denn eigentlich?


it´s magic :D

65gt
02.08.2016, 12:33
Hallo,

messen, wie weit der Verbinder ins LW reicht. An einem dünnen
Draht Markierung anbringen. Ans Ende dieses Drahtes ein Tropfen
Sekundenkleber, mit ruhiger Hand bis zur Markierung in die Steckung
einführen, dort den Seku an die Wand der Stechugshüle abstreifen.
Einen Tag warten...probieren...evt.wiederholen.
Vorteil : die Steckung ist nur gegen Ende schwergängig.

Gruß Martin

reinika
02.08.2016, 12:52
Erst mal gibt es keine Kraft am HLW die selbiges zur Seite bewegen würde. Daher tun sämtliche Lösungen, welche auf Reibung basieren ihren Dienst sicher.
Die einzige Ausnahme ist Seitenruderflattern ! Das induziert heftige seitliche Impulse, die ein aufgestecktes zweiteiliges HLW in Sekundenbruchteilen wegschleudern. Dabei tordiert der Rumpf und lässt das ganze SLW eine seitliche Schwingung mitmachen. Das wird meist für flattern am HLW gehalten, was aber äusserst selten ist. Gegen diesen Lastfall versagen aber so gut wie alle Sicherungen an der HLW Steckung.
Der Shark XL bekam damals einen Massenausgleich am Seitenruder deswegen. Dann war Ruhe.
An einem Thermiksegler ist es jedoch unnötig, weil er zu langsam fliegt.

An einem T-Leitwerk ist ein Massenausgleich des Seitenruders schwer zu realisieren. Kennt jemand eine Lösung dafür?

Gruss
Reini

Gast_72633
02.08.2016, 13:49
Erst mal gibt es keine Kraft am HLW die selbiges zur Seite bewegen würde.


Na ja, mag ja theoretisch sein,
bei uns flog einer älteren Alpina ohne Antrieb und ohne Kunstflug eine Hälfte des Höhenleitwerks weg.
Erstaunlicher Weise flog die Brave weiter, wie wenn nix gewesen wäre. :D

Also für mich ist ein ungesichertes HLW Harakiri.

lupos
02.08.2016, 17:50
Hälfte des Höhenleitwerks weg.
Erstaunlicher Weise flog die Brave weiter, wie wenn nix gewesen wäre

Womit bestätigt wäre das die Problematik überbewertet ist.:D

LG Robert

reinika
02.08.2016, 20:26
Genau. Und auch, dass die alte Gummikuh dennoch mit dem Schwanz gewedelt hat ;)

Edouard Dabert
03.08.2016, 11:21
Danke!
Das hört sich gut an und wird viele interessieren.

Aber zumindest bei mir handelt sich um eine Federstahlsteckung mit ca. 2 mm Durchmesser, Länge ca. 12 cm!
Da ist kein Tropfen mehr an der Spitze, wenn ich das Ende erreiche! ;)

Verbiegen geht übrigens auch nicht: Federstahl !

Kerzenwachs: Keine nennenswerte Wirkung.



Hallo,

messen, wie weit der Verbinder ins LW reicht. An einem dünnen
Draht Markierung anbringen. Ans Ende dieses Drahtes ein Tropfen
Sekundenkleber, mit ruhiger Hand bis zur Markierung in die Steckung
einführen, dort den Seku an die Wand der Stechugshüle abstreifen.
Einen Tag warten...probieren...evt.wiederholen.
Vorteil : die Steckung ist nur gegen Ende schwergängig.

Gruß Martin

Martin Greiner
03.08.2016, 11:42
Verbiegen geht übrigens auch nicht: Federstahl !

Das geht natürlich!
Oder meinst du wir haben nur Eisendraht drin gehabt?:D
Wie kommst du darauf dass das nicht gehen soll?

Edouard Dabert
03.08.2016, 11:49
Ich habe es versucht!
Es federt halt wie Sau! :mad:

https://de.wikipedia.org/wiki/Federstahl

Aber gut, ich versuch's nommo ... :rolleyes:

ps. Nö, es federt ... und federt ... und springt ... und federt. Ihr habt Stahldraht gehabt, nicht Federstahldraht? :rolleyes:

Alpinafan
03.08.2016, 12:21
Federstahl federt, und federt, und federt...:rolleyes:
...und lässt sich nicht biegen ?
Nur folgendes Gedankenspiel : Du gibst mir ein 1 Meter langes Stück von diesem Federstahl, und ich verspreche Dir, dass ich damit ein Schleifchen binden kann:p
Ist zwar etwas übertrieben dargestellt, aber Du weisst jetzt sicher, was ich damit sagen will - Du kannst ihn sehr wohl biegen !!
Wenn Du versuchst, nur die letzten 5mm zu biegen, ist es wohl schwierig; muss aber für eine sichere Klemmung auch nicht sein.
Genügt vollkommen, wenn der "Knick" nach vllt. 3 cm ist.
Ganz vorsichtig rantasten, ja nicht zuviel biegen, diesen Knick nur so leicht ausführen, dass es halt so gerade sicher klemmt.
Eine Winzigkeit zuviel gebogen, und Du bekommst den Stahl nicht mehr rein.

Weitermachen !;)

Liebe Grüsse
Jürgen

Gast_72633
03.08.2016, 12:31
Irgendwie kommt mir das Ganze so langsam vor,
wie die Suche nach der Quadratur des Kreises. :rolleyes:

Fox12
03.08.2016, 13:15
von einem SCHWABE .....nimm den HAMMER ....

lege den Federstahl auf den Schraubstock ... oder Amboss .... und Schlag einmal leicht drauf auf das Ende vom Federdraht ... mit dem Finger drüberfahren ob du eine leichte Verformung spürst , oder eben am Rumpf testen ob es hält. ...
wenn nicht ... nochmals stärker draufschlagen .... solange wiederholen bis der Stahl klemmt ....

wenn es zu fest ist oder nicht mehr reingeht kannst mit Schmirgelpapaier die Verformung etwas abschmirgeln ... dann läuft es wieder leichter ...

einfach ...kostenlos ... und in 2 min erledigt ...

Wenn Bedenken bestehen kannst du es an einem anderen Federstahl zuerst testen.

Gruß Jürgen

Papa14
03.08.2016, 21:45
Au weia ... da hört man Ratschläge ... :eek:

Menschenskind, macht doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten! Ein Tropfen Sekundenkleber am Stahl oder Kohlestab verteilen, über Nacht trocknen lassen, feddich. Hält wie blöd und lässt sich trotzdem noch stecken. Keiner meiner Besenstile hat eine andere Befestigung, und bei keinem ist das HLW auch nur einen Millimeter gewandert.

Angst essen Seele auf.

marc-oliver35
03.08.2016, 23:28
Ich trau mich kaum das zu schreiben, aber bei F3J / F5J reichen die HLW Hälften bis vor die Seitenflosse und werden dort mit einem kurzen Stift gegen Torsion gesichert. Gegen Rausrutschen klebt man ein kurzes Stück Tape von vorne über den Spalt, was theoretisch auch einen positiven aerodramatischen Effekt (im mikro-mü-Bereich) haben sollte. Ich vermute aber, daß 1. alle hier Lesenden diesen Tip schon kennen und 2. er dem TE bauartbedingt eh nichts nützt. Daher nur der Vollständigkeit halber...(okay, und weil ich Langeweile habe).

Komm ich jetzt in Fernsehen? :rolleyes:

GC
04.08.2016, 05:55
Herrlich! Der lustigste Fred seit Monaten. :D

Fox12
04.08.2016, 09:47
Au weia ... da hört man Ratschläge ... :eek:

Menschenskind, macht doch nicht aus einer Mücke einen Elefanten! Ein Tropfen Sekundenkleber am Stahl oder Kohlestab verteilen, über Nacht trocknen lassen, feddich. Hält wie blöd und lässt sich trotzdem noch stecken. Keiner meiner Besenstile hat eine andere Befestigung, und bei keinem ist das HLW auch nur einen Millimeter gewandert.

Angst essen Seele auf.

Aber funzt ... lach .... wenn er kein Tropfen Sekundenkleber will , und auch den 2 mm Federstahl nicht verbogen bekommt ( beide Methoden funktionieren natürlich ebenfalls ) dann ist dies eben noch eine Alternative ....

Grüß Jürgen

lupos
04.08.2016, 12:21
Also es gibt AUSNAHMSLOS gebau zwei Möglichkeiten:

- Man sichert die Steckung mit dem Sommerloch
- Man verschließt das Sommerloch mit der Steckung

:D
LG Robert

hänschen
04.08.2016, 12:41
Die - ernst gemeinten - Tipps habe ich nun hier zusammengefasst: http://wiki.rc-network.de/index.php/Pendelleitwerksicherung

lupos
05.08.2016, 17:14
Sekundenkleber am Stahl oder Kohlestab verteilen, über Nacht trocknen lassen

Aktivatorspray für Leute die höchsten 3sec. Zeit haben.:)

LG Robert

DirkSchipper
05.08.2016, 17:51
Verbiegen geht übrigens auch nicht: Federstahl !
Federstahl lasst sich sicher doch biegen? Nur nicht soviel wie z.b. weich eisen, aber es geht.

Bei mir ist das kreuz-stabilo am Alpina 4001 seit jahren so gesichtert.
Das halt bombefest, auch bei über 200km/st.
Die schwierigkeit ist das es nur ein sehr wenig krumm sein darf. Meist biegt man das zu viel. Also vorsicht beim biegen.

Vorausnahme: das stahl geht in ein messing rohr. Ein glass oder kohle rohr wird mit die zeit verschleissen.

Gruss,
Dirk.

Voll GFK
05.08.2016, 18:33
[QUOTE=marc-oliver35;4121132.... Gegen Rausrutschen klebt man ein kurzes Stück Tape von vorne über den Spalt,....[/QUOTE]

TE wird noch einwenden daß sich damit der Schwerpunkt ändern wird. Wie soll man sich da verhalten ? Starten und einen Überziehabsturz riskieren oder berechnen?
Bitte kommt jetzt nicht mit dem Schmarrn, man kann vorne ein viertel Bleikügelchen einbringen. > Wie befestigen, am besten verschiebbar....

Ach ja, wenn mich Graupner nicht jahrzehntelang beschissen hat hab ich eine Zange, mit der ich den Graupnerschen 1,2er und 1,5er Federstählen ein Z verpasst habe.

Vakuum
30.10.2016, 19:56
Hier eine Lösung, die allerdings nur für Selberbauer in Frage kommt:
(Falls das Höhenruder wirklich fest sitzen muss)

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/483262-DS-Diva-Sauerland-Edition-oder-Workshop-Wie-baue-ich-mir-eine-Hangrakete?p=4182576&viewfull=1#post4182576


Gruß
Gregor