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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aus welchem Material?



MatzE36
26.05.2003, 05:15
Moin.

Ich bin ja noch ein anfänger und habe kein "richtiges" Flugtaugliches Modell.

Meine Frage ist deshalb aus welchem Material sollte denn mein erstes Modell sein? :confused:
Es geht bei anfängern ja auch um die Reparaturmöglichkeiten ;)

Mir wurde die Twinstar von Multiplex empfohlen aus Styro.
Allerdings meinten auch einige die wäre zu Giftig für einen Anfänger da sie 2 Motoren hat.

was könnt ihr mir da empfehlen?

Reinhold Krischke
26.05.2003, 09:04
Hallo Matz,

grundsätzlich würde ich Dir empfehlen deine ersten Flugversuche mit einem Erfahrenen Modellflieger durchzuführen, schau einfach mal auf die Modellflugplätze in eurer umgebung da findest Du bestimmt jemanden der Dir hilft.

Ein gut eingestelltes Modell ist die Voraussetzung für den Erfolg beim Fliegen und das kann ein Einsteiger eben nicht alleine machen.

Die Frage welches Einsteigermodell empfehlenswert ist ist schwierig zu beantworten.

Ich bin der Meinung, daß z.B. der TwinStar unter Anleitung ein sehr gutes Anfängerflugzeug ist, ich habe selbst auch einen den ich für die Schulung meiner Söhne einsetzen will.

Mit dem Wingo von Conzelmann haben wir im Verein auch gute Erfahrungen gemacht und die Styropiper von Graupner geht auch nicht schlecht. Das sind die Modelle die ich selber kenne, es gibt natürlich noch unzählige andere, z.B. EPP-Zagi`s, ...

Alle Modelle die ich genannt habe sind aus Styropor bzw. PP-Schaum und einfach zu reparieren.

Eigendlich bin ich aber ein Fan von Holzmodellen z.B. die Stick`s von Höllein, usw. Aber da steht vor dem Fliegen halt immer das bauen der Modelle und auch da kann man viel falsch machen und es dauert länger bis man zum fliegen kommt.

Vielleicht ist der richtige Weg ein EPP oder Styromodell und dann, wenn man den Platz zum selberbauen hat ein Holzmodell, da ist die Beziehung zum Modell einfach anders, nicht nur fliegendes Verpackungsmaterial das man nach Gebrauch entsorgt.

Gruß
Reinhold

MatzE36
26.05.2003, 09:28
Hi, Ich war ja auf einem Flugplatz, und die Leute waren auch sehr nett und Hilfsbereit. :p

Aber eben die sagten das die Twinstar nicht anfänger tauglich wäre.

Die haben mir ein modell ab 1,30m Spannweite empfohlen wegen der besseren eigenstabilität, aber meinten ein 1 Motoriger wäre besser.

aus Styro fanden sie vernüftig(ich auch)

Und jemand der mir was beibringen will hätte ich ja.

Es geht aber um das erste Modell das ich dann ohne Lehrer fliegen sollte. :D

charly-echo
26.05.2003, 09:52
Guten Morgen, Ladies + Gentlemen!
@matze:
Meine Erfahrung (fing vor knapp 2 Jahren mit Modellflug an): es fällt kein Stein aus der Krone, mit 2-axern starten! Habe meinen Filius grade mit der MPX Pico-Cub am L/S-Kabel - tadelloses Einsteigermodell!

Rat- und tatkräftige Hilfe von Kollegen: annehmen, ist unbezahlbar! Mir hat auch Training am Simulator über den Winter sehr viel gebracht.

Noch zum TwinStar: Mit der Orignal-Motorisierung, den (weißen) Günther-Props + 7 Zellen (nicht mehr für den Anfang!) durchaus Anfänger-tauglich! Und auch später immer ein feines Gerät (8-10 Zellen, schärfere Motoren/Props, Kunstflug, F-Schlepps...).

Viel Spaß + raschen Erfolg!
mfg
Christian

gopper0815
26.05.2003, 11:05
Hallo erst mal,

Also ich bin auch ziemlicher Anfänger und kann den Wingo absolut empfehlen. Als ich in den Modellbauladen gegangen bin, hab ich dem Verkäufer erklärt ich sei Anfänger und er hat mir dieses Modell empfohlen. Also hab ich ihn gekauft.

Der Zusammenbau war ein Kinderspiel und nachdem die Akkus geladen waren, gings zum fliegen. Meine flugerfahrenen Bekannten hatten an diesem Tag keine Zeit, aber ich wollte nicht solange warten und habs dann selbst probiert. Nach den ersten Rollversuchen am Boden hab ich etwas mehr Gas gegeben und schwupp war das Ding in der Luft. Aber obwohl es mein erster Flug mit einem Modellflieger überhaupt war, hatte ich Ihn voll unter Kontrolle.

Er fliegt ziemlich langsam und man hat somit genug Zeit zu reagieren. Auch die Landungen sind sehr einfach da durch die langsame Fluggeschwindigkeit auch bei härteren Landungen nicht viel passiert. Sollte dennoch mal etwas zu Bruch gehen: Epoxy drauf und weiterfliegen.

Also ich kann das Ding von Anfänger zu Anfänger nur empfehlen. Mittlerweile hab ich die Schwimmer drangebaut und die Wasserstarts- und landungen machen doppelt Spaß. Für den Winter gibt es dafür Skier um auch in der kalten Zeit damit fliegen zu können.

Nur bei stärkerem Wind sollte man den Wingo am Boden lassen, wenn man noch keine Erfahrung hat, denn durch das extrem leichte Gewicht (ein paar Hundert gramm incl. Motor usw) ist er nicht dann nicht mehr zu kontrollieren.

Ich bin zwar Anfänger und erfahrene Piloten favorisieren sicherlich andere Flieger zum Einsteigen, aber ich hab mit dem Wingo wirklich spielend leicht den Einstieg geschafft.

Mittlerweile bastel ich an meinem ersten Motorflieger rum und freu mich schon auf diese neue Erfahrung.

PeterP
26.05.2003, 15:04
@Matze:

Ich würd dir den Ranger von Robbe empfehlen. Ist ein Styro-Motorsegler mit 2 m Spannweite und ein ideales Anfängermodell.

Crazy7a
26.05.2003, 16:49
Hallo MatzE36

Ich kann nur immer wieder zum Twin Star raten. Ein super Modell. Allerdings wäre es praktisch, wenn du vorher etwas Steuererfahrungen durch Simulatoren oder auch durch Kontrolliertes fliegen bei anderen sammelst.
Es ist war, das der Twins-Star nicht gerade das langsamste Modell ist, aber davon darfst du dich nicht abschrecken lassen. Der Twin-Star war auch mein erstes Flugmodell. Bei mir war der Anfang etwas schwieriger, denn ich bin alleine geflogen, nur unter Kommandos von einem Kollegen, doch es hat trotzdem super funktioniert. Trotz der etwas höheren Geschwindigkeiten fliegt das Modell sehr ruhig und eigenstabil. Außerdem musst du bedenken, dass du wahrscheinlich nach kurzer Zeit bereits annembar fliegen kannst und du dann mehr freude an einem flotten Modell hast. Außerdem kann man ihn giftig umbauen, wenn man erstens die V-Form aus den Flächen lässt und 8 Zellen mit anderen Latten fliegt. Der Twin-Star ist auch ein Modell was schnell aufgebaut und flugfertig ist.
Wenn du mit einem Erfahrenen Piloten fliegst kann er ja für dich starten und du übernimmst in der Luft. Aber der start ist auch ganz einfach, sogar alleine. Die Landung ist genauso einfach. Motor aus und segeln lassen. Für das Gewicht hat er keinen schlechten Gleitwinkel.

Also viel Spaß und viel Glück.

Gruß Fabian

[ 26. Mai 2003, 16:52: Beitrag editiert von: Crazy7a ]

MatzE36
27.05.2003, 13:34
Also ist der Twinstar mit den Standartmotoren und Props schon was füe anfänger und etwas überarbeitet auch Fortgeschrittenentauglich.

Kann der wirklich im Segelflug gelandet werden?
hat der ab werk einen Drehzahlregler oder kann man den problemlos nachrüsten?

hat der eigentlich Querruder oder können die Später nachgerüstet werden?
Mit welcher Fernsteuerung kann ich den betreiben?
bzw. mit welcher Fernsteuerung macht es sinn anzufangen? damit ich diese auch mal ausbauen kann

Reinhold Krischke
27.05.2003, 14:33
Hallo Matze,

Der Twinstar hat Querruder, aber das ist auch für Einsteiger kein Problem. Wenn Du willst kannst Du Querruder und Seitenruder mischen (sog. Kombi-Switch) ist aber eigendlich nicht unbedingt nötig. Nur mit Seitenruder und höhenruder zu fliegen geht wahrscheinlich nicht so toll, aber wie gesagt auch als Einsteiger brauchst Du keine Angst vor dem Querruder zu haben.

Im Bausatz sind zwar die Motoren enthalten, Regler, Akku und Fernsteuerung muß Du noch dazu kaufen.
Alle Modelle gleiten wenn der oder die Motoren aus sind manche gut, andere schlechter. Der Twinstar wird üblicherweise mit abgestellten Motoren gelandet

An die Fernsteuerung werden keine besonderen Ansprüche gestellt, ich denke eine gute Einsteigeranlage ist z.B. die MC12 von Graupner oder vergleichbare Typen der anderen Hersteller sind für den Einstieg ausreichend.

Gruß
Reinhold

MatzE36
27.05.2003, 15:15
Also wären z. B. diese 3 hier was brauchbares für anfänger.

http://www.vogel-modellsport.de/Stage/pd-1308906280.htm?categoryId=1
--------------------------------------------------

http://www.acteurope.de/html/body_sender.html
--------------------------------------------------
http://www.vogel-modellsport.de/Stage/pd988540075.htm?categoryId=2
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mit welchen Servos etc. könnte ich denn in der Twin-Star anfangen?
bzw. welchen akku,empfänger etc. sollte ich nehmen?

Ich will mir halt mal eine brauchbare Grundausstattung zusammensuchen, damit ich nicht nächstes Jahr von vorne mit dem kaufen anfangen muß wenn ichs mal etwas besser behersche.

Die Twinstar würde mich sehr interessieren weil man die ja auch noch für später etwas Modifizieren kann, und eine 2 Motorige hat halt auch ihren reiz :D :D :D

kann man das Styropor eigentlich lackieren wenn man es Grundiert? :confused:

Eckart Müller
27.05.2003, 15:43
Das ist nur eine Maßnahme, um die Bandwurm-URL zu vermeiden... ;)

Klar kannst Du Styropoor lackieren. Zum Beispiel mit wasserverdünnbarem Acryllack oder mit PLAKA-Farbe.

MatzE36
27.05.2003, 15:51
Wird die Lackierung dann auch schön Flächig?

Wie bekomm ich dieses hässliche Styropormuster abgedeckt?
Muss ich da mit Irgendwas füllen?

Was is ne Bandwurm-URL???

Christian Abeln
27.05.2003, 16:57
Es gibt von Molto sogenannten Dekorspachtel.
Den kannst Du mit Wasser verdünnen bis er eine "sahnige" Konsistenz hat, dann aufpinseln. Nach dem Trocknen ist er ganz leicht mit 240er Papier (trocken) schleifbar.
gibt ne glatte Oberfläche :)

MatzE36
27.05.2003, 20:57
Und mit dem Molto-Zeug drauf kann ich ihn auch Lackieren?

hab vor den mit einem Airbrushgerät zu besprühen.

Vieleicht in Schwarz an der Oberseite und Rot für unten. evtl mit Gelben Flügel und Leiterksspitzen.

Aber mal sehen, sowas ändert sich bei mir täglich.

Christian Abeln
28.05.2003, 01:38
Sicher kannste drauf lackieren.
Mit Lösungsmittelhaltigen Farben eben nur mit Airbrush, da die Farbe dann fast trocken auf das Styro kommt.
Ansonsten wirklich wie gesagt mit Plaka Farben :)

Hans Schelshorn
28.05.2003, 08:30
Hallo Matz,

oben schwarz und unten rot???
Design ist ja was schönes. Aber praktisch sollte es auch sein. Und da gilt die golden Regel:
Oben hell und unten dunkel.

An der Form selber kann ein Anfänger nicht immer die Fluglage zweifelsfrei erkennen.
Wenn Du das Ding schon verschönern willst vor den ersten Crash’s, dann mach Dir das Fliegen leichter und mach’s oben z.B. gelb oder Orange. Rot kann schon zu dunkel sein, wenn das Licht abends langsam weniger wird. Und weiß ist wieder zu hell.

Servus
Hans

MatzE36
28.05.2003, 12:39
Wie wäre dann unten Schwarz und oben Orange?

Mit welcher Farbe setze ich dann am besten die Flügelspitzen ab?

Wirkt sich das verspachteln und lackieren sehr Nachteilig auf das Gewicht aus?

habe gelesen das man schon hinter den Tragflächen mit Klebstoff geizen sollte wiel sie dann zu Hecklastig würde.

Lackieren würde ich die Twinstar erst wenn ich ein paar mal damit geflogen bin und sie einigermaßen behersche.
Aber die Serienaufkleber find ich bischen zu bunt.

Eckart Müller
28.05.2003, 13:03
Bandwurm-URLs gibt es dann, wenn im Posting, z.B. in Deinem Posting von 15:15 Uhr, mehrere URLs erscheinen. In der Übersicht "Heutig Beiträge" werden die URLd dann alle hintereinander angeordnet und ergeben demzufolge entsprechend lange Zeilen. Will man nun lesen, muss man dauernd hin und her scrollen, weil die Zeilen länger sind als der Monitor breit.

Hans Schelshorn
28.05.2003, 14:43
Hallo Matze,
das Verspachteln und Lackieren kannst Dir komplett sparen. Das Ding ist aus einem recht elastischen Schaumstoff. Und der kann sich im Flug recht heftig bewegen ohne zu brechen. Spachtel und Lack können da nicht mithalten, sie verschlechtern eher die mechanischen und aerodynamischen Eigenschaften. Wenn Du erst mal geflogen bist, wirst Du feststellen, daß schon in 10 Meter Abstand die unansehnliche Oberfläche nicht mehr auffällt.

Wir haben bei unserem TS einen Großteil der beiliegenden Aufkleber verwendet und zur besseren Lageerkennung rote Folienstreifen auf die Flügeloberseite geklebt.

Natürlich soll man mit Klebstoff sparen, und das vor allem am langen Ende, also hinten. Aber ein paar Gramm mehr Papp im Heck macht nicht viel aus. Aus eigener Efahrung kann ich vor allem empfehlen, das Ruderhorn für das Höhenruder gut festzukleben. Wir haben ein kleines Stück Gfk drübergeklebt, damit’s im Styro besser hält.

Servus
Hans

MatzE36
28.05.2003, 15:21
Also am besten die Lackdosen im baumarkt lassen...

dann werde ich am besten auch ein paar bunte klebestreifen auf die Tragflächen pappen. ;)

Lackieren is ja für die Katz wenn der Lack schon nach wenigen flügen das bröseln anfängt!

Hat jemand schon mal ein Fahrwerk an die Twinstar gebaut???

Sind mit der Maschine eigentlich Bodenstarts möglich?

Also im Serienzustand bzw. mit stärkeren Motoren?
Bilder wären echt Super :D :D