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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie kriege ich meinen E-Segler aus dem Baum?



DH-Vampire
29.06.2002, 18:54
Hallo Leute, war gestern bei Wind fliegen - mit dem Resultat das mein Floh von Schmierer 150 cm Spw. im Gipfel eines Baumes mit ca. 15m Höhe hängt!
Hat jemand von Euch Erfahrung - wie man den da raus bekommt ?
Gibt's irgendwelche Tricks?

Gruß, Olli

MTT
29.06.2002, 19:38
Olli, da gabs vor einiger Zeit einen laengeren thread bei RCLine, mit etlichen Tipps :
http://www.rclineforum.de/cgi-bin/YaBB.pl?board=Segelflug&action=display&num=10544

Gruss, Michael

GC
29.06.2002, 22:54
Olli,
das hat nix mit Wind zu tun! So was ist auch schon ohne Wind passiert ;)

AirWolff
29.06.2002, 23:12
- raufkrabbeln nur wenn Du Dich sichern läßt
- Steigeisen sind von Vorteil
- ein Seil mit etwas Gewicht am Ende und werfen geht bei 15m auch noch
- wenn Du jemanden kennst der bei der Feuerwehr oder Jugendfeuerwehr ist, fragen ... da gibt es lange Leitern und meist sehr hilfsbereite und nette Leute

Andreas

Gregor Toedte
30.06.2002, 10:32
....Bogenschützen sollen auch ein gutes Mittel sein..

Viel Glück

Gregor

Gernot Steenblock
30.06.2002, 11:08
Bogenschütze ist schon die richtige richtung. Nur hinten am Pfeil eine lange Schnurr dran knoten. Dann so über den Ast schießen, daß die Schnur aüber dem Ast zu liegen kommt und man zwei enden hat. Nun versuchen den Flieger durch schütteln los zu bekommen.
Geht das nicht, nimmt mann eine Drahtsäge (gibt es im Survivalshop)
http://www.globetrotter.de/jpg_prod/b/bi04001-.jpg Zieht diese über die Schnur hoch und sägt den entsprechenden Ast einfach ab.
Allerdings wie der flieger dann unten landet ist immer die andere Frage.

bkramer
30.06.2002, 12:40
Hallo !

Mir hat einmal Freiwillige Feuerwehr gegen "Bierentgelt" geholfen ...

LG und alles Gute

Bernhard

DH-Vampire
01.07.2002, 08:13
Danke, werde mich an meinen Nachbarn von der FFW wenden - ich denke 2 Kästen Bier sollten die überzeugen!

Gruß, Olli

Zisch
01.07.2002, 12:54
Da hatte ich auch mal ein Erlebnis...

Die Verhältnismäßigkeit der Dinge......

Die meisten von uns (Modellflieger mein ich) haben es vielleicht schonmal erlebt. Das Modell wird aus der Hand freigegeben, es zieht in eleganter, gradlinieger Form der Schnur entlang nach oben und es folgt ein herrlicher Flug.

Man kämpft mit Wind und Sonne, wenn es gut geht mit Thermik und Wolken. Doch plötzlich, da ist Schluß. Als hätte einer den Schalter aus geknipst. Nix geht mehr. Wo eben noch schönstes Steigen war ist nun gnadenloses Saufen. Tiefer und tiefer. Man interpretiert den kleinsten Flächenheber schon als Chance noch eine Minute Flugzeit dranhängen zu können.

Und dann! Was war das? Huschte da nicht gerade ein Baumwipfel an meinem Modell vorbei? Wie kommt der denn dahin....Oh Näähh!...

Tja, das wars wohl. Mein schönes Modell.

Hat sich natürlich auch der größte Baum in den Weg gestellt. Und das Modell landete (stürzte) selbsverständlich auch auf die höchsten Zweigen des höchsten Baumes.
Oft ist es ja nun so, daß der Verlust des Modelles ja noch zu verschmerzen wäre, aber die Servos! Der Empfänger eventl. Regler und Akku's! Ach was für ein Verlust!

So hat es sich vor ein paar Monaten auch bei uns im Verein (Bergischer Luftsportverein) zugetragen. Und nach vielen vergeblichen Versuchen das Modell zu bergen (sein Leben für einen Empfänger zu lassen wäre wohl doch etwas übertrieben, nur weil die vorletzten Äste meine Kilos nicht mehr halten konnten) hatten wir das Modell, es war ein wunderschöner Amigo III, als Verlust gebucht. Doch am nächsten Morgen klingelte um 7.00Uhr schon das Telefon. "Sofort zum Fluggelände" hieß es, "und vergiß nicht die Kamera".

Nagut, gesagt getan. Und am Fluggelände traf uns dann der Hammer! Da stand eine 25 Tonne schwere Hebebühne mit einem Ausleger der 60 Meter lang ausgezogen werden konnte um scheinbar mühelos ein 2 Meter Balsaleichtgewicht von 1200 Gramm aus dem Baum zu holen!

Soviel zur Überschrift. Da zeigt es sich wieder mal, daß es gut ist, wenn man nette Nachbarn hat, die einem zu Selbstkosten die bestellte Arbeitsbühne zur Dachreinigung für eine Stunde überlassen, nur, um einen verzweifelten Nachbarn (und Modellflieger!) wieder glücklich zu machen.

Und das, ist wohl nicht nur verhältnismäßig nett, oder? http://www.zischonline.de/bergung-01.jpg
http://www.zischonline.de/bergung-02.jpg