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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Unfreie Rücksendungen



hdirekt
31.12.2007, 12:27
Leidiges Thema nach Weihnachten, die Rücksendungen.
Entweder täuscht es mich oder dieses Jahr ist es extrem. Im Laden türmen sich gerade ca. 50 Pakete die zurück gekommen sind. Damit habe ich ja noch nicht mal das riesen Problem, soetwas muss halt in den Verkaufspreis einkalkuliert werden und der Händler muss zusehen was er mit dem zurück gekommenen Material anstellt. Ich bin ja auch teilweise "selber Schuld" indem ich selbst Anfang November gekaufte Teile noch anstandslos zurück nehme, wenn sie denn zu Weihnachten nicht gefallen haben.

Was mich sehr wohl mehr stört ist die Tatsache, dass seit Weihnachten bereits 10 unfreie Pakete an mich versendet wurden. Bei allen haben wir natürlich automatisch Annahme verweigert. Wie oft muss man denn noch auf seine Rechnungen/Lieferscheine/Web Seite schreiben, dass unfreie Sendungen retourniert werden ? Wer glaubt allen ernstes, dass jemand ein unfreies Post Paket für geschlagene 12€ !!! annimmt. Ganz ehrlich, diesen "Service" der Post finde ich sowieso eine riesen Schweinerei. Es kann nicht sein, dass ein unfreies Paket VIER mal so viel wie ein Hermes Paket, GLS Paket oder ein DHL Paket kostet !
Wir halten für Kunden RMA Nummern und kostenlose Paketaufkleber bereit, wenn sie denn die Rücksendekosten nicht vorstrecken möchten.
Sehr gut kommen dann einige Tage später auch immer die Beschimpfungen und Drohungen (teilweise auch direkt vom Anwalt), sobald der Kunde sein 12€ Paket zurück erhalten hat.

Marco

chip
31.12.2007, 12:46
Das nächste Problem wird dann wohl sein wie man zu seinem Geld kommt.
Wenn die Burschen mit ihrem Anwalt kommen kann man das auch. Steht alles im BGB wie ein Vertrag zustande kommt und welchen Folgen das hat.

Ich habe das Paket selbst bezahlt. Wenn ich etwas bestelle brauche ich das und dann bezahlt man das auch. wenn man eine Hose bestellt und diese zu klein ist dann kann man die auch tauschen. ( Mangel, dreimalige Nachbesserung).
Aber sonst immer rumflennen das das Material nicht pünktlich kommt oder sonstiges.

Gast_7088
31.12.2007, 14:39
nun ja. Das mit den unfreien Rücksdendungen ist in der Tat ärgerlich.Aber das Problem lässt sich m.E. einfach lösen.
Sicher hast du den Hinweis das du keine unfreien Sendungen annimmst in den ABG's. Ergänze da doch einfach den Satz das bei unfreien Rücksendungen das anfallenden Porto auf die Rückerstattung angerechnet wird. Oder das die Kosten auf den Auftrag übertragen werden. Und schon bist du da leidige Thema durch. Und Kunden die gleich mit /durch den Anwalt drohen kannst du, denk ich, getrost abschreiben. Und dann die AGB's dem Anwalt senden und die Geschichte damit abschiessen. Zum einen kauft der ohenhin nicht wieder bei dir, und wenn musst du ja kein neues Geschäft mit ihm eingehen. Gemäss dem Motto manches Geschäft ist besser wenn es nicht zustande kommt.

Zu deiner Kulanz auch jenseits der vier Wochen noch gekauftes umzutauschen halte ich für durch aus lobenswert und nicht für eine Dummheit deinerseits.
Heute gehen viele das erstmal nach dem Preis aber spätestens nach dem ersten Problem nach dem Service. Also mach weiter so. Schau dir Länden wie Höllein an oder ähnlich so sollte Service aussehen.
Und wen hier mal wer sich fürchterlich über dich beschwert mach es so wie andere nicht mit diskutieren, so sehr es dich auch reitzt. Problem Kunde und Verkäufer werde im Stillen gelöst.
Einstweilen frohes Pakete auspacken :D
und einen guten Rutsch ein erfolgreiches Jahr 2008.

hdirekt
31.12.2007, 15:12
Aber das Problem lässt sich m.E. einfach lösen.
Sicher hast du den Hinweis das du keine unfreien Sendungen annimmst in den ABG's.

Hatten wir drinne in den AGB. Als wir für den Shop das Gütesiegel EHI bestellt haben, mußten wir aber erfahren, dass soetwas einer der häufigsten Abmahngründe ist und schwups mußte es raus aus den AGB :eek:

Gast_7405
31.12.2007, 15:15
@hdirekt

100 % Vorkasse inkl. Versandkosten erledigen solche Probleme ganz von alleine, dann ists auch egal mit wem du verschickst!

NN nur bei Kunden die schon öfters regelmäßig bestellt haben und es ausnahmsweise mal ganz dringend benötigen.

Auf Rechnung nur gewerbliche Stammkunden mit gewissem Jahresumsatz.

Umtausch oder Rücknahme nur bei Lagerware, Sonderanfetigungen oder Extrabestellungen vom Umtausch ausschließen.
Es gibt Klauseln bei denen du bei nicht zustande kommenden vereinbarten Kauf - Verträgen eine gewisse Aufwandentschädigung z.b. 25% des Gesamtauftragswert einbehalten kannst.

Ach ja, und ordentliche AGB schreibt dir jeder gute Anwalt gegen eine kleine Gage.

Guten Rutsch!
Jürgen
Logo-Cut technische Werbung

Gast_7405
31.12.2007, 15:35
Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. GELTUNGSBEREICH

Alle Lieferungen und Leistungen von Logo-Cut techniche Werbung + Druck erfolgen ausschließlich zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen, soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.
2. PREISE
Die Angebote von Logo-Cut techniche Werbung + Druck sind freibleibend und unverbindlich in Bezug auf Preis, Liefermöglichkeit und Lieferfrist.
Alle angegebenen Preise sind incl. MWST.
Verpackung und Versand berechnen wir nach Gewicht. Bei Nachnahme fallen zusätzlich 6 Euro Bearbeitungskosten an. Die Versankostentabelle fiden Sie unter diesem Link.


3. VERSAND

Der Versand erfolgt auf Kosten und Gefahr des Empfängers.
Die Lieferzeit beträgt ca. 14 Tage nach Eingang der Bestellung, vorausgesetzt die Ware befindet sich auf Lager.

Teillieferungen behalten wir uns vor.

Beanstandungen sind spätestens innerhalb von 8 Tagen nach Empfang der Ware an uns zu melden.

Auch bei Franko-Lieferungen können dem Verkäufer Transportverzögerungen oder Beschädigungen nicht zur Last gelegt werden. Diesbezügliche Ansprüche müssen demnach an die Transportgesellschaft gestellt werden.

Eine bindende Verpflichtung zur Einhaltung der Lieferzeit wird nicht übernommen. Auch bei verspäteter Lieferung ist die Ware anzunehmen, eine Schadensersatzpflicht besteht unsererseits nicht.

Bei Sonderanfertigungen ist ein Umtausch ausgeschlossen.

Hardware und Software sind vom Umtausch ausgeschlossen. Unberechtigte Warenrücksendungen können nur nach vorheriger Vereinbarung und unter Berücksichtigung einer Bearbeitungsgebühr angenommen werden.

4. ZAHLUNG
Lieferungen und Leistungen sind innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, Der Kunde gerät nach Ablauf dieser Frist automatisch, d.h. ohne neue Aufforderung in Zahlungsverzug.
Unzulässiger Skontoabzüge und Zielüberschreitungen werden nicht anerkannt.

Bei Zahlungsverzug werden die gesetzlichen Verzugszinsen in Rechnung gestellt.

Bei Neukunden behalten wir uns das Recht vor, nur per Vorauszahlung des Kunden zu liefern.

Alle Gebühren, die sich aus dem Zahlungsverkehr ergeben, entstehen zu Lasten des Kunden.

5. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Alle gelieferten Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen Eigentum von Logo-Cut techniche Werbung + Druck Verpfändungen und Sicherheitsübereignung unter Eigentumsvorbehalt stehender Waren sind dem Käufer untersagt.

Der Kunde ist verpflichtet, uns unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die Ware dem Zugriff anderer Gläubiger ausgesetzt sein sollte.

Bei Vermögensverfall des Kunden darf Logo-Cut techniche Werbung + Druck zur Geltendmachung des Eigentumsvorbehalts die Geschäftsräume des Kunden betreten und die Vorbehaltsware an sich nehmen.

Bei ausbleibender Zahlung ist Logo-Cut techniche Werbung + Druck zur Ausführung noch vorliegender Aufträge nicht verpflichtet.

Wenn sich eine Bestimmung als ungültig erweist, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgen Zweck möglichst nahe kommt.

Für beide Parteien wird Weiden als Gerichtsstand vereinbart.

chip
31.12.2007, 15:48
Hatten wir drinne in den AGB. Als wir für den Shop das Gütesiegel EHI bestellt haben, mußten wir aber erfahren, dass soetwas einer der häufigsten Abmahngründe ist und schwups mußte es raus aus den AGB


Was heißt EHI und wer hat Abgemahnt?

Danke für die Erklärung.

eifel-power
31.12.2007, 16:02
ich kann das Problem gut verstehen ... aber sobald es eine Internetbestellung ist und über 40 Euro sag ich nur FERNABSATZGESETZT!!! Und somit muss der Versender die Rücksendekosten tragen. (Egal ob es als Päckchen, Paket oder Unfrei gesendet wird - denke die Preisabweichungen zwischen den unterschiedlichen Möglichkeiten der Rücksendung ist hier bei Rechtsstreit hierüber zu vernachlässigen!)

Vorschlag (wie es auch die großen Versender - nicht nur beim Modellbau - machen):
-> direkt einen Retouren-Aufkleber beilegen

Das erspart dem Kunden und dem Versendet unnötigen Aufwand und ist wohl die kostengünstige Variante!

Bei Rücksendung extra noch mal einen Retouren-Schein beim Versender zu beantragen und darauf zu warten ist auch für den Kunden ärgerlich und aufwendig.

Oder sehe ich hier noch was falsch?

Gast_7405
31.12.2007, 16:12
Was heißt EHI und wer hat Abgemahnt?

Danke für die Erklärung.

EHI ist ein wissenschaftliches Institut des Handels

hdirekt
31.12.2007, 16:43
Abgemahnt hat mich wegen den alten AGB keiner, die waren auch von einem Anwalt, nur leider ändert sich im deutschem Recht ja alle Nase lang etwas. Als ich bei EHI das Shop Siegel beantragte, erzählte man mir, dass laut neuestem Recht eine Klausel die unfreie Rücksendungen automatisch verbietet abgemahnt werden kann. Also mußte das raus, auch unser Anwalt bestätigte dies und wollte dafür seinen Kopf nicht mehr hinhalten.
Jetzt steht der Satz, dass wir unfreie Pakete nie annehmen halt auf der Rechnung und allen Lieferscheinen.

Paketschein beilegen werde ich in der Tat mal überlegen, ermuntert leider natürlich zur vorschnellen Rückgabe.

Marco

Gast_7405
02.01.2008, 09:40
Paketschein beilegen werde ich in der Tat mal überlegen, ermuntert leider natürlich zur vorschnellen Rückgabe.

Marco

willst du ein postalischer Baukasten / Teile etc. Anseherservice werden, frei nach dem Motto " lass ich mir schicken, schau ich mir an, gefällt mir nicht, schick ich wieder zurück, Rückschein ist ja auch schon da "?

hsteinhaus
02.01.2008, 10:54
Hallo



Jetzt steht der Satz, dass wir unfreie Pakete nie annehmen halt auf der Rechnung und allen Lieferscheinen.

Zu dem Thema gab es letztens mal einen c't-Artikel. Wenn ich das Fazit richtig in Erinnerung habe, lautete es folgendermaßen: Ablehnung unfreier Rücksendungen begründet Vorleistungspflicht des Verbrauches (Rücksendekosten), diese ist gesetzlich aber nicht vorgesehen. Folglich ist so eine Klausel unlauterer Wettbewerb und damit unwirksam und Abmahngrund. Der Händler sollte unfreie Sendeungen stehts annehmen und kann die Mehrkosten gegen Erstattungsanspruch verrechnen.

Den Artikel kann ich bei Interesse gern raussuchen.



Paketschein beilegen werde ich in der Tat mal überlegen, ermuntert leider natürlich zur vorschnellen Rückgabe.

Löst das Problem vermutlich zu 99% (1% Deppen gibts leider immer) und macht nebenbei auf den Kunden den Eindruck, als würde der Händler möglicherweise sogar von seinen Produkten überzeugt sein, wenn er sich sowas traut...

Grüße,
Holger

hsteinhaus
02.01.2008, 11:02
@Logo-Cut
Lektüretipp für die Mittagspause: §9 AGBG

Grüße,
Holger

Uwe Gartmann
02.01.2008, 11:34
http://dejure.org/gesetze/AGBG/9.html

trodat
02.01.2008, 12:08
Löst das Problem vermutlich zu 99% (1% Deppen gibts leider immer) und macht nebenbei auf den Kunden den Eindruck, als würde der Händler möglicherweise sogar von seinen Produkten überzeugt sein, wenn er sich sowas traut...


Ich würde eher sagen, das beilegen eines Rücksendescheines ermutigt zum Rücksenden der Ware und dürfte die Rücksendequote locker mal ebend verdreifachen. Ich würde das lassen.

Im Endeffekt haben wir genau in diesen (EU) Gesetzen auch gleich die Begründung warum in den letzten Jahren alles teurer geworden ist. Der Verbraucher zahlt durch höhere Preise solche Rücksendespielereien. Rechnet doch einfach mal nach. Eine Rücksendung dürfte einem Händler pauschal so ca. 25€ kosten (Porto hin und zurück, Verpackungskosten, Personalkosten für ein und aus packen und zurückbuchen), ja wenn er die Ware noch als neu verkaufen kann. WEnn nicht hat er vollkommen verloren.
Genau diese kosten werden dann auf den Verkaufpreis drauf geschlagen. :cry:

Nette Idee, bau doch einen Knopf auf Deine Homepage mit dem der Kunde eine Rücknahme von vorn herrein ausschließt. Du könntest ihm ja dafür nochmal einen Rabatt einräumen. Ich zumindest weiß was ich möchte und brauche kein Rücknahmerecht.

hsteinhaus
02.01.2008, 12:37
Ich würde eher sagen, das beilegen eines Rücksendescheines ermutigt zum Rücksenden der Ware und dürfte die Rücksendequote locker mal ebend verdreifachen. Ich würde das lassen.

Warum sollte ich eine Bestellung zurückschicken, mit der ich zufrieden bin? Und wenn ich nicht zufrieden bin, lass ich mich von einem fehlenden Rücksendeschein nun wirklich nicht aufhalten.

Die Rücksendequote hängt m.E. eher von vernünftigen Artikelbeschreibungen und guten Artikelbildern im Shop, Warenqualität und nicht zu letzt Lieferzeit ab. Besonders letzteres ist bei mir sicher der Hauptrücksendegrund. Im Shop Verfügbarkeit grün, nach 1 Woche nachgefragt, nach der zweiten Woche woanders bestellt, nach vier Wochen erste Bestellung doch noch gekommen und retour...



AGBG 9: Ausser Kraft seit 1.1.2002

Sorry, schon etwas her, das ich mich damit beschäftigt habe. Der Inhalt des kompletten AGBG ist wohl jetzt sinn- und weitestgehend wortgleich gleich ins BGB eingeflossen, den genauen Paragrafen weiß mit Sicherheit Google. Das unangemessen benachteiligende AGB unwirksam sind, ist jedenfalls mit Sicherheit nicht abgeschafft worden. Und mit der Übernahme ins BGB dürfte auch klar geworden sein, dass das "Auslagern" strittiger Klauseln auf die Rechnung nix bringt *...

Grüße,
Holger

*) ok, die Herren Abmahnanwälte finden sie nicht so schnell, insofern bringts doch was. Dann darf man aber im Forum nicht drüber diskutieren, sonst findet sie Google doch wieder ;)

Gast_7405
03.01.2008, 09:26
@Logo-Cut
Lektüretipp für die Mittagspause: §9 AGBG

Grüße,
Holger
@hsteinhaus
ich bin kein Jurist, aber ich denke mal §9 AGBG hebt der Satz
" Wenn sich eine Bestimmung als ungültig erweist, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Parteien sind verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgen Zweck möglichst nahe kommt. "

wieder auf, meine AGB hat ein Anwalt aufgesetzt, ich gehe davon aus der weiss was er tut.
Im Streitfall oder bei nichteinhaltung der schriftlich vereinbarten Geschäftsabwicklung landen die Angelegenheit dann auch beim Anwalt.

Ich kann Angebote schreiben, kalkulieren, Buchhaltung, Grafiken erstellen, Proofs erstellen, Drucken, Fahrzeuge 3D verkleben, und ich weiss wen ich zu welchen Konditionen beliefere.

MfG
Jürgen
demnächst Neueröffnung Printstore der Onlineshop (http://www.printstore.1a-shops.eu/)

hsteinhaus
03.01.2008, 09:52
Hallo Jürgen,

wie gesagt, habe mich vor einigen Jahren diesbezüglich auch mal schlau gemacht und beraten lassen. Der Grundtenor war, dass es nahezu unmöglich ist, Risiken auf den Kunden abzuwälzen, wenn er Privatkunde/Verbraucher ist.

Versucht man es trotzdem, ist die betreffende Klausel (nicht die gesamten AGB!) allerhöchstwahrscheinlich unwirksam und hält im Streitfall einer gerichtlichen Überprüfung nicht stand. Zusätzlich stellt eine solche unwirksame Klausel oft auch einen Verstoß gegen das UWG dar, was zu Bußgeld (mit ziemlich vielen Nullen am Ende der Zahl) oder zu einer Abmahnung durch einen Mitbewerber führen kann.

Ich vermute mal, dass aus Deinem Abschnitt 3. sieben von neun Sätzen mehr als problematisch in dieser Hinsicht sind, zumindest wenn Du Geschäfte mit Verbrauchern nicht kategorisch ausschließt. Definitiv sagen kann und darf Dir das nur ein Anwalt. Und selbst Dann bist Du trotzdem derjenenige, der verklagt wird, wenn der Anwalt unrecht hatte.



Ich kann Angebote schreiben, kalkulieren, Buchhaltung, Grafiken erstellen, Proofs erstellen, Drucken, Fahrzeuge 3D verkleben, und ich weiss wen ich zu welchen Konditionen beliefere.

Für die Abmahnung bedarf es keiner Lieferung. Nehmen wir an, irgendein Mitleser hier im Forum kennt einen guten Anwalt und hat lange Weile. Er meldet morgen ein Gewerbe an, welches Deinem nahe kommt und qualifiziert sich damit zu einem Mitbewerber von Dir. Übermorgen lässt er Dir eine Abmahnung schicken und überübermorgen macht er mit dem Anwalt halbe-halbe und meldet das Gewerbe wieder ab.

Grüße,
Holger

Gast_7405
03.01.2008, 15:17
ich denke schon dass er sein gewebe schon einige zeit haben muss, bzw. auch im handelsregister eingetragen sein muss.
zumal er die abmahnung ja auch noch belegen muss, vorwurf tatbestand etc.

aber ich kann mich morgen mal schlau im bezug auf hier diskutiertes machen, da sehe ich meinen anwalt :)

Jürgen