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  • ISDT-Ladegeräte T6 Lite und T8

    ISDT-Ladegeräte T6 Lite und T8

    Ein Gerätevergleich

    Gerd Giese





    ISDT hat seine Angebotspalette an Ladegeräten deutlich erweitert. Nun wird auch die 1000 W-Klasse erreicht. Dazu gehört das T8 (1000 W) und die beiden ähnlich aussehenden Geräte (gleiches Gehäuse) T6 (780 W) und T6 Lite (600 W). Ich hatte nun die Gelegenheit, das T6 Lite und T8 einem Vergleichstest zu unterziehen.
    Perfekt wäre es gewesen, wenn auch das T6 noch rechtzeitig zum Testbeginn eingetroffen wäre.


    Beide Geräte tragen noch den Zusatz „BattGo“. Das bedeutet, dass diese Geräte bei LiPo-Akkus mit integriertem BattGo-Chip zusätzliche Lade-/Entladeinformationen erhalten und so dem Benutzer die Bedienung erleichtert wird. Möglich macht das ein spezieller XT60-Hochstromstecker, der einen dritten Kontakt aufweist (siehe Foto rechte Seite). Erfreulicherweise ist diese Serie zum normalen XT 60 (ohne Zusatzkontakt) kompatibel, nur der „Komfort“ des BattGo entfällt, wenn der dritte Pin fehlt. Diese Technik ist also nur in Verbindung mit dem speziellen XT 60-Hochstromstecker nutzbar, so dass größere Akkus, bei denen höhere Ströme anfallen, momentan noch außen vor sind (ein angepasster XT90 soll folgen). Leider hat es BattGo bis heute nicht zur Serienreife geschafft, so dass man diese BattGo-LiPos nicht flächendeckend erhalten kann. Auch ist bis heute ein Nachrüsten vorhandener LiPos nicht möglich. Bedenken sollte man aber, dass dessen Ankündigung im Sommer 2017 stattfand. Deshalb kann ich nur auf die extra eingerichtete Page (BattGo.org, Chinesischkenntnisse erforderlich!) verweisen. Wer mehr Informationen darüber wünscht oder mit diskutieren möchte, findet auf die richtige Plattform (bezüglich T8).

    Da beide Geräte neben der Menüführung auch das gleiche Äußere aufweisen, schreibe ich einen gemeinsamen Test, Unterschiede werden hervorgehoben. Bei den Geräten T6 Lite und T8 war zum Zeitpunkt des Vergleichs die Firmware V1.0.0.18 bzw. V1.0.0.27 installiert.
    Ich habe bewusst die sehr gut angebrachte Originalfolie auf den Displays belassen, weil ich keinen Grund sah, sie durch die mitgelieferte Schutzfolien zu ersetzen.



    Der erste Eindruck

    SLS und RC-Avenue bietet mit der T6/T8-Serie von ISDT kleine "Wunderwerke" an. Da hält man eine „schwarze Schale" in Händen und wundert sich:"...damit sollen sich also bis zu 1000W bzw. 30 A aufbringen lassen?"


    Technische Daten:

    Version
    T6 Lite
    T8
    Eingangsspannung [V]
    8-32 12-42
    Ladeleistung [W]
    600 1000
    Entladeleistung [W]
    20 20
    Ladestrom [A]
    25 30
    Entladestrom [A]
    5 5
    Balancer-Strom pro Zelle [A]
    1,5 2,2
    Zellenzahl
    1-16 Ni; 1-6S Li/LiHV 1-21 Ni; 1-8S Li/LiHV
    Pb-Spannung [Z]
    1-12 1-14
    Preis [€]
    79,99 99,99
    Abmessungen [mm]
    100 x 120 x 58
    Gewicht [g]
    296
    Bezug




    Die solide Verpackung am Beispiel des T6 Lite. Der Inhalt beschränkt sich auf eine Werbe- und eine Displayfolie. Neben der englischen Kurzanleitung liegt noch eine deutsche Anleitung bei.








    An der rechten Seite ist der Anschluss für die BattGo-Ladeleitung über den speziellen XT60-Stecker (oben im Stecker am dritten Kontakt erkennbar). Der T8 hat eine neunpolige XH-Balancerstiftleiste. Beim T6 Lite fehlen zwei Kontakte (rechts).



    Die linke Seite beinhaltet den XT60-Stecker für die Spannungsversorgung. Die 3,5 mm-Buchse kontaktiert den "scLinker". Zum externen Laden steht die USB-Buchse zur Verfügung. Auf der Rückseite entledigen sich T6 Lite und T8 ihrer internen Wärme.






    Beiden Geräten wurde die neueste Firmware (FW) spendiert. Der notwendige USB-scLinker ist optional erhältlich und erfreulich preisgünstig.






    Startversuch

    Schon nach dem Öffnen der Verpackungen machte sich bei mir eine gewisse Ernüchterung breit (siehe Verpackungsfoto oben). Zum sofortigen Loslegen fehlt ein Hochstromkabelanschluss und ein Paar XT 60-BattGo-Hochstromstecker. Ebenso fehlt ein Balancerboard bzw. eine externe Anschlussmöglichkeit zur Spannungsversorgung. Deshalb mein Appell: Unbedingt gleich Kabel und Stecker mit bestellen und selbst löten. Ein Beispiel, wie es aussehen könnte, ist hier zu sehen.

    Das Balancerkabel (hochflexibel/Silikonkabel) ist eine XH-Verlängerung von Nessel (o.a.). Die XH-Stiftleiste wurde mit einem Cuttermesser zur Stiftleiste "kastriert". Das XT60 Lade-/Adapterkabel habe ich mit 4 mm-Buchsen versehen, da alle meine Ladegeräte 4 mm Hochstrombuchsen besitzen. Aber Vorsicht, bei diesen "universalen Balancer-Stiftkontakten", wie ich sie nutze, existiert kein mechanischer Verpolschutz! Wer hier unsicher ist, wäre mit einem fertigen Balancer-Board für EH- und/oder XH-Kontakte (bis 6s/8s) besser bedient.
    ISDT ist seiner Bedienphilosophie treu geblieben. Und das ist auch gut so, denn diese Struktur ist wirklich intuitiv bedienbar. Sehr gut hat mir das Konzept der Cursor-Wipptaste gefallen und dem mittig angeordneten Bestätigungsknopf. Das Prinzip garantiert ein zielsicheres Treffen und zügiges Ändern einzelner Menüpunkte.



    Technisches

    Was nach der Inbetriebnahme der Geräte erst beim zweiten Blick auffällt und edel aussieht; das T8 hat einen beleuchteten Schriftzug über dem Display, das T6 Lite nicht (unten in der Menü-Collage zu sehen). Prägnant erstrahlt das aktive IPS-Display (2,4" - 320 x 240 IPS LCD). Es bildet bis zu 262 k Farben ab. Hier verspricht die Werbung nicht zu viel, wenn mit einem "Hochkontrast-Display mit breitem Blickwinkel" geworben wird (...Hi-brightness monitor, up to 178° visible ...). Die Helligkeit passt sich gut der Umgebung an, sofern die Automatikfunktion eingeschaltet wurde. So verursacht das Display auch unter freiem Himmel keine Ableseprobleme.
    Die Versorgungsspannung reicht von 8 V bis 32 V (T6 Lite) bzw. von 12 V bis 42 V (T8). Trotz des Hinweises (Zitat der Webpage von ISDT: Complete…anti-spark-Function [Komplette … Antiblitz-Funktion] blitzt es heftig beim Verbinden ab 20 V aufwärts, sowohl eingangs- als auch ausgangsseitig. Wer das verhindern möchte, sollte in die Hochstromzuleitung einen XT90S (Antiblitz Stecker/Buchse) einlöten und damit die Ladegeräte einschalten.
    ISDT gehört zu den Herstellern, die eine nachträgliche Kalibrierung ihrer Geräte zulassen. Ein Check der beiden Lader ergab keine Beanstandung der Spannungs- und Stromgenauigkeit . Die Balancerabweichung erreichte eine maximale Differenz von bis zu 0,021 V/Zelle. Im Grunde völlig ok, aber ich wollte es wissen und nach einem Feinabgleich der Spannungen erreichten beide nur noch um die 0,010 V/Z.

    Hinweis: Bitte diese Kalibrierung nur dann durchführen, wenn man sich sehr sicher ist und ein genaues Messinstrument benutzt (Toleranz unter 0,1% wäre ideal).

    Natürlich interessiert die Ladeleistung. Dazu wurde einmal bei 12,4 V (simuliert eine voll geladene 12V Pb-Batterie) und bei der doppelten Spannung von 24,8 V (simuliert zwei seriell vorgeschaltete 12 V/Pb) mit maximaler Ladeleistung getestet:

    Gerät
    Eingangsspannung [V]
    Pmax [W]
    Bemerkung
    T6 Lite
    12,4
    336
    6S-LiPo wird mit max. 14,5 A geladen
    T8
    12,4
    212*
    6S-LiPo wird mit max. 9,2 A geladen
    T6 Lite
    24,8
    600
    6S-LiPo wird mit max. 25 A geladen
    T8
    24,8
    730
    6S-LiPo wird mit max. 30 A geladen, 8S-LiPo wurde nicht geprüft
    *) Die Eingangsspannung sinkt unter 12 V bei Leistungen höher als 210 W. Das T8 schaltet dann wegen Unterspannung ab!

    Der Wirkungsgrad war bei beiden hervorragend und pendelte sich jenseits von 90% ein.

    Mein Resümee: Dieser Vergleich verdeutlicht, das T6 Lite ist dann empfehlenswert, wenn jemand sehr häufig vor Ort eine
    12 V-Eingangsspannung nutzt. Dagegen empfehle ich das T8 dann, wenn eine 24 V-Versorgung genutzt wird!


    Der Lüfter arbeitet mit abgestufter Leistung und beginnt ab etwa 50 °C Innentemperatur (laut Anzeige) mit niedriger Drehzahl zu rotieren. Werden 55 °C überschritten, läuft er mit voller Drehzahl und dann ist prinzipbedingt ein deutliches Laufgeräusch zu vernehmen. Seine Wirkung ist effizient, da die Abschalttemperatur von <50 °C auch bei höheren Ladeleistungen relativ schnell erreicht wird.
    Die Zusatzprüfung zum „Cross-Over“-Punkt (Wandlerschwingneigung, wenn Eingangsspannung = Ausgangsspannung ist) war reine Routine, da beide Geräte keine Auffälligkeiten zeigten. Nach 32 Minuten meldete das blaue Display "Laden fertig". Danach sind kurze Ladestromimpulse erkennbar, die mit "Trickle-Charge" bezeichnet werden (Erhaltungsladung, dazu später mehr). Bei 34,5 Minuten wurde "Stop" gedrückt und der Strom sank erst dann auf Null. Die acht kurzen Ladestromunterbrechungen dienen der Messung des Akkus-Innenwiderstands, um verlässliche Werte auszugeben.
    Noch schwach ausgeprägtes Cross-Over-Schwingen, was nach rund 13 bis 22 Minuten am Strom-Ripple (rot, Impulsspitzen) gut zu erkennen ist. Dabei näherte sich die Akku-Ladespannung der Eingangsspannung. Bei 12,4 V Eingangsspannung sah es genauso aus. Das T 6 Lite unterscheidet sich hier nicht.
    Erfreuliches kann ich bezüglich der Wandlerregelzeiten berichten. Hier hat es ISDT beim T6 Lite und T8 verstanden, dessen 32-Bit Rechenpower konsequenter umzusetzen. Plötzliche Spannungsschwankungen treten immer an "Zapf-Sammelstellen" auf, wenn sich mehrere Ladegeräte an eine Spannungsklemme teilen müssen. In der Praxis heißt das, wenn die Eingangsspannung "nur" um +/-0,2 V schwankt, ändert sich schlagartig der Ladestrom, teilweise bis zum doppelten Wert. Diese Auswirkungen hat ISDT auf ein erträgliches Maß reduzieren können. Der Strom schnellt "nur" noch kurzzeitig um etwa 33% hoch und die Regelzeit, bis wieder der normale Ladestrom anliegt, wurde auf unter 0,5 Sekunden verkürzt. Sehr gute Ladegeräte erzeugen nur einen kleinen Stromimpuls und regeln innerhalb von weniger als 0,2 s auf den normalen Ladestrom! So gerüstet sehe ich kaum noch Probleme, das T6 Lite und das T8 an "Zapf"-Sammelstellen zu betreiben. Aber auf keinen Fall sollte während der Fahrt aus dem Kfz-Bordnetz geladen werden!




    Wer von ISDT noch die elektronische DC-Last „FD-100“ besitzt, um komfortabel LiPos auf Lagerspannung zu entladen, wird sich freuen, dass die Kommunikation zum Einstellen der Spannungsgrenzen (Lagerspannung) einwandfrei funktioniert. Dazu ist das Linker-Kabel notwendig. In der Abbildung wurde die Lagerspannung auf 3,74 V/Z eingestellt.




    Die Kontrolle der Balancerströme überraschte, weil sie sehr hoch sind und so perfekt zu den hohen Ladeströmen passen. Dadurch verkürzt sich die CV-Phase (Ladestromreduzierung) merklich und man kommt schneller zu voll geladenen LiXx-Akkus. Beim T6 Lite betrug der Balancerstrom bis zu 1,4 A und beim T8 bis zu 1,9 A (siehe Foto 4 in der Collage unten). Leider wird die Balanceraktivität im Display nicht angezeigt.



    Die Ein- und Ausgänge des T6 Lite und T8 sind verpolgeschützt und nur die "Notreserve" lässt die Platinensicherungen durchbrennen, um das Gerät vor Zerstörung zu schützen (roten Pfeile). Das Auswechseln gestaltet sich als äußerst schwierig, da die Kfz-Sicherungen auf der Platine verlötet sind und das Öffnen des Gerätes nicht vorgesehen ist!

    Danke an den Kollegen Milan L., der mir diese Platinenansicht zum T6 Lite zur Verfügung gestellt hat.




    Die Fotocollage zeigt einen Auszug der einzelnen Menüs zum Konfigurieren des Gerätes (System), den Grundeinstellungen der Aufgabeneinstellungen und den ISDT-Updater (auf dessen Homepage downloadbar). Hier kann das T8 oder T6 Lite auch mit eigenem Namen personalisiert werden.
    Der Menüpunkt „Firmware-Sharing“ ist ein ganz besonderer. Das Gerät mit der neuesten FW kann damit als "Spender/Master" agieren. Verbindet man zwei gleiche Ladegeräte mit dem 3,5 mm Linker-Kabel, versorgt sie anschließend mit Spannung und betätigt beim Master (Quelle) diesen Menüpunkt, wird dessen FW auf das andere Gerät übertragen. Das ist z. Zt. ein Novum der ISDT-Ladegeräte!



    Praxis


    Das Laden gestaltet sich einfach, denn mehr als drei Eingaben sind nicht nötig, wenn ein neuer LiPo-Akku angesteckt wird (Laden/LiPo-Typ/Strom). Die Zellenanzahl wird automatisch vom Balancerport übernommen...und schon kann es losgehen. Es gibt keine Akkuspeicher, aber die zuletzt eingestellten Lade- und Entladedaten bleiben erhalten.
    Der Ladestrom fährt soft hoch, ein nachträgliches Ändern ist jederzeit möglich (siehe letztes Bild in der Collage).


    Tipp: Wer zuerst den Balancer des Akkus ansteckt, danach den Pluspol des Ladekabels, hat einen Ansteck-Blitzschutz.

    Ein kleiner Fortschrittsbalken oben im Display informiert verlässlich über den Ladefortschritt in Prozent. Standard ist die Anzeige des Ladestroms und die geladenen Kapazität. Zusätzlich werden beim Scrollen die Einzelspannungen, die Zellinnenwiderstände, die Eingangs- und Ausgangsleistung sowie die Innentemperatur angezeigt. Zwei Zähler informieren über die Tages- bzw. Gerätreaktivitäten (2 pcs - 3 pcs).

    Die T6 Lite und T8 laden auch LiXx Zellen ohne angeschlossenen Balancer, sofern das gesondert bestätigt und vorher die Zellenanzahl des Akkus eingestellt wurde.
    Wer es eiliger hat, kann schon in der grünen Displayphase den LiPo nutzen, da die CV-Phase (Ladestromreduzierung) noch nicht so tief liegt (manche Ladegerätehersteller haben dafür einen extra Lademenüpunkt namens "Fastladung"). Fertig geladen ist der LiPo nach der Meldung „Laden fertig“ (blauer Bildschirm). Allerdings vermisste ich die Abschaltmöglichkeit des Trickle-Charge (Erhaltungsladung), da das T8 und T6 Lite nach der „Laden fertig“-Meldung die LiPos mit Stromimpulsen periodisch auffrischen (Foto 7 in der Collage; 0,352 A)! Das ist aus Sicht der LiPos kontraproduktiv! LiPos am Spannungsmaximalpunkt zu halten verkürzt unnötig ihre Lebensdauer und ist in der Praxis nutzlos. Es befriedigt allenfalls den „Spannungsfetischisten“, der gerne einen auf 4,2 V/Z gehaltenen LiPo nutzt - warum auch immer?
    Wer vor Ort ein Smartphone o. ä. nachladen möchte, kann den USB-Port nutzen. Leider erfolgt keinerlei Rückmeldung des T8/T6 Lite-Displays. Den maximalen Ladestrom konnte ich mit 1,3 A ermitteln, was auch ganz im Rahmen des Möglichen ist. Die Angabe von ISDT mit 2,1 A habe ich nicht erreicht.
    Eine "Storage"-Pflege (Lagerprogramm) gehört zur Pflicht. Meine Empfehlung, mit 3,74 V/Z Lagerspannung zu arbeiten, funktioniert tadellos dank der großzügig wählbaren Spannungsbereiche. Nur in der Entladeleistung muss man Abstriche hinnehmen. Die 20 W schaffen eben nur 1 A an einem 5S-LiPo.
    Zur Kontrolle wurden noch Eneloop NiMh-Zellen in den Größen AAA (800/930 mAh) und AA (2000/2500 mAh) geladen. Der Vorgabewert mit -8 mV (-dP; Delta Peak–Abschaltspannung) war mir zu hoch voreingestellt. Um der Temperaturerhöhung am Ladeschluss auf etwa 48 °C (Mittelwert mehrere Ladeversuche) entgegenzuwirken, empfehle ich einen niedrigeren dP-Abschaltwert von -6 mV oder gar nur -5 mV dP. Geladen wurde immer mit 0,5C (AAA = 450 mA und AA = 1000 mA).



    Mein Fazit:

    Es sind schon erstaunliche Ladegeräte. Sie sind klein, sehr handlich, intuitiv bedienbar und zudem mit 600 W bzw. 1000 W extrem leistungsstark. Solche Geräte füllten vor ein paar Jahren noch einen halben Schuhkarton! Heute leistet diese „Handvoll“ bis zu 1000 W bei 30 A. Aber das „Glanzlicht“ wird leicht getrübt und man sollte die "besonderen" Eigenheiten der Geräte im Blickfeld behalten. Die Serienstreuung der Kalibrierung ist optimierbar, es sind keinerlei Zusatzspeicher vorhanden (nur die letzte Einstellung bleibt erhalten), das "BattGo" steckt noch in den Kinderschuhen, der "Trickle-Charge" sollte sich deaktivieren lassen und die Lüfter arbeiten für mein Gefühl etwas zu laut.
    Dennoch, wer sich die Summe aller positiven und negativen Eigenschaften vor Augen führt und abwägt, kann nur zu einem Schluss kommen: Es sind tolle Power-Ladegeräte, die nur noch etwas Feinschliffs bedürfen. Das Preisleistungsverhältnis ist z. Zt. unschlagbar und es war noch nie derart "günstig", selbst große LiPos pflegen zu können. Mit diesen Ladegeräten kommen nicht nur "low budget Freaks" auf ihre Kosten. Eigentlich gehören diese Ladegeräte in jede Akkukiste, zumindest aber als Zweitgerät!
    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von Charly_W
      Charly_W -
      Kleine Korrektur zu den technischen Daten:

      Das T8 kann bis zu 8 S Lipos laden und der Balancerstrom ist 2,2A

      MFG
      Karlheinz
    1. Avatar von Gerd Giese
      Gerd Giese -
      ...ja, hatte ich schon korrigiert? Scheint das System nicht gespeichert zu haben. ... aber jetzt.
    1. Avatar von Thoemse
      Thoemse -
      Sehr schöner und detaillierter Artikel. Danke.
      Das bestätigt auf wissenschaftlicher Ebene, was ich seit Release (China Import T8) in der Praxis genieße. Das sind einfach unheimlich gute Ladegeräte für einen kleinen Preis.
      Ich verwende 26V Eingang zu Hause und 24V am Platz. 12S Stangen (2x 6S parallel) lassen sich damit mit 30A flott vor Ort laden. Früher habe ich die zu Hause geladen.
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