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  • Red Bull X-Alps 2019 Tag 9

    Red Bull X-Alps 2019

    Tag 9

    Claus Eckert (Text) - Sascha Rentel, Red Bull Media (Fotos)




    Wird Chrigel Maurer (SUI1) heute zum sechsten Gewinn der Red Bulls X-Alps auf dem Floß in Roquebrune am Spiaggia Bianca einschweben? Er hat nur noch etwa 120 km zu bewältigen.
    Wenn Chrigel in Monaco ankommt, dann ist das nur das seines Rennens. Die anderen Teilnehmer haben noch bis Donnerstag 12:00 Uhr CEST Zeit, ins Ziel zu kommen. Wenn die Wetterlage nicht zu stabil wird und gute Flüge möglich sind, dürfte das auch für das Mittelfeld reichen.


    Chrigel Maurer (SUI1) gilt in der Szene als Ausnahmeathlet.
    Entscheidend, um so einen Wettbewerb durchzustehen, ist nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Fitness. Besonders die langen Fußmärsche durch teilweise schwierigstes, hochalpines Gelände erfordern eine sehr gute Vorbereitung. Die mentale Stärke, sich trotz aller körperlicher Anstrengungen jeden Augenblick das Ziel des Rennens vor Augen zu halten und dem alles andere unterzuordnen, muss ebenso extrem ausgeprägt sein. Volle Konzentration, über viele Tage und Nächte absolut im "Flow" zu bleiben, das ist die eigentliche Belastung.

    Das Fliegen ist auch keine Erholung. Zum Steuern des Schirms ist der volle Körpereinsatz notwendig. Man zieht nicht nur lustig an zwei Schnüren. Die Profis arbeiten mit dem ganzen Körper. Seitenverlagerungen und Beschleuniger mit den Füßen treten sind zwar in Fleisch und Blut übergegangen, trotzdem ist dafür Kraft erforderlich. Die Wettbewerbschirme müssen permanent gesteuert werden und das nicht nur mit zaghaften Bewegungen.

    Was auch im Laufe eines Wettbewerbes mental bewältigt werden muss, ist der Moment, eine Fehlentscheidung zu erkennen und dann damit klar zu kommen. So etwas passiert. Man hat nicht immer eine 100%ige Erfolgsgarantie für seine Strategie. Der Wettbewerb dauert Tage. Man kann zwar durchaus den einen oder anderen Fehler wieder etwas kompensieren, man kann aber auch gnadenlos nach hinten auf die Plätze durchgereicht werden.

    Besonders die Athleten, die nicht permanent in den Alpen unterwegs sind, müssen gelegentlich diese Erfahrung machen. Deshalb ist der Mut und der Elan zu bewundern, mit dem einzelne Athleten auch aus anderen Erdteilen zu den Red Bull X-Alps kommen und dort ihre Frau und ihren Mann stehen.

    Bei den Red Bull X-Alps dabei gewesen zu sein, vielleicht das Ziel in Monaco erreicht zu haben, das macht sich in jeder Vita eines Profi-Gleitschirmfliegers gut.

    Der Tag verlief doch anders als erwartet. Die Wetterlage war zu stabil. Cirren und wenig Thermik machten es schwierig, Strecke zu machen. Chrigel zog dann doch noch einen Nightpass.
    Einer meiner Schweizer Freunde meinte:"Chrigel muss am Mittwoch arbeiten und will auf Nummer sicher gehen." Dem ist natürlich nicht so...

    Am frühen Abend musste Chrigel ungefähr 55 km vor dem Ziel landen. Er wird zu Fuß nach Peille gehen müssen. In Peille wird die Zeit gestoppt. Der anschließende Flug nach Monaco ist dann nur noch Spaß und Genuss.
    Aber der Weg nach Peille ist schwer. Die Straßen sind kurvig und steil. Abends ist es nicht mehr so warm. Das macht es etwas erträglicher.

    War vor ein paar Tagen der Kampf um Platz 2 noch offen, so konnte sich Maxime Pinot (FRA4) von Paul Guschlbauer (AUT1) doch inzwischen entscheidend absetzen. Maxime liegt am frühen Abend rund 66 km vor Paul. Das wird er nur schwer aufholen können.
    Dafür hat Paul einen französischen Verfolger bekommen. Benoit Outters (FRA1) liegt nur etwa 12 km hinter Paul. Und Benoit ist heiß, auf das Podium zu kommen. Wenn er einen Heimvorteil hat, dann kann er ihn sicher noch vor Monaco nutzen. Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren wurde er Zweiter der Red Bull X-Alps 2017. Paul ist also mächtig unter Druck.

    Die Plätze fünf bis elf sind in einem Abstand von circa 20 km unterwegs. Alle Athleten befinden sich am frühen Abend noch vor dem Turnpoint 10 in St. Hilaire. Alle haben noch die Chance, den Turnpoint vor der offiziellen Nachtruhe, die um 22:30 Uhr beginnt, zu erreichen.

    Hinter dieser Gruppe liegt "The Machine" Toma Coconea (ROU). Vielleicht schafft auch er es noch rechtzeitig, den Turnpoint zu passieren. Es würde niemanden wundern. Toma ist eine "Laufmaschine". Er macht viele Ultra-Marathons und Berg-Marathons. Gleitschirmfliegen betreibt er seit 1991.

    Manuel Nübel (GER1) ging es genauso wie allen anderen. Er kämpfte an diesem Tag um jeden Hauch von Aufwind.
    Wie immer ist das Wetter entscheidend, ob das Mittelfeld bis Donnerstag 12:00 Uhr (CEST) bzw. 11:30 Uhr (LT) noch bis Monaco kommt. Es wäre jedem einzelnen Athleten zu wünschen.

    Kinga Masztalerz (NZL2), die einzige verbliebene Frau im Rennen, absolvierte zwar den Turnpoint 6 in Davos, liegt aber wenige hundert Meter hinter Chikyong Ha (KOR) auf dem letzten Platz. Der bzw. die Letztplatzierte wird morgen früh aus dem Rennen genommen.




    Der Morgen in den französichen Alpen beginnt.


    Sascha und Manuel steigen gemeinsam zum ersten Startpunkt auf.


    Auch die Sonne steigt langsam auf.




    Angekommen...


    ...und rein ins Gurtzeug.
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