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  • Red Bull X-Alps Tag 10



    Red Bull X-Alps 2019

    Tag 10

    Claus Eckert (Text) - Sascha Rentel, Red Bull Media (Fotos)


    Zum sechsten Mal gewinnt Chrigel Maurer (SUI1) und sein Team die Red Bull X-Alps.
    Am frühen Nachmittag erreichte Chrigel Maurer den letzten Turnpoint 13 in Peille. Der anschließende Flug auf das Floß zum Strand bei Roquebrune war der Lohn der Anstrengung.
    1138 km Luftline lang und mit 13 Turnpoints versehen, hat die Red Bull X-Alps 2019 alles von den Athleten abverlangt.


    Chrigel hat insgesamt 1979 Km zurück gelegt. Davon knapp 1560 km fliegend und 420 km gehend. Seine Flugzeit war 39,6 Std. seine Gehzeit war 77 Std.
    Durchschnittlich schnell war er in der der Luft knapp 38 km/h. Am Boden ca. 4,5 km/h. Die größte Höhe hat er mit 3800 m erreicht.

    Die spannenden Kämpfe finden bei den Red Bull X-Alps auf den letzten Plätzen statt. Am neunten Tag des Rennens lieferten sich Kinga Masztalerz (NZL2) und Chikyong Ha (KOR) einen spannenden Lauf. Beide liefen vor dem "Axman", dem "Sensenmann" davon. Alle zwei Tage wird der Letztplatzierte vom "Axman" aus dem Rennen genommen. Kinga konnte am Abend ihren Vorsprung auf fast einen Kilometer ausbauen. Der "Axman" ist aber faul und geht erst ab 6.00 Uhr Morgens seinem Werk nach. Das bedeutet, ab 5.00 Uhr starten die Athleten. Und dann passierte das Drama. Kinga ist in Disentis/Muster einmal falsch abgebogen und ins falsche Tal gelaufen. Bis sie ihren Fehler bemerkte war Chikyong an ihr vorbei gezogen und sie wurde leichte Beute für den "Axman".
    Trotzdem gilt ihr die Hochachtung der Red Bull X-Alps Fangemeinde. Sie selber sieht die Erfahrungen die sie auf dieser Tour machen konnte positiv, berichtete sie im Interview.

    Das Mittelfeld hatte sich seit der letzten Nacht aufgeteilt. Tom de Dorlododt (BEL), Aaron Durogati (ITA1), Gaspar Petiot (FRA2) und Patrick von Känel (SUI2) lagen gleichauf. Sie konnten in der Nacht vorher alle noch die Talquerung fliegen, bevor um 21.00 Uhr das Flugverbot dies unmöglich machte. Anschließend bleib ihnen noch genug Zeit um den Aufstieg auf die nächste Talseite vorzunehmen.
    Simon Oberrauner (AUT2) und Manuel Nübel (GER1) schafften den Turnpoint gerade noch vor der Nachtruhe um 22.30 Uhr.
    Der Vorsprung zwischen den beiden Gruppen betrug im Laufe des Tages ca. 10 km. In dem schwierigen Gelände lagen dazwischen Täler und hohe Gebirgsstöcke.

    Mindestens genau so spannend ist der Kampf um Platz 3. Paul Guschlbauer (AUT1) wehrte sich erfolgreich gegen den Druck von Benoid Outters (FRA1). Gegen Mittag betrug der Abstand wieder ca. 13 km. Die große Frage bleibt, wann zieht Paul seinen Nightpass um den Abstand zu sichern? Benoid hat seine zwei Nightpässe bereits genutzt. Ist die beste Strategie für Paul den Nightpass in der letzten Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu nutzen? Für die kommende Nacht hat er ihn nicht angemeldet.

    Hinter dem Mittelfeld kämpfen Toma Coconea (ROU) und Markus Anders (GER2) gegen die Zeit. Ob die Beiden die ca. 280 km zum Ziel noch schaffen wird fraglich sein. Beide waren in den letzten Tagen nahe am Mittelfeld. Markus zeitweise Teil des Mittelfeldes. Doch dann verlies sie das Glück. Eine falsche Entscheidung, eine Thermikblase zu wenig und es wird schwierig den Abstand wieder aufzuholen.
    Aber das sind die Red Bull X-Alps. Spannend bis zum Schluß.

    Und Schluß war dann um 14.40 Uhr für Chrigel Maurer (SUI1) der zum sechsten Mal die Red Bull X-Alps gewonnen hat. Der Vorsprung zum nächsten Verfolger betrug über 100 km. Und Chirgel benutzte nur einen seiner beiden Nightpässe. Was für eine grandiose Leistung.

    Manuel Nübel (GER1) war zu dem Zeitpunkt 250 km vom Ziel entfernt. Aber auf sehr guter Aufholjagd zum vorderen Teil des Mittelfeldes. Wenige Kilometer hinter ihm Simon Oberrauner (AUT2).

    Und es ging spannend weiter. Manuel konnte bis auf über 4300 m Höhe steigen. Das Vario zeigte im Online-Tracking ein Steigen von über 3 m/s. Vor ihm lag in 15 km Entfernung Aaron Durogati (ITA1). Aaron hatte ebenfalls einen spektakulären Flug auf weit über 3000m.

    Im Laufe des späten Nachmittags wurde es immer spannender. Manuel und Gaspar Petiot (FRA2) kamen bis auf wenige Kilometer an Aaron heran. Eine wahnsinnige Aufholjagd.
    Doch das Minimalziel des Tages musste der Turnpoint 11 Monte Viso sein. Und das schafften Manuel und Gaspard am frühen Abend.
    Jeder Kilometer mehr Richtung Cheval Blanc ist heute Gold wert. Und Manuel zog auf über 4300m seinen Strich über die Berge. Wer ihn kennt weiß, es gibt wenig was ihm mehr Spaß macht beim Fliegen.

    Am Mittwoch noch mal einen super Flugtag, evtl. den Nightpass ziehen und dann ist der Sack am Donnerstag Mittag zu. Am Vormittag nach Peile fliegen ist sehr schwer. Das hat man beim Finish von Chrigel gesehen.

    Der Tag entscheidet, ob Manuel und Gaspard das Ziel in Monaco erreichen werden.
    Am Abend des zehnten Tages sieht es ganz danach aus.

    Manuel ist bis auf etwas über 1km an Aaron Durogati (ITA1) herangekommen. Hinter Manuel ist Gaspart Petiot (FRA2) und leider weitere 15km weiter hinten Simon Oberrauner (AUT2). Simon war an diesem Tag lange Zeit mit Manuel unterwegs. Aber eine Thermikblase machte den Unterschied. Ab da fiel Simon zurück und Manuel schloß zu Gaspard auf, um ihn am Ende knapp zu überholen. Trotzdem hat Simon heute seine Klasse bewiesen. Monaco ist auch für ihn in Reichweite.

    Mehr Pech hatten heute Markus Anders (GER2). Er konnte nicht an seine guten Leistungen der letzten Tage anschließen. Bei ihm ist es fraglich, ob er Monaco erreicht. Sein Abstand zum Ziel beträgt über 260km. Trotzdem für einen Rookie eine beachtliche Leistung.
    Auch Publikumsliebling Toma Coconea (ROU) hat heute gekämpft. Am Ende des Tages ist er über 240 km vom Ziel entfernt.
    Der Belgier Tom de Dorlodot (BEL) hat mit ca. 155 km zum Ziel alle Chancen offen.

    Auch wenn Chrigel Maurer heute verdient seine sechsten Red Bull X-Alps gewonnen hat. Das härteste Abenteuerrennen der Welt geht weiter bis Donnerstag 12.00 Uhr.




    Es gibt hässlichere Plätze um zum übernachten. Vielleicht auch ebenere...


    Der Morgen bricht an.


    Echt schön.


    Equipement-Check


    Routen-Check


    Los gehts.....
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