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  • Wettbewerbsbericht vom 1. TW (Teilwettbewerb) F3A des DMFV in Haselünne

    von Christoph Zielenbach



    Die F3A-Saison startete in diesem Jahr am Wochenende des 16. und 17. Juni im Emsland. Veranstaltet wurde der Wettbewerb vom MSC Haselünne, der mit einem beeindruckenden Vereinsheim aufwarten kann. Dieses bietet neben Stromanschluss auch sanitäre Anlagen und einen gemütlichen Aufenthaltsraum mit großer Theke.



    Schon im vergangenen Jahr war der Start in die Saison geprägt von stürmischem und regnerischem Wetter. In diesem Jahr blieb der Regen fast ganz aus, aber der starke Wind stellte sich wieder ein. Dieses Mal 90° zum vorgegebenen Flugfenster, was den Piloten einiges abverlangte. Trotz des durchwachsenen Wetters konnten in den drei Klassen, Experten, Sport und Hobby, alle Durchgänge geflogen werden. Insgesamt nahmen in Haselünne über 40 Piloten teil.



    Erwähnenswert sind an dieser Stelle die Neuerungen in 2012:
    • Für Jugendliche wurde eine ermäßigte Meldegebühr von 10.-€ eingeführt.
    • Als Expertenprogramm wurde das FAI-Programm P13 geflogen.
    • Für die 5 besten Piloten der Expertenklasse bestand, wenn es der Wettbewerbsverlauf zuließ, die Möglichkeit, das FAI-Finalprogramm F13 zu fliegen.
    • Es wurden nach Möglichkeit wieder 5 Punktrichter eingesetzt, wobei es wieder Streichwertungen gegeben hat.




    Bei den eingesetzten Modellen und der Technik gab es gegenüber dem letzten Jahr keine nennenswerten Neuerungen. Geflogen wurden hauptsächlich elektrisch betriebene F3A-Zweckmodelle, die trotz des Windes dank der Brushlessmotoren in Verbindung mit den leistungsfähigen LiPo´s keine große Schwierigkeiten hatten, durch die Programme zu kommen. Da es seitens des DMFV im Bereich F3A nur wenige Auflagen gibt, die Größe, Gewicht und Motorisierung der Modelle betreffen, kamen auch vereinzelt Flugzeuge aus dem F3A-X-Bereich zum Einsatz. Bei der Fernsteuerungstechnik dominierten die 2,4 GHz-Systeme.



    Wer am Freitag anreiste, konnte sich während des freien Trainings schon auf die Bedingungen einstellen, die während des gesamten Wettbewerbes herrschen sollten.



    Der Samstag begann wie üblich mit der Anmeldung der Piloten. In diesem Jahr konnten die Teilnehmer zusätzlich Technikbögen ausfüllen, die vom Sportreferenten des DMFV, Peter Claus, entworfen und ausgewertet wurden. In diesen Formularen beschreibt man das eingesetzte Modell und die Komponenten. Anschließend folgte die Begrüßung und das Pilotenbriefing durch Friedhelm Hilm (MSC Haselünne), Peter Claus und der Wettbewerb konnte starten.



    Am Samstag konnten in jeder Klasse zwei Durchgänge geflogen werden, auch wenn diese sich bis in den späten Abend zogen. Die letzten Starter flogen ihren zweiten Durchgang gegen 21:00 Uhr. Obwohl die Bedingungen nicht die Besten waren, konnten fast alle Piloten Ihre Modelle wieder heil landen. Einen Crash gab es leider trotzdem zu beklagen, als ein Modell während der Landung mit der Tragfläche einen Pfosten am Ende des Platzes traf. Der Pilot konnte aber Dank eines Ersatzmodells den Wettbewerb fortführen.



    Der dritte und letzte Durchgang wurde am Sonntag ohne Zwischenfälle zügig über die Bühne gebracht. Da sich der Wind sich aber nochmals verstärkt hatte, verzichteten einige Piloten auf einen Start, um ihre Modelle nicht in Gefahr zu bringen.

    Die fünf besten der Expertenklasse flogen im Anschluss noch das Finalprogramm F13 der FAI. Dieses Programm hat es sich wirklich in sich. Entsprechend beeindruckend waren die Leistungen der Piloten. Dabei kamen einige Zuschauer aus dem Staunen nicht mehr heraus.



    Den Abschluss des Wettbewerbes bildete die Siegerehrung. In der Expertenklasse konnte sich Henning Wessels an die Spitze setzen, gefolgt von Jan Rottman und Nils Brückner. Die Erstplatzierten in der Sportklasse waren Andre Bracht, Lothar Bayer und Walter Schurbert. In der Hobbyklasse kamen Christoph Zielenbach, Sebastian Schmoll und Lukas Hilm auf’s Treppchen.







    Ein großes Dankeschön und Lob an die Mitglieder des MSC Haselünne und deren Vorstand, der den Wettbewerb sehr gut durchgeführt hat. Auch die Punktrichter dürfen hier nicht unerwähnt bleiben. Sie haben den Naturgewalten getrotzt und einen sauberen Job gemacht.

    Als besonderen Gast konnte der MSC Haselünne Karl-Robert Zahn begrüßen. Der Sportbeiratsvorsitzende des DMFV gesellte sich am Sonntagmittag pünktlich zur Siegerehrung zu den Wettbewerbsteilnehmern.



    Der nächste Wettbewerb findet in wenigen Tagen in Alsfeld statt. Wer noch Informationen einholen will kann dies auf der Homepage des DMFV oder des MSV Alsfeld tun.