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  • Einstellwinkeldifferenz (EWD) messen?

    Einstellwinkeldifferenz (EWD) messen!

    Eckart Müller

    (Reloadet aus Magazin-Archiv. Erstveröffentlichung: 24.02.2004)


    EWD - einfach durch Längenmessung bestimmen

    Zur Bestimmung der Einstellwinkeldifferenz (EWD) an Flugmodellen gibt es vielfältige Möglichkeiten und Geräte. Sie sind mehr oder weniger einfach zu handhaben und müssen zum Teil teuer käuflich erworben werden. Und wenn dann die EWD bestimmt ist, stellt sich oft sofort die nächste Frage: Wie kann sie auf den gewünschten oder erforderlichen Wert geändert werden? Die Antwort darauf kann über Erfahrungswerte ermittelt werden oder auch nach dem wenig eleganten Verfahren "Try and Error".

    Das hier angebotene kleine Programm macht den Gebrauch komplizierter und teurer Gerätschaften überflüssig. Lediglich genaues Messen der entsprechenden Längen und ihre Eingabe in das Programm sind erforderlich. Die Antworten zur aktuellen EWD und zu eventuellen Änderungen bzw. Verbesserungen sind sofort ablesbar.


    Um Fehlinterpretationen zu vermeiden, hier ein Hinweis:
    Der Einstellwinkel bezieht sich auf die Profilsehne (blaue Linie) und nicht auf die Unterseite des Profils (rote Linie). Deshalb führt es zu falschen Ergebnissen, bei solchen Profilen einfach deren Auflagefläche am Rumpf als Referenz zu benutzen. Dies gilt sowohl für die Tragfläche (FL) als auch für das Höhenleitwerk (HLW).
    Das bedeutet, der Abstand zwischen der Unterlage (z. B. Werkbank) und der Nasenleiste wird von der Mitte der Nasenleiste (blaue Linie) bis zur Unterlage gemessen und NICHT von der Unterkante der Nasenleiste (rote Linie).

    Anmerkung:


    Selbstverständlich kann man auch die Profilunterseite nehmen. Dann muss man jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass dies nicht die aerodynamisch wirksame EWD ist, mit der dann operiert wird!


    Da es sich um die Ermittlung einer Differenz handelt, ist die Lage des Modells bezüglich der Unterlage (U) unkritisch. Es muss lediglich gewährleistet werden, dass sich die Position während der Messung an Tragfläche und Höhenleitwerk nicht ändert.

    Die Rotation nach rechts (im Uhrzeigersinn) ist als positiver Drehsinn (+) definiert. Folglich hat im Beispiel das HLW einen negativen Winkel, der FL hingegen einen positiven Winkel bezogen auf die Referenzfläche (Tisch, Werkbank usw.).

    Es sind also genau sechs Längen abzumessen: Die Abstände A1 - A4 und die Tiefen von FL und HLW.


    Screenshot des EXCEL-Sheets

    Viel Erfolg und Spaß bei der Anwendung.

    WICHTIG!

    Wird die Tragfläche von unten am Rumpf angebracht, das ist vorzugsweise bei Tiefdeckeranordnung des Tragflügels der Fall, gilt das oben gesagte umgekehrt. Ein Unterlegen an der Nasenleiste verringert, ein Unterlegen an der Endleiste vergrößert die EWD. Die Zusammenhänge sind also genau umgekehrt wie bei Schulter- bzw. Hochdeckern. Das ist unbedingt zu beachten, andernfalls kann es zu bösen Überraschungen kommen.


    Auf jeden Fall nach einer Änderung die EWD unbedingt erneut kontrollieren!


    EWD-Bestimmung (EXCEL-Sheet): 2014-10-21_EWD gesch.xls

    Für alle diejenigen, die aus welchen guten Gründen auch immer kein Excel installiert haben, gibt es hier eine kostenlose Alternative: OpenOffice
    Kommentare 7 Kommentare
    1. Avatar von Normotoniker
      Normotoniker -
      Sehr komfortabel - vielen Dank!
    1. Avatar von Rennsemmel
      Rennsemmel -
      Super tool, vielen dank dafür. Könnte man eventuell den Motorsturz mit implementieren ?MfG,Sebastian
    1. Avatar von fliegerassel
      fliegerassel -
      Und man braucht doch nicht für alles `ne App... Sowas konnten schon die alten Völker berechnen und wir sollten uns nur mal daran erinnern. Danke für den Beitrag und das Programm. Gruß Mirko
    1. Avatar von Andre0707
      Andre0707 -
      Hi, nun das Programm nutze ich schon ca. 3-4 Jahre. Habe meine alte EWD-Waage zum nichtstun verbannt! Diese Methodik ist wesentlich genauer. André
    1. Avatar von robby
      robby -
      Hallo zusammen
      Ein paar Gedanken möchte ich zur Ermittlung der Abstände zum Baubrett machen. Die Ermittlung ist einfach bei Tragflächen mit Rechteckgeometrie. Bei gepfeilten Tragflächen ist man gezwungen parallel zur Rumpfachse eine Linie auf der Oberseite der Tragfläche zu markieren und an dieser Stelle die Tiefe der Tragfläche und die Abstände zum Baubrett zu messen.
      Zur Genauigkeit: Das Maß an der Endleiste zu bestimmen ist sicher kein Problem, an der Nasenleiste hängt die Messung von der Konturgenauigkeit der Nasenleiste und von einem guten Auge ab um den richtigen Punkt bei der Messung zu erwischen.
      Also so ganz zuverlässig ist die Methode auch nicht.
      Ich möchte zu diesem Thema auf einen Artikel von Herrn Czepa hinweisen. Der hat sich für seine Schwerpunktwaage Schablonen mit einem Programm zur Erstellung von Schneideschablonen angefertigt. Das ist meines die genaueste, aber auch die aufwendigste Methode: http://www.prop.at/czepa/schwerpunkt.html
      Wie dem auch sei, letztendlich muss der optimale Schwerpunkt erflogen werden.
    1. Avatar von robby
      robby -
      Hallo zusammen
      In meinem letzten Beitrag ist mir ein Fehler unterlaufen: anstatt Schwerpunktwaage muss es Einstellwinkelmessgerät heißen.
      Einen Test habe ich noch durchgeführt:
      Mit einem Zeichenprogramm habe ich ein Profil MH43 dargestellt. Dann habe ich ein Einstellwinkelmessgerät ein skizziert. Ein 90° Prisma habe ich an der Endleiste angelegt, dass andere Prisma oben und unten tangential an die Nasenleiste angelegt. Die Abweichung der Profilsehne betrug nur 0,03° zu der tatsächlichen Profilsehne. Das ist doch sicher ein brauchbarer Wert. Oder?
      Gruß
      Robert
    1. Avatar von Dix
      Dix -
      Diesen Unterschied kannst Du getrost ignorieren.
      Da wird Dein Flieger im Flug über die Flügel, Ruder, Rumpf usw. in Summe viel mehr arbeiten...
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