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  • 2 m-Elektrosegler - Vier Modelle im Vergleich

    2 m-Elektrosegler - Vier Modelle im Vergleich


    Der komplette Bericht im neuen Format

    Dieter Berens, Volker Cseke, Eckart Müller, Hendrik Schneider

    Was willst Du?

    Im -MAGAZIN sind schon viele Berichte über Modelle erschienen. Diese sind sicherlich fundiert und so objektiv wie möglich verfasst worden. Es ist dennoch für den Autor oft unbefriedigend, als Abschluss keinen Vergleich mit anderen Modellen ziehen zu können. Auch der Leser steht nach dem Lesen solcher Einzelberichte vor dem Problem, viel über ein Modell erfahren zu haben, diese Informationen aber nicht in Relation setzen zu können. Es sind ja vielleicht durchaus vergleichbare Modelle getestet worden, aber viele
    • von unterschiedlichen Autoren
      unter
    • völlig anderen Gesichtspunkten,
    • anderen Gelände- und Wetterbedingungen,
    • anderen technischen Voraussetzungen.

    Es fehlt also die Möglichkeit der Einordnung, oder schlicht die direkte, vergleichende Gegenüberstellung.


    Nicht das der Eindruck entsteht, wir wollten damit den Wert von Einzelberichten schmälern. Das wäre völlig unangebracht. Schließlich ist das Modellangebot so groß, dass es sowohl für Käufer als auch für Hersteller wichtig ist, dass Modelle einzeln vorgestellt werden. So richtig interessant und aufschlussreich wird es jedoch erst beim „simultanen“ Vergleich mehrerer Modelle ähnlicher Auslegung unter nahezu gleichen Bedingungen.


    Das Ziel

    In der Redaktion des -MAGAZINs kam daher der Wunsch auf, einmal einen wirklichen Modellvergleich zu versuchen.

    Im Hinblick auf Budget und personelle Situation schien es sinnvoll, zwischen drei und fünf Modellen einer bestimmten Kategorie auszuwählen. Diese Modelle sollten gekauft, gebaut und im direkten Vergleich geflogen werden.

    Ein derartiges Projekt ist schon logistisch erheblich anspruchsvoller als ein üblicher Bau- und Flugbericht. Von einem einzelnen Autor ist das kaum zu bewältigen, insbesondere, wenn er (wie die meisten Autoren bei ) nebenher noch berufstätig ist. Es mussten Autoren gefunden werden, die nicht nur Zeit zum Bau der Modelle, sondern auch die Möglichkeit haben, sich mit diesen dann gemeinsam an einem Ort zum direkten Vergleich einfinden zu können. Außerdem musste eine Modellklasse gefunden werden, in der sich die Autoren zuhause fühlen. Diese Voraussetzungen waren Spätherbst 2014 geschaffen.

    Ausgiebig wurde über das Format des Berichtes diskutiert. Im Gegensatz zu Artikeln, in denen nur ein Modell vorgestellt wird, eröffnet sich hier die Möglichkeit der Gegenüberstellung. Wir sollten also darstellen können, in welchen Punkten die Modelle voneinander abweichen. Allerdings gibt es hier ein Hindernis: Außer klar definierbaren, sachlichen Vor- und Nachteilen gibt es zwischen den Modellen charakteristische Unterschiede, die zwar beschrieben werden können, aber nicht gewertet werden sollen, da eine Wertung auf rein subjektiven Eindrücken der jeweiligen Autoren beruht. Bei diesen subjektiven Eigenschaften muss der Leser entscheiden, ob sie ihm zusagen oder nicht. Einfachste Beispiele dafür sind Form und Farbe, aber auch etwas „härtere“ Eigenschaften, wie etwa das Geschwindigkeitsspektrum.

    Es wird also keinen Sieger im klassischen Sinn geben, da das Urteil davon abhängt, ob das jeweilige Modell den individuellen Ansprüchen und Vorlieben seiner Nutzer gerecht wird oder nicht. Wir können lediglich alle relevanten Fakten und Eindrücke sammeln und gegenüber stellen. Wie dann die Beurteilung ausfällt, entscheidet letztlich der Kunde!

    Das bedeutet also, dass der Leser aufgefordert ist, sich anhand der einzeln diskutierten Punkte ein Bild des Modells zu machen, um dann entscheiden zu können, ob es seinen persönlichen Anforderungen und Wünschen entspricht oder eher nicht.
    – Daher der Titel –


    Die Klasse und die Auswahl

    Um das Projekt in überschaubarer Zeit abschließen zu können, sollten die Modelle zum einen kurze Lieferzeiten haben und zum anderen einen nicht allzu großen Aufwand beim Aufbau erfordern. Wir haben uns daher auf motorisierte Segelflugmodelle mit etwa 2 m Spannweite, holzbeplankten Hartschaumtragflächen und GfK-Rumpf geeinigt, die zudem einen festgelegten Preisrahmen nicht sprengen sollten.

    In dieser Klasse gibt es natürlich noch Untergruppen. Einerseits die Leichtwindsegler, wie die von Art-Hobby und andererseits Hotliner, die dann aber üblicherweise auch Schalenflügel haben. Dazwischen finden sich Modelle, die man als Hangsegler charakterisieren kann. Eine kurze Marktrecherche hat ergeben, dass in diesem Bereich etwa 25 Modelle unseren Anforderungen entsprachen. Jeder Autor hat sich dann aus diesem „Angebot“ ein Modell ausgesucht. Leitwerksform und Profil spielten eine untergeordnet Rolle bei der Auswahl, dazu noch einen „Ersatz“, falls das Wunschmodell aus irgendeinem Grund nicht zur Verfügung stehen sollte. Wie sich später herausstellen sollte, war dies ein "weiser" und dringend notwendiger Entschluss.


    Die Beschaffung

    Wir haben die Modelle gekauft. Zwei der Modelle wurden direkt über das jeweilige Online-Verkaufsportal zum regulären Listenpreis geordert, zwei weitere wurden nach telefonischer Kontaktaufnahme mit den Anbietern gekauft. Ein Vorteil hat sich dabei für uns ergeben: Wir konnten bei einem Modell eine etwas kürzere Lieferzeit aushandeln, als wenn wir als normaler Kunde aufgetreten wären. Nur so konnten wir unseren Zeitplan einhalten. Allerdings sollten die in der Tabelle genannten Lieferzeiten von minimal 2, maximal 40 Tagen auf jeden Fall bei einer Bestellung vom Kunden selbst überprüft werden. Die von uns angegebenen Zeiten sind natürlich nur eine Stichprobe und waren zum Zeitpunkt unserer Beschaffung im Dezember 2014 gültig.

    Wir müssen allerdings hier auch anmerken, dass wir mit einigen weiteren Anbietern in Kontakt waren, um Modelle für unseren Vergleich zu besorgen. Einige Hersteller waren von unserem Vorhaben richtiggehend begeistert, andere haben eher zurückhaltend reagiert, bis zur der Aussage, kein geeignetes Modell für diesen Vergleich liefern zu können.

    In einem Fall haben wir uns auf ein etwas längeres Hin und Her eingelassen und dem Hersteller dann doch noch ein Modell abgerungen. Wir möchten und werden keinen Anbieter an den Pranger stellen, müssen jedoch erwähnen, dass wir dieses Modell nach Bezahlung, Lieferung und erster Begutachtung wieder an den Hersteller zurück geschickt haben. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Sicher wäre es möglich gewesen, vom Hersteller Nachbesserung zu verlangen, damit das Modell im Vergleich bleiben kann, nur hätte das unseren Zeitrahmen gesprengt. Auch andere Modelle kamen, wie in den einzelnen, detaillierten Berichten zu lesen sein wird, nicht in perfektem Zustand bei uns an, doch bot keines von ihnen Veranlassung, es wegen des Lieferzustands abzulehnen.

    Da nur die Modelle und deren Eigenschaften getestet werden sollten, entschieden wir uns, Servos, Regler, Akkus und die Motorisierung so gleichartig wie möglich zu machen. Dankenswerterweise konnten wir die Firma Staufenbiel dafür gewinnen, uns diese Teile zur Verfügung zu stellen. Damit hatten wir einen Ausstattungsstandard erreicht und konnten uns ganz auf die Modelle konzentrieren.

    Ein paar erklärende Worte zu den eingesetzten Komponenten: Diese sind recht hochwertig und passen von Art und Qualität zu den Modellen. Bezüglich Motoren und Servos konnten wir leider nicht alle die Gleichen nehmen, sondern mussten sie der Einbausituation entsprechend auswählen. Die Motoren sind lange vor unserem Bericht von Gerd Giese unter die Lupe genommen worden und wurden für sehr gut befunden (Gerd Giese: Staufenbiels-neue-X-Max-und-V-Max-Motoren).


    Die Kriterien

    Die Modelle sind nicht nur bezüglich der Vorfertigungsqualität bzw. Bauausführung, sondern auch darauf untersucht worden, wie viel Arbeit bis zu einem flugfähigen Modell zu investieren ist. Weiterhin sollte beurteilt werden, wie der Hersteller den Modellbauer bei der Fertigstellung des Modells mit Anleitungen, Bildern und Skizzen unterstützt und ob er für die ersten Flüge Hinweise gibt, die den Kunden vor unliebsamen Überraschungen schützen.

    Betrachtet werden sollte:
    • Lieferumfang,
    • Ausbau und Vollständigkeit,
    • Qualität des Materials,
    • Qualität der Bauanleitung,
    • Handhabbarkeit,
    • Haltbarkeit,
    • Flugeigenschaften.



    Vergleich

    Die vier zum Vergleich ausgewählten Modelle (alphabetisch sortiert):


    Die Beteiligten haben sich vorab darauf verständigt, beim Bau der Modelle strikt der Bau- bzw. Montageanleitung zu folgen. Bekanntlich ist hin und wieder in anderen Bauberichten von kleineren oder größeren Änderungen an den Testobjekten zu lesen, die der Tester für unbedingt erforderlich hält, da nach seinem Dafürhalten das betreffende Modell ohne diese Modifikation überhaupt nicht flugfähig sei. Solche Maßnahmen wollten wir unbedingt vermeiden. Zum einen kommen alle von uns gewählten Modelle aus der Hand solcher Hersteller, die wissen, was sie ihren Kunden liefern müssen, zum anderen ist nur so ein Vergleich der Modelle möglich. Boten die Bauanleitungen und die mitgelieferten Teile jedoch Interpretationsspielraum, griffen die Tester natürlich auf ihre langjährige Modellbauerfahrung zurück und sollten eventuelle Änderungen entsprechend dokumentieren.

    Jedem Modell wird ein eigener Bericht gewidmet, der auf die Besonderheiten des Modells eingeht. Als Abschluss wird es eine Übersichtstabelle geben, in der nicht nur die Daten vergleichend aufgeführt werden, sondern auch alles andere Wissenswerte gegenübergestellt wird.




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    da wir heute gelernt haben, dass es Modelle gibt, deren Ruder bis zu 20 mm dick sind, haben wir einen AT Wizard mit passender Halterung

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    Ich verwende die Flex jetzt seit über einem Jahr. Am anfang ein guter Helfer beim durchziehen auf langen engen Wegen, aber wenig gebraucht.
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    Was meint Ihr eine Lage Glas 80g oben/unten und bei der Flächensteckung 2 Lagen ?

    Quratus 16.11.2017 17:04