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  • Die Seidenbespannung

    Seidenbespannung

    eines Elektro-Segelflugmodells in reiner Holzbauweise

    Paul Herbert Klein
    Erstveröffentlichung 22.08.2007, aktualisiert

    Es wurde der Graupner-Artikel 615.8 (Bespannseide für den Modellbau, vormals Nr. 615 im Graupner-Sortiment) verwendet, Gewicht: 20 g/m², Größe: 200 cm x 90 cm.

    Das Ganze funktioniert auch mit Polyamidgewebe (Perlon oder Nylon). Diese Gewebe sind manchmal etwas problematisch, da es mühevoller ist, sie nach dem Wässern straff zu ziehen. Außerdem lassen sie sich nicht gut um Kanten herum ziehen und sie nehmen die Verdünnung zum Feststreichen auf dem Klebelack manchmal nur widerwillig an. Polyamidgewebe verwende ich bei größeren Modellen und bei solchen Modellen, bei denen die Holzstruktur etwas größere Spannkräfte aufnehmen kann.


    Ich bespanne meine Flugmodelle schon seit mehr als 50 Jahren mit Japanseide, Polyamidgewebe oder Perlongewebe und habe damit nur die besten Erfahrungen gemacht, Folie kommt mir nicht ins Haus.
    Übrigens: Die bemannten Segelflugzeuge der Sperrholz-Ära wurden auf ähnliche Art und Weise bespannt.


    Vorteile der Seidenbespannung

    Die Struktur des Modellaufbaus gewinnt außerordentlich an Festigkeit. Wer auf maximale Torsionssteifigkeit Wert legt, kann die Bespannung auch diagonal aufbringen, d. h. die Fäden der Bespannung verlaufen unter 45° zur Längsausdehnung des Bauteils (unter diesem Winkel verlaufen die maximalen Torsionsspannungen).
    Nachteil: Immenser Materialverbrauch.

    Die Bespannung hat eine lange Lebensdauer (mein „Silentius 86“ ist 18 Jahre mit der ersten Bespannung geflogen – in den österreichischen Alpen hat er vor drei Jahren sein Leben ausgehaucht).

    Ob Sommer oder Winter, die Bespannung ist immer faltenfrei.

    Lackieren ist kein Problem.
    Wenn mit 2-K-Lack gearbeitet wurde, dann gibt es keine abgelösten Folienecken durch Treibstoff- und Ölreste.

    Die Flugeigenschaften verbessern sich. Vor allem das Abreißverhalten und die Langsamflugeigenschaften profitieren von der Oberflächenrauhigkeit. Dies gilt nicht für Hotliner, aber dabei handelt es sich sowieso zumeist um Schalentiere.

    Das Ausbessern von Schadstellen, Löchern oder Rissen ist kein Problem bei unlackierten Bespannungen. Sind die Bauteile lackiert, dann kann es sein, dass sich die Lackschicht löst oder kräuselt. Ich repariere solche Beschädigungen, indem ich die schadhafte Stelle herausschneide und erneut bespanne. Die Ränder werden dazu vor dem Ausschneiden mit Klebelack behandelt.


    Nachteile der Seidenbespannung

    Die ganze Angelegenheit ist nichts für die Fraktion der „ARF-Modellflieger“, da zu zeitaufwendig.

    Ein Superfarbfinish, wie bei den fertigen ARF-Modellen, ist nur sehr schwer zu realisieren.

    Bezüglich der Gewichtsbilanz ist Folie mit Sicherheit unschlagbar.

    Die bespannten Teile müssen nach jedem Spannlackanstrich in einer sogenannten Helling eingespannt werden und dort nach dem letzten Anstrich einige Zeit verbleiben, damit sich die Spannungen ausgleichen und das Bauteil gerade bleibt.
    Diese Helling gibt es nicht beim „freundlichen Modellbauhändler“, sondern Selbstbau ist angesagt.

    Zu den gravierendsten Nachteilen zählen die unerfreuliche Geruchsbelästigung und der Umgang mit den gesundheitlich nicht unbedenklichen Produkten Schleifgrund, Spannlack und Verdünnung während der Verarbeitung.
    Daher der dringende Rat: Nur im Freien arbeiten oder in einem sehr gut belüfteten Raum bei geöffnetem Fenster. Unter Umständen ist es erforderlich, eine Atemmaske zu tragen und auf jeden Fall empfehlenswert, vorher mit den übrigen Familienmitgliedern ein Stillhalteabkommen zu schließen.

    Aus all’ diesen Gründen rate ich der „Folien-Generation“: Einfach weiterklicken und den Artikel ignorieren.


    Arbeitsweise

    Die zu bespannenden Holzteile werden dort, wo sie mit der Bespannung in Berührung kommen, 3x bis 5x mit Schleifgrund, z.B. Clou 300, grundiert und nach dem Trocknen fein geschliffen. Nicht ständig neues Schleifpapier verwenden, sondern mit dem Verwendeten weiterarbeiten.

    Dann werden die Kanten, beim Tragflügel also Nasenleiste, Endleiste, Randbogen, Mittelstück und Rippenaußenkanten mit Klebelack bestrichen. Hier bitte nicht zu sparsam sein, sondern eine durchgängige Schicht auftragen, aber ohne Tropfnasenbildung.
    Klebelack stellt man selbst her, indem man eine kleine Menge Spannlack so lange mit UHU-hart eindickt, bis das Fließverhalten zwischen Olivenöl und Honig liegt.




    Nach dem Trocknen sollten die Klebelackbereiche leicht glänzen. Nun wird das Bespannmaterial trocken aufgelegt, so dass es für beide Seiten des jeweiligen Bauteils reicht und an wenigen Stellen mit Stecknadeln fixiert. Hier ist zu beachten, dass das Bespannmaterial eine Vorzugsrichtung hat: Die Längsrichtung des Gewebes soll in Längsrichtung des Bauteils verlaufen. Meist haben die Gewebe eine deutlich sichtbar ausgeprägte Webkante. Dann wird das Gewebe auf dem Bauteil mit einem Zerstäuber gewässert, die Stecknadeln werden entfernt und das Gewebe vorsichtig nach allen Seiten, insbesondere in der Längsausdehnung, straff gezogen, bis es allseits faltenfrei aufliegt. Allzu nasse Stellen werden mit Küchenpapier etwas getrocknet.












    Nun wird die Bespannung an den mit Klebelack behandelten Stellen mit reiner Spannlackverdünnung eingepinselt und mit einem Tuch festgerieben. Jetzt lassen sich kleine und kleinste Fältchen noch problemlos entfernen, indem man an diesen Stellen das Gewebe nachspannt. Nach einer kurzen Trockenzeit sollte man die Klebelackstellen mit einem Anstrich aus verdünntem Spannlack versehen, der dann wieder trockengerieben wird. Dieser Spannlackanstrich sollte auch die Gewebeteile umfassen, die anschließend abgeschnitten werden.




    Wenn die Ränder trocken sind, kann man das überstehende Gewebe mit einer scharfen Rasierklinge abschneiden.






    Nach Umdrehen des Bauteils wird das Gewebe auch hier besprüht und in gleicher Weise glatt gezogen. Schwierigkeiten können an den Stellen auftreten, an denen das Gewebe umgeschlagen wird, z. B. an der Nasenleiste des Tragflügels, wenn die Verdünnung zu weit an der Nasenleiste herunter gelaufen ist und das Gewebe an der nun zu bespannenden Seite teilweise schon festgeklebt ist. In diesem Fall werden die festgeklebten Stellen geduldig mit Verdünnung gelöst und das Gewebe nun straff gezogen. Kleine Fältchen werden ebenfalls mit Verdünnung gelöst und glatt gezogen.

    Nun folgt leider der Punkt, an dem die Geschichte zeitaufwendig wird (nicht vom Arbeitsaufwand her, sondern von der Wartezeit). Alle bespannten Teile müssen in einer Helling eingespannt werden, damit sie sich bei den folgenden Arbeitsgängen nicht verziehen. Ein ebenes Höhenleitwerk in Gitterbauweise wird z. B. auf entsprechend lange und auf einem ebenen Baubrett fixierte Leisten, z. B. Balsa 10 mm x 10 mm, gelegt und unter Zwischenlage von kleinen Balsaklötzchen mit Gummiringen befestigt.












    Der erste Spannlackanstrich wird mit einem nicht zu weichen Pinsel vorsichtig aufgetragen, so dass er nicht durchläuft. Es ist eine gute Methode, den Pinsel nach dem Eintauchen in den Spannlack in flachen Bewegungen über die Bespannung zu führen und den Spannlack auf diese Weise einzureiben, statt zu streichen. Wichtig ist, dass er an Bauteilkanten, z. B. Rippen, nicht durchläuft, denn dann zieht er an diesen Stellen beim Trocknen und Schrumpfen das Gewebe nach innen. Nach dem Antrocknen des Anstrichs wird das Bauteil wieder eingespannt. Nach dem zweiten Spannlackanstrich kann man die rauhen Kanten und die überstehenden Fasern mit Gefühl und nicht zu grobem Schleifpapier (Körnung 500 bis 600) wegschleifen. Vorsicht ist bei Innenkanten und Rippenfeldern geboten, da man dort sehr schnell das Gewebe durchgeschliffen hat. (Tipp: An diesen Stellen gar nicht schleifen).


    Nach dem fünften Spannlackanstrich lässt man die Bauteile eingespannt und zwar möglichst lange. Ich halte es so, dass ich zuerst diejenigen Teile baue, die bespannt werden sollen. Die lasse ich dann so lange auf der Helling, bis sie gebraucht werden zum Anpassen, Weiterverarbeiten usw.

    Schlussbemerkungen

    Fragen beantworte ich gerne per E-Mail.

    Von mir verwendete Clou-Produkte: Clou Spannlack für Modellflugzeuge
    Clou Schnellschliffgrund 300
    Clou Zellulose-(Nitro) Lack-Verdünnung Nr. 790

    Diese Produkte bekommt man beim Clou-Fachhändler. Die Adressen der nächsten Fachhändler bei der Firma Clou erfragen: Tel.: 069 89007-0
    Fax: 069 89007143
    E-Mail: info@clou.de

    Bei Graupner gibt es immer noch den Spannlack mit der Bezeichnung „Spannfix Immun“, auch farbig. Inwieweit dieses Produkt den modernen Kraftstoffgemischen mit synthetischen Schmierölen standhält, kann ich nicht beurteilen.

    Aktualisierung/Ergänzung des Autors:

    Das damals verwendete Material ist nicht mehr verfügbar (Graupner hat die Lieferung eingestellt). Aus diesem Grunde habe ich mich nach Alternativen umgesehen und bin fündig geworden.

    Mit beiden Materialien habe ich einen Proberahmen bespannt, genau wie in meinem Beitrag beschrieben. eine Probe mit roter transparenter Seide von Modellstudio Liening, eine andere mit der naturweißen Seide von VBS-Hobbyversand. Bei letzterer habe ich nach der Behandlung mit Spannlack die Bespannung 2x mit Kunstharzlack (kein Wasserlack) lackiert, um zu untersuchen, ob die Bespannung vielleicht nach dem Lackauftrag an Spannung verliert - sie hatte nach dem Lackauftrag die gleiche Spannung und keinerlei Falten.

    Ich habe die folgenden Materialien verwendet:

    Transparente Seide in mehreren Farben, als Meterware lieferbar.
    Vertrieb: Modellstudio Wolfgang Liening, http://modellstudio.de/
    Bergstr. 26a,
    52525 Heinsberg,
    Tel.: 02452-88810.

    Naturseide Pongé 06, 1. Wahl, 92cm breit, als Meterware lieferbar,
    Farbe naturweiß.
    Vertrieb: VBS Hobby Service GmbH (DE), https://www.vbs-hobby.com/
    Artikel-Nr. 340 236
    Kommentare 26 Kommentare
    1. Avatar von Andreas Maier
      Andreas Maier -
      Danke, genau das suche ich seit Jahren !

      Jetzt kann ich bei meinem Mosquitto, das Papier entfernen
      und die Flächen neu mit der robusteren Seide bespannen !



      Gruß
      Andreas
    1. Avatar von hänschen
      hänschen -
      Warum vor dem Klebelack "3-5 mal grundieren" ?
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Zitat Zitat von hänschen Beitrag anzeigen
      Warum vor dem Klebelack "3-5 mal grundieren" ?
      Hallo hänschen,

      das Grundieren mit anschließendem Schleifen dient dazu, die Holzporen zu schließen, die Holzoberfläche zu glätten und das Eindringen von Feuchtigkeit beim Bespannen zu minmieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul

      (Paul Herbert Klein)
    1. Avatar von paperflyer
      paperflyer -
      Hallo aus der Pfalz,
      ein interessanter Bericht.
      Ich habe allerdings noch ein zusätzliches Problem.
      Wie bekomme ich den Anstrich spritfest (Methanolkraftstoff)
      Den "Spannfix Immun" gibt es ja keider nicht mehr.
    1. Avatar von hänschen
      hänschen -
      Zitat Zitat von phklein Beitrag anzeigen
      Hallo hänschen, das Grundieren mit anschließendem Schleifen dient dazu, die Holzporen zu schließen, die Holzoberfläche zu glätten und das Eindringen von Feuchtigkeit beim Bespannen zu minmieren.
      Danke für die Antwort, dass ist mir klar, aber mit dem "Klebelack" erreiche ich das auch. Bin übrigens "Holzwurm": Schreiner, etc...

      zum Thema Spannfix: http://www.rc-network.de/forum/showt...Spannfix-Immun
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Zitat Zitat von hänschen Beitrag anzeigen
      Danke für die Antwort, dass ist mir klar, aber mit dem "Klebelack" erreiche ich das auch. Bin übrigens "Holzwurm": Schreiner, etc...

      zum Thema Spannfix: http://www.rc-network.de/forum/showt...Spannfix-Immun
      Hallo hänschen,

      der Klebelack wird von mir nicht auf alle Holzteile aufgebracht, sondern nur im Randbereich, z. B. bei der Tragfläche nur Nasenleiste, Endleiste, Randbogen und ein schmaler Streifen am Flügelmittelstück, so daß große Teile der Holzoberfläche keinen Klebelack abbekommen. Diese Teile der Holzoberfläche werden nur durch die Grundierung geglättet und etwas resistenter gegen Feuchtigkeit beim Bespannen.
      Bei einem Tragflügel mit konkaver Unterseite werden die Rippen besonders gut mit Klebelack behandelt und die Bespannung dort vorsichtig festgerieben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul Herberet Klein

      (PS: Ich bin leider kein Schreinermeister, sondern nur Maschinenbauer)
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Zitat Zitat von paperflyer Beitrag anzeigen
      Hallo aus der Pfalz,
      ein interessanter Bericht.
      Ich habe allerdings noch ein zusätzliches Problem.
      Wie bekomme ich den Anstrich spritfest (Methanolkraftstoff)
      Den "Spannfix Immun" gibt es ja keider nicht mehr.
      Hallo paperflyer

      als ich noch mit Methanolern hantierte - das waren viele Jahre - habe ich meine Bespannungen nach dem Lackieren mit Kunstharzlack immer mit WIK 2K-Lack behandelt, später gab es diesen von der Firma Extron.
      Meine große Extra von Lagemann und von KHK habe ich damals von einem Autolackierer verschönern lassen. Dabei entfiel natürlich die Lackierung mit Kunstharzlack.
      Welches Produkt ich heute nehmen würde, weiß ich nicht - ich hoffe aber, daß Dir jemand hier aus dem Forum entsprechende Informationen liefern kann.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul Herbert Klein
    1. Avatar von paperflyer
      paperflyer -
      Hallo Paul,
      danke für die Tips.
      Im Grunde hilft es mir schon zu erfahren das man 2K Lack auf die fertige Bespannung auftragen kann.

      Gruß Frank
    1. Avatar von Peter2
      Peter2 -
      Hallo Frank
      Spannfix Immun gibt's noch bzw. wieder bei verschiedenen Anbietern.
      Mein Oldie Klemm L25d der Fa. Krick ist mit Papier bespannt und farblos mit Spannfix Immun gestrichen.
      Die Decails hatte ich mit farbigem Spannfix gestrichen.
      Die silberne Motorhaube sowie die Unterseite des Tragflächenmittelstückes habe ich mit 2K-Lack (damals von Extron) zusätzlich geschützt.
      Diese Methode hat sich bei mir seit über 10 Jahren an diesem Modell bewährt.
      LG
      Peter
    1. Avatar von Rhönlerche
      Rhönlerche -
      Seide ist gegenüber herkömmlicher Folie unschlagbar,habe 2 Modelle damit bespannt,keine falten bei temperaturänderung,verdrehfest,top rauhe oberfläche-aber der arbeitsaufwand ist höher und die geruchsbelästigung ist auch nicht zu unterschätzen,reparatur auch aufwendiger,seidenbespanntes Modell würde ich immer vorziehen,die alten Hasen wissen das,aber wer kann das heute noch in der ARF Ära? mein absolutes lieblingsmodell auch seidenbespannung von 1987 rhönlerche von wanitschek,da war noch bauen und bespannen angesagt,lg. oliver
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Da die Graupner Bespannseide 615.8 nicht mehr lieferbar ist (meine Vorräte sind aufgebraucht), mache ich im Augenblick Versuche mit Seide aus dem Seidenmal-Bereich. Nach Abschluß der Versuche werde ich berichten. Es gibt zwar noch Bespannseide bei der Firma SIG in den USA, aber die Beschaffung ist aufwendig und sehr teuer.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul
      (Paul Herbert Klein)
    1. Avatar von paperflyer
      paperflyer -
      @Paul
      Was hälst du denn von AEROPLAN SAM SPAN ?
      http://www.aeroplan-modelle.de/aeroplan01042014053.htm
      Es ist sehr leicht und auf jeden Fall fester als Papier.

      Die leichte Seide von SIG gibt es hier in verschiedenen Farben:
      https://www.flight-depot.com/111-0-K...Bweiss%2B.html


      Gruß Frank
    1. Avatar von hänschen
      hänschen -
      hier, ab ' 129 gibts auch Infos http://www.rc-network.de/forum/showt...Spw-3-6m/page3
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Zitat Zitat von paperflyer Beitrag anzeigen
      @Paul
      Was hälst du denn von AEROPLAN SAM SPAN ?
      http://www.aeroplan-modelle.de/aeroplan01042014053.htm
      Es ist sehr leicht und auf jeden Fall fester als Papier.

      Die leichte Seide von SIG gibt es hier in verschiedenen Farben:
      https://www.flight-depot.com/111-0-K...Bweiss%2B.html


      Gruß Frank
      Hallo Frank,

      das Material von Aeroplan habe ich noch nicht verwendet und kann daher keinerlei Urteil abgeben. Nur soviel: Herr Kaufmann sagte mir auf Anfrage, dass die Reissfestigkeit nicht an Seide herankommt.

      Zu Deiner Quelle bezüglich SIG-Seide - genau das ist das Material, daß ich suche, aber wie ich schon in einem früheren Beitrag äußerte, stört mich ein der hohe Preis. Aus diesem Grunde werde ich auch meine Versuche mit Seidenmal-Seide fortführen. Lieder gibt es diese Seide nur in weiß - auf die Ergebnisse meiner Versuche bin ich selbst gespannt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul
    1. Avatar von paperflyer
      paperflyer -
      Guckst du hier
      http://www.seiden-handel.de/
    1. Avatar von hänschen
      hänschen -
      Danke für den Link, hab den gleich verewigt: http://wiki.rc-network.de/index.php/...n,_Lieferanten da gibts auch einen Lieferant für Futterstoff...
    1. Avatar von MINARE
      MINARE -
      Zitat Zitat von phklein Beitrag anzeigen
      Zu Deiner Quelle bezüglich SIG-Seide - genau das ist das Material, daß ich suche, aber wie ich schon in einem früheren Beitrag äußerte, stört mich ein der hohe Preis. Aus diesem Grunde werde ich auch meine Versuche mit Seidenmal-Seide fortführen. Lieder gibt es diese Seide nur in weiß - auf die Ergebnisse meiner Versuche bin ich selbst gespannt.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul
      Hallo Paul,

      bei der Seide der Firma SIG handelt es sich um original ESAKI Silk aus Japan. Diese Seide ist das Beste was es diesbezüglich auf dem Markt zu kaufen gibt. Du wirst hier im einschlägigen Seidenhandel nichts vergleichbares finden. Die Produkte der Seidenmaler etc. sind zwar wesentlich günstiger, aber Probleme bei der Verarbeitung sind damit in der Regel vorprogrammiert.
      Selbstverständlich gibt es ESAKI Silk zu vernünftigen Preisen. Ich beziehe die ESAKI Produkte zu sehr moderaten Versandkosten von dieser Adresse: http://www.freeflightsupplies.co.uk/lightweight.htm

      Viele Grüße
      Minare
    1. Avatar von phklein
      phklein -
      Zitat Zitat von MINARE Beitrag anzeigen
      Hallo Paul,

      bei der Seide der Firma SIG handelt es sich um original ESAKI Silk aus Japan. Diese Seide ist das Beste was es diesbezüglich auf dem Markt zu kaufen gibt. Du wirst hier im einschlägigen Seidenhandel nichts vergleichbares finden. Die Produkte der Seidenmaler etc. sind zwar wesentlich günstiger, aber Probleme bei der Verarbeitung sind damit in der Regel vorprogrammiert.
      Selbstverständlich gibt es ESAKI Silk zu vernünftigen Preisen. Ich beziehe die ESAKI Produkte zu sehr moderaten Versandkosten von dieser Adresse: http://www.freeflightsupplies.co.uk/lightweight.htm

      Viele Grüße
      Minare
      Hallo Minare,

      Danke für Deinen Beitrag.

      Kannst Du hier kurz und knapp über die zu erwartenden Probleme bei der Bespannung mit Seidenmaterial aus dem Seidenmalbereich berichten. Ich denke, dass ist nicht nur für mich von grossem Interesse.

      Mit freundlichen Grüßen

      Paul
      (Paul Herbert Klein)
    1. Avatar von MINARE
      MINARE -
      Hallo Paul,

      es sind die Probleme wie sie in diesem Forum auch schon mehrfach von anderen Modellbauern berichtet wurden.
      Die zunächst straff gespannte Seide fällt nach dem ersten Spannlackanstrich zusammen wie ein nasser Sack. Dieser Zustand lässt sich dann, wenn überhaupt, nur noch mit vielen Spannlackanstrichen richtig beheben. Die Ursache liegt in einer deutlich schlechteren Seidenqualität. Obwohl ESAKI Silk in unterschiedlichen Farben erhältlich ist, färbe ich gelegentlich selbst. Bereits dabei merkt man ganz deutlich den qualitativen Unterschied.

      Mit freundlichen Grüßen
      Minare
    1. Avatar von Cleopatra024
      Cleopatra024 -
      Hallo Paul,
      auch ich habe ein kleines Bündel von Fragen:

      Da die "Marktführerseide" nicht mehr erhältlich ist, habe ich Futterseide vom Stoffhandel genommen, die war aber doch relativ dick und schwer, die Seidenmalereiseide ist wohl dünner. Frage:
      Mit Längsrichtung nehme ich, dass Du die Kettfädenrichtung meinst und nicht die Schussfadenrichtung?

      Habe ich das richtig verstanden: Du legst trockene Seide auf das Rippengerüst und wässerst es dann, dann erst wird die Seite glatt gezogen und mit Stecknadeln festgeheftet und mit Klebelack festgeklebt, dh. Klebelack auf die FEUCHTE Seide?

      Die Stecknadelfixation hinterlässt bei mir oftmals so kleine Maulwurfshügel, dort wo die Nadel gesteckt hatte und jetzt nur noch ein Loch ist und eben diese Seidenwülste. Wie kann man die ausebnen?

      Den ersten Spannlackanstrich hatte ich bisher auch immer "aufgepinselt" und dann prompt diese Durchnässung bekommen, teilweise tropfte es sogar bis in die darunterliegende Bespannung durch!
      Abhilfe durch "Darüberwedeln mit dem Pinsel" oder mit der Spritzpistole?

      Gibt es keine zB. wasserbasierten Spannlack, der nicht so fürchterlich stinken würde (im Freien arbeiten ist ja gut und recht, aber manchmal habe ich auf den bunten Flächen jede Menge Krabbel- und Flugtiere, die statt Honig Nitroverdünner schlürfen!)

      Ist Clou 300 ein spezielle Nitrolack oder ist das der übliche Nitrohartschleifgrund, den man in jedem Baumarkt bekommt? Meine Händler am Ort lachen mich nur aus, wenn ich Papier oder Spannlack suche, habe noch knapp 500ml Altbestand.

      LG Werner
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