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  • Red Bull X-Alps 2017 Teamvorstellung in Fuschl

    Red Bull X-Alps 2017

    Vorstellung des Teams in Fuschl

    Claus Eckert

    Selection of language at the end of page.


    Was sind das für Menschen, die es wagen, in gut zwei Wochen fünf Mal den Alpenhauptkamm im Flug oder zu Fuß zu überqueren? Ich hatte die seltene Gelegenheit, zwei der Teilnehmer des Red Bull X-Alps Contest zu treffen. Pál Takáts, Team HUN, und Manuel Nübel, Team GER2, sind zwei echte Kerle, wie man sich Abenteurer vorstellt. Draufgängerisch, zielstrebig und mit Siegeswillen. So mein erster Eindruck.

    Im Laufe der Gespräche lernte ich aber ganz andere Seiten kennen. Akribisches Vorgehen, Zufälligkeiten minimieren, unnötige Risiken vermeiden, sich an Regeln halten und sehr bewusst auf die Aufgabe konzentrieren, das sind die wahren Werte, die diese Athleten auszeichnen.

    Die Aufgabe hat es in sich. Von Salzburg geht es über den Alpenhauptkamm, durch das Kärntner Becken bis zum Wendepunkt am Triglav. Von dort zurück über die Alpen in den Chiemgau nach Aschau bis zum Turnpoint Kampenwand. An der Alpennordseite entlang zur Zugspitze. Von dort erneut über den Alpenhauptkamm zum Monte Baldo am Gardasee. Und wieder nach Nordwesten zum Matterhorn. Die letzte Etappe führt aus den Schweizer Alpen zurück zum Ziel Monaco.

    Viele Gleitschirmflieger träumen davon, einmal eine Alpenüberquerung zu schaffen. Die Athleten bei den Red Bull X-Alps machen während dem Rennen praktisch nichts anderes. Die körperliche Anforderung ist immens. Die mentale Stärke, der Kampf, dem Körper immer Höchstleistung abzufordern und nicht aufzugeben, ist enorm wichtig. Nächtliche Ruhephasen müssen optimal genutzt werden, um Kraft zu tanken. Alles andere, was nicht direkt mit der Aufgabe zu tun hat, halten die Helfer von den Athleten fern. Ziel ist es, die Athleten jede Nacht „einzufangen“ und ihnen eine optimale Versorgung zukommen zu lassen. Das wird nicht immer möglich sein. Je nachdem, wo sich die Teilnehmer befinden, kommt es darauf an, ob die Supporter Zugang finden. Im hochalpinen Gelände kann das durchaus schwierig werden.

    Die Wettbewerber werden ständig überwacht. Mit einer kurzen Zeitverzögerung kann ihr Standort im Internet verfolgt werden. Nachts dürfen sie sich nur in einem Radius von 250 m um ihren Ruhepunkt bewegen. Die Regeln sind umfangreich und unbedingt einzuhalten. Das trägt zur Sicherheit bei und es schützt auch die Athleten vor sich selber. Denn in so einem Wettbewerb besteht die Gefahr, zu überdrehen und kein Maß mehr zu kennen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, sich in Gefahr zu bringen.

    Red Bull als Veranstalter vieler Extremsport-Events steht aus unterschiedlichen Gründen gerne in der Kritik. Allerdings habe ich bei diesem Meeting den Eindruck gewonnen, dass seitens des Veranstalters alles getan wird, die Red Bull X-Alps als sportlichen Wettbewerb durchzuführen. Die Tage vor dem Rennen sind mit etlichen Sicherheitsunterweisungen für die Teams ausgefüllt. Die Veranstaltung ist ein sportlich fairer Wettbewerb auf höchstem fliegerischen und sportlichen Niveau und kein Treffen draufgängerischer Hasardeure, denen ihr Leben nichts wert ist.

    Das ist eine der vielen guten Nachrichten, die ich aus Fuschl mitnehmen konnte. Am Sonntag startet die Red Bull X-Alps auf dem Mozartplatz in Salzburg.

    Das Ergebnis des Leatherman Prolog am Donnerstag und damit die Gewinner des Nightpass:

    1. Aaron Durogati (ITA1)
    2. Sebastian Huber (GER1)
    3. Benoit Outters (France)


    Ein kurzes Video von der offiziellen Teamvorstellung gestern Nachmittag in Fuschl:



    Und ein kurzes Handyvideo von Sascha Rentel aus dem Race-Camp:



    Code:
    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von NieDa-Alpin
      NieDa-Alpin -
      Freue mich schon auf weitere Berichte :-)
    1. Avatar von FunandFly
      FunandFly -
      Danke für den tollen Bericht ! Diese Überraschung im Race Camp ist Dir gelungen Claus !
    1. Avatar von Heim62
      Heim62 -
      wünsch euch viel Erfolg