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  • Red Bull X-Alps Raceday 6

    Red Bull X-Alps 2017

    Team-Tagebuch Raceday 6

    Claus Eckert

    Selection of language at the end of text



    „…und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte.“
    Okay, es ist nicht Gott sondern Pál. Und Gott ruhte am siebten Tag. Pal wird am achten Tag ruhen. Dummerweise auch noch am neunten Tag der Red Bull X-Alps. Der Penalty wird ihn um gut zehn Plätze zurückwerfen. Deshalb lautet die neue Strategie des gesamten Teams: „Wir wollen auf jeden Fall nach Monaco!“

    Und das ist auch gut so. Denn Pál und das Team benötigen sofort einen neuen Motivationsanreiz. Bisher konnte er seine Stärke beweisen, und vielleicht gelingt ihm nach der 48 Stunden Sperre das Kunststück, unter die ersten Zehn zu kommen.


    Aber er ist nicht der Einzige, den dieses Schicksal ereilt hat. Auch die Teams RUS (Evgenii Griaznov) und BEL (Tom de Dorlodot) dürfen eine 48-Stunden Pause "genießen"!
    Was er im Interview bedauert hat, ist die Tatsache, ab jetzt auf sich alleine gestellt zu sein. Die Tage mit Manuel und den anderen Jungs in der Luft hatten ihm so viel Spaß gemacht. Heute Nachmittag sind Manuel und Pál in den Brenta Dolomiten in einem Tal gelandet und haben gemeinsam auf den Durchzug eines Gewitters gewartet. Danach ging es zusammen weiter Richtung Gardasee. Ein Krimi wie er im Buche steht. Je näher sie dem Gardasee kamen, um so deutlicher war zu erkennen, dass sie zu tief sind. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann sie landen müssen. Schließlich sind sie genau an der gleichen Stelle gelandet, an der Stunden vorher der Franzose Benoit Outters den Boden berührte. Trotzdem eine Klasse Leistung der beiden. Die Wetterbedingungen waren nämlich alles andere als ideal.

    Von dort ging es zu Fuß Richtung Monte Baldo. 55 km anstrengender Fußmarsch lagen vor ihnen. Da es bereits fast 19:00 Uhr war, wurde die Zeit für Manu bis zum Wendepunkt 5 knapp. Pál hatte mit seinem Nightpass die Chance, den Wendepunkt des Monte Baldo zu erreichen.

    Chriegel Maurer flog inzwischen einen nordwestlichen Kurs und ziemlich weit nördlich der Ideallinie. Aber das Tal bei Sondrio ist nicht nur den dort fliegenden Segelfliegern für seine ausgeprägte Thermik bekannt. Auch Chriegel wusste davon und nutzte an der Nordflanke des Tales einen Aufwind nach dem anderen. So arbeitete er sich Richtung Comer See vor. An dessen nördlichem Ende ging er dann runter. Eine herrliche Gegend übrigens. Viel zu schön, um sie nur kurz zu sehen.

    Gaspard Petiot schaffte den Einstieg ins Tal von Sondrio nicht mehr. Er blieb am östlichen Ende hängen. Dabei war ihm das Kunststück gelungen, kurzzeitig die Führung zu übernehmen. Allerdings klappte das nur, weil Chriegel den nördlichen Kurs nahm und dies rein rechnerisch ein Umweg ist.

    Der drittplatzierte Benoit Outters hatte sich für einen anderen Weg nach Riva del Garda entschieden. Wollte er ursprünglich einen Berg auf der Westseite des Sees erklimmen, lief er jetzt jedoch zurück, um oberhalb von Riva einen Start zu wagen. Er überflog Riva bis fast zum Felsen von Torbole. Ganz nach dem Motto: „Lieber gut geflogen als schlecht gelaufen.“
    Stanilav Mayer vom Team CZE überflog Manuel und Pál im Tiefflug und landete aber ein paar Kilometer weiter Richtung Riva del Garda.

    Manuel und Pál waren derweilen wieder beim Aufstieg. Um möglichst viel Strecke Richtung Wendepunkt 5 gleiten zu können, suchten sie sich einen Startpunkt. Die Zeit wurde aber allmählich knapp. Es war bereits 20:00 Uhr. Wird diese Taktik aufgehen?

    Pál und Manu sind zu einem Startpunkt oberhalb von Riva aufgestiegen. Von dort haben sie die Stadt überquert, um am Strand zu landen. Manu schläft in Torbole bei seinem Team. Pál ist zu Fuß unterwegs auf den Monte Baldo. Er hat aktuell noch gut fünf Stunden, um den nächsten Wegpunkt zu erreichen.

    Heute Morgen um 4.45 Uhr ist Pal auf dem Monte Baldo angekommen und hat am Turnpoint 5 unterschrieben. Pal ist jetzt auf die Westseite des Gardasee abgeglitten und ist auf dem Weg zum nächsten Startplatz. Heute geht es darum möglichst viele Kilometer zu schaffen. Denn um 22.30 Uhr ist Schluß für die nächsten 48 Stunden.

    Mehr zum Penalty (Englisch):
    http://www.redbullxalps.com/news/art...air-space.html

    Nur für Facebook-Nutzer:
    Die Seite von Pál Takáts


    Link zum Livetracking

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    Eindrücke des Tages...











    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von Pesi5
      Pesi5 -
      Für diejenigen, die des englischem nicht so firm sind:

      Tom de Dorlodot (BEL), Pal Takats (HUN) und Evgenii Griaznov (RUS) haben die bezeichneten Lufträume verletzt und haben jeweils eine 48-stündige Strafe erhalten. Überprüfung ihrer Backup-GPS-Logger, diese Verstöße wurden heute Morgen überprüft.

      Die Athleten können heute weiter rennen, werden aber morgen um 5.00 Uhr für 48 Stunden angehalten, wenn sie keinen Ledlenser Night Pass ziehen. In diesem Fall beginnt die Strafe am Sonntag 5 Uhr für 48 Stunden.

      Tom de Dorlodot, der derzeit auf Platz 19 steht und 87 km von Turnpoint 4, Lermoos Tiroler Zugspitz Arena, sagte: "Ich hatte gestern einen wundervollen Flug, aber dieser Luftraum wurde in meiner Morgenbesprechung verpasst, so dass ich völlig frei war . Und dann ging der Alarm los und sagte, ich habe verletzt. Ich rief sofort das Team und den Renndirektor an, um ihm davon zu erzählen. Wir haben nicht versucht, etwas zu verbergen oder einen Abkürzung zu machen. Es war nur ein Fehler. Es ist sehr enttäuschend, aber wir werden immer wieder versuchen, trotz der Strafe. "

      Evgenii ist auf dem 21. Platz, 92 km von Turnpoint 4, während Pal ist in 12., 117 km von Turnpoint 5, Monte Baldo.
    1. Avatar von Claus Eckert
      Claus Eckert -
      Vielen Dank Peter für die Übersetzung.
    1. Avatar von FunandFly
      FunandFly -
      Vielen Dank Claus für die spannenden Berichte und Fotos !

      Pál wird es schaffen !
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