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  • 75 Jahre Militärflugplatz Alpnach & 30 Jahre Superpuma

    75 Jahre Militärflugplatz Alpnach

    und "30 Jahre Super Puma" (Teil 1)

    Andreas Maier



    Erstmal ein herzliches Hallo, an alle Wissbegierigen und auch jene, welche sich nur an den Bildern erfreuen.
    Vielleicht ist dies für so manchen Scale Modellbauer eine kleine Hilfe, für manche ein wenig Zeitvertreib und den ein oder anderen interessiert es einfach mal, was so alles auf dem Militärflugplatz Alpnach, dem Kompetenzzentrum Helikopter der Schweizer Armee im Bereich Lufttransport zu sehen gibt.

    Zur Schweizer Luftwaffe.

    *********** wie immer auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern. ***************



    Natürlich es kamen schon zu Hause die Fragen, wie kommt es dass man von diesem Event weiß, obwohl es in der Öffentlichkeit nicht beworben wurde. ...und ganz speziell nur nur sehr wenig Insider vom Einflug der Maschinen welche dort in den vergangenen Jahren stationiert waren (Mustang, Morane D-3801, PC 6, PC 7, Hunter, F-5, ... etc.) Bescheid wussten.
    Diesbezüglich hole ich hier ein wenig aus damit das Ganze eine Runde Sache gibt.


    Nun denn, los geht`s...

    Wie ja einige schon wissen knipse ich auch mal hier und da ein wenig herum und da kommt dann auch mal ein Militärflugzeug vor die Linse gehüpft und da habe ich in den Weiten des WWW ein paar dieser verwackelten Pixelansammlungen gepostet, so dass ich eines Tages angeschrieben wurde. - Nach längerem Wort-, Satzwechseln, ich bin ja schließlich schüchtern kam irgendwann die Frage auf ob ich auch nach Alpnach komme. - nun denn wo ist Alpnach ?

    Kurz und gut, ich bekam da frei und fuhr kurzentschlossen über Basel und Zürich dahin.
    - Wie das dann so kommt, gab es bei meinen Freunden in Zürich ein paar kleine Hürden welche noch schnell überwunden werden wollten, also Ärmel hoch und auf in den Kampf.
    Was sich erst sooo leicht angehört hat entpuppte sich als filigrane Feinstarbeit. welche aber dank Humor und viel Kaffee gemischt mit Schweizer Schoggi zu einem guten Ende fand.
    So ging es dann etwas später wie geplant, zur Unterkunft.
    - viel luxuriöser und atemraubender wie je gedacht. um am nächsten Morgen pünktlich um Halb Sieben ... = 6:30h ! in der Cafeteria von Alpnach mit F. Oberst B. Steiner und H. Oberst A. Ulrich zu frühstücken.


    Was für ein "Dummenglück" muss ich doch haben, die frühere Kommandantur von Alpnach kennen gelernt zu haben und nun so auf diesem Wege zu einer Fotosession der besonderen Art komme.

    Ich fasse es noch heute nicht !

    Da ich aber das Sahnehäubchen nicht vor dem exquisiten Menü quasi verschießen mag,
    hier nur 2 ... 3 Bilder vom Einflug der Flächenflieger. Dieses Event an sich hatte es in sich.
    So wurde je ein Low Pas und teilweise mehrere Touch-and-Go (Durchstarte) Manöver trainiert, was ich aus nächster Nähe festhalten durfte.





    Ups, das waren jetzt doch 2..3 Bilder mehr.

    Nun wie das dann so ist wenn die ganzen Maschinen gelandet sind kann man auf ein paar Übungseinsätze warten welche noch anstehen aber witterungsbedingt eher fraglich sind, zumal diese Piloten sicherlich so manches Fachgespräch und andere wichtige Dinge zu erledigen haben. - Also ab nach Zürich um den Gönnern unter die Arme zu greifen damit auch ihre Arbeit, welche für das Flugplatzkommando ist, Zeitnah und Fristgerecht fertig wird.
    Die Arbeit entpuppte sich als "wiederporstig" und fast schon heimtückisch bösartig, aber ein Mann ein Wort und mittels gemeinsamen Kräften wurde alles rechtzeitig fertig so dass man guter Dinge nach Hause konnte. - Doch weit gefehlt es ging immer weiter Berg auf ...
    .
    .... bis ich ein Schild las: " PAX MONTANA " öhem ja.
    Dort angekommen trafen wir Herrn " Georg Auf der Maur " in der Hotelbar.
    ( Ja wer ist das ? ... alle Schweizer kennen ihn, den Radio-Sprecher aller Eidgenossen schlecht hin.)
    Nach einer kurzen Vorstellung und ein wenig warm plaudern kam auch schon Herr Oberst Ulrich zu uns welcher meinte wir wären jetzt komplett und könnten ja zum Essen gehen.
    - Die Leber mit Rösti kann ich wärmstens empfehlen !
    Während des Essens erklärte man mir dass Herr Auf der Maur der Sprecher für das Morgige Event sei, da er nicht nur die nötige militärische und fliegerische Kompetenz hat, sondern dass man auch gut miteinander befreundet ist.
    Oder wie es kam dass er zum Radio kam - mittels Zeitungen vorlesen über den Äther - und dass man auch in der Schweiz selbige lustige Witze über jedes Kanton hat wie auch wir in Deutschland zwischen Pfälzern, Badensern und Schwaben.

    - Witz kommt noch -

    Sehr geehrter Herr Georg auf der Maur,
    es war mir eine wahnsinns Ehre und ein Vergnügen, dass ich sie kennen lernen durfte und vielleicht klappt es ja mal mit ein paar Bildern von ihnen in ihrem Umfeld, denn ich wollte am Samstag nicht auch noch im Tower für Durcheinander sorgen.

    Auch auf diesem Wege ein großes Dankeschön an unseren Gastgeber, der Abend wird nie vergessen werden!



    Sodele sagt der Schwabe - Jetzetle goht´s los

    Samstag Früh 4:30h rappelt der Wecker das erste mal.
    ..um 5:00h hieß es dann Alarmstart, unter die Dusche, anziehen, Kaffee rein, ab ins Auto
    damit wir zwischen 6:30h und 7:00h vor den geladenen Gästen im VIP-Bereich sind um ein letztes mal Hand anlegen zu können für den Fall dass etwas nicht so wäre wir wir es uns wünschten.

    Aber Alles war Tipp Topp wie Herr Oberst zu sagen pflegt ! - und die Veranstaltung begann.


    Wie dies bei solchen Veranstaltungen üblich ist wird natürlich der Werdegang, das Entstehen eines solchen Standortes genau aufgeführt


    Die einzelnen Abteilungen werden aufgezählt, ihre Bedeutung und Aufgabe erläutert und mittels ihrer Gruppenführer den Gästen näher gebracht.



    Auch werden bei solch einer Veranstaltung immer die Befürworter und Unterstützer benannt.

    Denn hier muss man auch sehr deutlich sagen, eine solche Veranstaltung wird nicht mittels
    Steuergeldern sondern mit Spenden, Werbung und Mitwirkende aus Milizarmee, Landwirtschaft, Handwerk, Industrie und Vereinen durchgeführt, was reichlich Beifall und Anerkennung hervorgerufen hat.

    So fand auch Herr Regierungsrat Christoph Amstad nur lobende Worte und würdigte den Standort.

    Es gab noch einige Redner und dennoch blieb dieser offizielle, und oftmals trockene Teil, recht kurzweilig und war binnen 40 Minuten schon über die Bühne. - Das nenne ich mal kurz und knapp ! -

    Noch zu erwähnen ist natürlich dass es bei solch einer Veranstaltung für die Ehrengäste ( VIPs ) immer ein kleines Präsent (Gifaway) als Andenken gibt.
    So war es hier ein Bild von der Landung der Northrop F-5 Tiger vor der
    Kulisse Alpnachs* und dieses tolle und sehr aufwändig gemachte Windlicht
    der Glasmanufaktur "Art & Glasdreams" aus Urdorf. (Wo man auch Schnupperkurse in Glasverarbeitung machen kann.)

    * -> Solch ähnliche Bilder vom Einflug habe ich hier im Bericht unter "Einflug" beigefügt.

    So, ab in die Hallen und die statische Ausstellung bevor die Vorführungen auf dem Hilfsflugfeld beginnen - die eigentliche Start- / Landebahn wurde zum Parkplatz umfunktioniert um das Aufkommen der Gäste bewerkstelligen zu können und um noch etwas mehr Abstand zum Ort Alpnach wegen der Geräuschemmision zu bekommen.
    ( i ♥ Fluglärm ) ist nicht jedermanns Sache.


    Von diesem Fahrzeug hatten wir es am vorhergehenden Abend auch und ob es zu gewagt wäre dieses an den Superpuma zu hängen.

    Jaja, wo ich bin sind blöde Ideen nicht weit.


    Man durfte alles, die Werkstätten, die Ausbildungsplätze, Montage und jeglichen technischen Bereich anschauen, begutachten, Dinge erfragen und Alles was zu sehen war fotografieren.
    ...und natürlich auch Probesitzen.



    Bei so vielen Knöpfen und Potis hätte ich die 2. Hälfte noch nicht gelernt aber die 1. Hälfte der Funktion schon wieder vergessen. .... oder so ähnlich Aber die Wärmebildkamera habe ich sofort entdeckt.





    Diese Drohnen kennt vermutlich so mancher von uns Modellfliegern, zumindest jene mittig in der Halle welche aus dem Hause Silvestri stammt.



    Ab hier werde ich nun einen Teil der Bilder unkommentiert aber in der Reihenfolge einstellen wie ich diese von Halle zu Halle zusammen gehörend gemacht habe. - anhand der Nummern auf den Fluggeräten läßt sich via WWW alles über die einzelnen Maschinen ergoogeln.
    - Nachher verzapfe ich noch Mist und bin der Dumme dabei. -

    Diese verschiedenen Helme welche man je nach Einsatz benötigt durften ebenso begutachtet und getestet werden.



    So bot sich jeder Heli in den Hallen an, da ist man wirklich Sprachlos.



    Ob Bekleidung, Umfeld oder wie hier das fachgerechte laminieren mit Vakuum, Wärmelampen und Temperatur- und Zeitüberwacht ein wahres Mekka für uns Modellbauer.
    Nein der freundliche Herr wollte mir den gelben Koffer nicht überlassen, er war nicht käuflich.



    Anhand der Modelle wurde sehr schön der Einsatzzweck und auch Vor- und Nachteile eines jeden Fluggerätes aufgezeigt und so konnte man schön jegliche Weiterentwicklung erfassen.
    Vielen Dank an die Modellvereine und Modellbauer welche mit so viel Liebe und Engagement den Tag geopfert haben.



    So lagert man Rotorblätter Verzugs- und Lastfrei. (ich dachte immer die hängen da irgendwo rum.) - Genau so lassen sich Tragflächen mit Verwindung Verzugsfrei lagern. Danke für den Tipp !



    .. oder so, wenn das Modell etwas größer wird.





    Die Freunde von Bienen waren hier im Wunderland, bei "Wünsch Dir Was"



    Liebevolles Erkennungszeichen eines der vielen Helikoptern in den Hallen.







    Mal schnell getrennt, als ob man am Auto einen kleinen 50kg Anhänger abkoppelt.

    Bilder der Mechanischen Fertigung und der Lehrwerkstatt bringe ich keine, denn da ich selber im mech. Bereich tätig bin weiß ich zu gut was dem Mitbewerber fehlt um wichtige Konkurrenzteile günstiger und gleichwertig herzustellen. - oftmals die Zuordnung des Maschinenparks, bzw, welches Teil fertige ich auf welcher Maschine damit alles passgenau und Verzugsfrei ist.

    Somit geht es nun hinaus zur statischen Ausstellung und den Vorführungen:




    Wo man an erster Stelle natürlich das Werbe, Anwerbe Fahrzeug des Schweizer Militärs plus KFOR zu sehen bekommt.
    Man hat ja inzwischen ähnliche Probleme wie unsere Bundeswehr in Deutschland, bzw. vielen anderen Nationen ergeht es ähnlich, denn die Jugendlichen von Heute sind etwas schwer für solche Aufgaben zu motivieren.


    Den Beginn der fliegenden Flotte macht hier die allseits und überall bekannte REGA welche wenn wir ehrlich sind schon sehr edel ausschaut und einen ins schwärmen bringt.


    Zur Seite: 1234
    Kommentare 6 Kommentare
    1. Avatar von Konrad Kunik
      Konrad Kunik -
      Nächste Seite morgen
    1. Avatar von Mooney
      Mooney -
      Leck mich am Arm............

      Da haut ihr aber ein Brett raus.............

      Respekt
    1. Avatar von Daniel Just
      Daniel Just -
      Super, Andreas!!! ������
    1. Avatar von 5eckflieger
      5eckflieger -
      Andreas, Du bist immer für eine Überraschung gut.
    1. Avatar von Andreas Maier
      Andreas Maier -
      Zitat Zitat von Mooney Beitrag anzeigen
      Leck mich am Arm............

      Da haut ihr aber ein Brett raus.............

      Respekt


      Es freut mich wenn dir so eine kleine Nachschau / Reportage
      über solch ein Event der Schweizer Luftwaffe gefällt.
      - und ich vermute den/die Kommandanten erfreut das auch.




      Gruß
      Andreas
    1. Avatar von Andreas Maier
      Andreas Maier -
      Zitat Zitat von Daniel Just Beitrag anzeigen
      Super, Andreas!!! ������

      Dankeschön !


      Gruß
      Andreas
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    Waldy74 16.12.2017, 09:29 Gehe zum letzten Beitrag