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  • Wright Flyer

    Wright-Flyer

    Baudokumentation Wright-Flyer von Dare Design & Engineering

    Gerald Lehr
    Erstveröffentlichung 19.10.2002


    Es war mal wieder so weit: Es juckte mich unsagbar in den Fingern, wieder mal ein Fliegerchen zu bauen. Nach den ganzen Reparaturen der Flieger meiner Schüler wollte ich einfach mal wieder bauen und nicht reparieren.
    Schon seit längerer Zeit habe ich eine amerikanische Modellzeitschrift abonniert, in der diesmal ein Fliegerchen abgebildet war, dass ich sofort haben wollte. Der Wright-Flyer. Ein lasergeschnittener Holzbausatz, relativ schnell fertigzustellen und nicht allzu groß, so dass ich dieses Teil einfach mal zwischendurch bauen könnte.


    Nach einem kurzen Blick auf meinen Kontostand dachte ich mir, das passt ja gerade und bestellte kurzentschlossen den Wright-Flyer.
    Nach nur acht Tagen war der Flieger da. So etwas nenne ich Service.
    Nun ja, es war ohnehin Freitag und als Selbständiger habe ich mir dann einfach ein freies Wochenende genommen und sofort angefangen zu bauen ....

    Schaut Euch die Bilder der Baubeschreibung an.

    Ach ja, so soll er mal aussehen...


    Verwendete Teile:
    Empfänger Webra
    Flugakku Sanyo 270 mAh
    2 Servos Mini XT für Höhe und Seite
    1 Kontronik Regler Sun 3000
    2 Motoren Potensky 02A mit Getriebe

    Plan ausgebreitet, Folie drüber und sofort anfangen mit bauen. Lasergeschnittene Teile sind einfach fantastisch. Zusammenstecken, Sekundenkleb, fertig !

    Und ruckizucki war die obere Fläche größtenteils fertig.

    Uups ging das schnell, schon beginnen wir mit der unteren Fläche.

    Die Klötze dienen zur Befestigung der Streben zwischen den Flächen.

    Das Holzbrett mit dem Loch dient zur Aufnahme der Motorattrappe. Das gibt dem Wright Flyer einen scalemäßigen Touch.

    Nochmal in Nahaufnahme die Halterung zur Aufnahme der Motorattrappe.

    Und schon gehts weiter mit den Höhenleitwerken. Ein paar Leisten schneiden, die gelaserten Teile nehmen und alles zusammenkleben.

    Und schon wieder so schnell, beide Leitwerke fertig.

    Das ist wirklich Minimalarbeit, ich glaube 10 Minuten pro Teil (das mußte zweimal gebaut werden). Ach ja, es stellt das Seitenruder dar.

    Sodele, jetzt beginnt der Rumpfbau. Nur ob man das Rumpf nennen kann ist nicht ganz so sicher. Die Gebrüder Wright haben halt so ein Holzgestell gebaut und das pfriemel ich jetzt nach ...

    So, das ist die erste Rumpfseite, die zweite folgt sogleich.

    Ja, da ist sie ja schon und wird auch gleich mit der ersten Seite zu einem vollständigen Rumpf verbunden.

    Die Halterungen für die Servos werden gebaut, etwas anders als im Plan angegeben, da ich auch andere Servos verwende.

    Eigentlich sollte man ja mehr sehen, aber so schlecht ist das Bild doch auch nicht geworden. auf jeden Fall sieht man die Servos aus der Nähe.

    Hoi, bin ich schon so weit? alle Teile im Rohbau fertig und mal ganz grob in Form eines Fliegers gebracht ;-)). Na ja, jetzt kommt die allerunangenehmste Aufgabe: Das Schleifen.

    Jau, da liegt die Fläche und wartet auf den Schliff. Zum Glück hab ich ein nettes Werkzeugchen für die groben Arbeiten.

    Ja, da ist es, mein süßes kleines Schwingschleiferchen. Letztes Jahr bekam ich es von Peter Bos geschenkt, der dieses Teil selber gebaut hat. Fast vergessen lag es in meinem Fundus und siechte dahin, als ich mich während des Schleifens von Hand mit schmerzender Schulter daran erinnerte. flugs ausgepackt, angeschlossen und das Schleifen machte wieder Spaß :-)). Ja, die richtigen Werkzeuge machens halt aus .....

    Nun gut, einen guten Schleifklotz braucht man auch, deswegen hier noch ein Bild davon. Das Schleifpapier kann man direkt, wie Klettband, draufklatschen. Eine harte und eine weiche Seite geben viele Möglichkeiten.

    Nach dem Schleifen gings dann an Bespannen. Seit langer, langer Zeit wieder mal mit Papier. Danke an Siggi und Mooney für die guten Tips im Umgang mit diesem mir fremden Material. Unbenommen davon scheint die Bespannung richtig gut zu werden. Warten wir es mal ab.

    Nachdem ich an den Höhenrudern gestestet hatte, habe ich mich an die Flächen gewagt. Schau mer mal wie das ausgeht ....

    So, die Fläche ist fertig bespannt und trocknet nun über Nacht schön durch.

    Hier habe ich die Bespannung mit einem Sprüher benetzt, damit sich das papier noch ein wenig spannt und die Falten rauszieht.

    Derweil die Flächen wieder einmal trocknen habe ich mit den Höhenrudern weitergemacht. Um es vorwegzunehmen, es hat sie dermaßen verzogen, daß ich dei Bespannung noch mal runtergerissen habe und einen neuen Versuch starte.

    So, da liegen Die Flächen fertig mit Spannlack überzogen. Eine Fläche ist perfekt geworden, die andere habe ich über heißem Dampf auch in Form gebracht. Ein leichtes V ist dennoch geblieben, aber ich denke ds wird nichts ausmachen. Mit Bügelfolie arbeite ist doch einfacher .....

    So, weiter gehts mit den Flächenstreben. Hier schon mal alle auf der oberen Fläche montiert, bzw. geklebt.

    Fläche fertig zusammengebaut, jetzt fehlen noch die Abspannungen, die Motoren usw.

    Und die selbe Ansicht nochmal von vorne.

    So, und hier der Flieger mal in komplett, wie er wohl mal ausschauen wird.

    Die Motoren habe ich inzwischen mit Silikon festgeklebt.

    Hier die Ansicht mit allen Abspannungen. Die waren entegegen meiner Befürchtungen einfacher zu machen als ich dachte.

    Endmontage. Hier habe ich gerade die Fläche mit dem Rumpf unter Zuhilfenahme von Epoxy vereint.

    So, da ist er, der ganze Flieger. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber das ist nicht mehr soviel Arbeit.

    So sieht er auf meinem Kopierer aus, mal schauen was für ein Bild er in natura macht.

    Nach Abschluß der Bauphase wird der Bericht mit den Flugerfahrungen fortgesetzt.

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