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  • Das Ende der Finsternis

    Das Ende der Finsternis

    Wie bekomme ich Licht in die Hütte?

    Thomas Ladach


    Weniger ist manchmal doch Mehr! Ein bekannter Spruch mit Sinn.
    Aber um was geht es eigentlich?
    Wir haben eine (dunkle) Vereinshütte. Leider aber keinerlei Stromanschluss oder sonstige Zuleitung oder Versorgung mit elektrischer Energie. Wie bekommen wir nun Licht ins Dunkel, ohne einen riesen Aufwand zu betreiben, der dann auch noch viele hunderte Euro kostet?



    Die Idee
    Solarzellen zu teuer und zu Aufwändig!
    Stromaggregat zu teuer und nicht Diebstallsicher!
    Kerzen Ok, sicherlich eine Alternative, aber auch nicht zielführend.
    Offene Feuerstelle Äh, geht’s noch?
    Wasser- oder Windkraft Jaaaaaaah, es ist ja gut!
    LED Ah, schon viel besser!

    Ok – LED ist das Schlagwort. Wir haben viele gute, aber gebrauchte 12 V-Akkus aus gewarteten Alarmanlagen zur Verfügung, die nicht mehr eingesetzt werden. Sie sind technisch aber völlig einwandfrei! Ein passendes Ladegerät dazu hat fast „jeder“ zuhause. Ein paar Meter Leitung und einige Schalter sind ohne Aufwand relativ „kostenneutral“ aufzutreiben. Die einzigen Kosten wären für die LED-Leuchtmittel und Fassungen zu veranschlagen. Damit könnte sich kostenmäßig alles in einem recht günstigen Rahmen abspielen.

    Also ab zum Baumarkt und siehe da: 12 V LED-Leuchtmittel von Osram mit verschiedenen Leuchtstärken um die 2 W. Da fangen sogar schon die Augen an zu leuchten und der Rechenschieber läuft zum Ohm’schen Gesetz in Rechenleistung. Das sieht doch sehr vielversprechend aus - bei vier Lampen mit je 2 W an 12 V haben wir nicht einmal 1 A Strom zu verzeichnen!

    Ein Leuchttest zeigt tatsächlich schon wirklich aufhellende Wirkung im Saal – also vier Leuchtstellen reichen völlig aus.

    Wir brauchen nun aber die Sicherheit, dass der Akku nicht in Unterspannung fällt und danach in die ewigen Jagdgründe eingeht! Also da gibt es doch was von ... genau, einen sogenannten (Akku) Voltage Guard v2 von Beaufort. Ein kleiner Powerzwerg, der Akku und Stromversorgung überwacht und ab einem definierten Zustand abschaltet. Tolle Sache – das ist genau das Richtige und muss hier eingebaut werden. Das Teil ist frei programmierbar und für Spannungen von 12 V – 39 V und maximal 25 A geeignet!

    Ok – alle Teile wurden eingekauft und zu einem Testaufbau zusammengesteckt: 12 V- Akku – Schalter – Voltage Guard v2 – Kabel – Fassungen und LED.



    Komisch, es funktionierte auf Anhieb – unglaublich! Strom einer LED bei 12 V gemessen etwa 220 mA. Das ist einfach g…randios! Bei einer Akkuladung und einem Akku im Kreis wäre die Leuchtdauer rein rechnerisch im Stundenbereich. Dann könnte man ja noch mehrere Akkus parallelschalten und fertisch. Nun, dass ist auf jeden Fall ausreichend! Bei Parallelschaltung der Akkus sollte eventuell eine Schottkydiode im Akkukreis des jeweiligen Akkus liegen, um eine Rückladung der restlichen Akkus zu vermeiden (Akkuweiche). Alles in allem recht einfach und übersichtlich zu erstellen. Und was dem Ganzen noch die Krone aufsetzt, ist dass „Costa fast gar nichts“! Wir bleiben mit den Gesamtkosten unter 100 Euro und können sogar noch einige Bratwürstchen für die Helfer auf den Grill legen – ja, so macht Planen und Arbeiten Spaß und alle sind glücklich.

    Wir haben auf der Einkaufsliste:
    • 4 Leuchtmittel Osram LED Star Special Pin, mit G4-Sockel, Nicht Dimmbar, Ersetzt 28 Watt, matt, warmweiß - 2700 Kelvin, 1er-Pack [Energieklasse A++]
    • 4 Stück Universalfassungssockel für 12 V Lampen G4, MR16, GU5,3 MR11, GU4 mit Kabel
    • 1 Stück V-Guard II - programmierbarer Batteriewächter 12 V & 24 V mit Display


    Aus Lagerbeständen der Bastelkeller der Mitglieder ist zusammen getragen worden:
    1 Wandschalter, Kabel, Stecker zur Akkuverbindung, Ladegerät, Schrauben, Lötzinn usw.

    Würstchen und Brötchen vom örtlichen Metzger und Bäcker!
    Kommentare 2 Kommentare
    1. Avatar von LumpiStefan
      LumpiStefan -
      Stellt sich nur die Frage, wer sich um die Akkus kümmert. Aus meiner Sicht wäre der Voltage Guard unnötig, wenn man sich ein Solarmodul mit entsprechendem Laderegler gönnt.
      Da sollte man dann ne ganze Weile Ruhe haben und muss sich auch nicht drüber ärgern, dass genau wenn man das Licht braucht, die Akkus wieder mal leer sind.

      Stefan
    1. Avatar von Ticmic
      Ticmic -
      Mein Vorschlag:

      die Vereinsmitglieder sollen Ihre Akkus in Eure Lichtanlage entladen => Fiat Lux

      MFG Christian




      Zitat Zitat von LumpiStefan Beitrag anzeigen
      Stellt sich nur die Frage, wer sich um die Akkus kümmert. Aus meiner Sicht wäre der Voltage Guard unnötig, wenn man sich ein Solarmodul mit entsprechendem Laderegler gönnt.
      Da sollte man dann ne ganze Weile Ruhe haben und muss sich auch nicht drüber ärgern, dass genau wenn man das Licht braucht, die Akkus wieder mal leer sind.

      Stefan
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