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Cessna 182 RTF von Hobbyfly/Art-Tech Teil IV: Zusammenbau

Bewertung: 3 Stimmen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,00.
Nachdem ich mir in Teil III der Berichts die Komponenten der Cessna 182 von ArtTech im Vertrieb von Hobbyfly näher angesehen habe, wird es Zeit, das ganze zusammenzubauen.
Nun, der Begriff "Zusammenbau" ist vielleicht übertrieben. Sagen wir.. äh.. "Montage".

Für die eigentliche Montage ist eine 30-seitige Broschüre beigelegt, in der alle Komponenten beschrieben und bebildert sind. Davon sind die ersten 15 Seiten in Englisch, der Rest enthält hauptsächlich chinesische Schriftzeichen. Eine deutsche Übersetzung findet man nicht. Nun, kein wirkliches Problem. Die Bebilderung der einzelnen Montageschritte ist so gut, dass man auch auf den Text verzichten kann.

Fahrwerk

Zunächst wird das Hauptfahrwerk an die vorgesehene Position gesteckt. Die Passung ist sehr stramm, so dass eine zusätzliche Sicherung mit Schrauben nicht erforderlich und auch nicht vorgesehen ist. Das Bugfahrwerk ist bereits fertig montiert und angelenkt.

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Tragflächen

Weiter geht es mit der Montage der Tragflächen. Zunächst werden Hauptholm und Verdrehsicherung in die vorgesehenen Rumpfhülsen gesteckt. Beide sind Rundstäbe aus vollem Carbon. Die Flächen werden auf die Holme geschoben, anschließend gilt es die beiden Stecker der Querruder-und Flap-Servos in die dazugehörigen Buchsen zu stecken. Dies ist wirklich Fummelarbeit und nur mit einer Pinzette zu bewerkstelligen. Getoppt wird die Sache dann noch durch den dritten Miniaturstecker, der die LED-Flächenbeleuchtung mit entsprechendem Strom versorgt. Für der Montage der Servostecker ist eine Lupe hilfreich, da die Polaritätskennzeichnung mit Nanotechnologie aufgebracht wurde. Nun gut.. schwarz ist Minus und über das weiße Kabel wird das Signal zum Servo übertragen.

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Wer die Steckerorgie erfolgreich gemeistert hat, braucht die Flächen nur noch an den Rumpf zu schieben und die Kunststoff-Befestigungsschrauben M4 einzudrehen. M4 ist da völlig ausreichend; die Krafteinleitung in den Rumpf erfolgt über den Holm, die Schrauben fixieren die Flächen nur.
Abschließend werden die charakteristischen Tragflächenstreben der Cessna in die vorgesehenen Passungen am Rumpf und Flächen gesteckt und mit M2 Blechschrauben gesichert.
Die filigrane Steckermontage und auch die Montage der beiden Flächenstreben motivieren nicht unbedingt, die Flächen nach jedem Flugtag zu demontieren.. ist aber auch nicht unbedingt notwendig, mit ihren Abmessungen ist die Cessna ein transportfreundliches Kofferraummodell.

Leitwerk

Es folgt die Montage des Höhenleitwerks, das von hinten in die vorgesehene Aussparung am Rumpf eingeschoben werden soll. Dazu muss zunächst ein Steg am Rumpfende entfernt werden, was bei EPS mit einem Balsamesser kein Problem ist, dennoch aber in der Anleitung hätte erwähnt werden können. Die Dämpfungsfläche wird dann zusammen mit dem Anlenkungsdraht des Höhenruders in die Aussparung geschoben und mit 5-Miunten Epoxi festgeklebt. Das Leitwerk passt saugend in die Aussparung und verfügt zudem über Markierungen, so dass eine absolut rechtwinklige und gerade Ausrichtung gesichert ist. Ach ja, das Klebemittel findet man im Zubehörbeutel.

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Anschließend wird das Seitenleitwerk zusammen mit dem Anlenkungsdraht in die vorgesehene Aussparung gesteckt und verklebt. Auch hier ist die lotrechte Passung gesichert, das ist mal ein Lob wert!
Abschließend wird auf das Rumpfende noch eine Kunststoffkappe gesteckt. Zwei kleine M2-Blechschrauben sorgen hier für eine wartungsfreundliche Montage.
Über einen Deckel auf der Rumpfunterseite kommt man an die Servos heran, um sie mit den Anlenkungsdrähte des Leitwerks zu verbinden. Der Imbusschlüssel für die Klemmbefestigungen findet sich im Zubehör.

Endmontage

Die "Bauphase" wird mit der Montage der Luftschraube nebst Spinner abgeschlossen. Der Spannkonus wird auf die Welle des fertig montierten Motors gesteckt und mit einer Mutter festgeschraubt. Auch hier passt einfach alles.
Auf das Einstecken der charakteristischen "Antennen" auf der Flügeloberseite verzichte ich zunächst. Für die Trimmeinstellungen der Gestänge muss man das Modell auf den Rücken legen, das würde denen nicht bekommen.
Die gesamte Montage nimmt maximal 120 Minuten in Anspruch, wenn man sich die Zeit nimmt die einzelnen Bauschritte näher zu studieren. Die Komponenten sind absolut passend, die guten Bebilderungen der einzelnen Baustufen ergänzen den positiven Eindruck und lassen die fehlende deutsche Übersetzung nicht vermissen. Montagefehler sind nahezu ausgeschlossen. Man erhält ein flugfertiges Modell mit ausgeprägtem und detailliertem Scale-Charakter.

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Teil V und damit der Erstflug folgt demnächst, wie auch hoffentlich besseres Wetter.

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Links:
Produktseite im Shop von Hobbyfly

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Aktualisiert: 23.03.2011 um 21:20 von Ulrich Horn

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Kategorien
Modellflug , Motorflug , Modelle

Kommentare

  1. Avatar von Hendrik Schneider
    Und, ist sie schon geflogen?

    Gruss
    Hendrik
  2. Avatar von Ulrich Horn
    ja!
    Bericht folgt in Kürze

    Ulrich