Unerwartet zugeflogen: Graupner Nano Star 3M Gyro (Teil 1)
von
am 04.08.2012 um 16:57 (1461 Hits)
Völlig überraschend und unerwartet - ich hatte bei einem kleinen Wettbewerb gewonnen - erhielt ich jüngst ein gut verschnürtes Paket:
Von unendlicher Neugier maßlos getrieben musste das selbstverständlich gleich geöffnet werden.
Also weg mit den Bändseln und runter mit dem Papier und einer doppelter Lage Pappe.
Es erscheint der Verpackungskarton eines kleinen Koaxialhelis samt Zubehör:
eines Graupner Nano Star 3M aus der Graupner Junior Line:
Nach dem Aufklappen lässt sich erkennen: im Inneren sind alle Teile transportsicher voneinander getrennt:
Etwas militärisch angehaucht ist die Version 3M, aber immerhin unbewaffnet:
Zuunterst in der Packung befindet sich zum Glück eine Anleitung, ohne die ich persönlich vollends hilflos wäre...
Und obwohl der kleine Nano Star 3M...
...ist, handelt es sich bei der Anleitung um ein ausführliches und gut verständliches Dokument,
welches nicht einfach nur durch den automatischen Translator gejagt wurde.
In dieser Anleitung steht nun, dass als erstes der Infrarot-Sender mit den beigefügten Batterien zu bestücken ist.
Der Nano Star 3M muss also noch ein klein wenig warten, bis auch er näher betrachtet werden kann.
Das Batteriefach befindet sich wie allgemein üblich auf der Rückseite. 6 Stück der Größe AA kommen hinein.
Danach lässt er sich einschalten, was durch eine grün leuchtende LED bestätigt wird.
Oberhalb dieser LED befindet sich ein weiterer Schalter, mit dem man zwischen drei Infrarot-Kanälen A, B und C umschalten können soll,
wenn nicht nur ein einzelner Nano Star 3M in Betrieb sein soll.
Die beiden äußeren Schalterpositionen sind jedoch mit A und B beschriftet.
Und im Falle des vorliegenden Senders läßt sich der Knebel aber nur links und in der Mitte positionieren.
In die rechte Lage mag er auch unter Anwendung vorsichtiger Gewalt nicht gebracht werden. Aber das stört mich im Augenblick nicht weiter.
Insgesamt hat er das übliche look and feel solcher "Beipack"-Sender, macht also insgesamt einen eher einfachen Eindruck:
Von der Spielfreiheit insbesondere des rechten Steuerknüppels (Seite und Nick) darf man nicht zu viel erwarten:
Funktional erfüllt er jedoch insgesamt seinen Zweck, wie sich später noch herausstellen wird.
Denn schließlich muss man das Schweben nicht aussteuern, muss den Knüppel also nicht ständig feinfühlig um die Mittelstellung herum vor und zurück bewegen.
Ganz praktisch: hinter einem Schiebedeckel auf der Senderrückseite befindet sich ein Ladekabel für den Heli.
Der Heli kann somit nicht nur am Rechner mittels beiliegendem USB-Kabel geladen werden, sondern auch direkt am Sender. Während des Ladevorgangs schaltet die sonst grün leuchtende LED auf rot. Wechselt sie dann zurück auf grün, so ist das Ladeende erreicht.
Eine halbrunde Einkerbung im Deckelrand sorgt dafür, dass man den Deckel beim Laden wieder zuschieben darf, ohne das Kabel abzuquetschen:
Auf dem folgenden Bild wird es deutlich, ein Infrarot-Sender schert sich nicht um das Funken von Radiowellen:
Um es allerdings vorwegzunehmen, das Steuern mit diesem unsichtbarem Licht funktioniert erstaunlich gut.
Und damit aus diesem Beitrag kein endloser Leporello wird, folgt die Fortsetzung in einem Teil 2.











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