Unerwartet zugeflogen: Graupner Nano Star 3M Gyro (Teil 2)
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am 08.08.2012 um 06:15 (833 Hits)
In Teil 1 hatte ich mich kurz dem Auspacken des sorgfältig verpackten Graupner Nano Star 3M gewidmet.
Außerdem habe ich den Sender gezeigt und mich um dessen Bestromung gekümmert.
Nun wird es Zeit einen Blick auf den Hubi selber zu werfen.
Hier isser:
Öhmm. Meine Frau schaut mir gerade über die Schulter und meint, auf dem Foto sei der Flieger nicht so wirklich gut zu erkennen.
Na, schaunmermal, ob da noch andere Fotos sind.
Ah, hier:
Im Gegensatz zum Sender macht der Rumpf des Nano Star 3M einen ordentlichen nicht ganz so plastikhaften Eindruck.
"Wertig" wird das in solchen Beschreibungen immer wieder gerne genannt.
Für die kleine Rumpfgröße möchte ich da schon fast von liebevollen Detaillierungen sprechen.
Apropos Rumpfgröße: laut Graupner-Homepage ist er 30-70mm breit, 185mm lang und 95mm hoch.
Der Rotordurchmesser beträgt 180mm und er bringt ein Kampfgewicht von 38g auf die Waage.
Die Steuerfunktionen dieses Koaxialhelis sind Nicken, Gieren und Steigen/Sinken.
Die beiden LEDs leuchten übrigens nach dem Einschalten ganz anständig und sind auch bei Tageslicht gut zu erkennen:
Aber, ohh, halt, stopp!
So weit sind wir ja noch gar nicht. Erst muss dazu der Akku aufgeladen werden. Immer hübsch der Reihe nach. So, wie es in der Anleitung steht.
Eine der beiden offiziellen Lademöglichkeit hatte ich bereits in Teil 1 genannt: nämlich das Laden über das im Sender integrierte Ladekabel.
Die andere Variante besteht mittels des beigefügten USB-Ladekabels:
Der hubiseitige Winzlingsstecker ist aufgrund seiner Form verpolsicher:
Zum Laden muss der Ein/Aus-Schalter an der Unterseite des Helis auf Aus stehen.
Da steht zwar OFF, aber das ist im neudeutschen Zeitalter halt so.
Steckt man nun den USB-Stecker des Ladekabels in einen freien USB-Port im Rechner, dann leuchtet das Steckergehäuse geheimnisvoll auf:
Wird das andere Ende in die Ladebuchse (mit CHA beschriftet) des Helis gesteckt, erlischt dieses Licht und zeigt den Ladevorgang an. Ein Wiederaufleuchten nach etwa 40..50 Minuten - sofern das Laden mit völlig leerem Akku gestartet wurde - signalisiert das Ladeende.
Da sich die Ladebuchse ebenfalls an der Unterseite des Modells befindet, muss man ihn einfach auf die Seite werfen.
Zum Abschluss noch schnell die Detailfotos von Haupt- und Heckrotor.
Zuerst vom Haupt... nee... moment... das ist doch der Heckrotor, zeigt allerdings suspekterweise irgendwie auch nach oben.
Der vierblättrige dagegen ist festgeschraubt und ziemlich unbeweglich:
Auf beiden Seiten weist ein deutliches Warnschild auf die "hochspannungsführenden" Überrumpfleitungen hin:
An der Position dieses Heckrotors kann man erkennen, dass darüber die Nick-Funktion gesteuert wird.
Aber hier, hier ist nun der Kopf der Geschichte:
Wie man sieht, gibt es keine Anlenkgestänge vom Rumpf zum Rotorkopf.
Die beiden übrigen Funktionen (Drehung um die Hochachse und Steigen/Sinken) werden also lediglich über Drehzahländerung der beiden Rotorebenen vorgenommen.
Dennoch ganz schön filigran. Ob so etwas dennoch den einen oder anderen Absturz überlebt?
Weiter geht es in Teil 3.











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