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Maisipedia

Sichtkohle

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Maisipedia definiert Sichtkohle als:

Offen getragene für jedermann deutlich erkennbare Geldbündel.
Insbesondere auf unübersichtlichen Massenveranstaltungen sollte Sichtkohle unbedingt vermieden werden, da unter den dort oftmals vorherrschenden Bedingungen die geringe Stabilität unausweichlich zur Auflösung der Sichtkohle führt.
Eine Ursache für diese irreversible Auflösung, der Fachmann spricht gerne von Carbolyse, kann z.B. die Übernahme durch nicht autorisierte Interessenten sein, die sich meist ohne jegliche Rücksprache mit dem Eigentümer des Bündels bemächtigen.
Ein anderer Grund kann in der Annahme von scheinbar verlockenden Tauschangeboten gesehen werden. So gelingt es z.B. auf Modellbaumessen gewieften Händlern immer wieder sehr erfolgreich, ahnungslosen Messebesuchern im Austausch gegen die weithin leuchtende Sichtkohle völlig nutzlose Koax-Helis oder Modellflugzeuge aus billigem Styropor anzubieten.
Ungeachtet des optischen Reizes, den Sichtkohle ohne Frage ausübt, sollte diese daher dennoch in jedem Fall mit einer hochfesten Lage aus üblichem Textilgeflecht abgedeckt werden.
Baumwolle hat sich dazu bisher gut bewährt, aber auch hochmoderne atmungsaktive Faserstrukturen kommen gerne zum Einsatz. Polyacryle dagegen sollten vermieden werden. Entwickeln sie doch scheinbar aus sich selbst heraus gerne einen stechenden schweißähnlichen Geruch.

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Aktualisiert: 05.02.2013 um 12:59 von Maistaucher

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Kommentare

  1. Avatar von Ulrich Horn
    Hmmm verstehe.

    Das erklärt den vergleichsweise hohen Preis von z.B. Kabinenhauben aus Sichtkohle. Man laminiert Geldscheine über eine Form. Macht natürlich Sinn, denn die sollen ja ziemlich reißfest sein. Und anschließend bekommt das Ganze einen schwarzen Überzug, damit es nicht geklaut wird.

    Grüße, Ulrich