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F3P Team Germany

Ein paar Infos zum eingesetzten Material

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Name:	Carsten vs Andi.jpg 
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ID:	1727552


Hallo zusammen,

hier mal ein paar Infos zum eingesetzten Material.
Auf dem obligatorischen Poserfoto ( Carsten vs. Andi ) sieht man schon mal zwei unterschiedliche Konzepte.
Während ich auf einen "fetten" Flieger und ein einen "schlanken" Sender setze, hat sich der Andi für einen "schlanken" Flieger und einen "fetten" Sender entschieden. Welches Konzept besser ist, werden wir dann am Ende der Saison sehen

Bei meinem Flieger handelt es sich um eine Eigenkonstruktion, die im wesentlichen auf der Trivia 2 vom Gernot Bruckmann basiert. Der Rahmen ist aus 0,5mm Carbonstäben aufgebaut, während die Verstrebungen aus 0,5mm und 0,28mm Carbonstäben variieren. Die Bespannung ist Mylar Folie mit 3 micron Dicke. Es sind vor allem die Steuerflächen vergrössert worden und der Rumpf ist etwas in die Höhe gewachsen. Als Antrieb habe ich den 2S Coax Antrieb vom Sergej Glavak mit zwei 16" Propellern verbaut.
Gewicht des Fliegers liegt bei 60gr, was aber angesichts der Grösse des Fliegers ( Spannweite 94cm, Länge mit Antrieb 115 cm ) kein Problem ist. Hätte allerdings auch etwas an der Farbe sparen können, aber mir hat das milchige beim Lackieren nicht so zugesagt. Also munter rauf mit dem Zeug bis die Dose leer war.
Eine Victory, wie sie der Andi und der Markus fliegen, wiegt ca. 40gr ist aber auch einiges kleiner.

Ich kam im letzten Jahr beim Vorwettkampf in der Strasburger Halle mit der Trivia 2 recht gut klar, von dem her war es für mich logisch, daß mein neuer Flieger auch ungefähr die selben Abmessungen haben sollte. Einige Piloten setzen mittlerweile schon verschieden grosse Modelle ein, da die Hallen in der Höhe stark differieren. Waren es bei der DM in Mannheim ca. 6,50m so hatten wir beim WC in Östereich 14m Deckenhöhe und die doppelte Grundfläche. Hier musste auch ein Kampf gegen ein Element geführt werden, daß man sonst ehr beim Outdoor Fliegen auf dem Zettel hat. Den Wind.
Es hat zum Teil heftige Turbulenzen in der Halle gehabt und die leichten Carbon Flieger hatten dem nicht viel Masse entgegenzusetzen. Als Konsequenz aus den verhauten Wettbewerb habe ich meinen Schwerpunkt ( den vom Flieger, nicht meinen ) jetzt weiter nach vorne gelegt, damit der Flieger nicht mehr gar so empfindlich auf Luftturbulenzen reagiert.

Tja, Wind war bei den alten Depronfliegern noch gar kein Thema, dafür machen die aktuellen Carbonmodelle aber auch sehr viel Laune beim Fliegen und sind relativ robust. Wenn halt nur der aufwändige Bau nicht wäre. Hat am Ende doch fast 3 Monate gedauert bis mein Flieger fertig war.

Am ersten Februar Wochenende geht es noch zu einem letzten Test in die Schweiz http://www.modellflug.ch/events.aspx?Event=1937&lang=DE
Da die Halle ca. die selben Abmessungen wie Strasburg hat, ist es nochmals eine optimale Vorbereitung auf die WM.
Jetzt heisst es nur noch die Sparschweine zu schlachten, da dort alles gefühlt das doppelte kostet. Im letzten Jahr haben sogar die Parkplätze vor der Sporthalle Parkgebühr ( und das nicht zu knapp ) gekostet. Die Schweizer wissen halt, wie man zu was kommt

Carsten für das F3P Team Germany

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