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aktuelle Nachricht aus Berlin auf die email-Aktion von pro-modellflug im Januar ...

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Sehr geehrte Damen und Herren,



vielen Dank für Ihre eMail.



Für die darin geäußerte Verstimmung habe ich großes Verständnis. Der von Ihnen erwähnte Kompromiss ist maßgeblich aufgrund meiner Gespräche im Sommer und Herbst 2016 mit dem DAeC und dem DMFV zustande gekommen; innerhalb des Bundesverkehrsministeriums zählt der Luftverkehr zu meinen Aufgaben.

https://www.dmfv.aero/presse/wir-werden-wahrgenommen/ und

http://www.barthle-mdb.de/lokal_1_4_...wir-ernst.html

Ich weiß aus sehr vielen Gesprächen und aus eigener Anschauung, welche Gefahr von den Modellfliegern in Deutschland ausgeht: Gar keine!



Die in der Ressortabstimmung geäußerten Bedenken des Bundesverteidigungsministeriums hatten auch mich überrascht; das gebe ich gerne zu.

Doch dieser Kompromiss war besser als sein Ruf, inhaltlich wurden die Interessen der Modellflieger weitgehend berücksichtigt. Die Verordnung enthielt aufgrund der Besonderheiten des Flugmodellsports zahlreiche Ausnahmen, um die Einschränkungen für die Modellflieger so gering wie möglich zu halten. Diese Ausnahmen betrafen insbesondere die sogenannten Modellfluggelände und den Kenntnisnachweis. Auf Modellfluggeländen galt weder das Betriebsverbot in Höhen von mehr als 100 Metern, noch war hier ein Kenntnisnachweis erforderlich. Für den Betrieb mit Geräten ab 2kg außerhalb von Modellfluggeländen konnten Mitglieder eines Modellflugvereins den Kenntnisnachweis durch eine einfache Bescheinigung des Vereins über eine erfolgte Einweisung erlangen. Eine Prüfung war nicht erforderlich. Der Betrieb mittels Videobrille wurde in bestimmten Grenzen erlaubnisfrei gestellt. Auch außerhalb von Modelflugplätzen konnte – im Gegensatz zu vielen Behauptungen - weiterhin Modellflugsport betrieben werden. Für Modellflugzeuge, die hier über 100 Meter aufsteigen wollten, konnte eine behördliche und längerfristige Ausnahmegenehmigung beantragt werden.



Dennoch räume ich gerne ein, daß mir eine weitergehende Lösung lieber gewesen wäre. Daher habe ich auch nach dem Kabinettsbeschluss zu der Verordnung weitere Gespräche geführt. Ich bin wirklich erleichtert und zufrieden, daß es über den Bundesrat gelungen ist, die Verordnung noch einmal materiell weiterzuentwickeln und insbesondere für Modellflieger zu entschärfen: KLICK

Der "Kenntnisnachweis", der jetzt ab einer Flughöhe von 100 Metern verlangt wird, entspricht dem "Befähigungsnachweis" bzw. "Führerschein", den mir bereits im Mai 2016 der DAeC-Vize Gunter Schmidt und sein Team vorgeschlagen hatte. Die konstruktive Arbeit der beteiligten Verbände ist belohnt worden; Sie können mit Ihren Vertretern wirklich zufrieden sein. Das Bundeskabinett wird nach meinem Kenntnisstand am 29. März 2017 die Verordnung mit diesen Maßgaben beschließen.



Ich wünsche Ihnen allen für die kommenden, hoffentlich schönen Tage Holm- und Rippenbruch und verbleibe



mit freundlichen Grüßen

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Kommentare

  1. Avatar von hänschen
    der bisher "erlaubnisfreie" Modellflug unter 5 kg bis max. 762m über Grund je nach Luftraum wurde ersatzlos gestrichen, Jugendliche unter 14 Jahren hat man vergessen, die "Erleichterungen" betrafen ausschliesslich das Fliegen auf Plätzen mit Aufstiegserlaubnis.