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Thema: Klemm Kl 25 nach Bauplan

  1. #1
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    Standard Klemm Kl 25 nach Bauplan

    Hallo zusammen,

    Fein, das es endlich ein Forum für Freiflugmodelle gibt!

    Ich habe eine kleine Sammlung von alten Flugmodellbauplänen, hauptsächlich mit Gummimotor.
    Bisher habe ich mich noch nicht daran gewagt, auch ein Modell danach zu bauen. Nun möchte ich aber doch endlich mal damit anfangen. Ich habe vor einigen Jahren schon Flugmodelle gebaut und würde mich als fortgeschrittenen Anfänger im Flugmodellbau bezeichnen (zwischenzeitlich habe ich allerdings einige Schiffsmodelle gebaut).
    Ich möchte gern den Bauplan, von dem „Otto Maier Verlag“, der Klemm KL 25 bauen.
    Es ist schon ein älterer Bauplan und mich interessiert, ob hier jemand dabei ist, der Erfahrung mit solchen Bauplänen hat.
    Die Daten des Modells sind:
    Spannweite 125cm; Länge 75cm; der Propeller hat einen Durchmesser von 28cm. Laut Bauanleitung kommt ein Gummi von 4x1mm mit 6,5mtr. Länge in das Modell.
    Was mich ein wenig irritiert, ist die Profildicke. Die Wurzelrippe hat eine Länge von 21cm bei einer Dicke von 4cm (sic!)
    Ich würde für den Propeller einen „Günther“-Propeller passender Größe nehmen.
    Wird das so funktionieren?
    Kennt jemand diesen Bauplan oder hat sogar schon mal danach gebaut?
    Hat jemand schon ein anderes, ähnlich großes Modell mit Gummimotor gebaut und geflogen?
    Wie bekomme ich die Klemm dazu im Kreis zu fliegen, damit sie mir nicht „abhaut“, ohne das sie abstürzt?
    Wo bekomme ich den Gummi her?

    Ich bin für alle Tipps dankbar.

    Thomas
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  2. #2
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    Standard

    Hallo.

    Ich freue mich auch, daß es endlich ein Forum für Freiflugmodelle gibt. Nochmehr freut es mich, daß sich mal jemand traut ein Freiflug-"Sportmodell" zu bauen und zu fliegen! Ich habe mich bisher immer gefragt, ob ich der einzige in Deutschland bin, der Freiflugmodelle nur für "die Spass an de Freud" baut und fliegt oder ob es noch andere gibt?

    Ich freue mich Thomas, das du so etwas wagst und zugibst! Bisher kenne ich nur Leute, die Freiflug in den offiziellen Klassen F1A, B, C, H, J usw., usw., betreiben. Nirgendwo hat sich jemand geäußert, daß er Freiflug nur zum Spaß betreibt - meist war immer irgendwie ein Wettbewerbsgedanke dabei (und sei es "nur" SE-1 und Kleiner-Uhu).

    Nun zu deinem Problem mit dem Trimmen. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig. Baue den Flieger so, daß die Ruderklappen einstellbar sind (z.B. mit Draht anscharnieren) und daß der Nasenklotz mit dem Propellerlager ebenfalls einstellbar ist. D.H. durch Unterlegen kannst du dann Zug und Sturz des Propellers verändern, um die Kraftflugkurve einzustellen (meist wenige Grad nach rechts und nach unten).
    Mit den einstellbaren Ruderklappen stellst du die Kurve im Gleiflug ein. Es kann sein, daß du die Querruder dazu benutzen mußt den kurveninneren Flügel im Kraftflug "abzustützen", um einem Spiralsturz entgegenzuwirken. Also auch diese einstellbar machen oder kleine Trimmklappen ankleben.
    Für den Kraftflug funktionieren ebenfalls "Guerney-Flaps", also Abrisskanten aus Balsaholz, ähnlich wie sie auch bei Rennwagen benutzt werden. Diese Balsaleisten werden einfach am Ende des Ruders aufgeklebt. Dicke und Länge geben dann die Wirkung vor. Allerdings sieht das für ein Scale-Modell nicht so schön aus, da sind einstellbare Ruder schöner!

    Ein großes Problem in Deutschland ist die Materialbeschaffung, hauptsächlich für Gummi und leichte Bespannmaterialien. Einigermaßen brauchbaren Gummi gibt es bei OPITEC. Ansonsten bleibt nur z.B. SAMS in England. Vielleicht auch auf F1-Wettbewerben schauen, dort gibt es auch "fliegende" Händler.

    Schöne Grüße
    Willi
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  3. #3
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    Hallo,

    ich habe mir vor ein paar Tagen diesen SIG Gummi http://************/6gfrgg
    bestellt und werde ihn beim Grp. Sterchen und Sperl Pelikan mal ausprobieren. Allerdings habe ich keine echten Vergleichsmöglichkeiten. Die haben auch das Glibschzeug.

    Ciao
    Klaus
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  4. #4
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    Hallölle zusammen,

    Vielen Dank für die Tipps.

    Hallo Willi: die Idee mit den verstellbaren Rudern gefällt mir und ich werde dies ausprobieren.
    Die Idee mit den "Guerney-Flaps" hatte ich glatt vergessen. Danke für die Erinnerung daran.
    Für die Bespannung werde ich ein leichtes Vlies nehmen. Ich hege die Hoffnung, das es nicht viel schwerer sein wird als Spannpapier, dafür aber auch nicht so schnell reißt.
    Den Gummi von Opitec kenne ich. Mir will scheinen, das dieser doch etwas schwach ist, außerdem liefert Opitec den Gummi nicht meterweise, sondern in kleinen Mengen abgepackt.

    Hallo Klaus: Danke für den Link zu den Gummis. Diese werde ich wohl nehmen.

    In der Tat baue und fliege ich meine Modelle „nur so zum Spaß“. Es ist einfach unglaublich, welch eine riesige Auswahl es an Bauplänen gibt.
    Da findet man ganz leicht zu bauende Flieger, die praktisch aus der Abfallkiste gebaut werden können bis hin zu komplizierten Modellen mit Einziehfahrwerk und automatisch verstellbaren Querrudern. Und das alles nur mit der Kraft des Gummimotors, ohne Zeitschaltern oder elektronischen Reglern.
    Von kleinen Modellen die auf eine Handfläche passen bis hin zu vorbildgetreuen Modellen mit mehr als 1,5mtr Spannweite.
    Na ja, so hat jeder seinen „Dreh“

    Thomas
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