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Thema: Jeti SPIN + Jeti Box

  1. #1

    Standard Jeti SPIN + Jeti Box

    Hallo,

    seit dem Erscheinen der SPIN Serie habe ich etliche Regler davon zur vollsten Zufriedenheit in Verwendung. Auch das Auslesen der Daten nach dem Flug mit der Jeti Box ist eine tolle Sache.

    Allerdings stimmt der Max. A Wert oft nicht:
    Mir ist aufgefallen, daß besonders bei großen Luftschrauben der Wert um einiges zu hoch ist, während bei sehr kleinen Luftschrauben (z.B. Impeller) der Wert etwas zu niedrig ist.

    Beispiele:
    SPIN-55, KoraTop-30-16, 7s1p XCell 3900, Aeronaut 18x11: Zangenamperemeter 48 A, Jeti-Box: 68 A

    oder
    SPIN-66, Hacker B50-14s 6,7:1, 5s1p XCell 3900, Aeronaut 17x9:
    Zangenamperemeter 58 A, Jeti-Box: 92 A !!!

    oder:
    SPIN-33, Mega Ac 16/15/3, 4s1p PQ 2000, MiniFan 480:
    Zangenamperemeter 21 A, Jeti-Box: 16 A

    Da ja nur der Max. Wert abgespeichert wird, ist es möglich, daß bei großen Luftschrauben der Anlaufstrom kurzzeitig so hoch ist ?

    Die oben genannten Beispiele funktionieren allerdings schon seit einigen Flügen problemlos.

    Grüsse
    Ernst
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  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    mein Jeti Spin 66 zeigte zuletzt 93,4 A max und 78 A min nach dem Flug (kleiner Hotliner, B40-10L an 4S mit Getriebe). Es wurde auch ein Überstromfehler mit "y" angezeigt. Ich habe jetzt die Hochlaufzeit erhöht, da ja die Trägheitsmomente der Luftschraube auch überwunden werden müssen. Bei langsameren Gasgeben hat es der Steller bisher mit 58 A max bewenden lassen und das entspricht der rechnerischen Auslegung.

    Bin gespannt, wie lange der Steller das mitmacht. Bei Teillast wird nach vier Minuten der Motor wegen Überhitzung (Grenztemperatur auf 100°C eingestellt) abgeregelt.

    Gernot
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  3. #3

    Standard

    Hallo Gernot,

    dann ist es anscheinend wirklich so, dass nur der Anlaufstrom so hoch ist.
    Die Hochlaufzeit ist bei mir auf 1,5 sec. eingestellt.
    Überhitzungprobleme habe ich allerdings bis jetzt keine, beim obengenannten Setup hatte der SPIN 66 max. 56 Grad und der SPIN 55 max. 64 Grad.
    Zur Sicherheit habe ich trotzdem die max. Temperatur auf 85 Grad begrenzt.
    Auch mit dem BEC hatte ich bislang keine Probleme trotz 6 bzw. 8 Servos !

    Grüsse Ernst
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  4. #4
    Moderator
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    Avatar von Gerd Giese
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    16.04.2002
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    Idee

    Moin,

    ja dieses Thema ist auch heute interessant - 2004 Messungen und Berechnungen darüber (ab Mitte):
    http://www.elektromodellflug.de/Proj...ontr-vergl.htm

    ... ... und weiter unten: "Theoretische Betrachtung der Beschleunigungsleistung" (mit Berechnungen dazu)
    Mit fliegerischen "DC-16" Grüßen

    Gerd

    "Watt ihr Volt"
    www.elektromodellflug.de

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    FMC-Lübeck
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  5. #5

    Standard

    Danke Gerd,

    ist ein sehr interessanter Artikel und bestätigt meine Annahme. Beruhigt mich aber, da ich denke dass ein kurzzeitiger hoher Stromfluß wohl kaum dem Regler schadet. Ich denke dass solange die max. Temperatur nicht kritische Werte (> 80 Grad) erreicht das dem SPIN wohl zuzumuten ist ?
    Von der Effizienz her wird es auch nicht viel ausmachen, da der Antrieb bei meinen Setups (große Segler) ca. 10-20 Mal pro Flug ein- und ausgeschaltet wird.

    Viele Grüsse
    Ernst
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  6. #6
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    Hallo,

    den zumindest den Spin 66 kann man bis 110°C Abregeltemperatur einstellen. 80°C sind völlig unkritisch.

    Ich selbst habe 100°C eingestellt.

    Gernot
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