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Thema: F1Q Technik

  1. #31
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    Hallo Enrico,
    auch von mir herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung.
    Bitte noch eine weitere Information: fliegst Du mit Differenz- / Kurvensteuerung?
    Flugbild (rechts/rechts oder senkrecht/bunt oder ..)??
    Teil-Gewichte? (F1A-Flügel + Ltw geschätzt weniger als 230g, Motor+Akku+Regler ca. 180g, bleiben für den Rumpf + Timer über 200g, das scheint mir viel!)
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  2. #32
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    Standard

    Hallo
    Habt ja Glück das ich grad meine beiden Modelle überarbeite und alles zerlegt hab. Hab auch festgestellt das ich die 570g noch nicht erreiche. Ist aber ohne neue Investitionen nicht machbar.
    Daten:
    Rumpf mit Flächensteuerung und Motorschutzkappe 142g
    Flächenverbinder 14g
    Zeitschalter 26g
    Motor mit Befestigung 71g
    Spinner mit Luftschraube 29g
    Regler 34g
    Servotester mit Microschalter 8g
    Akku 90g
    Flächen und Höhenleitwerk 176g

    Gesamt 590 g

    Hab schon noch paar Reserven beim Rumpf mit ´ner ordentlichen Form sind bestimmt noch 10-20g machbar. Und die neuen Regler wiegen auch blos noch 29g.
    Aber wie gesagt muß auch alles so stabil sein, das es auch mal ´ne unsanfte Landung aushält. Hab mein erstes Modell schon 3 mal in den Boden gesteckt und bis auf ´ne angebrochene Endleiste und ´nem angebrochenen Holmen (war alles leicht zu reparieren) ist nichts passiert . Hab ich schon anders gesehen . Und übrigens die Modellgewichte der anderen Q-Flieger aus Sachsen liegen auch noch über 600g.
    Mein Steigflug ist eine stabile rechts Spirale. Bei der im Kraftflug die Innenfläche ca. 3mm angestellt ist.
    Senkrechten Steigflug hab ich auch probiert. Ist aber bei dem kleinen Motor und dem hohen Modellgewicht nicht machbar.
    Wenn ich alles wieder zusammen hab, kann ich euch auch ein paar Bilder zur Verfügung stellen. Wird aber noch 2-3 Wochen dauern.

    Enrico
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  3. #33
    Vereinsmitglied Avatar von Michael Sondhauß
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    Standard Startmethode?

    Hallo Leute!

    Ich weis nicht ob das schon mal angesprochen wurde. Mir ist da so ein Gedanke gekommen. Steht im Regelwerk für F1Q eigentlich beschrieben wie der Start zu erfolgen hat? Weil rein von der Sache her könnte man das doch nach F1B Manier machen. Also das der Motor erst in der Luft, demzufolge verzögert anläuft?
    Unabhängig davon das es vielleicht Probleme bereitet das der Propeller auffaltet.
    Gibt es da eine Einschränkung oder ist das, rein von der Sache her, möglich?


    Grüße, Schnuller
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  4. #34

    Standard

    Hallo Schnuller,

    Ich habe hier in Baden-Württemberg am Rande von Wettbewerben Versuche mit umgebauten F1Bs gesehen. Es wurde auch mit verzögertem Anlauf von ca. 1/10s experimentiert (gesteuert über einen E-timer). Im Moment des Motoranlaufs bremst das Modell sichtlich ab; es ergab sich eine nicht immer sehr hübsche Flugbahn. Zweite Beobachtung - jetzt unabhängig von der Startverzögerung: es zeigte sich, daß der senkrechte Steigflug trotz ausreichendem Schub sehr schwer zu steuern ist. Vielleicht wäre das mit kleineren Propellern und höheren Drehzahlen einfacher (da müßtest Du eigentlich mehr dazu erzählen können!) Eine kurze und unvollständige Abschätzung meinerseits zeigte allerdings, daß man für dieses Vorhaben bei den verwendbaren Akkus schnell an die Amperegrenze kommt. Außerdem soll das bei der F1B-Größe ja nicht zu schwer werden.

    es grüßt Dieter
    Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie andernorts zu suchen. (La Rochefoucauld)
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  5. #35
    Vereinsmitglied Avatar von Michael Sondhauß
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    Standard ...

    Kann ich mir gut vorstellen das es beim Anlaufen eine Verringerung der Fluggeschwindigkeit gibt. Es dauert ja ein wenig bis der Motor seine Drehzahl erreicht hat und die Luftschraube richtig arbeitet.
    Wie das nun ist, mit den Modellen in F1B Größe, dazu werde ich bis Silvester selber Erfahrungen haben. Unser F1Q wird bis Mitte der Woche fertig sein.
    Ich hab schon mal den Motor laufen lassen. Dabei ist mir aufgefallen das mehr Kraft da ist als z.B. bei einem F1P Modell. Das Modell wurde aber noch nicht gewogen. Wenn es fertig ist und funktioniert kann ich ja mal ein Foto machen.
    Mir ist auch aufgefallen, dass die meisten Propeller mit recht großer Steigung verwenden. Da wird man probieren müssen. Anzunehmen ist aber, dass eine große Steigung nicht immer die beste Lösung darstellt. Der Schlupf wird größer und die Geschwindigkeit, bei der der Propeller seinen Arbeitsbereich hat, steigt auch.
    Deswegen werden ja in Speedklassen große Steigungen geflogen. Schaut man sich die Beschleunigung dieser Modelle an, stellt man fest, dass sie an Anfang wie ein Wassertropfen in der Luft hängen. Erst bei erreichen einer bestimmten Vorwärtsbewegung funktioniert das System richtig.
    Deswegen denke ich, dass eine große Steigung für das schnelle Steigen nicht optimal ist. Man müsste die Steigung an, die im Steigflug erreichte oder erreichbare Geschwindigkeit, anpassen. Kann aber sein das ich hier falsch liege. Elektromotoren haben eine andere Charakteristik als Verbrenner. Also auch anderes Drehmoment usw. Wie gesagt, da müssen wir erstmal selber probieren.
    Was ich aber prinzipiell machen würde, ist mit 3 Zellen zu fliegen. Also bei Lipo Akkus. Im Datenblatt der Motoren ist u.a. die Drehzahl pro Volt angegeben. Deswegen bedeutet 11,1 V mehr Drehzahl als bei 7,4 V. Der gleiche Propeller müsste dann auch besser gehen. Natürlich ist da aber wieder die Betrachtung des Stromes durchzuführen. Nicht das Akku, Regler oder Motor überlastet werden.
    Wie gesagt, erstmal selber Erfahrungen sammeln bevor man große Weisheiten von sich gibt.

    Grüße, Schnuller
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  6. #36
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    Standard Verzögerter Anlauf

    Das machen zwar (fast) alle F1B-Flieger, weil die gekauften Modelle das drin haben. Es gibt aber theoretische Untersuchungen, dass das überhaupt erst einen positiven Einfluß haben kann, wenn die Wurfgeschwindigkeit beim Start deutlich über 10m/s liegt. Dabei ist nicht berücksichtigt, dass bei den meisten ein kräftigerer Wurf weniger genau ist, und die genaue Richtung ist auch enorm wichtig.
    Mit dem vergleichsweise "lahmen" Anlauf des E-Motors erwarte ich keinen Vorteil. Noch schlimmer würde es bei der Verwendung von Ni... Die brauchen einige Sekunden zum "Aufwärmen" und geben dann erst volle Power ab.
    Zum Thema Propeller-Größe: Ich bin versuchsweise mal etwas 'runtergegangen (Steigung und/oder Durchmesser), das Modell wurde mit der kleineren Latte leichter zu beherrschen, kam aber nicht ganz so hoch. (eigentlich elementar). Man muß bestimmt mit jeder Modell/Motor-Kombination den besten Prop erfliegen (es gibt angeblich Leute die das errechnen, ich kanns nicht!).

    Es hört sich aber erfreulich an, wieviele Leute da am arbeiten sind, hoffentlich kommen die auch alle zu den Wettkämpfen!

    Das ist einer meiner Wünsche fürs Neue Jahr ....
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  7. #37
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    Standard F1Q - Modell

    Hallo Freunde!

    Ich möchte mal wieder was von mir hören lassen und die Gelegenheit wahr nehmen ein F1Q Modell vorzustellen.
    Es handelt sich um ein Modell welches in die Größenordung von F1B Modellen einzuordnen ist. Der Grund dafür ist einfach erklärt:

    Flügel und HLW waren vorhanden und die Komponenten wie z.B. der Motor, passten auch zur Modellgröße. Außerdem hat Klaus Salzer mir mal gesagt was er so verwendet. Dies diente zur Orientierung.
    Als Neuteil musste nur der Rumpf hergestellt werden. Auch hier waren noch Teile vorhanden. Das Vorderteil ist ein weiteres F1B Teil und der Leitwerksträger ist noch von den F1P Modellen übrig gewesen. Der Parasol ist so aufgebaut das er die gesamten Komponenten wie Akku, Servos und Timer aufnehmen kann. Diese sind erreichbar durch eine Öffnung die aus dem Rumpf herausgeschnitten wurde und über Stahldraht wieder verschließbar ist.

    Zur Aufnahme der Servos und zur Stabilisierung des Rumpfes wirde ein mit Kohle belegtes Balsabrett eingearbeitet. Der Einbau ist auch auf den Fotos ersichtbar.

    Was ist eingebaut? Die Servos sind die kleinsten die es in unserem Modellbaugeschäft gab ( 4,5g ). Der Motor ist ein Hacker A 20 – 50, Luftschraube 23x12 Cam – Speed, ein 8A Regler, 3 – zelliger Lipo Akku mit 350 mAh und ein elektrischer Zeitschalter von Ron Aßmuß.

    Was die Abstimmung Motor – Luftschraube – Akku betrifft, ist diese bestimmt noch nicht optimal. Der kleine Akku ist aber recht leicht ( 38,5g ). Dies wirkt sich positiv auf das Gesamtgewicht aus. Auch sollte dies kein reines Wettbewerbsmodell werden. Viel mehr ging es darum das Programmieren des Timers und den Umgang damit zu erlernen.

    Insgesamt wiegt das Modell 266g. Das könnte sicher auch noch nach unten korriegiert werden. Aber bis jetzt macht sich ein zufriedenstellender Eindruck breit. Das Modell fliegt stabil im Kraftflug, egal ob 15 oder 25 sec, und die Gleitleistung ist gut. Mit 15 sec. ist allerdings thermische Unterstützung sinnvoll. Die erreichte Ausgangshöhe würde ich auf 60 – 70m schätzen. In Verbindung mit dem Zeitschalter von Ron lassen sich alle Phasen sehr gut einstellen. Der Motorlauf lässt sich in 10 Einzelphasen unterteilen, der Übergang ist in 3 Schritten programmierbar, gefolgt von der Nachdrückphase, der Gleitflug lässt auch 10 unterschiedliche Phasen zu und zusätzlich kann nach der Landung noch ein Summer aktiviert werden. Der Timer verfügt über 6 Steckplätze.

    Es handelt sich auch um speziell für F1Q entwickelte Software. Der Timer „schläft ein“ wenn man längere Zeit auf einen guten Moment wartet ( Strom sparen! ), bei den Servos lässt sich unter anderem die Drehrichtung ändern und der Zeitschalter erkennt auch den Regler und macht die nötigen Schritte ( z.B. Aus – Vollgas – Aus ) von allein. Es sei noch erwähnt das es auch Varianten für F1A und F1C gibt.

    Wie gesagt, der Flieger ist sicher nicht das Optimum, aber seine eigentliche Aufgabe hat er bis jetzt gut erfüllt. Auch ist schon ein Wettbewerbseinsatz zu verzeichnen.

    Sollte es eventuell noch fragen geben, dann einfach stellen!

    Grüße, Schnuller


    P.S.: das mit den Bildern hat noch nicht geklappt, ich reiche die schnellstmöglich nach!
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  8. #38
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    Standard Und noch die Bilder dazu

    .
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  9. #39
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    Neues Design für F1Q.:


    Name:  f1q.jpg
Hits: 706
Größe:  17,1 KB


    Gruß Heinz
    F1B ist OK
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  10. #40
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    Standard Mehr F1Q im Neuen Jahr ???

    Hallo F1Q-Freunde:
    Ich habe mal in den neuen FAI-Kalender reingeschaut ... da sind viel zu viele Bewerbe aufgeführt, bei denen F1Q nicht im Programm ist!
    Mein Vorschlag:
    Schreibt möglichst bald alle Veranstalter der Bewerbe an, zu denen ihr gerne fahren würdet und bittet darum F1Q mit aufzunehmen.
    Ich habe schon einige mails auf den Weg gebracht und auch schon ein paar positive Rückmeldungen ... aber nicht genug!
    Wenn aber genügend Anfragen kommen - wer weiß!
    Also, ran an den PC!
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  11. #41
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    Standard F1Q-Einstiegsmodell

    Flugerlebnis mit einfacher Technik
    Ein Bausatzmodell für den F1Q-Einstieg ist verfügbar bei www.modellbau-thiele.de.Das Modell ist im Aufbau einfach gehalten und dafür konzipiert erste Erfahrungen mit dem elektrischen Freiflug zu machen. Es hat eine Rohrholm-Rippentragfläche. Der Rumpf besteht aus CNC gefrästen Sperrholzteilen und hat als Leitwerksträger ebenfalls ein gewickeltes Carbonrohr.Im Bausatz sind alle zum Aufbau des rohbauferigen Modells notwendigen Teile enthalten.Nur das Bespannungsmaterial muss noch zusätzlich beschafft werden,damit jeder seinen persönlichen Vorlieben den Vorzug geben kann.Eine Empfehlung für einen geeigneten Antrieb wird in der Anleitung beschrieben.

    Hier noch ein Link :
    http://www.youtube.com/watch?v=Sxbniu21pE4


    Viele Grüße vom
    Motorfreiflieger
    Angehängte Grafiken  
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  12. #42
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    Wieso findet man den F1Q Bausatz nicht auf der Homepage?
    Ansonsten ein sehr schönes Modell + Video!

    mfg,
    joo
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  13. #43
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    Hab grad auf der HP nachgesehen,die Infos sind jetzt verfügbar.
    Und hoffentlich in der kommenden Saison einige neue F1Q-Teilnehmer

    Gruß vom Motorfreiflieger
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  14. #44
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    Hallo Motorfreiflieger, könntest du bitte vorab schon mal sagen welcher Motor, Timer und Akku vorgesehen sind. Und wieviel das Ganze ungefähr kostet (ohne Baukasten). Danke.

    Schöne Grüße Heinz
    F1B ist OK
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  15. #45
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    Im vohandenen Modell ist als Motor ein Dymond 2826 eingebaut.Den gibts als Combo mit Regler für rund 35 €. Als Luftschrauben eigenen sich z.B. AeroCAM in der Größe 11x6 bis 12 x8.Mit Mittelstück sind die für 15 € zu haben.Der Timer hat als Herzstück die Elektronik von K.Salzer. Mit Servo ,das für 5 € vom großen blauen Elektronikhändler, kommt man auf Materialkosten von reichlich 30 €. Akkus in der Größenordnung 3s / 600-800 mAh sind für 15-25 € zu haben. Dann noch Klebstoff,Bepannmaterial,Lack.Wenn man alles (einschließlich Bausatz) zusammenrechnet bleiben die Gesamtkosten unter 200 €.

    Viele Grüße vom
    Motorfreiflieger
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