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Thema: Douglas DC-6: Baubericht

  1. #226
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    Ja, stimmt. Axial kommt ja keine Belastung drauf. Von daher ist das schon so am besten, wie Du es jetzt machen willst.
    Aber Du hast ja zuvor nach Alternativen gefragt und dann hab ich gedacht, je mehr genannt werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass die "optimale" Lösung dabei ist... Und dass es verdammt lang dauern würde, bis alle Bolzen gedreht wären, das ist klar. Aber unter den richtigen hardcore-Scalemodellbauern gibt es ja durchaus welche, die keinen Aufwand scheuen...
    Aber ich denk', mit dem Sicherungskleber wird es dann bestimmt sehr gut halten und das wohl auch über eine lange Zeit.

    Wie willst Du eigentlich das Torsionsrohr für die Anlenkung in den Rippen lagern?
    In ausreichendem Abstand Kugellager und durch die Rippen dazwischen einfach durchgehen lassen, ohne Berührung zu diesen? So wäre mit relativ wenigen Kugellagern das Gewicht noch niedrig zu halten...
    Oder doch ganz anders?
    Eine andere Möglichkeit wären 2 Servos pro Klappe, die dann synchronisiert werden müssen.


    mfg jochen
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  2. #227
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    Zitat Zitat von jochen_w. Beitrag anzeigen
    Wie willst Du eigentlich das Torsionsrohr für die Anlenkung in den Rippen lagern?
    In ausreichendem Abstand Kugellager und durch die Rippen dazwischen einfach durchgehen lassen, ohne Berührung zu diesen? So wäre mit relativ wenigen Kugellagern das Gewicht noch niedrig zu halten...
    Oder doch ganz anders?
    Eine andere Möglichkeit wären 2 Servos pro Klappe, die dann synchronisiert werden müssen.


    mfg jochen
    Da bin ich einfach noch nicht schlüssig.

    1) Zwei Servos haben ihren Reiz. Synchronisiert werden müsste in jedem Fall mechanisch (d.h. sie müssen über V-Kabel angesprochen werden). Aber irgendwie behagt mir das nicht... Insbesonder, wenn eine einmal ausfällt, könnte es sein, dass mir das andere innen alles zerreißt...

    2) Beim Torsionsrohr denke ich derzeit an 4mm oder 5mm Edelstahlrohr (0,3mm Wandstärke). Da ist gewichtsmäßig gerade noch vertretbar und ich kann die Hebel anlöten. Gerade bei dem Hebelsystem möchte ich die Fehlerquellen so gering wie nötig halten und später komme ich nur ran, wenn ich die Beplankung runter reiße. Das will ich vermeiden. Also an zwei oder drei Stellen mit 4mm Kugellagern gelagert sollte funktionieren. Die Anlenkung zwischen den Hebeln erfolgt mit Kugelpfannen vom T-Rex.


    In ausreichendem Abstand Kugellager und durch die Rippen dazwischen einfach durchgehen lassen, ohne Berührung zu diesen? So wäre mit relativ wenigen Kugellagern das Gewicht noch niedrig zu halten...
    Genau!


    3) Ich denke immer noch über einfache Umlenkhebel nach, also ein 2mm Stahdraht, der zwei Umlenkhebel betätigt. Nachteil gegenüber der Torsionsstabmethode: die Drehrichtung ist 90° verdreht, also nicht alles auf einer Ebene.

    Also werde ich mich weiter mit dem Torsionsstab beschäftigen. Vermutlich werde ich die Lager in einer größere Lagerpfanne tun, die recht großflächig mit der Rippe verklebt werden kann (klar?) Die Balsarippe wird an der Stelle mit 1mm Sperrholz aufgedoppelt. Das solte gehen.

    Danke, für Deine Tipps Jochen und alle! Selbst wenn es eine Lösung ist, an die ich ohnehin dacht, werde ich dadurch sicherer.
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  3. #228
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    Zitat Zitat von AlexanderB Beitrag anzeigen
    Entspricht die Last dann etwa der Flächenbelastung? Die Fläche der Klappe ist etwa 5,7dm² und bei groben 100/dm² wären das wirklich 570g ??? Kann ich also davon ausgehen, dass die Klappe 570g Gewicht haben müsste, damit ich das testen kann?
    Als Hausnummer ist das nicht schlecht, da auf der sicheren Seite. Tendenziell sind die Druckunterschiede vorne höher. Realistisch ist im Bereich der Endfahne wohl etwa halbe Flächenbelastung.

    Zu den Befestigungen: Die M2 Schrauben mit einem 5mm Schaft werde ich sicher nicht bekommen. Ich habe aber in einem Shop Alu Niete gefunden, die sich sicher dafür eignen. Die werden einfach mit Lager- und Buchsenkleber festgeklebt (das Zeug hält unfassbar!).

    Übrigens wird es eine Gabel, da ich die Teile, an denen die Helbelchen hängen oben und unten doppelt ausführe.
    Bei einer Gabel würde ich mich ans Einkleben trauen, erst recht wenn Du einen Bund hast. Was mir nicht gefällt ist die Lagerung Alu auf Alu. Das neigt zum Fressen und Ausschlagen. Stahl wäre besser. Optimal: Lagerbuchse Messing oder Bronze, Achse gehärteter Stahl (Zylinderstift).
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  4. #229
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    Hallo Markus,

    vielen Dank für Deine wertvollen Hinweise! Was die Lagerung betrifft, so habe ich das auch überlegt. Die Lagerbuchsen aus MS sind nur dann möglich, wenn ich sie praktisch als Scheibe ausführe mit innen 1mm und aussen 2mm. Mehr Platz ist da nicht.

    Andererseits werde ich - das sehe ich an meiner DC-3 - vermutlich nicht auf mehr als 50 Flüge im Jahr kommen. Denkst Du, dass man das riskieren kann? Im schlimmsten Fall müssen die Teile irgendwann getauscht werden.

    Oder wäre es eine Alternative, die Hebelchen aus GFK zu bauen?

    VIELEN DANK!
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  5. #230
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    Das Platzproblem ist offensichtlich. Wenn schon müsste der ganze Hebel aus Messing gefertigt werden.

    Zur geringen zeitlichen Belastung: Anfressen geht, wenn es denn auftritt, sehr schnell. Damit kommst Du da leider nicht raus.

    GFK hat halt den Nachteil, sehr abrasiv zu sein. Auf gehärtetem Stahl bei wenigen Bewegungen noch OK. Mit den Alu-Nieten hätte ich bedenken.


    Ich würde Stahlachse in Alu als Kompromiss zwischen Funktion und Machbarkeit versuchen. Bei wenigen Bewegungen sollte das eigentlich gehen.
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  6. #231
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    Hallo Markus,

    vielen Dank für Deinenn Hinweis. Ich werde nun Stahlstifte einsetzen.
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  7. #232
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    Wegen den GFK-PLatten nochmal: Schaut mal bei Pollin(das ist ein Elektronik-Restposten-Ramschladen, www.pollin.de). Da gibt es Leiterplattenmaterial, preis geht pro kg und ist sehr günstig. Kupfer abgezogen(leider mühsam)->GFK-PLatten zum spottpreis. Reine wissenschaftliche Überlegung: Wenn man die Dinger in Salzsäure schmeißt, ist das Kupfer ganz schnell weg...
    Aber das hab ich jetzt nicht geschrieben(draußen machen!)...

    LG, Björn

    Edit: nochmal schnell nachgeguckt: bestellnr.Bestellnummer: 800 158, Preis 3,50€ pro kg (das reicht zumindest bei mir für ein paar Jahre an GFK-Plattenmaterial)
    Holla the woodfairy! http://modellbau.bug-soft.net
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  8. #233
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    Von dem Verschleiß her hätt ich da auch weniger Bedenken. GFK Ruderhörner sind immerhin auch z.B. bei F3F Seglern sehr verbreitet. Manche haben sogar welche bei ihren DS Modellen.
    Wenn man dann Stahlbolzen nimmt müsste das ja gut funktionieren. In Gabelköpfen hat man ja auch Stahlbolzen und es funktioniert.
    Und ich denk, im DS kommt mehr Belastung auf so ein Ruder und damit auch auf die Anlenkung, zumal ja in diesem Fall die Belastung auf viele Gelenke aufgeteilt wird.
    Man muss halt nur GFK nehmen, das auch dick genug ist.

    Aber Alu geht natürlich auch.


    mfg jochen
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  9. #234
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    Hallo Alexander

    Habe mich eben staunend durch Deinen Bericht durchgelesen. Als ehemaliger Maschinenmechaniker sage ich da nur: Hut ab und weiter so! Dies ist noch echter Modellbau und ich werde das Ganze gerne weiterverfolgen!

    Grüsse aus der Schweiz, Daniel
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  10. #235
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    Hallo Alexander,

    Zitat Zitat von AlexanderB Beitrag anzeigen
    ... Ich werde nun Stahlstifte einsetzen...
    ich habe bei meiner Canadair CL-215 außermittige Drehpunktanlenkungen für die Klappen. Dabei sitzen in jeder Landeklappe 4 Scharniere. Die Scharniere habe ich zweiteilig in GFK bzw. in einer gewichtsoptimierten Version in CFK mit jeweils 1,5mm Materialstärke ausgeführt. Allerdings sind die Elemente breiter als die Teile Dein Hebelmechanismus. 2mm GFK sollte jedoch absolut ausreichend für Deine Zwecke sein, sofern Du vom Alu weg willst.
    Die Lagerung werde ich mit kleinen M2-Schrauben mit Unterlegscheiben und Stop-Muttern machen. Den Gewindebereich der Schrauben, der sich in den Bohrungen in den GFK-Scharnierhälften befindet, werde ich vielleicht noch mit Epoxidharz versiegeln, um kein "Sägen" und damit mechanischen Abrieb in den Bohrungen zu bekommen.

    Eine sehr nützliche Bezugsquelle für Klein- und Kleinstteile aller Art ist auch noch:

    Knupfer


    Viele Grüße
    Christian

    P.S.: Ganz großes Lob und Hut ab vor Deinen tollen Lösungen und Bauausführungen. Macht jedesmal aufs neue Spass, in den Thread reinzuschauen.
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  11. #236
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    Vielen Dank für die Tipps und die freundlichen Kommenare!

    Ich habe zwischenzeitlich Stahl-Zylinderstifte nach DIN 7 in 2mm gefunden und bestellt. Sollten morgen ankommen.

    Ich habe noch ein wenig weiter gezeichnet.

    Name:  Flaps-23-10-2009.gif
Hits: 3395
Größe:  32,7 KB

    Dies ist nun die Anlenkung. Das ganze muss noch entsprechend verkleinert werden. Wenn jemandem noch etwas an der Kinematik auffällt, bitte ich um einen Kommentar. Theoretisch müsste ich noch ein Muster bauen, bevor das endgültig wird. Vielleicht baue ich eine komplette Landeklappe und wenn es nicht funktioniert muss ich eine neue bauen. Wenn doch: umso besser!
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  12. #237
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    Kinematik sieht gut aus. Wie Du ja festgestellt hast, ist die Übersetzung von Servobewegung zu Klappenbewegung am Anfang am grössten. Dort rechtwinklig am Klappenantriebssegment ist günstig.

    Die aerodynamischen Kräfte werden allerdings beim Ausfahren zunehmen (Die ausgefahrene Klappe übernimmt mehr Auftrieb als die eingefahrenen Endfahne), aber dann ist der antreibende Kniehebel fast gestreckt, hat also eine sehr vorteilhafte Übersetzung.

    Um die Übersetzung am Anfang noch zu verbessern, kannst Du den Hebel am Servo noch etwas vornehmen (Schubstange verlängern). Damit bekommt das Servo in der Stellung mehr Kraft, und die degressive Charakteristik der Ausfahrbewegung wird etwas kompensiert.
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  13. #238
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    Hallo Alexander,

    erst mal schliese ich mich den Andreren an, Hut ab vor dem was Du hier machst.

    Da Du danach fragst hier ein kleiner Einwand von mir.
    Wenn ich das richtig sehe, sorgt der rechte/hintere Hebel dafür, das beim Ausfahren die "Nase" der Landklappe nach unten gerückt wird und damit die Landeklappe letzendlich zur falschen Richtig gelenkt wird.

    Ist vielleicht ein wenig unglücklich ausgedrückt.

    Stell Dir mal die Situation vor wenn der Servorhebel um 10-15° gereht ist.

    Gruß Jürgen
    Gruß

    Jürgen H.
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  14. #239
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    Zitat Zitat von Juergen H. Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig sehe, sorgt der rechte/hintere Hebel dafür, das beim Ausfahren die "Nase" der Landklappe nach unten gerückt wird und damit die Landeklappe letzendlich zur falschen Richtig gelenkt wird.
    Das passt schon, sieh mal Eckart Animation hier.

    Das Viergelenk sorgt dafür, dass die Klappen zuerst nach hinten ausfahren und den Spalt öffnen (Fowlerklappe), und erst im zweiten Teil nach unten ausschwenken.
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  15. #240
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    Vielen Dank für die Antworten, insbesondere Markus. Den Hinweis nehme ich gerne auf. Das kann ich auch problemlos später anpassen.

    An Jürgen: Im Flächenbereich, wo sich die Gelenke befinden, sind auch Aussparungen und Abdeckungen, so dass ein wenig Platz für das Ausfahren des Gelenks ist. Ich habe das im Original sehr genau studiert
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