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Thema: Douglas DC-6: Baubericht

  1. #256
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    Hallo,

    nachdem eine Klappe bereits fertig ist, frage ich mich, wie ich das Leitblech oberhalb der Klappe baue. Am liebsten wäre es mir, ich nehme ein 0,3mm Alu Blech und biege es entsprechend. Das ist einfach zu machen und die Form bekomme ich sicher hin.

    Im Original ist das Leitblech profiliert.

    Name:  FlapVaneComparison.gif
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    Meine Frage: wenn ich ein scharfkantiges Blech verwende: hat das überhaupt aerodynamische Auswirkungen bei einer Landeklappe, die gerade einmal ca. 650mm lang ist?

    VIELEN DANK
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  2. #257
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    Zitat Zitat von AlexanderB Beitrag anzeigen
    Meine Frage: wenn ich ein scharfkantiges Blech verwende: hat das überhaupt aerodynamische Auswirkungen bei einer Landeklappe, die gerade einmal ca. 650mm lang ist?
    'fraid so. Wirksam ist vor allem der SPALT zwischen Slat und Klappe. Und da sich zwischen Flügel und Slat auch ein Spalt ausbildet, sind schon beide Flächen wichtig. Der an der Nase des Slats stark divergierende Spalt stellt eine ziemliche Strömungsbremse dar, statt der Düse, die er eigentlich sein sollte.

    Wenn Du vereinfachen willst, ist es wahrscheinlich besser, Klappe und Slat als eine Einheit zu betrachten und den Spalt wegzulassen. (Ist zu spät, ich weiss...)
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  3. #258
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    Also ich würde - jetzt nur aus dem Bauch heraus -die Wölbung (Krümmung) des Slats weniger stark machen, als auf deiner Skizze. Eher würde ich die Nasenleiste der Klappe selbst als Vorbild nehmen. Und der Spalt sollte sich verengen, also Eintrittsfläche größer als Austrittsfläche. So wirkt er als Düse, der die Strömung beschleunigt. Aber auch nur moderat, auch weniger stark ausgeprägt als in der Skizze.
    Große aerodynamische Auswirkungen wird der Slat kaum haben. Ich hätte eher die Befürchtung, das wenn man es übertreibt - also den Spalt bei der Endleiste zu klein macht - die Strömung eher gestört wird.
    Aber die Sache sieht cool aus, und das allein ist doch schon was.

    Grüße
    Andi
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  4. #259
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    Danke für Eure Hinweise Markus und Andi,

    Ich werde die Teile erst anfertigen, wenn ich mit der Fläche selbst so weit bin. Erst dann kann ich die richtig einpassen.

    Ich habe in der Zwischenzeit überlegt, dass ich das aus besagtem 0,3mm Alu bauen kann und unten mit weichem Balsa auffüttern und anschleifen. Mal sehen. Ein wenig Tropfenform wäre sicher gut.

    Eines noch: die Dinger heißen im englischen übrigens "Vane" (so werden sie in den Douglas Manuals genannt). Ich denke Slat meint in der Regel den ganz ähnlich konstruierten ausfahrbaren Vorflügel an der Nasenleiste. Aber egal
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  5. #260
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    "Vane" ist Leitschaufel, das passt.
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  6. #261
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    Standard Vane

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    Quelle: DC-6 Maintanance Manual 1954

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  7. #262
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    Les doch mal:
    http://www.aerodesign.de/aero/slats.htm
    Da steht alles, was wichtig ist.

    Es geht da zwar um Vorflügel an der Flügelvorderkante, aber man kann es auf die LK übertragen, wenn man diese selbst auch wiederum als einen Flügel betrachtet. Und das ist sie im Prinzip auch, ein zusätzlicher Flügel um zusätzlichen Auftrieb zu erzeugen und so die mögliche Vmin. zu senken...

    Du könntest das 0,3mm Alublech an der Kante von einem Baubrett (gerade und hart) so fixieren, dass es übersteht und die Linie, an der gebogen wird (die spätere Vorderkante der Vane) sich genau mit der Kante des Brettes deckt. Dann mit einer Metallschiene, oder einer geraden Holzleiste von unten an den überstehenden Teil des Bleches ran und diesen damit hochbiegen. Wenn ca. 90° erreicht sind eine dünne Balsarundleiste, die etwa dem Nasenradius der Vane entspricht, mit dünnflüssigem CA genau in die durch das Biegen entstandene Kante einkleben. Diese Balsaleiste soll dann eine zu dünn auslaufende Nase verhindern/ den richtigen Nasenradius sicherstellen.
    Dann weiterbiegen und hinten das Alublech anschleifen und nochmal entfetten. Dann soweit zubiegen, dass der an der Endkante der Vane befindliche Spalt gerade noch breit genug ist, um dort Klebstoff reinstreichen zu können. Welcher Klebstoff dafür gut geeignet ist, weis ich jetzt nicht. Ich habe Alublech in Holz schon gut mit CA geklebt, aber Alu auf Alu...? Vielleicht Harz? Jedenfalls nach dem Einstreichen der Klebefläche mit der Leiste, die schon vorher zum Biegen verwendet wurde den Spalt ganz zupressen und warten, bis der Kleber fest ist.
    Jetzt hast Du ein richtiges Tropfenprofil. Es ist aber dann noch symmetrisch, also das Ganze nochmal mit dem dünnen Ende an der Kante des Baubrettes fixieren (mit einer Leiste und vielen helfenden Händen z.B.), die Nase überstehen lassen (vielleicht die halbe Profiltiefe) und dann den gesamten überstehenden Nasenbereich mit einer weiteren Leiste runterbiegen, so dass eine brauchbare Wölbung entsteht.
    Die Verbindung zur LK würd ich dann mit L-förmigen Stücken vom gleichen Blech machen, in nicht zu großen Abständen. Also in das Holz der LK in einem Schlitz einkleben und an der Vane die abgewinkelte Fläche zur Befestigung nehmen (Löten? Kleben? kleine Schrauben?).

    So könnte es doch funktionieren... Und dann hast Du einen Querschnitt, der sich stetig verengt und die Strömung kontinuierlich beschleunigt. das ist ja bei der Vane mit Hohlprofil (gebogene Platte) nicht der Fall.


    mfg jochen
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  8. #263
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    Hallo Jochen,

    vielen Dank für Deine klaren Hinweise. Was die Sache leider noch ein wenig komplizierter macht ist, dass sich die Vanes nach aussen verjüngen...

    Aber ich werde mal sehen, was daraus wird. Das mit dem Umbiegen finde ich jedenfalls einen interssanten Ansatz. Leider habe ich keine genauen Skizzen und so doll, dass ich das Profils in des Vane klar erkennen konnte, konnte ich gar nicht in den Flügel kriechen

    Aber ein wenig kann man schon erkennen.

    Name:  DSCF0399.JPG
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    Name:  DSCF0400.JPG
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    In jedem Fall muss ich da improvisieren.
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  9. #264
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    Standard YGE Regler getestet

    Eines hatte ich noch gar nicht berichtet: als ich mich mit Herrn Ramoser über die Motoren- und Propellerauslegung unterhalten habe, hat er mir die YGE Regler wärmstens ans Herz gelegt. Bislang hatte ich immer "preiswerte" Regler und fand das auch OK. Herr Ramoser meinte jedoch, dass man den Propellern beim Drehen zusehen könnte (also: ultra langsam).

    Also habe ich mir einen bestellt. Eigentlich mehr aus neugier. Aber einen anderen Aspekt hat die Sache auch noch: die neuen YGE V4 Regler können gemeinsam ihr BEC zur Verfügung stellen. D.h. bei vier Reglern habe ich 4x3A BEC, also mehr als genug. Dazu noch ein kleiner Stützakku (der nur dazu dient, das Modell segelnd zu landen, denn wenn der benötigt wird, ist die komplette Stomversorgung ausgefallen).

    Heute konnte ich den Regler bei meinem Händler anholen. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert! Unilog ist mit dem rpm Sensor, der an einen Motoranschluss angeschlossen wird überfordert. Man konnte die Propellerblätter fast mit den Augen verfolgen! Unglaublich! Und das Starten ist fast wie bei einem Stern (OK, fast): erst ruckelt er ein wenig los und dann läuft er.

    Mal sehen, ob es mir mit dem Jeti Empfänger gelingt, eine Mischung zu programmieren, die über K1 nacheinander alle vier Regler auf -63% (Graupner) bringt (dann starten sie), um ab vielleicht 1/3 Gas synchron zu laufen. Das Starten würde ich dann beim meiner MX-24s auf einen Schalter legen (mit Geberverzögerung von 10s). Es wäre wirklich der Hit, wenn alle Motoren nacheinander langsam anliefen!
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  10. #265
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    Naja, die Verjüngung stellt ja kein so arg großes Problem dar...
    Du kannst das Blech ja vor dem Biegen so zuschneiden wie auf dem Bild:


    mfg jochen
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  11. #266
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    Ja, gute Idee mit den scale anlaufenden Motoren!

    So könnte die Vane dann im Schnitt aussehen mit Balsarundstab in der Nase und hier auf dem Bild hab ich's noch so gezeichnet, dass die untere Seite hinten schräg angeschliffen ist. Macht zwar bei 0,3mm eh nicht viel aus, aber anschleifen muss man ja sowieso wegen der Verklebung, also kann man's dann auch gleich so machen.

    mfg jochen
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  12. #267
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    Finde die Idee von Jochen gut.
    Für den super Scale Effekt kannst du dann die Farbe von dem Teil an den neuralgischen Stellen abschleifen- dann sieht sie echter aus als die von Herren Mateschitz

    Grüße
    Andi
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  13. #268
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    Da fällt mir noch was ein...
    Besser in dieser Reihenfolge vorgehen:
    -Tropfenprofil biegen
    (wie oben beschrieben, es ist jetzt noch symmetrisch)
    -Jetzt schon die Wölbung reinbiegen (Nase über der Kante runterbiegen)
    -erst jetzt den Kleber rein und bis zur Aushärtung pressen

    Hintergrund dieser Reihenfolge: Wenn Du schon vorher verklebst und erst im Anschluss die Wölbung erzeugst, dann wird die Verklebung mitunter stark auf Scherung belastet. Um dadurch nicht die Verklebung zu gefährden, kann man ja erst die Wölbung machen und dann als letztes verkleben.

    mfg jochen
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  14. #269
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    Vielen Dank für die Skizze Jochen. Das werde ich ausprobieren. Ich war neulich in der Druckerei und konnte drei Platten abstauben. Das reicht ca. 1000 Vanes

    Auch die Idee, erst in Form zu bringen und anschließend zu kleben. Ich denke, da werde ich mit Uhu endfest 300 arbeiten. Ich habe ewig zeit. Ein Vorteil ist auch, dass die Vanes nicht durchgehen. Damit kann ich pro Seite vier Stück bauen, die recht kurz sind.

    Heute sind die Spinner gekommen. Aber sie haben noch nicht ganz die Form, die ich benötige

    Name:  CIMG3682.JPG
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    Übrigens ist das Spinnerunterteil von Varioprop. Lediglich die Kappe muss ich drehen, weil die Original Varioprop zu kurz sind.
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  15. #270
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    Hallo Alexander,
    Hier ist wie ich die VANE an meiner DC-9-21 gemacht haben
    Aluminum Druckplatten und Flügelvorderkante mit 1½mm Kohlenstab verstärkt. Funktioniert

    http://www.rcgroups.com/forums/showp...postcount=1428

    JB
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