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Thema: Douglas DC-6: Baubericht

  1. #31
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    Servus,

    zu Frage 1: Scheint mir eine sehr gute Lösung zu sein. Diese Stellring - ähnlichen Verbinder kann man mit einem Inbusschlüssel sichern, nehme ich an.

    Zu Frage 2 würde ich sagen ja.
    Auch Punkt 3 ist eine sehr gute Idee.

    Wo die Schränkung beginnen soll, kannst du dir im Grunde aussuchen, abhängig davon, welchen Effekt du erzielen willst.
    Schätze, Vorrang haben gutmütige Flugeigenschaften, Rückenflug und ähnliches stand zumindest beim Original nicht im Pflichtenheft.


    Grüße
    Andi
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  2. #32
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    Hallo Alexander,

    Zitat Zitat von AlexanderB
    Frage 1: Befestigung der gesteckten Flächenteile?
    Hier empfehle ich klassisch ein Steckungsrohr mit Gegenlager durch Buchendübel oder GFK Stab oder Kohlestab.
    Der Clou, für das Steckungsaußenrohr suchst du dir eine passende Schlauchschelle, schlitzt das Steckungsaussenrohr im Außenflügel ca. 2-5 cm von der Anschlußrippe, längs über eine länge von etwa 3-4 cm. Das mit etwa 2mm Breite. Hierüber wird die Schlauchschelle geschoben und mit dem unbeweglichen Teil in dem auch die Verstellschraube sitzt nach unten ausgerichtet. In dieser Stellung wird der unbewegliche Teil mit Harz am Steckungsrohr festgesetzt. Der Schlitz sollte dafür auf der abgewandten Seite sein und natürlich kein Harz abbekommen

    Hört sich schwieriger an als es wirklich ist. Durch ein kleines Loch an der Unterseite der Fläche, genau unter der Verschraubung kann später die Fläche durch einen kleinen Dreh arretiert werden.

    2. Möglichkeit ist das Multilock System (änlich Möbelverbindern)


    Frage 2: Steckungslänge Außenflügel?

    Bei einem Aussenflügel von knapp 46cm denke ich sollte eine 10mm Steckung mit einer Gesamtlänge von 20cm reichen. Richtig?
    Rein gefühlsmässig würde ich 30 cm Gesamtlänge nehmen (Bodenkontakt).

    Frage 3: Bau der Fläche?

    Übrigens will ich die Flächen in drei Teilen bauen: das eigentliche Mittelteil, das unter dem Rumpf sitzt (und nur ein wenig darüber hinausgeht) und die kompletten Flächen, die im 7° Winkel daran befestigt werden. Beim Bau werden gleich zwei dünne Sperrholzrippen mit einem Abstand von 0,5mm - 1mm an der Stelle eingeklebt, wo der abnehmbare Aussenflügel sitzt. Dort wird die Fläche nach dem Bau (inkl. Steckungsrohr) und der Beplankung abgetrennt. Damit kann ich die Fläche in einem Stück bauen (auch gut für die Schränkung) und alles sollte perfekt sitzen!
    #

    Ich würde das Mittelteil so breit bauen, dass bei der Montage der Flieger auf eigenen Beinen stehen kann. Du widersprichst dich aber hier. Mal ist das Mittelteil kurz (das eigentliche Mittelteil, das unter dem Rumpf sitzt und nur ein wenig darüber hinausgeht), mal 1,4 Meter??


    Frage 4: Schränkung?
    Die Frage ist, muß du überhaupt eine Schränkung haben?
    Wenn mit Landeklappen gelandet wird und ein so gutmütiges Profil genommen wird, reicht die Schränkung über die Profile. Das ganze dann ab äußerer Gondel. Am besten wird sowas aber mal in einem Auslegungsprogramm a lá Ranis gerechnet.
    Bei dem Clark Y z.B. ist die Schränkung überflüssig bzw. macht keinen unterschied.

    Frage 5: Höhenleitwerk?

    Oder gibt es da etwas besseres?
    Ja, Multilock. (ich hasse schlabrige Verbindungen, das ist was für Thermikschleicher und nicht für 4-mots!)

    Die Frage nach der Anlenkung der Höhenruder (die im Rumpf erfolgen soll) könnte mir MS Vierkantprofilen erfolgen.
    Kennst du meine Steckung des HLW der großen DC?
    Vierkant Drehzapfen am Rumpf (selbst erstellt, Seele aus Hartholz auf dem zwei Alu L Profile geklebt wurden, anschließend saugend verschliffen, das hielt sogar den Absturz aus), passende Vierkantaufnahme im Höhenruder aus Alurohr direkt in der Drehachse.

    Die viereckigen Drehzapfen stecken wiederum genau in einem passenden Alurohr, welches in Pertinax Platten als Gleitlagern, die im Rumpf verharzt sind, dreht. innen sind Anschlagsringe auf das Alurohr geklebt, damit dieses in axialer Richtung kein Spiel hat.

    Grüße, Bernd

    P.S.
    Wenn du die Trennung der Fläche jeweils zwischen die Gondeln legst, kannst du auch in 3 Metern bauen. Dann ist das größte Stück auch nur 1,4 Meter. Wie wärs?
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  3. #33
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    Hallo Bernd,

    vielen Dank für Deine Hinweise!

    Wenn du die Trennung der Fläche jeweils zwischen die Gondeln legst, kannst du auch in 3 Metern bauen. Dann ist das größte Stück auch nur 1,4 Meter. Wie wärs?
    Nee, nee, das nächste Mal. Ich habe ja noch ein Modellbauleben vor mir und taste mich langsam ran. Gegenüber meine kleinen DC-3 sind die Rippen diesmal riesig. Außerdem ist das Problem weniger die Fläche, als der Rumpf. Allein die Rumpfteile würden den Rahmen schon sprengen. Vielleicht kaufe ich mir später mal einen Kombi... Mein kleiner BMW ist aber erst ein Jahr alt und will noch eine Weile gefahren werden.

    Noch mal zu den Profilen:

    Ich habe nun mal die Rippen (ohne Abzüge für Sheeting etc.) durch Profili zeichnen lassen. Die Wurzelrippe ist 53mm hoch, im Original sind es aber 58mm.

    Soll ich das Profil etwas verdicken oder die Fläche so bauen?

    An der Spitze ist das Profil maßstäblich ca. 15mm dick; beim 2412 ebenfalls. Das passt also. Wenn ich keinen Profilübergang wähle, also an Wurzel und Spitze 2415 verwende, wird die Spitze mit 19mm sicher zu dick.

    Rippenabstand

    Eine fundamentale Frage habe ich noch gar nicht gestellt: wie weit sollen die Rippen auseinander liegen? Hinweis: die Fläche wird mit 2mm Balsa voll beplankt und ist an der Wurzel cal. 350mm tief und an der Spitze rund 125mm. Reichen ca. 65mm aus? Oder muss das enger werden (50mm, wie bei meiner DC-3)?

    Noch mal zur Verwirrung "Mittelteil": Tatsächlich besteht die Tragfläche aus fünf Elementen (auch im Original): das eigentliche Mittelteil, das - wie beschrieben nur unter dem Rumpf liegt, dann die Flächenteile mit den zwei Gondeln und schließlich die Aussenflügel.

    Bauen werde ich das kleine Mittelstück sowie die kompletten Flächenhälften mit den Gondeln bis zu den Außenflügeln (die an einem Stück). Die Aussenflügel werden nach dem Zusammenbau der Flächenhälften abgesägt. Damit ist eine bestmögliche Passgenauigkeit gegeben (Aussenflügel passt 100% an das dann zu einem Teil verklebte Stück bestehend aus rechter Hälfte mit den Gondeln, Mittelstück und linker Hälfte. Klar?

    Das mit der Befestigung habe ich verstanden. Ich kann auch ein 15er Steckungsrohr verwenden. Das passt immer noch gut. Multilock schaue ich mir an. Ist es das: http://www.hobbydirekt.de/Zubehoer/K...7ed4585f80b129 ?

    Schränkung

    Hier bin ich noch deutlich unsicher. Da Profili nur zwei Einstellwinkel zuläßt (an der Wurzel und an der Spitze) müsste ich de facto zwei Pläne zeichnen. Ich habe mittlerweile auch mehrere Stimmen gehört, die sagen, dass es bei einer Fläche von 1m Spannweite und dem 2415/12 nichts bringt. Im Moment bin ich geneigt, darauf zu verzichten.

    EWD
    Hier habe ich zwischenzeitlich einiges gelesen. Beim 2415 scheint die EWD sehr stark von der Geschwindigkeit abzuhängen. Allgemein wird häufig von 0° oder gar negativen Winkeln gesprochen (bei sehr schnellen Modellen).

    Da die DC-6 tendenziell langsam wird, würde ich monaten vielleicht von 1,5° ausgehen. Durch die Fillets (Flächenübergang) ist es wie bei der DC-3 später kaum mehr möglich, die EWD zu ändern. Hier muss ich also pragmatisch vorgehen.

    Material

    Ich wollte die Rippen bis zu den Gondeln aus festem 3mm Balsa bauen. Aussenflügel: leichtes 3mm Balsa. Beplankung komplett aus 2mm leichtem Balsa. Rippen an den Verbindungsstellen aus dünnem Sperrholz.

    Als Hauptholm (bis zu den Aussenflügeln) dachte ich an 10x10mm² Kieferleisten, die mit Balsastücken zwischen den Rippen verkastet werden). Die Aufnahme des Hauptfahrwerks wird daran angebaut.

    Interessant wäre auch die folgende Lösung:

    http://www.rcgroups.com/forums/attac...mentid=1604877

    Hier wurden zwei Sperrholzbrettchen 90° zum Rumpf eingesetzt. Ich nehme an, dass die Rippe unten bis zur Hälfte geschlitzt ist und das Brettchen oben, so dass man die zusammenschieben kann. In dem Fall kann ich 5x5mm² Kiefernholme verwenden.

    Tja, noch eine Menge Arbeit, bis der Plan für die Fläche steht. Bevor ich beginne, muss ich mir auch noch Gedanken über die Klappen machen (LK / QR). Vorher fange ich nicht an zu bauen.
    Geändert von Gast_14961 (03.11.2008 um 14:46 Uhr)
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  4. #34
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    Zum Thema Schränkung:
    Anbei ein Bild des effektiven Anstellwinkels eines simplen Rechteckflügels,
    Profil NACA 2415 von der Wurzel bis zum Randbogen, ohne jede Schränkung.
    Der Anstellwinkel des Flügels beträgt 9 Grad, ist also recht hoch, so wie er eventuell bei der Landung vorkommt.
    Man sieht, dass der effektive Anstellwinkel von der Flügelmitte zu den Randbögen stark abnimmt. Was wiederum bedeutet, dass ein Strömungsabriss in der Flügelmitte durchaus schon stattfinden kann, während an den Flügelspitzen noch gesunde Strömung herrscht.
    Fortsetzung folgt


    PS: Die kleine Kurve darunter ist das Höhenruder.
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  5. #35
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    Hallo Alexander,

    mal auf die schnelle ein paar Antworten.

    Abstände von 65 mm zwischen den Rippen finde ich o.k. Besonders bei Vollbeplankung. Durch die 4 Motorgondeln und das Fahrwerk wird an der einen oder anderen Stelle eh noch die eine oder andere Halbrippe und Verstärkung nötig. Eher würde ich im Mittelteil, also bis über die Motorgondeln noch ein paar Balsaleisten von 5x5 als Hilfsholme unter der Beplankung einplanen. Vielleicht eine jeweils oben und unten im Nasenkasten und hinten nochmal jeweils oben und unten zwei. Dann fällt die Beplankung nicht ein und das versteift. ganz hinten mit Verkastung als Hilfsholm für die Ruder/Klappen ausgelegt.

    Die Rippen sollten nicht stärker als 2mm gewählt werden, dabei kann auch leichteres Balsaholz zum Einsatz kommen. Nur die Motorrippen und Fahrwerksrippen aus 3mm Pappelsperrholz.
    Rippen sind nur formgebend und nehmen nur wenig Last auf bzw. müssen diese halten.
    Hier kannst du bei der Rohkonstruktion der Tragfläche schon die hälfte an Gewicht sparen. Das meiste trägt später die Beplankung und der/die Holme. Du brauchst ja wegen der Landeklappen und Querruder noch Hilfsholme.

    Anschlußrippen für die Steckung würde ich aus Pappelsperrholz fertigen. Das ist durch die dicke bei wenig Gewicht angenehmer als dünnes flexibleres Buchensperrholz. Dieses knackt bei Druckbelastung auch mal schneller.

    Die Hauptholme würde ich bei der Modellgröße aus 5x10 Kiefernholz fertigen. Liegend angeordnet. Dazwischen vorne und hinten eine leichte Verkastung und es wird seehr stabil. Eventuell von den Motorgondeln aus, die Holme nach außen auf 5x5 verjüngen, das reicht dicke. Damit kannst du schon wieder die hälfte an Gewicht sparen. Nur die Auswahl des Kiefernholzes (Maserung) ist extrem wichtig. Die Maserung sollte nicht innerhalb des Holms auslaufen. Also auf schöne parallele Linien im Holz achten.

    EWD
    1,5 - 2 Grad ist ok.
    Abhängig ist diese auch sehr vom Gewicht. Das verhält sich hier gleich der DC-3.

    Die Holme wie im Link anzuordnen halte ich für falsch. Diese stehen Senkrecht, was kontraproduktiv ist. Erstens nimmt die Verkastung in vertikaler Richtung die Kräfte auf (auf die Verkastung sollte nie verzichtet werden), und zweitens fehlt der verstärkende Aspekt, da wo die Kräfte walten, an der Oberfläche. Der Rest hat sich mir in der Eile nicht erschlossen.

    Wenn du Zeit hast, laß uns heute Abend mal telefonnieren.

    Grüße, Bernd
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  6. #36
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    Darunter die Verteilung des effektiven Anstellwinkel bei der DC 6. Profil innen NACA 2415, aussen NACA 2412, keine Schränkung. Anstellwinkel des Flügels wieder 9 Grad. Es zeigt sich durch die leichte Pfeilung der Nasenleiste und durch die geringere Flügeltiefe des Randbogens (im Vergleich zur Flügelwurzel) eine ungünstige Verteilung.

    Sieht jetzt auf den Kurven vielleicht dramatischer aus, als es ist. Wer seinen Flieger immer auf Fahrt hält und diese Grenzbereiche meidet, dem können sie herzlich wurscht sein. Andererseits hat man für den Fall, dass man vielleicht mal im Anflug einen Tick zu langsam ist und möglicherweise Böen aussteuern muss am Aussenflügel sozusagen keinerlei "Anstellwinkelreserven" mehr - die Strömung ist an der Flügelwurzel intakt, während sich die Fläche ohne Querruderwirkung auf die Seite legen wird.

    So, Alex, nun musst du dich entscheiden

    PS: In diesem Graf wird nur EINE Flügelhälfte dargestellt. Links ist die Flügelwurzel.
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  7. #37
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    Besser wird die Sache, wenn man innen ein symmetrisches Profil nimmt, in dem Fall ein NACA 0015, aussen NACA 2412. Schränkung 1,5 Grad. Anstellwinkel wieder 9 Grad. Damit wird die Aerodynamik unkritischer, den Rest kannst du ja die Landeklappen machen lassen.
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  8. #38
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    Hallo Andi und Bernd,

    ich habe zwischenzeitlich mit Otto Mulert Kontakt aufgenommen. Gerade konnte ich fast eine Stunde mit ihm telefonieren. Er hat damals mit Andreas Giez die riesigen DC-3 zusammen im Verband geflogen.

    Von ihm habe ich noch wertvolle Tipps erhalten. Er hat mir u.a. empfohlen, die Flächentiefe um 10% zu erhöhen (was in Wettbewerben - so ich jemals an einem teilnehmen werde - nicht beanstandet wird und was die Flugeigenschaften noch einmal deutlich verbessert). Darüber hinaus sollte ich das 2415 ruhig durchlaufen lassen. Ist mir durchaus symphatisch, weil die Fläche dadurch etwas dicker bleibt.

    Er hat mich auch ermutigt, auf eine Nasenleiste zu verzichten und statt dessen die Beplankung um die Nase zu ziehen (steht auch schön erklärt auf seiner Webseite: www.mulert-fotografik.de/modellbau.html

    Ich werde das mindestens ausbrobieren. Beplankung sehe ich mit 1,5mm Balsa vor. Als Holme hat er selbst bei 4m Flugzeugen nur 5x5 mm² (wie Bernd machter er mich darauf aufmerksam, wie wichtig die Maserung ist). Entscheidend ist die Verkastung.

    Andi, kannst Du das bitte noch einmal für einen Anstellwinkel für 4° ausrechnen und einem durchgehenden 2415 ohne Schränkung (falls das leicht geht)? Hintergrund: eine DC-6 landet man anders als einen modernen Airliner: Bis kurz vor dem Aufsetzen ist die Nase unten. Kurz vor erreichen der Landebahn wird sie auf 0° ausgelevelt und erst kurz vor dem Aufsetzen leicht gezogen, dass sie auf dem Hauptfahrwerk aufkommt.

    Hier sieht man das wunderschön:
    http://www.youtube.com/watch?v=FMcc0Wn7RfA


    Bernd, vielen Dank ich rufe Dich heute Abend mal an. Aber das Bild wird schon klarer.
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  9. #39
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    Ja, geht leicht. Die Kurve sieht allerdings nicht wesentlich anders aus, nur die Absolutwerte sind klarerweise geringer.
    NACA 2415 durchgehend, ohne Schränkung, bei 4 Grad Anstellwinkel:

    PS: Deswegen hatte die Große auch ein symmetrisches Profil an der Flügelwurzel.
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  10. #40
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    Hi,

    Nasenleiste würde ich auch immer weglassen, die dünnen Hilfsholme unter den großen Flächen der Beplankung fixiert diese aber sehr und lässt ein durchhängen nicht zu. Mehrgewicht ist auch vernachlässigbar, solange nicht mit Kiefer gearbeitet wird.


    Profil und Schränkung

    Meist wird ja von 2415 auf ein Naca Tropfenprofil z.B. 0012 o.ä. passender Dicke ab äußerer Motorgondel, bzgl. der Abreiseigenschaften gestrakt. Sollte hier auch gut funktionieren.
    Das Profil würde ich auch auf die Scalemaße aufdicken, dann sieht das nacher besser aus, als wenn der Flügel zu dünn ist. Flugtechnisch macht das nichts.

    @Andi
    vielleicht kannst du Andi das nochmal rechnen?

    Grüße, Bernd
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  11. #41
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    Der Trick mit symmetrischem Profil aussen funktioniert gut bei Rechteckflügeln. In der Tat wird so der Induzierte Widerstand verringert.
    Bei Trapezflügeln, deren Nasenleiste eine Pfeilung aufweist, fliesst zum einen die Luft ein wenig nach aussen. Zum anderen bewegen sich das Profil an der Flügelwurzel und das Profil am Randbogen aufgrund unterschiedlicher Profiltiefe in unterschiedlichen Re- Zahlen. Das ist der Grund für diesen Verlauf des effektiven Anstellwinkels. (Der Auftriebsverlauf sieht wieder anders aus.)
    Hier ist jetzt innen NACA 2415, aussen NACA 0012, ohne Schränkung bei 4 Grad Anstellwinkel.
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  12. #42
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    Hallo und vielen Dank! Heute konnten ja einige Fragen geklärt werden!

    Ich habe die Flächetiefe eben testhalber um 10% erhöht. Damit wird das Profile ziemlich genau scale dick! Erwartungsgemäß erhöhte sich die Fläche um 10% ( ). Damit habe ich 90g/dm² bei 4,5 kg. Bei ca. 4kg (mein angepeiltes Gewicht) lande ich bei 80 g/dm².

    Andi, vielen Dank für Deine Rechnerei. Aber hier gehe ich konservativ an die Sache ran: ich werde von 2415 auf 2412 straken. Bei diesen Profilen stimmen die Dicken sehr gut gegenüber dem Plan.

    Als nächstes werde ich die Dreiseitenansichten erst einmal in eine saubere Form bringen.
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  13. #43
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    Na dann viel Spaß beim Bauen und Fotos nicht vergessen

    Grüße
    Andi
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  14. #44
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    Hallo Ihr

    Ich hatte mal ne HE 219 UHU .
    Das Profiel am Rumpf 12 % ; Motorgondel 10 % und aussen wieder 12% .
    Gleiches Proviel nur dünner an der Gondel. auch keine Schränkung !
    Damit sackte sie einfach grade durch ohne abkippen beim Überziehen !!
    Ist keine DC OK aber aussen auch schmaler.

    Gruß Aloys.
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  15. #45
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    Hallo Alexander,

    wenn Du in deiner Nähe keinen Frässervice hast kann ich vieleich aushelfen. Ich brauche dann aber CAD Dateien.

    Gruß
    Werner
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