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Thema: Douglas DC-6: Baubericht

  1. #91
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    Hallo Andi,

    klasse und vielen Dank.

    Noch ein Nachtrag: das HLW wollte ich mit NACA 0010 bauen. Das scheint mir dem Original am nächsten zu kommen. 0009 ist wohl etwas zu dünn. Originalangaben habe ich keine gefunden auf auf den Plänen und Skizzen, die ich habe ist alles zwischen 0009 und 0015 möglich.

    Zum Strak: ja: wegen der Motorgondeln will ich da keine Verwindung einbauen.

    Ich habe mittlerweile in rcgroups ein wenig gestöbert und mal gezielt nach 23015, 16, 12 etc. gesucht. Da gibt es schon was. In jedem Fall werden einige Modelle in den Staaten durchaus mit dem Profil gebaut (nicht nur aus Scale Gründen). Das würde mich ermutigen. Ich habe hier im Forum und bei rcgroups noch mal einen Thread aufgemacht, in dem ich gezielt nach den fünfstelligen NACAs frage. Mal sehen, was dabei herauskommt.

    Mittlere Flächentiefe: hier habe ich nur die Original Angabe der MAC: die ist im Original 4,17m in meinem Maßstab 292mm und bei 10% mehr Flächentiefe (einfach mit 1,1 multipliziert, weiß aber nicht ob man das darf) 321mm.
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  2. #92
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    Nachtrag:

    Zeicherisch komme ich auf einen MAC Wert von 309 ohne den Randbogen.

    Methode: http://www.airfieldmodels.com/inform...amic_chord.htm
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  3. #93
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    Ok, ausgehend von 30,9cm MAC muss der SP 5,7cm vor dem Gesamtneutralpunkt liegen, um ein Stabimaß von 18,4% zu erreichen. (Scheint mir für einen Transportflieger angemessen).
    Gesamtneutralpunkt 25,7cm.
    SP 20cm.

    Profil ist 23016, gestrakt auf 23012 wie angegeben, Flügel hat an Wurzel 2°
    Einstellwinkel und wird nach den Motorgondeln wie angegeben um 2° auf Null verwunden.
    Dazu muss das Höhenruder ebenfalls um 2° verdreht werden, gäbe eine EWD an der Wurzel von 0°.
    Geschwindigkeit für einen Gesamtauftrieb von etwas über 5kg wäre 80km/h.


    Fortsetzung folgt
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  4. #94
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    Gleiches Konzept mit NACA 2415 auf 2412:
    Höhenruder braucht 2,2° Einstellwinkel. Ergibt also bei 2° am Flügel -0,2 EWD.
    5kg Auftrieb bei 70km/h.

    Das 2415 erzeugt mehr Auftrieb, dazu passend auch mehr Momente.
    80km/h beim 23016 sind eher viel.
    Anbei die Draufsicht mit der errechneten SP Lage, sieht sehr weit hinten aus -das liegt wohl am großen Höhenruder.
    Die Winkel von Flügel und Höhenruder zum Rumpf sind jedenfalls recht scale

    Das Höhenruder zu vergrößern ist meines Erachtens nicht erforderlich.
    Wenn du Wert auf das 23016 legst, wäre ein maßstäbliches Höhenruder hilfreich, da man mehr EWD und etwas mehr Auftrieb schinden könnte.

    PS: kann bitte jemand die Stabimaß Rechnung überprüfen?

    Grüße

    Andi
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  5. #95
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    Hallo Andi,

    vielen Dank. Dann fasse ich mal zusammen, was ich daraus verstanden habe:

    1) Eine Vergrößerung des HLW ist weder im einen, noch im anderen Fall erforderlich (was mir entgegen kommt).

    2) Mit 2415 bin ich gegenüber 23015 fast 10% langsamer unterwegs. Es bringt mehr Auftrieb, also hat es Vorteile.

    3) EWD ca. 0°. Anstellung Fläche 2°, Anstellung HLW 2° (ich denke nicht, dass ich 0,2° vernünftig vermessen kann). HLW 2° ist übrigens scale. Original EWD ist 2° (nicht wie ich schon einmal schrieb 3°).

    4) Schränkung des Aussenflügels 2°.

    5) NACA 0010 als HLW ist OK.

    Ziel ist es, ein möglichst gerades Flugbild zu habe (Nase nicht im Himmel beim geraden Überflug) und eine akzeptable Langsamflugleistung. Insgesamt sicher zu fliegen, Verluste durch zusätzlichen Widerstand können immer hingenommen werden. Konstruktiv ist es günstig, wenn die Fläche 1,5° bis 2° angestellt ist, da dies dem Original recht nahe kommt und der Fläche / Rumpf Übergang "schöner" wird.

    Andi, was ändert sich, wenn ich nun eine EWD von 1° habe, Fläche 2° HLW 1°.

    Gibt es noch andere Meinungen? VIELEN DANK
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  6. #96
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    Erstmal ein Nachtrag zur Schränkung mit 2° im Vergleich zu 1,5°, auf einem Graphen. (Hab ich vergessen ) Man sieht, dass die Anstellwinkelreserve am Aussenflügel eben erhöht wird (Kurve noch ein wenig flacher).


    Zum anderen muss man auch die Fahrwerksposition beachten, um den SP festzulegen. Klarerweise muss das Fahrwerk hinter dem SP liegen.

    Die 4 Punkte, die du ansprichst, sind gut zusammengefasst. Einzig ob 10 oder 12 % fürs Höhenruder hab ich noch nicht angesehen, mach ich noch. Schätze, dass 11 oder 12% einen größeren Anstellwinkelbereich haben.
    (Ja, ich weis, notfalls tuts auch ein Brett. Aber wenn schon, denn schon )
    Gerade mit den Landeklappen kommt ja einiges an Arbeit auf das Höhenruder zu.



    Wenn man in der jetzigen Auslegung die EWD erhöht, muss der SP massiv nach vorn und das Stabilitätsmaß wird sehr erhöht.


    Wenn man von den Höhenrudermaßen 10% abzwackt und es auf Originalgröße bringt, dann müsste folgendes passieren:
    Der Gesamtneutralpunkt wandert nach vorn.
    Bei gleichem Stabimaß wandert der SP nach vorn. (Bei wievielen cm liegt denn das Fahrwerk?)
    Die EWD kann höher werden.

    Das werd ich als nächstes ansehen.


    Grüße
    Andi
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  7. #97
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    Nächster Durchgang: Mir ist jetzt erst aufgefallen,
    dass die Flügelmaße vom Rumpf weg gehen, während die Höhenrudermaße von der Rumpfmittellinie bemessen sind. Das trägt zu dem zu großen Höhenruder bei. Daher folgende neue Höhenrudermaße für eine Hälfte:

    Spannweite 41,9cm exklusive Randbogen
    (5cm abgezogen, an der Nasenleiste laut Skizze 6,6cm, 5cm scheint mir ein guter Durchschnitt)

    Tiefe Wurzel 22,47cm
    Tiefe Aussen 10,17cm (beides -10%)
    dazu ein Randbogen mit 2,6cm "Spannweite"
    und ganz aussen 6,57cm Tiefe

    Abstand zu Flügel weiterhin 111,65cm.

    Neuer Neutralpunkt 23,1cm.

    Fortsetzung folgt
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  8. #98
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    Somit erhalten wir mit dem NACA 24xx bei 2°
    Einstellwinkel am Flügel und 1,8° am Höhenruder eine EWD von 0,2°. SP wandert auf
    17,4cm beim selben Stabimaß von rund 18%.
    Damit braucht er nicht ganz 72km/h für 5kg Auftrieb, Rumpf liegt waagrecht.

    Fazit: Die maßstäblichen Höhenrudermaße reichen völlig aus.
    Der Schwerpunkt scheint mir jetzt an einer sinnvollen Stelle zu liegen, was das Fahrwerk betrifft.

    Fortsetzung folgt
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  9. #99
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    Hallo,

    die ganzen Rechnungen wo der Abriß erfolgt bitte vergessen. Das Rechnen der HLW-Größe im Prinzip auch.

    Innen wird der Flügel bei Schleppgas und hohem Anstellwinkel durch die laufenden Motoren mit einer höheren Geschwindigkeit in kleinerem Winkel angeströmt. UM den Abriß aussen zuerst zu haben bräuchte man eine mörderische Schränkung oder sollte segeln.

    Es reicht, wenn das Aussenprofil weich abreißt und man durch weiche Querruderwirkung vorgewarnt wird.

    Das HLW muss für den Anflug mit gesetzten Klappen ausreichen, dann reicht es aber im Normalflug auch. Wird zudem auch von den Propellern angeströmt.

    Der NACA-Strak 2415 auf 2412 erfüllt alles und wenn alles gut reinpasst (Fahrwerk, Servos ....) spricht nichts dagegen.

    Hans
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  10. #100
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    Innen wird der Flügel bei Schleppgas und hohem Anstellwinkel durch die laufenden Motoren mit einer höheren Geschwindigkeit in kleinerem Winkel angeströmt.
    Da hast du recht.
    Das weiche Abreissen sollte durch das 2412 mit der Schränkung gewährleistet sein.
    Die unterschiedliche Höhenrudergröße bedingt einen um cm anderen SP. Dieses Adrenalin beim Erstflug möchte ich Alex ersparen

    Zum Höhenruderprofil: Anbei das NACA 0010 und 0012 im Langsamflug bei Re 130000.
    Der Anstellwinkel des dünnen reicht nur bis ca.
    6°, bei 12% gehts bis 10° Anstellwinkel. Wäre mein Favorit

    Also: NACA 2415 mit 2° EWD bis zum Joint, danach gestrakt auf 2412 mit 2° Schränkung (Null Einstellwinkel am Randbogen)

    Höhenrudergröße wie oben angegeben, Einstellwinkel 1,8°. (Um sicherzugehen: Sowohl beim Flügel als auch beim Höhenleitwerk ist die Nasenleiste entsprechend höher als die Endleiste)
    Profil NACA 0012.

    Gibt EWD 0,2°.
    Schwerpunktlage 16,9cm als vorderes Limit,
    17,4cm wäre Soll. Rumpf liegt waagrecht, beim vorderen Limit ein paar zehntel Grad Nose down,
    beim Soll ein paar zehntel Grad Nose up.

    Mehr EWD gibts nicht ohne größere Änderungen der Draufsicht

    Die Höhenrudermaße sollten wir noch gegenchecken, ob das so in deinem Sinne ist.

    Grüße
    Andi
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  11. #101
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    So möge die Luft fließen
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  12. #102
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    Hallo Hans und Andi,

    nochmals vielen Dank für die Mühe und die detaillierten Informationen.

    Ich habe jetzt mal folgendes daraus gezogen (ich fasse immer wieder zusammen, damit mir nichts durch die Lappen geht. Bitte um Verständnis).

    1) HLW: Scale-Größe und Anstellung 1,8°, NACA 0012 oder 0010 (das muss ich konstruktiv noch prüfen)

    2) Fläche: 10% gegenüber Scale tiefer, 2415 bis Aussenflügel, dann auf 2412 gestrakt. Schränkung im Aussenflügel: 2°. Anstellwinkel Fläche: 2°.

    3) EWD entsprechend 0,2°.

    Wenn niemand Einspruch erhebt, würde ich das so festlegen.
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  13. #103
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    Wirst sehen, dass funktioniert
    Beachten würd ich, wie gesagt, noch die Lage des Hauptfahrwerks.
    Und wie tief sind denn die Klappen?


    Grüße

    Andi
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  14. #104
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    Hallo Andi,

    vielen Dank. Übrigens: das Hauptfahrwerk sitzt direkt auf dem "Center Spar", der einen Abstand von ca. 40% von der Vorderkante hat. Das Bein neigt sich etwas nach hinten, damit mag die Radachse vielleicht bei 45% Flächentiefe liegen.

    Die Landeklappe hat unten eine Tiefe am Rumpf von ca. 90mm, am Aussenflügel von ca. 64mm und Breite von 628mm.
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  15. #105
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    So, ich wollte mich nur kurz melden. Leider gibt es noch keinen sichtbaren Fortschritt, ausser diesem hier:

    Name:  Holzlieferung.JPG
Hits: 2639
Größe:  124,9 KB

    Das Material ist nun da.

    Aber ich habe mir in der Zwischenzeit viele Gedanken über den Flächenbau gemacht. Alles muss leicht und stabil werden. Angeregt durch Heiko's Internetseite habe ich mir einen vergleichbaren Bauplan vom VTH Verlag besorgt: die 3m Fw 200 Condor von Bruno Schmalzgruber, der ja der Altvater des Leichtbaus ist. Der Flieger ist druchaus mit meinem Projekt vergleichbar: vier Motoren, AUW ca. 8kg (meine soll bei 5kg liegen), steckbare Aussenflügel und durchgehendes Mittelteil mit den Motoren, E-Antrieb.

    Was ich auf dem Plan gesehen habe hat mich wirklich sehr begeistert! So ein einfacher und leichter Aufbau ist wirklich unglaublich. Das hätte ich micht wahrscheinlich nicht getraut. Aber da ich voll beplanke, muss ich mir bei einem solchen Aufbau sicher keine Sorgen machen.

    Vor allem hat er sehr einfache Steckungen für die Aussenflügel (die deutlich größer sind, als meine) vorgenommen: 4mm Federstahldraht 200mm lang in einem MS-Rohr. Ich denke, dass ich das ebenfalls so mache. Ursprünglich wollte ich eine "richtige" Flächensteckung aus 10x1mm Alurohr verwenden. Aber das wird nicht bedeutend leichter und ich muss die Bohrungen aussägen und kann nicht bohren. Es wird also nicht präziser.

    Auch sein Haupthom fällt bei der Modellgröße sehr bescheiden aus (5x10mm Kiefer, bis zum Fahrwerk aufgedoppelt). Das mache ich auch so. Natürlich verkasten. Teils mit 1,5mm Sperrholz, teils mit 2mm Balsa.

    Jetzt kann ich die Fläche im Detail planen.
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