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Thema: Douglas DC-6: Baubericht

  1. #121
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    Standard Ruder, Klappen usw.

    Nun eine Frage an alle Experten hier: Wie baut man das?

    Insbesondere, wenn man eine Schränkung mit einplant. Die gesamte Fläche soll erst einmal am Stück gebaut und beplankt werden und das Ruder später herausgearbeitet werden. Stelle ich mir nicht so leicht vor.

    An der Endleiste vor dem QR absägen und die Überstände aufkleben (z.B. aus Dreickleiste) und dann mit gestecktem Ruder verschleifen?

    Bin für jeden Tipp bankbar![/QUOTE]

    Hallo Alexander,

    Guck mal in meinen Landeklappen bericht bei der XXL Bella von EMHW
    http://www.rc-network.de/forum/showt...=58381&page=17

    der Bericht 247

    da kannst Du erkennen das ich die Klappen nach dem Bau der Fläche ausgesägt habe und danach mit Balsa Aufgefüttert habe, das kannst Du dann individuell verschleifen, das würde ich in deinem Fall mit den Querrudern genauso machen.
    Die einzelnen Klötze sind nur Hilsklötze um exakt den Abstand einzuhalten, für das Brettchen zum Holm.

    Du kannst dir das auch bei mir angucken wenn du magst oder mich anrufen.

    Baue gerade die zweite Seite der Fläche.



    Ich hoffe ich konnte dir Helfen Gruß Hagen
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  2. #122
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    Hallo Hagen,

    schön von Dir zu hören! Klasse Baubericht Deiner Bellanca.

    Ich denke auch. dass ich einen Steg raussäge und dann sowohl das Ruder als auch die Endleiste auffülle. Das ist bedeutend einfacher. Ich habe mir extra eine 50cm Schleiflatte gebaut. Die ist länger als der Aussenflügel (ohne Randbogen). Ich denke, das wird hinhauen.

    @Andi: das erscheint mir sehr komplex und entspricht (noch) nicht meinen Fähigkeiten. Ich habe erst eineinhalb Jahre Bauerfahrung.

    Das Problem ist, dass ich die Ruder nicht einzeln bauen möchte, um so profilgetreu, wie möglich zu arbeiten. Also raustrennen. Die Nase und die Hohlkehle werden dann anmodelliert.

    Aber weitere Meinungen nehme ich gern an. Vielleicht gibt es ja das Patentrezept! Oder einfach nur den Rat: ja, so kann man das machen
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  3. #123
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    Das ist nicht schwierig zu bauen, sondern nur aufwändig zu zeichnen

    Sieh dir nochmal die Rippe im Anhang an. Das Ruder bleibt durch den Steg mit der Rippe verbunden. Der Steg dient zugleich als Füsschen.
    Dann wird der Spalt aufgefüllt. Anschliessend beplankt. Danach das Ruder herausgetrennt.

    Du kannst den Aufwand verringern und den Spalt ganz simpel mit einer dicken Balsaleiste auffüllen. Mit den Rippen bündig schleifen, beplanken, heraustrennen. Vorderkante des Ruders entsprechend auffüttern und freihand schleifen.
    Die Bohrungen für die Scharniere danach anbringen.

    Grüße
    Andi
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  4. #124
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    Hallo Andi,

    vielen Dank. Das überlege ich noch einmal. Wenn ich es richtig verstanden habe: nur die "Nasenleiste" des Ruders wird aufgefüllt. Die Hohlkehle wird nach dem Trennen separat aufgebaut. Richtig?

    VIELEN DANK
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  5. #125
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    Du kannst den Flügel einfach so aufbauen, dann die Ruder abtrennen und erst danach die Nasenleiste des Ruders und die Hohlkehle in der Flügelhinterseite bauen.

    Besser ist es, die Rippen wie gezeigt zu präparieren, um die Verkastung vor dem Beplanken einzusetzen. Die Verkastung samt Beplankung wird dann beim Abtrennen der Ruder einfach durchschnitten. Das geht auch viel besser, als - wie bei oben beschriebener Methode - durch die Beplankung und jede Rippe einzeln zu schneiden.
    Nasenleiste für Ruder aufkleben und verschleifen.
    Hohlkehle an Hinterkante des Flügels ausschleifen.
    Möglicherweise nicht ganz unproblematisch wird dann das exakte Einsetzen der Scharniere. Das Verschleifen der Rudernasenleiste muss nach Augenmaß erfolgen.

    Daher die Idee, vor dem Beplanken an der Rückseite der Flügelhinterkante eine
    Leiste mit den Bohrungen für die Scharniere einzusetzen.
    Als Gegenstück eine solche Leiste als Nasenleiste für das Ruder. Damit die Bohrungen der Leisten fluchten, anstatt der Scharniere zum Einsetzen der Leisten entsprechende Röhrchen oder Stangen verwenden. Die werden vor dem Beplanken wieder entfernt.
    Nach dem Planken und Abtrennen kann dann die Flügelhinterkante so bleiben,
    Nasenleiste für Ruder wieder aufkleben und verschleifen, wobei man in diese Leiste wieder vorher die Löcher für die Scharniere bohrt.

    Um die Kontur der Nasenleiste leichter zu finden, kann man die erste Rippe des Ruders und dessen letzte mit der entsprechenden Rundung versehen, die Leiste die die Bohrungen für die Scharniere trägt wird dazwischen geklemmt.
    Somit hat man einen Anhaltspunkt beim Schleifen.

    Ist zwar der meiste Zeichenaufwand, wird aber sicher am genauesten.

    Grüße
    Andi
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  6. #126
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    Hallo Andi,

    vielen Dank für die ausführliche Information.

    Was ich (immer noch) nicht verstanden habe:

    Die Verkastung samt Beplankung wird dann beim Abtrennen der Ruder einfach durchschnitten.
    Wieso wird die Verkastung durchgeschnitten? Ist sie nicht parallel zur Schnittachse? Dass ich das Ende der Fläche verkaste ist mir klar. Beim Abgetrennten Ruder würde ich die Rippen mindestens so markieren, dass ich den Schnitt klar erkennen kann (es werden ja genau genommen zwei Schnitte durchgeführt, da der Bereich Hohlkehle / Nase später wieder dazu gebaut wird). Dazu kann ich den Ausschnitt in der Rippe verwenden. Aber das möchte ich ungern tun, da ich Sorge habe, dass das ganze für das Beplanken nicht mehr stabil genug ist.

    Also werde ich 2x2 Balsa-Leisten in die Rippen an der Stelle einplanen, wo die Verkastung aufgesetzt werden kann (am Ruder; an der Fläche verkaste ich bereits vor dem Beplanken). Dann fällt die Beplankung nicht ein und ich kann das Füllstück problemlos aufkleben (ausreichend Klebefläche). Und ich habe das genaue Maß, bis wohin ich abschleifen muss.

    Für die Form der Nasenleiste kann ich ein Nasenrippen Zeichnen (vielleicht geht das sogar mit Profili) und entsprechend runterschleifen.

    OK? Langsam wirds!
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  7. #127
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    Ja, da hast du recht. Durchgeschnitten muss sie nur werden, wenn man einfach eine Balsaleiste in den Spalt legt.
    Anbei ein schnelles JPG, wie das vor dem Beplanken aussehen kann: Was man nicht sieht, ist der Steg (zugleich das Füsschen) der die Rippe zusammenhält.
    Ebenfalls fehlen die fluchtenden Bohrungen in den Leisten.

    Man sieht die Leiste an der Flügelhinterkante, die Beplankung reicht dann später noch darüber hinaus nach hinten. (Deswegen eventuell verstärken.)
    Ebenfalls zu sehen die erste und letzte Rippe des Ruders mit Rundung als Hilfe beim Verschleifen. Dazwischen die Leiste, die die Scharnierbohrungen trägt. Die Rippen dazwischen ohne Rundung.
    (Der Spalt zwischen Ruder und Flügel ist hier jetzt zu groß,
    hab nur schnell eine Zeichnung adaptiert )

    Grüße

    Andi
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  8. #128
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    Jetzt aber
    Angehängte Grafiken  
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  9. #129
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    Hallo Andi,

    ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! Vielen Dank! Das hilft mir sehr weiter!

    Aber: ich werde die Rippen vor dem Beplanken komplett lassen. Es kommen oben und unten 2x2 oder 2,5 x 2,5 Balsa Leisten rein, die das Ende der Rippen Kennzeichnen.

    Name:  DC-6-QR3.gif
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    Die Rote Linie ist die Sägelinie. Nach dem Beplanken kann ich an der Linie mit der Dekupiersäge grob sägen. Der Aussenflügel ist ein abnehmbares Teil und so habe ich keinen Stress mit der angrenzenden Landeklappe.

    Danach kann ich mit dem Skalpell die Beplankung bis 1mm vor den Leisten bzw. der bereits am Flügel eingeklebten Verkastung abschneiden, die Rippen zurechtstutzen und erst einmal sauber plan schleifen.

    Danach werden die Hohlkehle und die Nase angelklebt und verschliffen. Die Bohrungen für die Scharniere werde ich sorgfältig mit irgendeinem Hilfswerkzeug ausrichten. Ich denke, das bekomme ich hin.

    Nochmals vielen Dank! Ich bin immer wieder froh, wie einem hier geholfen wird!
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  10. #130
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    Klar, geht auch und spart Zeichenarbeit. Zudem sind die Rippen einfacher herzustellen.

    Grüße
    Andi
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  11. #131
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    Standard Spaltklappe

    Hallo,

    so, nun habe ich auch die Landeklappe gezeichnet. Hier hatte ich Glück, dass ich die Größe an der Wurzel bei der DC-6 in Bad Laer abnehmen konnte.

    Die Kinematik der LK ist im Original recht komplex. Es ist eine 4-fache Parallelogramm-Konstruktion, die - aufgrund der Verkleinerung nach hinten - auch unterschiedlich groß ist. Ich habe lange überlegt, das nachzubauen. Aber in der Größe werden das filigrane Teile und das tue ich mir nicht an.

    Ich habe nun einen Drehpunkt unter der Klappe vorgesehen.

    Name:  DC-6-Spaltklappe.gif
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    Ist das so OK? Oder gibt es irgendwelche Einwände / Hinweise?

    Name:  DC-6-Spaltklappe2.gif
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    Hier eine Alternative mit dem Drehpunkt näher am Flügel (weniger störend).

    VIELEN DANK
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  12. #132
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    Wenn du die Spaltklappe wirksam haben möchtest, sollte die untere vordere Kante des Spaltes abgerundet sein.
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  13. #133
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    Hallo Markus,

    vielen Dank. Wie genau meinst Du das? Die Vorderkante ist doch abgerundet? Sol ich sie stärker abrunden und die Klappe in einer Hohlkehle verschwinden lassen?
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  14. #134
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    Zitat Zitat von AlexanderB
    vielen Dank. Wie genau meinst Du das? Die Vorderkante ist doch abgerundet? Sol ich sie stärker abrunden und die Klappe in einer Hohlkehle verschwinden lassen?
    Im Gegenteil: Am festen Flügelteil vorne eine "Einlaufdüse" formen, also die Kante rund brechen, dass die Luft einfcher in den Spalt "einbiegen" kann. Das mit der Hohlkehle und Klappenradius versorgen kann man schon auch machen, dann muss die Klappe aber fowlermässig nach hinten ausfahren, damit sich der Spalt öffnet.
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  15. #135
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    Hallo Alexander,

    Markus meint das so:
    Name:  DC6_LK.jpg
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    Allerdings mußt Du Dir dann Gedanken um den unteren Holm machen...
    ...tschuldigung für das rummalen in Deinen Bildern
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