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Thema: Erste SAL-Starts mit der Scimitar

  1. #1
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    Hier meine ersten Erfahrungen mit der SAL-Starttechnik bei Wingletnurflügeln, sie sollten nicht als unumgängliche Weisheiten verstanden werden, sondern eher ein Leitfaden für andere sein, die das auch mal probieren wollen. Wäre schön wenn viele es ausprobieren und mir dann sagen was nötig ist und was nicht



    Hier ein kleines Bild (Ich hoffe das klappt)

    Auf dem Bild zu erkenne ist der Haltegriff, mit dem man das Modell in Schwerpunktnähe anfassen kann, gelandet wird auf den Winglets.

    Das Winglet auf der anderen Seite ist doppelt so groß. Es scheint, daß die Wingletgröße an der Kurvenaußenseite die größte Stabilisierung bringt.

    Ich hatte es zuerst mit gleichgroßen Winglets probiert, da reichte die Richtungsstabilisierung aber nicht aus. Deshalb mußte die Seitenfläche vergrößert werden. und da die Linke Flächenhälfte auf Grund des Halte Griffes sowieso schwerer ist, habe ich mich für einen unsymmetrischen Wingletaufbau entschieden.

    Im Moment sind es noch meine ersten SAL-Starts übrhaupt, deshalb ist die Ausgangshöhe noch 50% unter der von Leitwerklern, aber ich werde die kommenden Wochen fleißig üben

    Außerdem habe ich die Festigkeitsgrenze des rechten Winglets erreicht, es muß komplett neu aufgabaut werden. Es falttert ständig wenn man etwas fester wirft, durch das Flattern wird die AUsgangshöhe natürlich auch reduziert.

    Bitte schimpft nicht über den Rumpf, es ist eigentlich ein Rumpf vom Draco2 ich hatte diesen Sommer mal eine Negativform gebaut, er ist für einen HLG zwar etwas zu groß, aber es geht gerade noch.

    Wie gesagt es ist nur eine Konfiguration die funktioniert, ob es anders geht konnte ich nicht herausfinden.

    Videos von SAL-Starts wird es auch geben (um es zu beweisen) und werden auf www.zanonia.de dann veröffentlicht, aber ich kann im Moment Herbert nicht erreichen, vielleicht ist er im Urlaub (und das ohne sich bei mir abzumelden
    )
    Gebt mal eure Anregungen dazu.
    Viele Grüße von einem Hessen im Schwabenland

    Bernd
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  2. #2
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    hallo pfeiffer mit drei f

    endlich mal ein beitrag zum thema sal und nurflügel. lass weiter von dir hören.
    gerade im f3k sehen die modelle ja sehr ähnlich aus angelrute mit riesenleitwerk und composite fläche. da kann n nurflügel ne echte abwechslung sein
    Cya Felix

    Zwischen Leber und Milz passt immer ein Pils
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  3. #3
    Vereinsmitglied Avatar von Herbert Stammler
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    Moin moin allerseits,

    Original erstellt von Pfeiffer:
    Videos von SAL-Starts wird es auch geben (um es zu beweisen)
    QED

    Ein erstes Video eines Starts: scimitar_sal1.avi (Achtung! 3.3MB)

    Noch zwei Bilder:




    (auf dem Rücken liegend, nicht wundern!)

    Mehr gibt's im nächsten Jahr.

    cu2all & nen guten Rutsch!
    Herbert

    ps: wir kommen sicher auch wieder auf's NF-Treffen.
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  4. #4
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    Mitlerweile muß ich weider einige Dinge zurücknehmen. Das Kurveninnere Winglet hat einen deutlich größeren Einfluß als wir anfangs dachten.

    Tritt nämlich ein Schiebewinkel auf, hat das Kurvenäußere Winglet so gut wie keinen Hebelarm mehr um folglich eine sehr schwache Wirkung. Deshalb sind wieder beide Winglets gleich groß.

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr an alle.

    Bernd
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  5. #5
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    Hi,

    cool! Du machst allerdings einen typischen "Anfängerfehler" (sorry) beim Wurf - Du streckst den Wurfarm einfach rechts weg, anstatt ihn wie ein Diskusswerfer hinter den Rücken zu ziehen und ihn erst im letzten Moment vor dem Wurf für die maximale Geschwindigkeit nach vorne zu ziehen.

    Gruss
    Raphael
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  6. #6
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    Hi Bernd und Herbert!!

    Respekt!!

    Ihr wisst, ja beide, dass ich anfangs sehr sketisch war ob das überhaupt geht (deswegen fliegt mein Scimitar ja auch elektrisch

    Bin von dem Video sehr überrascht.

    Erreicht zwar noch nicht annähernd die Höhe eines Leitwerklers, aber das sieht schonmal sehr vielversprechend aus. Das liegt hauptsächlich an der fehlenden Wurftechnik.

    Dann muss ich ja doch nach Scherfede kommen und mal Probewerfen. Dann testen wir halt mal wie sich der Scimitar bei härteren Würfen mit mehr Beschleunigung aus dem Rücken verhält.

    Dann kommen vielleicht meine Bedenken mit Flatterproblemen zum tragen.

    Aber Respekt hätte nicht erwartet, dass das überhaupt so gut geht.
    Gruß Dennis
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  7. #7
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    Du machst allerdings einen typischen "Anfängerfehler"
    Ich bin auch blutiger Anfänger, Ihr hättet die Starts am grünen Heiner sehen sollen, da steht so ein Windrad und das hätte beinahe mehrmals erwischt. Ich muß noch viel lernen und bin für jeden Tip dankbar.

    Dann muss ich ja doch nach Scherfede kommen und mal Probewerfen. Dann testen wir halt mal wie sich der Scimitar bei härteren Würfen mit mehr Beschleunigung aus dem Rücken verhält
    Ich muß jetzt erst mal neue Winglets bauen, die stabiler und leichter sein müssen, dann muß ich besser werfen lernen und dann kannst Du ihn genre werfen
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  8. #8
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    HI Bernd!!

    Wie machen das schon in Scherfede. Ich bring dir dann gleich nen neuen Rippensatz mit *duck*

    Zur Starttechnik:

    Ich kann diesen Link nur empfehlen.

    http://wwwcs.upb.de/StaffWeb/streit/...kel/index.html

    Besonders interessant ist dazu der Absatz "Motorik" und vor allen Dingen die Bilderserie. Dort siehst du schön auf dem zweiten bild wie der Arm in den Rücken genommen wird. Dadurch kann man ihn dann schön gegen Ende der Bewegung nach vorne "reißen".
    Da muss man aber immer aufpassen, dass man nicht zu sehr reißt, denn dasnn verreißt man den Flieger gerne.
    Nicht mit Kraft, sondern mit Schwung arbeiten.

    Habe inzwischen aber auch etwa 1500 Würfe hinter mir

    Achja wichtig ist das, was Achim bzgl dem "zu früh loslassen" anspricht. Versuche den Flieger relativ früh loszulassen.......ich habe die besten Ergebnisse, wenn ich den Flieger versuche bei 270Grad loszulassen. Dann passt es eigentlich ziemlich gut.

    Aber das ist alle Übungssache und wird auch mit beschreibung nicht beim ersten Mal perfekt klappen

    [ 31. Dezember 2004, 18:59: Beitrag editiert von: Dennis Schulte Renger ]
    Gruß Dennis
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  9. #9
    Vereinsmitglied Avatar von Herbert Stammler
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    Moin moin!

    Frohes neues allerseits noch!

    Original erstellt von Dennis Schulte Renger:
    Aber das ist alle Übungssache und wird auch mit beschreibung nicht beim ersten Mal perfekt klappen
    Da hab ich noch ein Appetithäppchen zu bieten: scimitar_sal2.avi (Achtung! 6.5MB, wg. der Länge leider in kleinerer Auflösung, dafür mit Ton)

    Dazu ist folgendes anzumerken: Der schwarz gekleidete Werfer, unser Eike, hat bis zu diesem Tag noch nie im Leben einen SAL-Start gesehen. Nach ca. 5 Starts von Bernd will er einfach mal ein, zwei Runden selber versuchen, wie die Fläche trägt... noch lange nicht werfen!

    Er wirft dann doch, nicht ohne vorher noch (hoffe Ihr hört's im Rauschen des Winds) Ich mach' ihn bestimmt kaputt... zu sagen...

    Die gleichen Anfängerfehler, wie auch anders, er hat sich's ja bei Bernd abgeschaut... aber es klappt! Wenn das nicht ein Zeichen für die Gutmütigkeit der Scimitar ist.

    cu2all
    Herbert

    ps: Auch wenn's bei der Landung kracht, es ist nichts kaputt. Der Boden ist halt noch fast gefroren...
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  10. #10
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    Gratuliere zu Euren ersten Nuri-SAL Erfolgen:
    Ich konnte von 1997 bis 1999 auf HLG Wettbewerben
    mit meinen "Brettern" sowohl im Handstart (Speerwurftechnik) und besonders in der Bungee-Klasse mit den Leitwerklern mithalten..
    Seit der "Erfindung" der SAL/DLG Technik (2000)
    suche ich vergeblich nach einer Nuri Auslegung, die die Dreh-und Schiebemomente beim Drehwurf kompensiert.
    Auch ein "Brett" Versuch mit extrem langem SLW Hebelarm hatte zur Folge: das Modell geht mit einer halben Rolle (bin Rechtshänder) links weg.
    Auch "Launch-Presets" mit Klappen und SLW ändern kaum etwas...
    Würde gerne wieder mit einem F3K Nuri auf Wettbewerben teilnehmen, wenn ich damit ca. 60 Sekunden reine Flugzeit erreichen könnte...
    LG
    Werner, LInz,Österreich
    It's BoBo
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  11. #11
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    Auch ein "Brett" Versuch mit extrem langem SLW Hebelarm hatte zur Folge: das Modell geht mit einer halben Rolle (bin Rechtshänder) links weg.
    Das finde ich sehr interessant. Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit SAL, aber es sollte bei einem Brett mit entsprechend langem Hebelarm eigentlich funktionieren. Ich denke daß das Problem nicht daran liegt, daß das Höhenleitwerk fehlt. Wenn Du die Modelle sowieso hast würde ich vorschlagen es noch mal mit etwas anderen Leitwerksflächen oder ähnlichem zu probieren.

    Rollen bin ich mit der Scimitar nur geflogen, als die Seitenflächen noch zu klein waren.

    [ 12. Januar 2005, 14:45: Beitrag editiert von: Pfeiffer ]
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  12. #12
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    Nachdem ich in letzter Zeit einige Emails von Leuten bekommen habe, die ebenfalls SAL-Nurflügel bauen wollen, möchte ich etwas zum aktuellen Status sagen.

    Mittlerweile habe ich deutlich leichtere und festere Winglets gebaut, mit denen konnte ich die Hochstarthöhen um ungefähr 10m verbessern, jetzt erreicht ich den Punkt an dem der Flügel zu flattern beginnt. Aber alles in allem ist die Scimitar ein gelungenes Experiment.

    Ein Winglet hat eine Höhe von 30cm und eine mittlere Flügeltiefe von 13,5cm, die Endleiste ist ungepfeilt. Die Winglets beginnen 4cm hinter der Tragfläche und gehen zu gleichen Teilen nach unten und nach oben. Mit dieser Auslegung erreiche ich die bis jetzt besten Hochstarthöhen und die kontrolliertesten Hochstarts, der Start ist jetzt kinderleicht. Diese neuen leichten Winglets haben aufgrund ihres geringen Gewichts sowohl die Flugleistungen als auch die Wendigkeit deutlich verbessert. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese Winglets sich erheblich von Moughmer-Orthoflügeln unterscheiden.

    Ich kann also allen, die ebenfalls SAL mit Nurflügeln probieren wollen empfehlen, die Winglets auf keinen Fall schwerer als 16g zu bauen. Meine alten hatten 27g, das war einfach zu viel.

    Der Wurfgriff ist bei der Landung störend, auch wenn er das Werfen sehr einfach macht. Mir ist es oft genug passiert, dass ich mit ihm stecken geblieben bin. Besonders ärgerlich sind Stecklandungen, der Stift bleibt stecken und der Rest des Flügels verdreht sich so lange bis das Modell auf dem Boden liegt, ich weiß nicht wie oft ich zu meinem Modell hingegangen bin und dachte, die Tragfläche ist komplett bebrochen, aber Dank der von Herbert ausgedachten Bauweise ging der Flügel wieder in seine alte Form zurück (Kohle würde einfach bersten). Wenn man mit einem Wurfgriff arbeitet, sollte er eine Form haben, die nicht im Boden stecken bleibt.
    Hier könnte vielleicht sogar das Werfen mit einer Fesselung die bessere Lösung sein, Friedmar Richter hat vorgeschlagen, man könnte Fesselfluglitze nehmen und diese auch als Antenne verwenden.

    Ein flattern der Winglets überträgt sich übrigens direkt auf die Endleiste des Hauptflügels, die Krafteinleitung der Winglets sollte direkt auf eine vordere D-Box gehen, diese muß vielleicht sogar so hart wie Fläche und Rumpf eines Leitwerklers sein.

    Mit der Scimitar habe ich jetzt einen schönen Hangsegler, mit dem ich eine vernünftige Startüberhöhung erreiche und zwar deutlich mehr als mit der Speerwurftechnik, mehr wollte ich nicht erreichen. Ein Wettbewerbsmodell sollte in Vollkohle gebaut werden, oder zumindest mit einer Kohle D-Box, in der wie schon erwähnt eine direkte Krafteinleitung zu den Winglets ermöglicht ist. Damit das Konzept Sinn macht sollte man irgendwie auf den Rumpf verzichten, dies geht aber nur wenn man kein Trimmblei benötigt.

    In der jetzigen Form benötigt die Scimitar kein Trimmblei mehr der Empfänger Akku liegt auch unter der Fläche. Man kann also die geometrischen Daten ungefähr übernehmen um einen ersten Entwurf zu bauen. Es könnte vielleicht sogar ein Konzept mit mehr Pfeilung und einer geringeren Streckung Sinn machen, aber weniger als 25° sollte es meines Erachtens nicht sein.

    So jetzt habe ich einen kleinen Roman geschreiben, viel Spaß an alle die es mal ausprobieren wollen.

    Grüße von einem Hessen im Schwabenland

    Bernd
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  13. #13
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