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Thema: Ho-229-V3 von RBC Kits

  1. #1
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    Hallo,
    die Testflüge für die Ho-229 von RBC haben begonnen.
    http://www.rcgroups.com/forums/showt...5&pagenumber=2

    Ton vMunsteren beschreibt ein Taumelverhalten der Ho bei Betrieb der Impeller (Dutch Roll). Hat jemand von Euch eine Erklärung dafür?

    Gruß, Tom
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  2. #2
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    Hallo Tom,

    soweit mir bekannt ist und die Quellen sind sehr zuverlässig, hat das von dieser Firma erstellte
    Modell mit dem einstmals von uns gerechnetem Modell nichts mehr gemeinsam. Weicht man also von
    der Ursprungskonstruktion ab, kann es auch nicht fliegen. Das Ur-modell war das Vortestmodell von Erik v.d. Hogen und flog ausgezeichnet auf unserem NF-Treffen vor ca. 3 Jahren.

    Gruss, Raimund
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  3. #3
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    Hallo Raimund,

    das das Modell Deiner Auslegung entspricht, habe ich auch nicht erwartet (viele Wege nach Rom, Deiner bestimmt, dieser hier ?).

    Egal, was mich stuzig macht, ist die Behauptung, dass der Gleitflug problemlos ist und die Probleme nur bei Betrieb der Impeller auftreten.

    Da ich nach meiner Seglerversion H-IX-V1 (ist im Bau) auch eine Impellerversion bauen möchte, kann man aus den Erfahrungen von Ton vielleicht etwas lernen.

    Meine Vermutung ist, das durch die Taumelbewegung der jeweils kurveninnere Impeller schlechter mit Luft versorgt wird, weniger Schub erzeugt und damit das Gieren verstärkt. Könnte das sein - und wie kann man das abstellen?

    [ 17. Februar 2003, 12:21: Beitrag editiert von: Tom ]
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  4. #4
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    Welche V-Form hat das Modell?

    Gruss, Raimund
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  5. #5
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    Wir haben für Erik die ursprüngliche Auslegung
    gerechnet. Erik hat dann das Modell zu RBC ....
    Für mich sind die Schwierigkeiten unverständlich,
    wenn man es genauso bauen würde.....
    Aber bleibt die H9 immer interessant und für eine Überraschung gut.

    Andere Frage Tom

    Zeichnest Du mit Rhino?

    weiteres über Rhino per Mail.

    Gruss, Raimund
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  6. #6
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    V-Form weiss ich nicht, sicher aber zu viel. Ich baue mit 0.5°.
    Meine Zeichnung ist mit Blei/Tusche. Die Rippen sind mit dem MiMö Programm geplottet.
    Hast Du eine Erklärung für das Taumeln bei Impellerbetrieb?
    Tom
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  7. #7
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    Hallo Tom,

    Original erstellt von Tom:
    [Meine Vermutung ist, das durch die Taumelbewegung der jeweils kurveninnere Impeller schlechter mit Luft versorgt wird, weniger Schub erzeugt und damit das Gieren verstärkt. Könnte das sein - und wie kann man das abstellen?[/QB]
    Ich weiß zwar nichts genaues, kann mir das aber eher umgekehrt vorstellen.
    Ich habe einen 1,20m E-Segler nach Horten Prinzip, Auslegungs Ca = 0,3. Bei größeren Auftriebsbeiwerten stimmt die Glocke nicht mehr, und beim Einleiten einer Kurve (zBsp nach rechts) giert er kurz in die Gegenrichtung (im Bsp nach links), bevor er dann doch eine recht saubere Kurve fliegt.
    Falls das bei der RBC Horten auch so auftritt, kann ich mir gut vorstellen dass der kurveninnere Impeller (im Bsp der rechte) mehr Schub liefert als der äußere, und dass dieses Gieren damit verstärkt wird.

    Ich hab selbst zwei Pseudo Ho IX Nachbauten mit zwei Druckprops (400er) gebaut. Die erste war Vollstyro, Profil im Mittelteil war irgendein stark aufgedicktes Eppler, aussen auf NACA0010 (oder 0012?) gestrakt. Flog einwandfrei, aber halt recht langsam. Die zweite Variante war balsabeplankt, Selig5010 auf Naca0010. Ich wollte damit eine möglichst "heisse" Version bauen und sehen ob es sich so noch fliegen lässt.
    Na ja, im Schnellflug gehts perfekt, beim Landen wirds kriminell
    Der ganze Flieger schiebt mit +/-20° durch die Gegend, da gibts wohl ein größeres Problem mit der Re-Zahl ...

    Irgendwann kommt eine dritte Version, Profile werden dann HM50 Varianten sein.

    Michael
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  8. #8
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    Hallo Michael,

    willkommen im RCN Forum!

    Wie oben bereits gesagt baue ich eine H-IX Seglerversion. Darum bin ich an deinen Erfahrungen sehr interesiert. Kannst Du noch mehr Details über Spannweite, Gewicht, Profile, Verwindung und die Querruderlänge mitteilen?

    Gruß, Tom
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  9. #9
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    Hallo Tom,

    schick mir bitte deine Email Adresse.
    Michael
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  10. #10
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    Original erstellt von Tom:
    Hallo Raimund,

    das das Modell Deiner Auslegung entspricht, habe ich auch nicht erwartet (viele Wege nach Rom, Deiner bestimmt, dieser hier ?).

    Egal, was mich stuzig macht, ist die Behauptung, dass der Gleitflug problemlos ist und die Probleme nur bei Betrieb der Impeller auftreten.

    Da ich nach meiner Seglerversion H-IX-V1 (ist im Bau) auch eine Impellerversion bauen möchte, kann man aus den Erfahrungen von Ton vielleicht etwas lernen.

    Meine Vermutung ist, das durch die Taumelbewegung der jeweils kurveninnere Impeller schlechter mit Luft versorgt wird, weniger Schub erzeugt und damit das Gieren verstärkt. Könnte das sein - und wie kann man das abstellen?
    Hallo Tom,

    wenn die Einlaufradien zu klein sind können sich durch kleine Störungen Ablösungen im Kanal erzeugen mit dramatischen Einbrüchen vom Schub.

    Der zweite Aspekt ist die beschleunigte Strömung im Flügelbereich der Impeller(Denkt daran der Impeller beschleunigt die Luft vor dem Einlauf, wobei ein Teil am Einlauf vorbei geht!), dies kann bei stark gepfeilten Nurflügeln zu Grenzschichtablösungen führen. Was dabei absolut sicher ist das die Auftriebsverteilung mit laufendem Impeller sich stark ändert.

    F = A * Ca * v² <- denkt an v²!!!!

    Gruß,

    Ulf
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  11. #11
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    Halo Ulf,
    danke für die Antwort. Drei Fragen:
    - wie groß muss der Einlaufradius hier denn sein?
    - Wie vermeidet man die Grenzschichtablösung bei der H-IX?
    - wie ändert sich der Auftrieb im Bereich der Einläufe, mehr oder weniger?

    Eine Auftriebsänderung würde eine Lastigkeitsänderung bei Impellerbetrieb bedeuten.

    Gruß, Tom
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