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Thema: Alpina 4001 Elektro (Tangent): Baubericht!

  1. #1
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    Aufpassen! Alpina 4001 Elektro (Tangent): Baubericht!

    So, das lange Warten hat endlich ein Ende. Nach langer Zeit voller Ärger, Enttäuschungen, zahlreichen Telefonaten und eMails geht es hier nun weiter.
    Für alle, die die Vorgeschichte zur Alpina noch nicht kennen, schauen einfach mal hier nach:
    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=127835

    Bedanken möchte ich mich noch für die vielen Zuschriften per PN, die ich aufgrund des o.g. Threads erhalten habe.

    Ich möchte vorab noch anmerken, dass ich nach wie vor sehr kritisch bin und auch mit Firma Tangent zwischenzeitlich keinerlei Arrangement getroffen habe!

    Alpina 4001 elektro Carbon-Master-Edition

    Am 15 Dezember wurde der fehlerhafte Baukasten per Rückholauftrag wieder zu meinem Händler geschickt, welcher das Paket wieder zu Tangent schickte. Ich erhoffte mir eine zügige Abwicklung, so dass ich zumindest noch vor 2009 mit dem Bauen anfangen konnte.
    Leider war dies nicht der Fall. Am 7., 8. der 9. Januar schickte Firma Tangent dann endlich den neuen Bausatz direkt an meine Adresse.
    Wie der Zufall es jedoch wollte, wurde das Paket vom Logistik-Partner GLS im Depot vergessen, so dass es mehrere Tage lang nicht mehr auffindbar war.
    Eine große Suchaktion bei GLS und viele Telefonate und eMails später traf der Baukasten nun endlich am Donnerstag, 15. Januar sehr verspätet bei mir ein.
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  2. #2
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    Meine Erwartungen waren nun noch viel größer, als beim ersten Bausatz.

    Nach dem öffnen des Kartons erblickte ich zuerst den Rumpf zwischen dem Polstermaterial.

    Um es gleich vorweg zu nehmen, die Qualität des Rumpfes ist, was die Oberfläche betrifft, wesentlich besser, als beim ersten Baukasten.
    Gute Arbeit.

    Die Druckstabilität ist - wie beim ersten Rumpf - sehr gut.
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  3. #3
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    Noch zwei Bilder vom Inneren des Rumpfes.
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  4. #4
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    Den Rumpf begutachtet, nahm ich mir nun die Kabinenhaube vor.
    Sie ist zwar nicht hochglänzend, aber die Oberfläche ist zumindest gleichmäßig spiegelnd, also keine „Flecken“ unterschiedlichen Glanzgrades, wie bei der ersten Haube.

    Vergleich zu einer hochglänzenden Oberfläche
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  5. #5
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    Auch die Passgenauigkeit ist dieses Mal sehr zufrieden stellend. Die Bilder sprechen für sich.
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  6. #6
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    Die Leitwerksteile waren nach wie vor von guter Qualität, daher bedarf es hier keiner Hervorhebung.

    Kommen wir nun zum Tragwerk: Auch die Flächen dieses Baukastens machen einen sehr guten Eindruck. Die Oberfläche ist makellos (siehe Bild), es gibt auch keine Delle, wie beim ersten Baukasten.

    Die Spalte der Ruderklappen auf der weißen Oberseite sind zwar genauso groß, wie vorher, jedoch zumindest gleichmäßig und nicht „krumm und schief“.

    Im Vergleich zum ersten Bausatz bleibt die rote Unterseite der Flügel bezüglich der Spaltmaße der Ruder identisch (siehe alter Thread)


    Hier werde ich daher eventuell das Graupner Spaltabdeckband verwenden. Mehr dazu, wenn es zum Erstflug geht…
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  7. #7
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    Der Zubehörsatz der Kleinteile ist vollständig, lediglich das Flächenstahl ist wieder 15mm kürzer, als in der Bauanleitung angegeben.


    Zusammenfassend muss ich sagen, dass der jetzt vorliegende Baukasten meine Erwartungen erfüllt hat. Ob es nun daran lag, dass ich reklamiert hatte oder ob ich einfach nur großes Pech hatte, sei dahin gestellt.


    Fakt ist jedenfalls, das Tangent also in der Lage ist, einen zufrieden stellenden Bausatz zu liefern. Zu dem Preis darf man das ja auch erwarten.



    Nun kann der Baubericht also los gehen.
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  8. #8
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    Der Rumpf:

    Als erstes ist es vorgesehen, die Anformungen für Flächenstahl, Tragflächen-Arretierungsstifte und Servokabelanschluss an der Anschlussrippe auszuarbeiten. In einem Zug fertigte ich die angeformten Kühlöffnungen in der Rumpfschnauze für den Antrieb sowie die Austrittsöffnungen hinten unter der Anschlussrippe.

    Vorgesehen ist laut Bauanleitung ein kleiner Bohrer sowie eine Feile. Ein gut sortiertes Dremel-Set mit einer entsprechenden Auswahl an Fräsaufsätzen ersparte mir hier viel Aufwand und Zeit.

    Für die Motoröffnungen klebte ich parallel zur Anformung links und rechts einen Streifen Kreppband, was ein versehentliches Abrutschen und beschädigen der umliegenden Oberfläche verhindern sollte und weiterhin die Orientierung (Sichtbarkeit des Fräsestiftes) zwischen dem anfallenden Staub erleichterte. Schließlich wollte ich nicht links und rechts an der Anformung „vorbei schießen“.
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  9. #9
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    Zur Verstärkung (Druckfestigkeit) des Rumpfes auf Höhe der Tragflächen, ist an den Anschlussrippen vorn und hinten jeweils ein Drucksteg aus Holz vorgesehen.
    Da diese recht dick waren und lediglich Druckkräfte aufnehmen sollen bzw. können, mussten sie nicht weiter verstärkt werden. Eine Anpassung an die Form der Wurzelrippe ist jedoch erforderlich.

    Der vordere Drucksteg wird allerdings erst eingebaut, wenn die Kabelanschlüsse in der Anschlussrippe eingebaut sind (Platz zur Montage)
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  10. #10
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    Als nächstes befasste ich mich mit dem Motorspant. Dieser liegt dem Bausatz als Holzteil bei. Auch wenn die Festigkeit ausreichend sein mag, ersetzte ich diesen durch einen Spant aus GFK, welcher wie angegossen auf meinen vorliegenden Antrieb passt. Es bedarf hier als keiner motorseitigen Anpassung.

    Die Rumpfschnauze sieht so aus (alter Bericht) http://www.rc-network.de/forum/attac...7&d=1228857814

    Rumpfseitenwände von innen sorgfältig angeraut, Spant vor den Motor geschraubt und Antrieb probehalber eingesetzt. Der angeraute GFK-Spant passt ohne Anpassungen in die Rumpfschnauze.

    Zum Ankleben des Spantes habe ich nun den Motor im Rumpf durch Ausstopfen des Zwischenraumes im Rumpf mit einem Wolllappen provisorisch fixiert. Von vorn nun in den Zwischenraum Rumpfschnauze-Spant ein paar Tropfen Epoxy.

    Jetzt wird der Spinner auf die Motorwelle bis zum Anschlag aufgesetzt fest aufgesetzt und festgeschraubt. Hierdurch sitzt der gesamte Antrieb (durch den Druck des Spinners auf den Rumpf) schon fest mittig im Rumpf. Der Wolllappen als Stützhilfe konnte nun entfernt werden.

    Jetzt stellte ich den Rumpf senkrecht an eine Wand mit der Nase nach oben, so dass der Antrieb nach unten hängt und vom montierten Spinner am Rumpf gehalten wird.
    Spinner mittig auf die Rumpfanformung ausgerichtet und mit ein paar Klebestreifen fixiert. Verschieben kann sich nun nichts mehr, da der Antrieb ja senkrecht nach unten hängt.


    Diese Methode erscheint zwar etwas laienhaft, funktioniert aber sehr gut. Umständliches Ausrichten und positionieren des Antriebes entfällt somit. Trotzdem ein perfekt ausgerichtetes Ergebnis.
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  11. #11
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    Mit der restlichen Portion Epoxy habe ich in der Zeit des Abbindens schonmal die Akkurutsche zusammen geklebt.
    (schaut gekrümmt aus, liegt aber nur an der Kamera)
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  12. #12
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    Nach der Aushärtung demontierte ich den Antrieb und verklebte den bisher nur mit ein paar Tropfen Harz fixierten Motorspant. Erst von vorne und nach dem Aushärten dann nochmals von hinten.

    Der Spant sitzt jetzt kraftschlüssig in der Rumpfschnauze. Dennoch wird der lange Getriebeantrieb, welchen ich in die Alpina setze, eine Stütze am hinteren Lagerschild bekommen. Dazu jedoch später mehr.

    Als nächstes ist der Spant im Bereich der Kabinenhaube sowie das angrenzende Servobrett an der Reihe. Hierzu entfernte ich erstmal das werksseitig aufgelegte Abreißgewebe im Rumpfvorderteil.

    Beide Holzteile sind perfekt vorgefräst und sitzen ohne Nacharbeiten perfekt an der in der Bauanleitung angegebenen Position. Zur dauerhaften Verschraubung der Servos, klebte ich mit Sekundenkleber auf die Unterseite kleine Stücke Holz, um den Montageschrauben der Servos später "mehr Fleisch" zu bieten.

    Auf eine waagerechte Position geachtet, Harz angerührt und schon sitzen die beiden Teile fertig verklebt im Rumpf.
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  13. #13
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    Auf dem eben eingeklebten Spant liegt die Akkurutsche auf. Wie auf dem Bild zu erkennen, liegt diese jedoch leider nicht plan auf, so dass ich hier den Spant noch um ein paar Grad abschrägen musste.

    Das mit dem Spant bündig verbundene Servobrett ist aber parallel zu den Bowdenzügen der Leitwerksanlenkung eingeklebt, so dass eine falsche Positionierung des Spantes ausgeschlossen werden kann.

    Aber die paar Züge mit einer Feile sind ja auch nicht weiter wild.
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  14. #14
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    Der Bauplan sieht eine Verschraubung der Akkurutsche auf dem Spant vor. Hierzu sollen zwei kleine Blechschrauben dienen. Das hintere Ende der Akkurutsche sitzt spielfrei unter der angeformten Lufthutze. Das ist sehr praktisch. (siehe erstes Bild)

    Ich bekam jedoch einige Zweifel, ob zwei winzige Blechschrauben M2,5 mit einem Gewinde von fast Null tatsächlich dauerhaft im Holz halten würden. Gerade wenn man die Akkurutsche ein paar mal demontiert hat. Und vorgebohrt wird mit 1,5mm. Daher dürften die dünne Schrauben dauerhaft wohl nicht so viel halt haben und man kann sicher auch ganz schnell mal überdrehen…

    Zudem beträgt mein Akkugewicht etwa 600 Gramm. Daher habe ich mich dazu entschlossen, zwei stärkere Holzschrauben zu verwenden, welche sicher eine dauerhaftere Lösung darstellen. Das Bild verdeutlicht das Verhältnis der Dimensionen.
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  15. #15
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    Hallo Benny,

    ...meinen Respekt dafür, dass Du den Baubericht hier weiterführst und die sachliche und gut gemachte Beschreibung!
    Ich denke Dein Ärger wird spätestens beim Fliegen vergessen sein, die Alpina ist eine Klasse für sich...


    Walter
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