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Thema: Leichtwindsegler "Open Air" mein Bauprojekt

  1. #1
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    Standard Leichtwindsegler "Open Air" mein Bauprojekt

    Was nützt es, wenn man einen schönen Segler baut und keiner erfährt davon. So oder so ähnlich könnte der Einleitungssatz über mein neues Bauprojekt heißen.
    Angetrieben von der leichten Eleganz, der augestrahlten Ruhe und dem majestätischen Flugbild eines Leichtseglers hab ich mich nun (nach vielen Jahren Bauplan raus aus der Tüte - Bauplan rein in die Tüte) entschlossen, den Open Air zu bauen.
    Das Modell stammt aus der Feder des Edermeisters. Nicht mein erstes Modell von Herrn Dr. Den Velopteryx hab ich 2 mal gebaut. Der erste ist mir im März 2001 entflogen. BoT und Sagitta waren die Folgeprojekte.

    So, nun zur Sache.
    Der "Open Air" wird mit 2550mm Spannweite, S 4083 und ca. 1300mm Länge auskommen müssen. Dem unkontrollierten Flug wird mit Seiten- und Höhenruder vorgebeugt.
    Eventuell statte ich die Winglets noch mit Minirudern aus, mal sehen.
    Zur Auflockerung erst mal ein Bild. Entliehen vom VTH.

    Name:  3_cb0f7e0a28.jpg
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    Damit der Leichtwindsegler seinem Namen auch alle Ehre mach, wir sich der Aufbau massemäßig auch auf das nötigste beschränken: Leichbau in Balsa- Carbon-Oralight-Bauweise.

    So einfach Bauplan durchpausen und Ausschneiden sollte auch nicht sein. Weils so viel Spaß macht, hab ich alles im CAD nachkonstruiert. Jede Rippe! Und voila, - hex fräs- lagen sie fertig auf der Helling.
    Name:  DSCF3438.jpg
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    Der komplette Vogel in 3D, aber nur zum Spaß.

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  2. #2
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    Lächeln "Zucker macht krank"

    ...bitte weitermachen, bin schon sehr gespannt!
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  3. #3
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    kann man die cad daten für die rppen von dir bekommen?
    sieht ja echt spitze aus der Flieger!
    Bitte weitermachen!
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  4. #4
    Vereinsmitglied Avatar von StephanB
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    Klasse, bitte weiter berichten.
    Du kannst dich ggf. mit dem User dbrehm kurzschliessen. Er hat auch eine Open-Air gebaut, mit der er sehr zufrieden ist.
    Grüße
    Stephan
    Inter-Ex 2020 am 29.-30.08.2020 in Gembloux/ Belgien nahe Namur.
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  5. #5
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    Weiter gehts.
    Ich war natürlich sehr gespannt, ob das, was im CAD so easy aussieht, auch in natura zusammen passt. Aber wieder war ich positiv überrascht.
    Zuerst habe ich die Carbonrohre abgelängt, dann angeschliffen und eine Seite mit einem 1K Roving umwickelt. Später sollen Carbon-Steckungen in den Rohren als Verbinder herhalten.
    Also erst eine Seite bearbeiten, dann Rippen aufstecken, dann die andere Seite mit einem Roving umgarnen und mit Seku fixieren. Alles passt saugend. Einzig die Stützfüßchen wollen gern wegcknicken. Nichts für Grobmotoriker.

    Name:  DSCF3439.jpg
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  6. #6
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    Standard LWS

    Hallo,ich auch will haben so ein Teil,hab zwar eine Super-AVA von FVK,(Spannweite 3,68mtr.,Gewicht 980 Gramm!! inkl. Schleppkuplung),allerdings kostete die fast ein Vermögen(550.- Euro),--wo bekommt man den LWS(Leichtwindsegler)?--mit dem Baubericht bitte weiter im Forum--bin dann täglicher Leser,--Gruss Didi
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  7. #7
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    klasse Projekt,
    ...die D-Box ist nicht geschlossen, ich sehe keinen Querkraftsteg welcher den unteren mit dem oberen Holmgurt verbindet...wer nimmt die Torsionskräfte auf?
    Der Kohleholm ?.. dann muß das Kohlerohr gewickelt sein...
    Ist diese Anordnung so vorgegeben gewesen?
    Mit welchem Gewicht rechnest Du ?
    Hast Du eine eigene Fräse?
    Bitte weiter berichten mit viel Bildern
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  8. #8
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    Moin acme,

    das Teil sieht klasse aus. Bitte unbedingt weiter berichten. Wir wollen viele Bilder sehen und natürlich dazu passende Infos lesen.

    @Rolf:
    Zitat aus dem VTH:
    Leichtwinsegler
    Dr. Heinz Eder, 2000, Spannweite: 2.550 mm, Länge: 1.130 mm, Gewicht: 620 g, Flächeninhalt: 15 q/qdm, Profil: SD 4083, RC-Funktionen: Seite, Höhe, Rumpf: Holz, Tragfläche: Holz, 1 Blatt, Bemerkung: Sehr leistungsfähiges Segelflugmodell in konsequenter Leichtbauweise, eigentlich ein HLG mit 2,5 Metern Spannweite.
    Jetzt wissen wir auch, dass man damit leicht winnen kann - manche Rechtschreibfehler sind echt nett.

    BTW: Ich habe nie behauptet die Kunst der Orthographie perfekt zu beherschen.

    cu
    Markus
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  9. #9
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    Standard weiter geht´s

    Hallo,
    also zuerst mal was zu den CAD Bildern: das sind nur Skizzen. Sie enthalten nicht alle Elemente der Tragflächen, so fehlen dort z.B. , wie Rolf richtig bemerkte, u.a. die Holmstege. Nur bevor ich mich jetzt noch Stunden hinsezt und das Modell am Rechner fertigbaue, schleife ich doch lieber die Endleisten

    Mittlerweile hatte ich wieder mal ein bissl Zeit zum Bauen. Das schöne am CAD ist ja, man hat jede Freiheit das Modell so zu konstruieren wie man es später auch bauen will. Soll heißen, ich habe nur solche Holme eingeplant, die der örtliche Händler hier im Angebot hat. Und der führt das Sortiment vom "Marktführer", dessen Vorteil hier mal seine Beständigkeit ist. Damit denke ich, sichergestellt zu haben, dass man auch später mal aus den Fräßsätzen (hab gleich mal 5 davon gemacht) wieder die passenden Holme bekommt.

    Bisher sind die Mittelstücke fast fertig. Die selbst gefrästen Rippen passen mit den Holmen kinderleicht zusammen. Mit Sekundi geklebt steht das Skelet ratfatz. Leider musste ich feststellen, dass beide Flächenmittelteile auf dem VTH Bauplan nicht identisch sind Das rechte ist kleiner als das linke. Der Rippenabstand muss rechnerisch genau 3,0 cm betragen, tut er aber nicht. Naja, sonst wäre die Bauerei ja zu einfach.

    Hier der Rohbau mit dem Cfk Mittelverbinder.

    Name:  DSCF3442.jpg
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    Holmstege als 1,5mm Balda senkrecht eingeklebt

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    CAD bietet jede Freiheit. Auch die, sich mal eben eine Nasenschablone zu zaubern. Nasenleiste verschliffen. Passt wie sau.
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    Weil Balsarippen so schnell ausfransen, wird das Mittelteil durch eine schicke schwarze Endrippe abgeschlossen.

    Name:  DSCF3455.jpg
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    @Manni.RC
    Die Planung und Konstruktion der Rippen hat mich 2 Tage Arbeit gekostet. Die CAD Daten werde ich daher vorerst nicht verschenken. Erst mal muss der Flieger zeigen, was er drauf hat.
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  10. #10
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    Standard Flächenverbinder

    Weiter geht´s mit den Flächenverbinder. Wie in der Bauanleitung empfohlen, werden diese aus Carbonrovings hergestellt. Ich hab eine Schablone aus Balsa - nicht aus Sperrholz - erstellt, weil´s schneller geht.
    Erst hab ich ca 25 getränkte 24K Rovings in die 8Grad Öffnung gepresst, das ganze bei 30 Grad im Backofen aushärten lassen, dann Stufenweise auf 80 Grad getempert.

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    Schön schwarzgebacken wird das Teil dann vom Balsa befreit. Der Verbinder muss rund geschliffen werden. Die größte Sauerei. Hinterher sieht man aus, als wäre man durch einen Fabrikschlot gekrochen.

    Name:  DSCF3457.jpg
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    Mittlerweile haben sich auch die Mittelstücke selbst feinverschliffen. Ein Teil bringt 56g auf die Waage. Die Gesamtmasse des Fliegers soll so bei ca 700g, als 15g/dm² liegen.

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    Die Flächen sollen eigenlich mit Ora-light transparent bespannt werden. Etwas entsetzt war ich, als ich beim örtlichen die Folie holen wollte. "Die können wir nur auf 10m Rolle bestellen". Was soll ich mit 10m, brauch nur 3m.
    Kennt jemand eine leichte Alternative? Transparent muss aber sein.
    So, jetzt geht ich erst mal Skifahren.
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  11. #11
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    Standard

    Moin acme,

    ...Der Verbinder muss rund geschliffen werden. Die größte Sauerei. Hinterher sieht man aus, als wäre man durch einen Fabrikschlot gekrochen.
    ... das Zeug ist auch noch krebserregend. Von daher hoffe ich mal, dass Du einen geeigneten Atemschutz getragen und eine Absaugvorrichtung verwendet hast

    Daneben sind geschliffene CFK-Teile meist recht anfällig gegen Bruch da die Oberfläche viele tausend kleine Kerben aufweist. Du wirst z.B. auf F3B oder F3J Wettbewerben beobachten können, dass die Jungs ihre CFK-Verbinder in gefütterten Etuis transportieren damit da ja keine Macke dran kommt. Du solltest Dir daher die Mühe machen, und die Oberfläche anschließend noch mit Harz zu versiegeln. Für den Anwendungsfall hier hätte mir eine Steckung aus 6mm Stahl besser gefallen. Diese bringt ein geringes Mehrgewicht - bricht aber niemals.

    cu
    Markus
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  12. #12
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    Servus ACME,


    die Oralight gibt es auch in einigen Internet-Versandhäusern, einfach mal nachfragen, also mein quasi um die Ecke Händler ist der himmlische Höllein und der hat auch Oralight


    Gruß Niels
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  13. #13
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    Die Last teilt sich der Rundverbinder ja mit einem senkrechten Verbinder, der die Holme verbindet. Der ist aus mehrlagigem CFK Gewebe und wird sich bei diesem Fliegerchen eher langweilen. Ich glaub schon, das die Verbinder halten werden. Wir werden sehen

    Gruß
    Markus
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  14. #14
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    Hi Markus,
    schön das es weitergeht,
    hmmm...es gibt einen Gurt oben und einen Gurt unten verbunden mit dem Holmsteg = 1. Holm.
    Dann gibt es das Kohlerohr = 2. Holm.
    Warum ? ...ist jeder Holm für sich zu schwach?...und wie einigen sich die zwei wer wieviel Kraft aufnimmt
    Welche Abmessung hat das Kohlerohr?

    Wäre es nicht einfacher die Gurte so auszulegen das sie das gesamte Biegemoment aufnehmen können, dann braucht man kein Rohr mehr ?
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  15. #15
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    Hi Markus,

    nun ist eine ganze Weile vergangen und ich bin gespannt wie es weitergegangen ist. Wie Du aus den für Dich "erreichbaren" Materialien den Flieger weitergebaut hast. Vielleicht fliegt er ja schon.
    Solch ein schöner Flieger hat es sicher verdient, dass Dein gelungener Bericht auch weiter geht.

    Grüße aus der Wetterau

    harald
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