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Thema: Eigenbau --> Winde?!

  1. #1
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    Hallo erstmal!!!

    Nunja, nachdem ich jetzt meine ASK 18 in den Matschboden gerammt hab, bin ich es echt leid mit diesem Gummiseilhochstart...echt ätzend!

    Hat einer von euch Erfahrungen mit WInden gemacht!
    Auch wenns nicht viel ist!
    Oder weiss einer einen guten Bauplan oder gute INternetseiten?! Kann wirklich alles über Winden gebrauchen!! AAAAAlllles

    Vielen Dank,

    Christian
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  2. #2
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    Hallo Christian,

    vor Jahren hat Thomas Rösner aus Babenhausen mal den Bau einer Winde im MFI beschrieben.
    Die Winde war relativ einfach aufgebaut, unter Verwendung von Normteilen wie Kugellagerböcken und elastischer Kupplung.

    Auch bei Modell und FMT gibt es soviel ich weiß Baupläne.

    Bei F3B Winden wird üblicherweise ein Bosch GF12V 1,1KW verwendet. Der Motor ist uralt und wird heute nicht mehr in Autos verwendet, ist aber auf Schrottplätzen oder beim Bosch Dienst erhältlich. Die Bosch-Nummer ist 001 311 XXX je nach Fahrzeugtyp.

    Der Motor wird über den Magnetschalter geschaltet, ggf. kann man über entsprechende Vorwiderständeverschiedene Stufen realisieren.

    Der Trommeldurchmesser sollte 40-50mm betragen die Trommelbreite liegt heute üblicherweise bei ca. 250mm. (Wir verwenden bei Wettbewerben je nach Seilstärke und Wind Kernaufdickungen mit 60mm und 70mm Durchmesser als Halbschalen, unbedingt verschrauben)

    Als Rücklaufsperre solltest Du z.B Freiläufe in den Abmessungen von Kugellagern nehmen, z.B. Bauart KK von Fa. Stieber, d=17 od. 20mm. Die Rücklaufsperre ist auf einem Wellenstummel angebracht und wird zu Start aktiviert, sonst ist die Gefahr des Seilsalates recht groß.

    Gruß
    Reinhold
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  3. #3
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    Hallo!

    Danke für die schnelle Antwort!

    Aber wie kann ich mir die Rücklaufsperre vorstellen? Wie funktioniert sie?

    Als, habs mir so mit dem Bau gedacht:
    Erst die Grundplatte, darauf dann der Motorhalter und die 2 Winkel wo die Trommel zwischen kommt.Indie beiden Winkel kommen die Kugellager und die Welle vom Motor wird durchgesteckt....
    und wo kommt dann die Rücklaufsperre hin?

    Und was ist der Industriefreilauf? Wie funktioniert das?
    P.S.: Wenn einer noch einen Bauplan einer Winde da hat, bitte sagen!

    Danke,
    Christian
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  4. #4
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    Beitrag

    Hallo Christian,

    die Rücklaufsperre verhindert, daß sich die Trommel während des Starts rückwärts drehen kann. Diese Rücklaufsperre wird durch den Industriefreilauf realisiert. Der vorgeschlagene Freilauf ist ein Kugellager mit Sperrkörpern, d.H. der Innenring kann sich relativ zum Aussenring nur in eine Richtung drehen. Fahrradfreiläufe halten die Belastungen nicht dauerhaft aus.

    Du kannst den Freilauf auf die Antriebswelle oder einen Wellenstummel an der Trommel aufschrumpfen. Auf dem Aussenring wird z. B. ein Kreisring mit mehreren über den Umfang verteilten Löchern befestigt. In eines dieser Löcher greift beim Start ein Stift ein, dadurch wird der Aussenring blockiert sodaß sich die Trommel nur in eine Richtung drehen kann. Zum Zurückholen des Seiles wird der Stift gelöst und die Trommel kann sich auch rückwärts drehen.

    Die Kräfte auf die Seitenscheiben der Trommel können sehr groß sein, unter 5mm Alu würde ich nicht anfangen.

    Gruß
    Reinhold
    Gruß
    Reinhold
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  5. #5
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Hi Christian,

    hier
    gibt's eine Selbstbauwinde zu sehen...
    Gruß
    Eckart


    Unbedingt lesen, bevor gepostet wird: Was in einem Internetforum gesagt werden darf!
    Was jeder Modellflieger über Luftrecht wissen müsste, zumindest aber mal gelesen haben sollte!
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  6. #6
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    Beitrag

    Hallo!

    Hmm... gut, ganz verstanden habe ich das Prinzip der Rücklaufsperre immer noch nicht! Kann man die selber machen oder gibt es die irgendwo zu kaufen?(Bilder auf einer Page?)
    Muss man die haben? Denn auf den Bildern von der Selbstbauwinde (danke @ Eckart) ist doch auch keine zu sehen!?
    Kann ich mir das auch so vorstellen?
    Auf der Welle sitzt eine Art Zahnrad .Und jetzt ist darüber ein Stift montiert, dessen Ende mit einer Feder flach auf das Zahnrad gedrückt wird. Und zwar so rum, das der Stift beim Start immer über die Zähne schleift und durch die Federkraft macht es immer "klack" Bis dahin verstanden? *g*
    naja, und will jetzt die Rolle andersrum drehen, greift der stift in das Zahnrad ein... und blockiert dieses! Will man das Seil wieder ausziehen, legt man den Stift einfach durch einen Hebel nach oben, so das er ein Stück über dem Zahnrad bleibt!So kann er nicht mehr einhaken!

    Das ist einfach zu bauen und dürfte doch den gleichen Effekt haben, oder? Ausser das es beim Start immer ein nerviges "drrrrrrrrrr" machen würde.... aber das wär mir auch egal!

    Könnte man das noch irgendwie anders bauen? Hat einer ne Idee und davon noch eine Skizze?

    Danke Christian
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  7. #7
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Hallo Christian,

    hier hast Du ein Bild von der möglichen Ausführung einer Rücklaufsperre.



    Die Funktion ist doch erkennbar, oder?

    [ 19. April 2002, 21:44: Beitrag editiert von: Eckart Müller ]
    Gruß
    Eckart


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  8. #8
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    Danke...

    das erklärt schon mehr

    Also der innere Ring sitzt z.B. auf der Welle und kann sich in dem Fall nur nach rechts drehen, richtig? NAch links klemmen sich die Kugeln dann zwischen äußerem Ring und der Verengung ein, oder?

    Kann man die irgendwo kaufen? Sind bestimmt teuer oder?

    Christian
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  9. #9
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    Frage

    Hallo,
    wollte das Thema noch mal noch oben holen, da ich mir auch gerne eine Winde bauen würde.
    Wer kann mir etwas über Literatur dazu sagen?
    Hab irgendwo mal gelesen, dass in der MFI 12/97 ein Beitrag dazu stehen soll, wer kennt diesen?

    Vielen Dank
    Sepp
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