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Thema: F3B Landung bei starkem Wind

  1. #1
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    Standard F3B Landung bei starkem Wind

    Moin Zusammen,

    ich habe mal eine Frage an Euch bzw. wollte ich checken ob ich einfach nur zu doof zum Fliegen bin.

    Also:

    ich bin heute mit meinem Ceres mit E Rumpf geflogen. Wir hatten heftigen Wind. Da die Wiese frei war konnte ich exakt gegen den Wind landen.

    Testweise habe ich in etwa 20 m Höhe mal die Klappen voll gezogen. Der Ceres ging unheimlich heftig auf die Nase und ich habe mit Höhe korrigieren können.

    Im Anschluss habe ich die Tiefenbeimischung reduziert (nur wenige Prozent). Nächster Versuch. Gleiches Szenario. Der Ceres ging nun mit der Nase recht heftig nach oben.

    Mir ist es auch nach 5 Versuchen nicht gelungen einen gleichmäßigen Landeanflug mit leicht gesenkter Nase hinzukriegen.

    Mach ich irgendeinen Denkfehler ? Ist der heftige Wind Schuld ?

    Über ein paar Kommentare würde ich mich freuen.

    Gruss,

    Michael
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  2. #2
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    Denke nicht dass der Wind dran Schuld ist, macht die Landung eigentlich eher einfacher wenn er unverwirbelt von vorne kommt.
    Ist einfach eine Einstellungssache der Programmierung der Landestellung.
    Flieg einfach mal in Sicherheitshöhe und schiebe den max. Butterflyausschlag rein. Die Höhenruderbeimischung sollte dann so sein, dass das Modell in einen stabilen leichten Sinkflug übergeht. Dem einen gefällt es besser wenn dabei das Modell stärker auf die Nase geht, der andere möchte es eher gemäßigter. Das ist Geschmacks- und Ansichtssache.
    Was dann noch auftreten könnte, ist beim Fahren der Klappen ein Auf-oder Abbäumen des Modells durch nicht passende Höhenruderbeimischung erfolgen kann. Dies könnte durch eine hinterlegte "Höhenruderkurve" ausgemerzt werden.
    Wenn alles passend eingestellt ist, sollte auch WInd nichts dran rütteln können, viel zumindest nicht.
    Meine Modelle laufen alle nicht sauber in der Landestellung, da ich meist zu faul zum rumprogrammieren bin. Ich steuer halt einfach.

    Gruß Rainer
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  3. #3
    User Avatar von Chrima
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    Zitat Zitat von Goggi Beitrag anzeigen
    nur wenige Prozent
    Hallo Michael
    Hast Du auch hinten am Höhenruder überprüft wieviel diese wenigen Prozente ausmachen ?

    Soviel ich mich erinnere ist die Höhen-/Tiefenruder-Zumischung kleiner, wie etwa beim Ver-/Entwölben über die ganze Spannweite.

    Grüsse
    Christian
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  4. #4
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    Hallo Michael,

    ich denke schon, dass es am Wind liegen kann, wenn ansonsten Deine Einstellung hinhaut:
    In der Regel fliegt man bei Wind relativ gesehen schneller an, da man ja noch vorwärts kommen muß und sich die (Gegen-) Windkomponente damit wenigstens teilweise zu der Fahrt über Grund addiert.
    Durch die höheren Fluggeschwindigkeit hast Du natürlich auch eine deutlich heftigere Tiefenruderwirkung bei gleichem Ausschlag.

    Damit geht die Nase beim Klappenziehen erstmal runter, was bei normaler Fahrt nicht passiert. Wie Rainer schon geschrieben hat: das mußt Du aussteuern, lange rumprogrammieren würde ich da nicht....

    Ich habe das selbe Verhalten bei meinen 4-Klappen-Fliegern auch und mich recht gut daran gewöhnt, dass ich bei schnellerem Anflug das Modell mit Höhe "annehmen" muß, wenn ich die Klappen ziehe.
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  5. #5
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    Standard Geschwindigkeit

    Hi Jürgen,

    das könnte das Geheimnis sein. Die Geschwindigkeit die am Leitwerk anliegt ist höher. Daran habe ich nicht gedacht.

    Es ist nämlich deshalb komisch, weil ich den Ceres die ganze Saison geflogen bin und der keine Mucken machte und sauber eingestellt war.

    Gruss,

    Michael
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  6. #6
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    Was ich an meinen Modellen bemerke:
    Wenn ich das Butterfly ruckartig reinhaue, nimmt er die Nase schlagartig nach oben.
    Deswegen fahre ich das Butterfly langsam raus, stück für stück, dann bleibt er auf normalem Flugkurs.
    Probier mal das aus, vieleicht bringts was.
    Gruß Matthias
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  7. #7
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    Idee Ruckartig Aufbäumen

    Hallo zusammen,

    das Aufbäumen kommt daher, das die Wölbklappe im Prinzip dem Querruder etwas voreilt, d.h. der Ausschlag nach unten schneller erfolgt. Dadurch gibt es
    ein " Polster " das den Flieger nach oben drückt ( naja Aerodramatisch nicht Sauber ausgedrückt aber vielleicht vom Prinzip her verständlich ).
    Das geschieht nur bei schnellem " Butterfly " wenn man langsam zieht ist das
    " Polster " nicht so stark und der Flieger geht sauber in den Sinkflug über.

    Ich Stelle immer so ein das ich mit " Höhe " abfangen muß, so kann ich mich immer, je nach Situation, drauf Einstellen und eine Saubere Landung hinlegen.
    Aber das ist jedem selber überlassen, wie er das Handhabt.

    Gruß DonM
    Herr Verkehrsminister: Hände weg von meinem Hobby!
    Der eine trinkt Whisky, der andere steht Soo da.
    Gruß Manfred
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  8. #8
    User Avatar von Chrima
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    Hi

    Also ob Wind oder nicht macht bei meinem Flieger nichts aus !
    (Da hat höchstens der Pilot mehr Mühe, siehe mein Video! )

    Hingegen hab ich jetzt nachgeschaut; Beim Fahren der Klappen bis etwa zur Hälfte gibts Tiefentrimmung dazu. Bis zum Vollausschlag geht die Tiefe aber wieder etwas zurück !

    Ist natürlich modellspezifisch und unpassende Trimmungen muss man sich beim Fliegen gut merken, sonst weiss man nach der Landung nicht mehr wo es wie nicht gut war !!

    Grüsse
    Christian
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  9. #9
    Vereinsmitglied Avatar von Gregor Toedte
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    Zitat Zitat von Chrima Beitrag anzeigen
    Beim Fahren der Klappen bis etwa zur Hälfte gibts Tiefentrimmung dazu. Bis zum Vollausschlag geht die Tiefe aber wieder etwas zurück !
    Eine ähnliche Kurve für die Tiefenruderbeimischung habe ich auch bei einigen Modellen. Ist zwar ein wenig aufwändig bis alles passt, aber dann passt es immer.
    Die Klappen "rausreissen" kommt nie gut, langsamen einfahren ist auch schicker....

    Gruß
    Gregor
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  10. #10
    Vereinsmitglied Avatar von jmoors
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    Wie schon oben erwähnt: Wenn der Flieger einen Satz nach oben macht, dann ist die Wölbklappe zu früh unten oder zu weit unten.

    Wenn der Flieger sich aufbäumt, d. h. die Nase hochnimmt, dann ist das Querruder zu früh ausgefahren oder zu stark ausgefahren.

    Ich schlage folgendes vor:

    - Höhenruder wieder in Normalstellung bringen
    - Butterfly setzen, so das der Flieger beim Einschalten des Butterfly einen Satz nach oben macht, aber immer in horizontaler Fluglage bleibt. Dazu entsprechend Wölbklappe oder Querruder zurücknehmen.
    - Jetzt langsam Tiefe beimischen. Ca. 5% sollten reichen, je nach Modell.

    Gruß, Jürgen
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  11. #11
    Vereinsmitglied Avatar von Darius
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    Hi Michael,

    das war garantiert der starke Wind. Immerhin ist die realtive Geschwindigkeit des Modells da u.U. enorm.. bei diesen Geschwindigkeiten reichen kleinste Ausschläge, um das Modell hoch oder runter zu reissen. Sobald eine Richtung da ist, drückt der Wind den Ceres deutlich weiter die selbe Richtung. Ich hatte gestern das selbe Thema mit meinem 4200 Sharon... habe dann lieber mit meiner Magister einige Föxe geschleppt

    Also nicht viel programmieren, sondern lieber wieder bei geringerem Wind einstellen und den Rest aussteuern.
    Grüße Darius
    ------------
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  12. #12
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    Ich glaube das es ein Irrglaube ist man koennte Boen durch gute RC programiering ausgleichen.
    Wie soll das gehen, im Rotor hat man in ms total andere Windgradienten.

    Da hiflt meist nur nicht zu langsam und im letzten Moment Klappen ziehen (wenn ueberhaupt).

    Obiges trifft bevorzugt auf Hangfliegen zu, auf der weiten Wiese ist das einfacher.

    Als F3B Landetraining wuerde ich empfehlen mehr am Hang ( bevorzugt mit ausgepraegten Kante) zu fliegen bzw zu landen .



    Gruss
    Thomas
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  13. #13
    User Avatar von Chrima
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    Oh, das klingt ja wie Musik in meinen Ohren !

    Die Jungen mögen nicht programmieren !?
    Habe erst seit gut 3 Jahren eine programmierbare Steuerung und nur eine FF9, aber leider muss man da 2 Werte für die Höhenbeimischung eingeben.
    War wohl so ein doofer Theoretiker bei Futaba der das erfand !?


    Zitat Zitat von Darius Beitrag anzeigen
    Sobald eine Richtung da ist, drückt der Wind den Ceres deutlich weiter die selbe Richtung.
    und dann scheint hier gar noch das Höhenleitwerk zu fehlen !

    Grüsse
    Christian
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  14. #14
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    Christian,

    wenn es mit programmieren getan waere haetten sicherlich einige schon einen Autopilot der das landen fuer sie erleichtert.

    Klar hilft es wenn man die HR zumischung nicht linear und die Servostellzeiten entsprechend abaendern bzw optimieren kann.

    In der Ebene bei nicht extrem boeigen Bedingungen hilft dies vielleicht in 90% der Faelle.

    Nur bei wirklich ruppigen Bedingungen wo der Wind in sekundenbruchteilen mal die Richtung wechselt (und auch mal von oben kommt) nutzt die ganze Programmierung nichts. Da hilft dann meist nur beherzt in die Knueppel greifen oder aber die Muelltuete rausholen.

    Zurueck zum Eingangsposting:
    Da bei viel ( konstantem ) Wind die Landegeschwingkeit (ueber Grund) eh geringer ist stellt sich die Frage ob es nicht besser waere die WK gar nicht oder nur halb auszufahren?
    Somit gibt es dann auch kein aufbaeumen.

    Gruss
    Thomas
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  15. #15
    Vereinsmitglied Avatar von Gregor Toedte
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    Zitat Zitat von wakuman Beitrag anzeigen
    Ich glaube das es ein Irrglaube ist man koennte Boen durch gute RC programiering ausgleichen.
    Hallo Thomas, davon hat niemand gesprochen. Geht auch nicht. Aber wenn dein Modell die Neigung hat, beim setzen des Butterfly kurz wegzusteigen, dann kannst du das sehr wohl über eine Kurve beim TR wegmischen. Find ich auch nicht weiter verwerflich und das funktioniert dann tatsächlich bei fast jedem Gegenwindfaktor.

    Hat auch nix mit mangeldem Landetrainiung zu tun.

    Gruß
    Gregor
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