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Thema: Gfk beschichten von Flächen

  1. #1

    Beitrag

    Hallo Jungs,
    Kann mir vieleicht jemand helfen.Würde gerne meine Fläche Nimbus 4 mit 6m,Gfk beschichten.
    Aber die 2 wölbklappen und Querruder sind bereits
    mit Abreisgewebe unter der Beplankung anscharniert.Möchte die Fläche dann auch noch lackieren.Müsste ich die Ruder dann vorher abtrenen.
    oder geht das auch so,und wenn ja wie?
    Danke im vorraus...
    Gruss Daniel
    Störung?! Nein fliege immer so!
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  2. #2

    Beitrag

    Hi Mann von der Teck
    Entweder abtrennen und dann Silikonscharniere. Das wäre die aerodynamisch sauberste Lösung, kein Buckel(Tesafilm) und keine Delle(Abreissgewebe(
    Oder die kleine Fuge beim Abreissgewebe mit Plastilin schliessen, überlaminieren und dann vorsichtig wieder auschleifen und Plastilin wieder rauspopeln.Hab beide Möglichkeiten schon gemacht und die mit den Sili-Scharnieren ist mir lieber.
    Gruss Franz
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  3. #3

    Beitrag

    Hi!
    Warum mit Plastilin abdecken?
    AR-Gewebe nimmt sowieso kein Harz auf, Vorgehensweise wie beim Schalenflügel! Die fertige Oberfläche (Gfk-Beschichtet in deinem Fall)im Scharnierbereich anritzen (ich mach das mit einem Zylinderfräser und einem Eisenlineal) und unter zurhilfenahme eines Lineals (Eisenlineal,...) brechen. Das AR-Band, das im Scharnierbereich eingelegt ist ist somit wieder voll einsatzfähig.
    mfg
    Hansjörg
    ihwa@aon.at
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  4. #4
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    Beitrag

    Hi Daniel,
    auf keinen Fall abtrennen !!! Ich würde einen Stahldraht in den Spalt legen. Nach dem Beschichten musst Du ohnehin etwas schleifen, dann ist das Gewebe an der Stelle schnell weg. Ich würde das QR vor dem Lackieren wieder gangbar machen. Dann den Draht wieder zum Lackieren reinlegen.

    Gruß
    Thommy
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  5. #5

    Beitrag

    Warum Stahldraht, warum überhaupt was reinlegen??
    Das Harz umschließt sowieso den Stahldraht und verläuft sich im AR- Band! Mit oder ohne ist in dem Fall ja egal, gangbar machen mußt du es sowieso wieder.
    Zusätzlicher Nachteil der Stahldrahtmethode ist, das das Gewebe (Deckschicht) im Bereich des Scharnieres eine leichte Delle bekommt, welche man nachträglich weckschleifen muß!
    Warum verwendest du nicht gleich schon Deckschichtharz in der späteren Finish-Farbe und rollst eine 25er Glasmatte mit ein? Nachher schleifen, polieren und fertig! (Das Scharnier natürlich freiritzen und wieder gangbar machen. (ohne Stahldraht etc.) Wie schon gesagt, AR-Gewebe nimmt sowieso kein Harz auf!
    Der Nimbus4 (Thermikweihe) wäre dann auch um einiges leichter als deine Methode mit Gfk-Beschichtung & zusätzlicher Lackierung!
    Festigkeitsmäßig wirst du sowieso nicht mehr benötigen, da der Flügel sicher schon genügend dimensioniert ist.
    mfg
    Hansjörg
    ihwa@aon.at
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  6. #6
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    Beitrag

    Hallo,
    @Hansjoerg Ich verstehe Deine Aufregung und Aggressivität nicht. Ich weiß nicht, ob Du das Beschriebene schon mal gemacht hast oder nicht.
    Was ich aber weiß, daß ich es auf beide Methoden schon gemacht habe, und das gangbarmachen der QR mit passendem Draht viel einfacher war.
    Man kann das Ganze nämlich nicht mit einer GFK-Fläche vergleichen. Das Nylonband nimmt kein Harz auf, trotzdem ist das Harz schwer aus dem Spalt zu bekommen, da es am Holz prima hält.
    Ein Grund warum es bei Holzflächen auch schwieriger als bei GfK ist, liegt an dem tieferen und breiteren Spalt.
    Gruß
    Thommy

    [ 30. Oktober 2002, 15:13: Beitrag editiert von: Thommy ]
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  7. #7

    Beitrag

    Danke erstmal,
    lackieren möchte ich die Fläche eigentlich schon.Denn eine gut lackierte Fläche sieht einfach besser aus und hat eine top Oberfläche.
    Beschichten müste nicht unbedingt sein,die Fläche
    ist unter der Beplankung komplet mit 163er Kohle in 45° unterlegt.Und ist eigentlich stabil genug,würde dadurch nur eine im Alltag robustere oberfläche bekommen.Mit eigefärbtem Hartz habe ich schon Flächen mit glas belegt ,habe auch schon vor dem Beplanken eine Abachiplatte mit gewebe belegt und deckschichthartz und dann gepresst.Dannach erst denn Kern damit beplankt.War aber nie so richtig damit zufrieden.
    Gruss Daniel
    Störung?! Nein fliege immer so!
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  8. #8

    Beitrag

    Hallo Daniel,

    ich habe das bei meinem 6.7m Nimbus 2b auch gemacht!
    Verwende kein 25g Gewebe, sondern 40-80g Gewebe.
    Vorgehensweise:
    Gewebe zuschneiden
    Harz anrühren ( 10% Verdünnung )
    Gewebe auf die Fläche legen und mit Pinsel das Harz auftragen
    Die Verdünnung macht das Harz super streichfähig (keine Seenbildung)
    Das Ruder ritze ich mit einer kleinen Dreikantfeile am Stahllineal wieder frei

    Gruß Christian
    CV´s Modellbauseiten
    Kannst Du hier sehen
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  9. #9
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    Beitrag

    Hallo Christian, was für ne Verdünnung verwendest Du denn?

    Kannst Du angeben was auf der Dose steht?
    besten Gruss André Schiegg
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  10. #10

    Beitrag

    Hi Thommy!
    Der Sinn eines Postings sollte ja dazu dienen, möglichst viele Varianten aufzuzeigen bzw. Erfahrungen offen zu legen. Da ich deine Variante noch nicht ausprobiert habe, kann ich natürlich nicht darüber urteilen, sorry! Aber gangbar machen muß ich das Ruder immer und bei einer Einlage eines Stahldrahtes könnte ich mir vorstellen, das man mit dem Fräser leicht abrutschen kann und eventuell keine exakte Scharnierlinie hinbekommt (Fräser entlang eines Stahldrahtes ohne abrutschen )
    mfg
    Hansjörg
    ihwa@aon.at
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  11. #11
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    168

    Beitrag

    Zum Thema Stahldraht: So schlecht ist diese Methode nicht, Bedingung ist aber, dass man den Text von Thommy liest bevor man meckert. Wenn man es richtig macht braucht es nämlich beim Einsatz eines Stahldrates keinen Fräser! Was allenfalls hilft, ist ein etwa 10cm langes Stück eines normalen Eisensägeblattes. Damit kann man die Rille gut von Hand nacharbeiten, ohne das eingelegte Band zu verletzen.
    Zum Thema Verdünner: Meistens wird Methanol oder allenfalls Brennspritt verwendet. Es gibt aber Harzsysteme die dabei ausflocken, in der Regel funktioniert es aber einwandfrei. Universalverdünner (FCKW) würde ich nicht empfehlen da bei der geringsten undichten Stelle der Styropor darunter weggefressen wird. Feststellen lässt sich das aber erst nach dem Absturz!!
    Zum Thema Tragflächenbeschichtung allg.: siehe
    www.swiss-composite.ch/pdf/h-tragflaechenbeschichtung.pdf
    Hier kann ihnen möglicherweise geholfen werden!¨
    Zum Thema Plastilin: Das tönt zwar logisch, ist aber gefährlich, da es ja praktisch nicht möglich ist, nur die Rille zu füllen ohne auch etwas daneben zu schmieren. Das kann zwar mit einer Spatel sauber abgezogen werden, aber an diesen Stellen wird die GFK-Beschichtung sicher nicht mehr kleben!
    So, nun probiert es mal aus, so schwierig ist das nämlich nun wirklich nicht.

    [ 31. Oktober 2002, 18:36: Beitrag editiert von: Giotto ]
    Giotto
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  12. #12

    Beitrag

    @AndreCH,

    normale Universalverdünnung!

    Meine hab´ich aus dem Bauhaus.

    Gruß CV
    CV's Modellbauseiten
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  13. #13
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    21

    Beitrag

    Hallo zusammen,

    ich´weiß nicht ob das Thema noch aktuell ist, aber eine kleine Anregung möchte ich doch noch geben. Ich beschichte meine Flächen immer mit 45g
    Glasgewebe und G4 von Voß Chemie. G4 ist ein Einkomponentenlack und wird super hart. G4 kann man wunderbar mit einer Schaumstoffrolle auftragen ohne es es Blasen gibt. Versuchts doch mal.
    Gruß Thomas
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  14. #14
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    Cool

    Hi treble !

    Erzähl mal mehr darüber! Wie wird die Oberfläche ? Wie sieht's mit dem Gewicht aus usw. Höhrt sich ja nach wesentlich weniger Arbeit an als die Schleiferei von Vorgelat ....

    Grüße TurboSchroegi
    EWD 1,5 Grad und V-Form 1,5 Grad (oder auch etwas
    mehr meinertwegen) und der Schwerpunkt liegt bei gut 1/3
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  15. #15
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    353

    Beitrag

    Hallo zusammen,
    ich habe grade meine Tragflächen mit einer 45 g Matte und Backetversiegelung von Clou beschichtet. Die Farbe ist auf Wasserbasis (dünn wie Wasser) und lest sich leicht mit der Rolle auftragen. Nach 3Std wird das überstehende Gewebe abgeschnitten und verschliffen. Dann ein weiteres mal gerollt. Nun wird die Fläche mit Feinspachtel abgezogen verschliffen und Lackiert.
    Viel Spass.
    Gruß Hermann
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