Hallo Eberhard,
im zweiten Teil Deines Beitrages hast Du mal wieder in gewohnter Weise auf den Herstellern herumgehackt, was ja sehr publikumswirksam ist.
Aber gerade die Rechtsprechung sagt doch aus, dass in erster Linie der ANWENDER für den Betrieb eines Gerätes verantwortlich ist. Siehe neue Richtlinien für die Betriebsgefahr beim Autofahren, bei denen der Autofahrer noch mehr für sein Tun in die Pflicht genommen wird.
Wenn wir nun mal, und da sind wir uns alle einig, Fernsteuerungen und sonstige Komponenten haben, die inzwischen für einige Modelltypen augenscheinlich nicht mehr sicher genug sind, ist es dann nicht die verdammte Pflicht und Schuldigkeit des ANWENDERS, solche Modelle nicht in Betrieb zu nehmen? WER ist denn hier letztendlich leichtsinnig? Doch der Anwender, der aufgrund seiner Erfahrungen weiß, dass die Sache äusserst kritisch ist, und dennoch auf jedem Flugtag mit 380 Sachen herumbrettert!
Gerade wenn uns die Hersteller in dieser Sache im Regen stehen lassen und vergleichsweise unsichere Komponenten anbieten, wie kommen wir dann eigentlich dazu, sie trotzdem in Turbinen oder 3-m-TOC-Maschinen einzubauen und anschliessend nach dem Kadi zu schreien?
Ich bin überzeugt, dass im Schadensfalle in erster Linie der Anwender und nicht der Hersteller haftet, ganz im Sinne der Betriebsgefahr.
Ob es uns passt oder nicht, wir müssen unsere Modelle halt den vorhandenen Komponenten anpassen und dann auch mal kleinere Brötchen backen. Unsere Modelle sind inzwischen weiter als die Fernsteuertechnik, das ist einfach Tatsache und es liegt in unserem Verantwortungsbereich, dementsprechend zu handeln.
Natürlich sind solche Diskussionen im Forum wichtig, die vorhandene Lücken und Unsicherheiten in bestehenden Systemen aufzeigen und auch die Forderungen nach Fortschritt sollten Weiterentwicklungen anstoßen. Damit bin ich absolut einverstanden und ich hoffe, dass solche Anregungen bei den Herstellern ankommen.
Gruß Meinrad




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