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Thema: die e-modelle in rothenburg

  1. #1

    Standard die e-modelle in rothenburg

    jakob karpfingers aktuelles weltrekordmodell:
    ein eisvogel "modell 2009" vom erwin schamburger, 7"x11,5" erwinlatte, frisierter 378-25 aussenläufer im streckerlook.



    der schnellste in der messstrecke (eine richtung):
    micha jacobs eagle mit frisiertem 4235 im skorpionlook, propeller gekürzter 8"x12" albert-koch e- prop


    den beiden immer dicht auf den fersen:
    kais eisvögel. beide mit verschiedenen 3525ern im skorpionlook, diverse latten ( erwin-starrprops, klapplatten von 9x13 und 9,3x17,5)


    der newcomer:
    dags e-schwein.
    leider nach dem 2. flug schon kaputt, aber mit dem brandneuen 4225 und der 9,3x17,5 haben wir ein logg mit 6sec. zwischen 380 und 390 incl. der kompletten messstrecke aufnehmen können. da steckt noch einiges an potenzial drin (ich sage nur einfach abgeschnittene schnauze und kalte akkus bei besagtem testflug....)
    so konnte sich dag aber besser auf seinen V- weltrkord konzentrieren.
    ich habe ja die vermutung, das der bruch nur passierte, weil sogar das "speed-ei" nicht wollte, dass der dag mit e- antrieb schneller unterwegs ist, als mit der v-variante.



    erwin schamburgers eigener eisvogel.
    potenzial wie der vom jack weil baugleich,
    leider wegen störungen (35MHz) und sichtproblemen viel zu früh verstorben



    der e-faitai vom rolf pietschmann:
    jede menge potenzial,
    aber für das, was der pilot wollte, war der motor (4020) zu klein oder die latte zu groß - ganz wie man es sehen will.



    deutlich unter wert geschlagen:
    steves hayabusas V2; V3, V4......
    diverse lehner und croco-motoren.
    irgendwie hats dieses wochenende einfach nicht gepasst, vielleicht waren es doch zu viele entwicklungsrichtungen auf einmal.



    echt low budget:
    meine chimäre.
    nun mit strat- F5F wurm rumpf und leitwerk und der auf 145cm eingestutzten styro-abachi fläche vom uralthottie "tabasco".
    unterwegs mit 18N16P4220 und nur 5S aber 11,5x17,5" latte (gekürzte erwin-klapplatte).
    sehr leise, sehr sparsam und 266km/h schnell in der FAI strecke. sogar 272 auf der schnelleren seite.



    mein spezieller dank gilt allen beteiligten, dass ich jeden morgen mit diesem vogel den "messanlagentest" fliegen durfte!


    akkutechnisch waren neben ein paar alten kokam-zellen fast nur noch die 35C- sls (stefansliposhop) akkus im einsatz.
    ausser der einen gnadenlos tiefentladenen zelle beim rolf und den diversen einschlagopfern haben sie sich bestens geschlagen - immerhin wurden 3200er zellen ohne murren bis zu 220A peak und anschließend 150A für bis zu 15sek belastet!
    auch interessant: die absturzzellen waren aufgerissen und aufs übelste zugerichtet, gebrannt hat aber nicht eine einzige!!!!!

    insgesamt war es ein wunderschönes wochenende - selbst als nur mittelbar beteiligter wars einfach nur klasse. vom wetter bis zur stimmung.

    der besondere dank gilt rcn für die organisation und die geduldige arbeit von winkern und messstreckenbedienung und dem team vom flugplatz rothenburg, die ganz entspannt auch das nebeneinander von groß- und modellfliegerei gemanagt und eine super versorgung sichergestellt haben.

    das als kurze zusammenfassung aus elektrosicht.
    dag, harti oder kasumi werden bestimmt die verbrennerseite mal detailiert beleuchten.
    da fehlt mir einfach das "insiderwissen".
    immerhin habe ich aber dank intensiver nachhilfe inzwischen wenigstens begriffen, wie die tankanlage funzt .

    vg,
    ralph
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  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von f3d
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    Standard technische Daten

    Hallo Ralph und alle Speedfreaks,

    die meisten E Speeder vertrauten auf die neuen 35 C Akkus von Stefans Lipo Shop und wurden nicht enttäuscht. Das ist zur Zeit das Mass an dem sich alle anderen Akkus messen lassen müssen. Belastungen bis zu 300 Amp. wurden kurzzeitig ohne Schäden verkraftet und die Spannungslage ist enorm hoch. Das ist schon fast wie Strom aus der Steckdose.


    Bei den Reglern vertrauten die meisten Piloten auf die Produkte der Firma YGE( Heino Jung ) in Einzelfällen auch auf Hacker bzw. Kontronik.

    Bei den Ladegeräten wurden der Pulsar 2+ mit dem Equal überwiegend eingesetzt.

    Die E Motoren kamen zu 90% aus der Hand von Ralph Okon " Powercroco" oder wurden von Ihm überarbeitet. Ralph leistete auch vor Ort sog. Werksunterstützung bei seinen Piloten. Einfach ein einmaliger Service.
    Kein einziger Motor gab den Geist auf trotz der enormen Belastung und Leistungsdichte.

    MFG Mr. f3d
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  3. #3

    Standard

    ich hab grad gehört, dass dem steve - nachdem ich in richtung meines wahllokals abgedüst war - doch noch eine 412 + 414 = 413km/h wertung gelungen ist.
    und der kai hat den "klapplattenweltrekord" mit der 9"x14"er auf 408+414 = 411km/h gesteigert.

    damit liegen hatten wir ja auch elektrisch am ende 3 gültige ergebnisse über dem alten weltrekord!

    meinen glückwunsch

    vg
    ralph
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  4. #4
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    Standard

    Hey Ralph
    hab da noch n paar Richtigstellungen:
    ich flog mit einer eps 7*11 (nicht 7*11,5)
    und Erwins neuer Eisvogel(gelb, rot, blau) lebt noch, das war der alte (rot,gelb)

    zu den Akkus:
    bei dem Flug, an dem ich die vielen Überflüge gemacht habe, habe ich aus den 3200er mehr als 3000mah entnommen und dieselben noch beim WR-Flug eingesetzt
    halten was aus

    Lg Jakob
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  5. #5

    Standard

    danke jack!

    leider kann ich das oben nimmer ändern.
    dann hast du für nächstes jahr ja noch luft nach oben mit der 11,5er steigung .

    der alte eisvogel: ein echter glücksfall - da isses ja nicht ganz so hart mit dem verlust.

    vg
    ralph
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  6. #6
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    Auslandseinsatz in Unterfranken beendet... Neuer Standort: Oberpfalz
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    Standard

    Moin Jakob!

    Fettesten Respekt zu deiner Leistung! Ich freu mich wie die Sau für dich!

    Aber nächstes Jahr vesuch ich dir trotzdem speedmäßig den Ar... zu versohlen...

    Viele Grüße auch an den Papa

    Stefan
    HSDPA rockt!!!
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  7. #7
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    Standard

    gratuliert an allen... sowohl Konstrukteure als Piloten.

    Ihr habt wohl einigen gezeigt wo dass Szepter zuhause ist.

    Weiter so !!
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  8. #8
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    Willofs
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    Standard E-Setups

    Hallo ,
    hier mal ein Paar Info zu den Antrieben, die bei den Weltrekordversuchen in Rothenburg von mir eingesetzt wurden.

    Lehner 1950-13
    YGE 150 FAI
    9s 2600 40C Desire
    Gewicht: 1175g
    Speed: 408 Km/h auf der FAI-Strecke

    Powercroco 4025
    Avionik 300
    5s2p 2600 40C Desire
    Gewicht: 1233g
    Speed: 413 Km/h auf der FAI-Strecke

    Powercroco 3515
    YGE 150 FAI
    9s 2600 40C Desire
    Gewicht: 987g
    Speed: -/-

    An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei Allen bedanken, die mich über das Jahr mit Ideen, Anregungen, Material und manch motivierenden Gespräch unterstützen.

    Von Hans Lehner, Firma LMT, kamen super Antriebe, klare Beratung und ein blitzschneller Service.

    Heino Jung, Firma YGE, lieferte super Steller und der Service von Heino Jung vor Ort ist jedes Mal topp. Erstaunlich ist das geringe Gewicht der FAI-Typen.

    Die Avionik-Steller hätte um einen Wimpernschlag ihren zweiten Speed-Rekord einfahren können – aber man kann nicht immer gewinnen. Vielen Dank an Sergey für seine Unterstützung.

    Der Firma Desire möchte ich auch danken. Sehr früh im Jahr waren die ersten 40C Zellen verfügbar und die Tests konnten beginnen. Wirklich sehr robust, diese 2600er Zellen. Bin schon auf die neue 45C Serie gespannt.

    Von Dr. Ralph „Powercroco“ Okon kamen in gewohnter Regelmäßigkeit super Antriebe, die hinsichtlich Leistung und Leistungsgewicht neue Maßstäbe setzten. Sein 3515-Setup ist schon ziemlich smart und gut 200g weniger Gewicht sind bei einem Modell mit 1950g FAI Gewicht schon eine Menge.

    Alle hier erwähnten Personen und Firmen zeigten ein Interesse an dem noch recht jungen Speedflug, das weit über die normalen Aktivitäten hinaus ging und ich würde mich freuen, wenn unsere Wünsche dort auch weithin offene Ohren finden.

    Grüsse
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  9. #9
    Vereinsmitglied Avatar von Armageddon
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    Daumen hoch

    Tach allerseits,

    hier auch noch ein paar Infos zu meinen Setups:

    Modell: Eisvogel 2008, Flügeldesign: Flickenteppich
    RC: Jeti Duplex, teilweise mit UniLog und zugehöriger Telemetrie

    Antrieb 1: PowerCroco 3525, 4 Winder
    Propeller: 7.1x11 CFK, 7.1x11.5 CFK, 6.8x12 CFK
    Steller: YGE200 FAI sowie 160er Jive
    Akkus: 9S3200 SLS ZX 35C

    Antrieb 2: PowerCroco 3525, 5 Winder
    Propeller: Klapp-Prop 9x13, 9.3x17.5
    Steller: YGE200 FAI
    Akkus: 8S3700 bzw. 9S3200 SLS ZX 35C

    Ladetechnik: Pulsar 2, Pulsar 2+ und Pulsar Equal

    Mittlerweile ist mein ganzes Material auch wieder verräumt und ich will hier auch die Gelegenheit nutzen "danke" zu sagen.

    Der Max (genesis) hat mir auch noch relativ kurzfristig mit einem neuen Eisvogel aus der Patsche geholfen, nachdem mir mein Einsatzvogel 4 Wochen vor der DM abgefackelt ist. Auch bei Reparaturen oder Problemen an meinen Vögeln hat er immer gleich geholfen.

    Der Erwin (Eisvogel) hat durch seine uneigennützige Weitergabe von Know-How und auch Material nicht nur meine Speedfliegerei auf diesem hohen Niveau erst möglich gemacht.

    Der Ralph (PowerCroco) liefert einfach nahezu perfekte Motoren und steht auch sonst mit Rat, Tat und Material zur Seite.

    Der Heino (YGE) liefert super Steller und auch sein Vor-Ort Einsatz in Osnabrück an der DM sucht seinesgleichen.

    Die neue 35C serie von StefansLipoShop (SLS) hat mich wirklich überzeugt. Nachdem ich im letzten Jahr noch ziemlich Probleme mit den 3300 mit 30C hatte habe ich dieses Jahr die 3200 mit bis zu 220A Peak und die 3700er mit bis zu 240 Peak ohne Probleme gequält.

    Weiter gehts mit dem Markus Koch für die Klapppropeller und dem Stefan (DJ Nafets) für die Mittelstücke. 411,9km/h, Eure material hats ausgehalten

    Großer Dank gilt auch dem Mario sowie seinen Helfern Ulrich, Konrad und Roland für die exzellente Organisation und Durchführung des WR-Wochenendes. Selbstverständlich gilt der Dank auch RC-Network und allen Helfern im Hintergrund.

    Außerdem gilt der Dank natürlich noch den Leuten vom Flugplatz Rothenburg, die das Ganze zu einem super Wochenende gemacht haben.


    Gruss Kai
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  10. #10
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    Standard meine Sicht der Dinge

    Hi,
    für mich sind die Rekorde die ja gleich von 5 Piloten eingestellt wurden auch eine schöne Genugtun .Alle Antriebe die über die 400 km/h Schwelle geklettert sind tragen etwas von dem Know How in sich ,an dem ich im Hintergrund einfluss genommen habe.Bei Steves Lehnermotoren sind es die Scheibchenrotoren die auch unter Vollast hervoragende Wirkungrade erbringen und so einen Teil dazu beitragen ,das dem Steve damit sicherlich die Höchste Geschwindigkeit bei geringster Leistungsaufnahme einen Titel wert wäre.Vielleicht hast du Steve dazu ja noch einen Log der das Untermauert.Der Steve hat dieses Jahr sicherlich die meiste Entwicklungsarbeit beim Flieger selbst geleistet um den an die Hochwirkungsgradmotoren anzupassen.
    Die andere Seite sind die Aussenläufer und das als Selbstbaumotoren ,den alle anderen Hochleistungsmotoren sind vom Ralph nach dem Strickmuster aufgebaut und getunet worden.
    Das die Motoren sich wieder einen Schritt näher an die im Artikel von Ludwig Retzbach und mir im E-Modell 4/2000 vorgestellten 12 Nut mit 10 und 14 Polen gekommen sind ,zeigt das das Konzept damals schon die Leistungsfähigsten Antriebe in sich trug und von uns auch immer in diese Richtung vorangetrieben wurden.Sicherlich ohne die Arbeiten von Martin Götzenberger und dem Ralph wie auch seine Konektions nach China zu Scorpion Motoren ,hätte es noch ein paar Jährchen länger gedauert bis sich ein paar Piloten mit hochdrehenden Aussenläufern auseinander gesetzt hätten.Ralph Kupferfüllfaktor ist nur noch schwer zu Topen ,wie auch sein Können die Motoren auf den Punkt auszulegen.Er ist halt nah an den Piloten und mit euren Feedback kommt eben auch was Siegfähiges zustande.Das die Bastlermotoren alle Serientrieblinge in den Schatten stellen sollte auch anderen Mut machen sich darin zu Versuchen.Lehner,Plettenberg,Strecker sind Modellmotoren Firmen die aus dem Motorenselberbasteln entstanden sind weil sie den üblichen Serienmotoren überlegen waren.Schön auch zu lesen das auch bei den Verbrennern ein Selbstbaumotor anzeichen von sich gibt der die selbe Tendenz aufzeigt.
    Euch SP 60 Team um den Holger wünsche ich den gleichen Erfolg wie den Elektrofliegern.

    Ralph letzter Wurf ist übrigends ein 12 Nut 10 Pol mit Original LRK SPS Wicklung .Da bin ich mal gespannt wie der sich nächstes Jahr schlagen wird.
    Happy Amp´s Christian
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  11. #11
    Vereinsmitglied Avatar von kasumi
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    Hallo Christian.

    Danke für die ermunternen Worte.

    Wir sind froh das das Triebwerk als proto schon so gut auf anhieb läuft was die gute Arbeit von Bernd Gunterman und Stefan Heuel wiederspiegelt.

    Das Potential des Motors ist enorm und wir werden es schon rausholen aus Ihm.

    Natürlich geht die Entwicklung nicht ganz so schnell wie bei unseren E Jungs vorran aber bei uns spielen auch andere Parameter eine rolle.

    Aufjedenfall bewegt sich was und wir versuchen schneller zu sein als alle anderen vor uns in der Verbrennerfliegerei.

    Ob das klappt wird die zukunft bringen.

    wir arbeiten dran!

    Gruß holger
    MSC Osnabrück DO-X the true HOME OF SPEED

    http://www.f3speed.org/
    www.65mc.de
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Christian Lucas Beitrag anzeigen
    ....Bei Steves Lehnermotoren sind es die Scheibchenrotoren die auch unter Vollast hervoragende Wirkungrade erbringen und so einen Teil dazu beitragen ,das dem Steve damit sicherlich die Höchste Geschwindigkeit bei geringster Leistungsaufnahme einen Titel wert wäre.Vielleicht hast du Steve dazu ja noch einen Log der das Untermauert.Der Steve hat dieses Jahr sicherlich die meiste Entwicklungsarbeit beim Flieger selbst geleistet um den an die Hochwirkungsgradmotoren anzupassen...
    Hallo Christian,
    im Tread zu den Hayabusa-Antrieben ist in # 179 ein in etwa vergleichbares Setup beschrieben. Ich werde das Setup von Rothenburg aber mal in meinen fliegenden Prüfstand umbauen und loggen. In die aktuelle Hayabusa-Zelle paßt der Logger leider nicht hinein. Schätze aber, dass in der Messstrecke nicht mehr als 1,7 - 1,8kw anliegen dürften. Beim 4025 und 3515 dürften es 2kw gewesen sein. Ist ja schön im Log aus #178 geschrieben.

    Interessanterweise ist durch mehr Eingangsleistung auch kaum noch eine Leistungssteigerung erreichbar. Mehr Leistung würde die Flugzeit verkürzen. Sie ist bei meinen Setups jetzt relativ genau auf den Start und 4 Durchflüge eingestellt.

    Feintuning am Prop einerseits und weiterentwickleter Leichtbau andererseits, könnten das Fenster für die 450 aufstossen. Wenn man aus den bestehenden Zellengröße statt 70% irgendwann einmal 80 oder 90% der Kapazität entnehmen kann, wäre das allerdings auch ein Weg. Schätze das gesamte Potential einer sorgfältigen Modellpflege auf 20% ein. Man kann da sicher noch endlos viel erproben...

    Insgesamt schiebt sich aber die Flugaufgabe immer mehr in den Vordergrund. Technisch haben alle Teams gut aufgeschlossen und die Unterschiede sind wirklich marginal. Letztes Jahr war das ja bis Laucha eine ziemliche einsame Angelegenheit. Nun wird es wieder richtig spannend...

    Grüsse
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  13. #13

    Standard

    christian,

    der sps motor war der, der eingeschlagen ist.
    http://www.rc-network.de/forum/showp...22&postcount=6
    die "normalschnitte" sind ja für sps nur suboptimal geeignet. so hatte dieser motor auch eine fühlbar größere eigenerwärmung im rückschluss.
    man müsste also einen speziellen schnitt machen (lassen) um das sicher vorhandene potenzial wirklich abzurufen. jetzt baue ich erstmal den evo V1 - der rekordmotor war eigentlich nur ein flink angepasstes überbleibsel aus einem anderen projekt dass grob zu den anforderungen gepasst hat!

    wirkungsgradmäßig sind inzwischen auch beim aussenläufer <500g die 90% maximalwirkungsgrad gefallen, im hochlastbereich sieht es auch sehr gut aus. hinsichtlich leistungsgewicht- und durchsatzdauer schlagen sie die innenläufer bei gleich kleiner zieldrehzahl bereits deutlich.
    die fehlenden 2-3% wirkungsgrad werden imho in der summe durch die die höhere transportierbare akkumasse mehr als ausgeglichen.
    leider hatte ich dieses jahr keinen piloten, der so akribisch wie der steve an der abstimmung gefeilt hat. und der hatte sich ja dabei auf die innenläufer eingeschossen und die aussenläufer nur noch als notbehelf ohne detailierte feinabstimmung eingesetzt.

    ich werde in jedem falle mit dem markus und wahrscheinlich dem micha weiter das konzept "monsterflieger" verfolgen.
    auch der entwurf der flame evo und was man so vom joachim gehört hat geht ja in diese imho besonders aussichtsreiche richtung.
    eine "e-flame" wird ein höchst interessantes experiment.

    den eagle halte ich bei entsprechend akribischer abstimmung (genau passende weniger hoch drehende große latte mit 1:2 er steigung) schon jetzt für fähig, die 450 zu erreichen.
    die 433 waren ja mit grob zurechtgekürzter latte und den vorjahresakkus erreicht worden!

    wie der eagle fliegt kann ich ja nun bald selber ausprobieren - um das reine potenzial zu testen, kann man in sicherheitshöhe fliegen und man muss dabei auch keine messstrecke treffen.

    auch kais antriebe waren nur grob abgestimmt.
    aber auch am eisvogelantrieb kann erwin sei dank ich nun selber ein wenig testen.
    http://www.rc-network.de/forum/showp...&postcount=120


    der motor, den der jacob geflogen hat, war imho "lucky punch" - er hat ziemlich zufällig auf den punkt zu prop und akkuspannung gepasst. einen klon dieses motors habe ich auch schon fast fertig.

    nicht zu vergessen das e-schwein.
    der motor war am donnerstag abend fertiggeworden und auch hier hats an feinabstimmung gefehlt.
    aber 380-390 gleich beim 2. flug lassen das pozenzial sowohl des 10S- 4225 als auch der 9,3"x17,5" ahnen.
    falls der dag das nicht selber weiterverfolgen will, wäre dieser motor btw. zu haben.

    die größe der eagle, typhoon, flame und des monsterprojektes sichert von selbst eine gute sichtbarkeit.

    ich denke, auch die aktuellen "vorstartliniendesigns" werden zu gunsten auf bessere sichtbarkeit optimierter farbschemata weichen. sprich oben und auf der vorderkante leuchtfarben, unten schwarz - jedenfalls so lange bis kais neues messsystem sich bewährt. dann auch unten eine (andere) leuchtfarbe.

    ein punkt der sehr unterschätzt wird:
    jede neue akkugeneration verhagelt einem völlig die abstimmung. eine 5% bessere spannungslage ändert die lastdrehzahl um 4,5%. und das macht bei 6-10kW eingangsleistung schon eine brutale stromänderung aus, schließlich sind drehzahl und leistungsaufnahme in der 3. potenz verkettet.

    insofern hat steve es genau richtig gemacht und den antrieb optimal mit seinen akkus ausgelegt.

    ich fände es auch wichtig, wenn ausser steve noch jemand anderer wege als richtung aussenläufer geht.
    da gibt es ja noch einige aussichtsreiche motorkonzepte.
    (hochpolinnenläufer, getriebevarianten etc.)

    vg
    ralph
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