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Thema: MC-22 Akkubehandlung

  1. #1
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    Wie behandelt ihr euren MC-22 Senderakku?

    Ich habe die Sicherung eingebaut und kann dann mit dem Power Peak Infinity II
    mit manuellem Ladestrom laden. Was mich iritiert ist, das in der Anleitung steht
    man soll nicht über die Ladebuchse entladen oder Pflegeprogramme abarbeiten???
    Wieso soll die Ladebuchse dafuer nicht geeignet sein?

    Das ich keinen Automatiklader, wegen dem nicht berechenbaren Maximalstrom,
    zum laden nehmen kann ist mir ja noch verständlich.

    Dann wurde hier schonmal die unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen
    Zellen diskutiert. Ist das Problem wirklich praxisrelevant? Wenn ja, wie bekommt
    man das in den Griff? NimH Zellen sind ja auch "etwas" empfindlich gegenüber
    Überladung. Bei NiCd konnte ich einfach mal mit Konstantstrom 1/10 C ein paar
    Stunden überladen und den Akku damit formieren. Ist das jetzt bei NiMH Zellen
    eher schädlich oder eher nützlich?

    Ich frage mich halt ob ich mit der Methode "Nachladen bei Gelegenheit, weil
    der NiMH-Akku kennt ja keinen Memory-Effekt" gut fahre, oder der Delta-Peak dann
    zu früh anspricht und einzelne Zellen die eine höhere Selbstentladung haben dann
    eben nie mehr so richtig voll werden.

    ciao, Thomas
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  2. #2
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    Hinweis

    wegen dem laden über der ladebuchse...
    ist schon möglich, wenn vorher die sicherung, oder was auch immer das ist, im sender überbrückt worden ist. sonst machst du dir beim ladegerät die abschaltautomatik kaputt. laden soll man auch nicht wenn die sicherung nicht überbrückt worden ist (zumindest bei meinem robbe reflex lader) !!

    .flo
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  3. #3
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    Hallo Thomas

    Einmal in der Woche vergesse ich den Sender auszuschalten. Danach 14 Stunden laden mit 300mA.
    Im Gegensatz zu meinen Empfängerakkus verweden ich beim Sender kein Entladeprogramm. Ansonsten wird der Sender nach Bedarf geladen bis max 500mA. Achte aber immer auf die Senderlaufzeit pro Akkuladung. Lade meine Sender seit x Jahren so und hatte nie Probleme.Als Ladegerät verwende ich einen Akkumaster.
    Gruss Ewi

    [ 07. Mai 2002, 22:07: Beitrag editiert von: Miamare ]
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  4. #4
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    Hallo,

    die Sicherung überbrückt die Verpolungsschutz-Diode, so daß die Abschaltautomatik der gängigen Ladegeräte funktioniert. Gleichzeitig werden dadurch zu hohe Ströme durch die Leiterbahnen verhindert.

    Wenn man den angegebenen Maximalstrom nicht überschreitet, ist auch ein Entladen mit manueller Stromwahl möglich.

    Die Angaben in der Anleitung gegen das Entladen und die Verwendung von Pflegeprogrammen rührt wohl da her, daß manche Ladegeräte (auch) mit automatischer Stromwahl arbeiten und in diesem Fall der Stom zu hoch eingestellt wird.

    Zum NiMH-Problem:
    Wenn die Ladezustände der einzelnen Zellen aufgrund der unterschiedlichen Selbstentladung im Laufe der Zeit auseinanderdriften, merkt man das an der geringeren Kapazität des Akkupacks. In diesem Fall muß der Akku formiert werden, egal ob das schädlich ist oder nicht.
    Da NiMH-Zellen in Bezug auf Überladung nicht so robust sind wie NiCd, sollte man's mit dem Überladen beim Formieren aber nicht übertreiben.

    Ich habe bisher nur Erfahrungen mit Twicell 700 und Twicell 1600 Empfängerpacks und kann mich über zu hohe oder zu unterschiedliche Selbstentladung bisher nicht beschweren.

    Gruß Armin
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  5. #5
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    Die unterschiedliche Selbstentladung scheint dann wohl eher ein theoretisches
    Problem zu sein. Theoretische Probleme kann ich in der Praxis ja locker ignorieren

    Also werde ich einfach mit manueller Stromvorwahl nachladen und ab und zu mal
    einen Kapazitätscheck (mit geringem Strom über die eingebaute Buchse) machen.

    Danke,
    Thomas
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  6. #6
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    Hallo Allesamt,
    setze einfach zwischen Akku und Platinenstecker diese rote 2pol. Stecker/Kupplung,kann somit separat mit dem Akku auch mal ein Pflegeprogramm machen und hab auch nicht diese lästige Fummelei an der Platine zum Ziehen des Akkusteckers.
    Werner
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  7. #7
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    Hi, Ihr!

    Die Ladebuchse ist nicht das Problem. Hier kann man schon mehrere Amperes 'drüberschicken, ohne dass sie beunruhigende Temperaturen erreicht (getestet!).
    Dieser Steckerwinzling, mit dem das Akku an die Platine angeschlossen wird, ist bei mir bei Strömen > 1,5A so heiß geworden, dass sich die Isolierung dezent in Richtung Akku zurückzog.

    Mein Fazit: Die Verbindung von der Ladebuchsenplatine zum Akku habe ich mit hochflexiblem 1mm² gelegt - unterbrochen von 2mm Goldsteckern. Jetzt kann mein Lader auch 8A als Strom wählen, wenn er will, ohne dass etwas abraucht.

    NiMHs: ja, da gibt es unterschiedliche Erfahrungen...

    Gruß Thomas
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  8. #8
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    Hallo Tom,lieber bei max. 3A bleiben,sonst schade um den Akku.
    Werner
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  9. #9
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    Wollte es ja nicht schon wieder verbreiten:
    Ich hab' auf NiCd zurück-umgestellt - und bin eher mit dem Sendernachladen, als mit dem Einpacken fertig!
    Hat einer Interesse an dem 8x3000er Panasonic-Pack???

    Gruß Thomas
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  10. #10
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    Moin,

    mir ist nicht ganz klar, wozu in Sendern NiMHs verwendet werden. Ich habe 1700er und 1800er NiCd-Packs für Sender, und es noch nie geschafft, sie leer zu fliegen (Allerdings entlade ich sie regelmäßig und achte darauf, dass sie die Kapazität noch haben).

    Das Problem mit der Selbstentladung bei NiMHs ist ganz sicher praxisrelevant, wenn man Senderakkus mit Schnelladern bearbeitet. Das ist aber beim Senderakku kaum nötig.. wenn man nicht auf dem Platz nachlädt.. und das muss man bei MiMH wohl kaum.

    Ich würde mit entsprechend geringem Ladestrom (C/20 oder weniger) NiMHs ruhig über Nacht laden. Mir ist nicht bekannt, dass sie dabei Schaden nehmen. Somit sind sie auch wieder formiert.

    Grüße, Ulrich Horn
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