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Thema: Servos mit Schrumpfschlauch befestigen, ein kleiner Bilderbericht ( beim Turn Left )

  1. #1
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    Idee

    Erstens Balsa/Abachi freikratzen vom Styropor

    Schrumpfschlauch passend schneiden, so dass möglichst viel fläche vom Servo bedeckt ist

    Einmal Eingeschrumpf und "Jungfräulich"

    Fertig eingeklebt, hier mit Mumpe ( Harz mit Micro´s) oder mit 5 min Epoxy, aber den hätte ich erst anmachen müssen der 24 h war sowieso noch übrig.


    Hält wunderbar und absolut spielfrei, und wenn mal ein Servo kaputt ist oder in einen anderen Flieger soll, kann es leicht entfernt werden.

    Gruß

    Marcus

    [ 21. Februar 2005, 23:02: Beitrag editiert von: Marcus M ]
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  2. #2
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    Beitrag

    es ist sehr empfehlenswert, zu dieser Montage nur 24h Harz zu nehmen!

    Wenn Du das mit 5min Epoxy machst, wird der Kleber beim Aushärten so warm dass sich die Schale verformt und sich die Klebestelle aussen abzeichnet.

    Ausserdem, leichtes Aufrauhen des Schrumpfschlauchs verbessert die Haftung zusätzlich (habe mal einen Hotliner verloren, wahrscheinlich weil ein QR-Servo abgeplatzt ist)

    Gruss André
    Gruss André
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  3. #3
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    Frage

    Dass 5-Minuten-Epoxi warm wird, habe ich gar noch nie festgestellt. Und ich klebe viel mit 5-MinEpoxi...
    Aber wahrscheinlich gibts da Unterschiede? Ich benutze den in der Doppelspritze von Araldit.

    Die Schrumpfschlauchmethode habe ich auch schon probiert, hat bei mir aber nicht so recht funktioniert. Na, ich probiers beim nächsten Mal genauso, wies hier gezeigt wird.
    Daniel
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  4. #4
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    Beitrag

    Stimmt das hatte ich vergessen dazu zu schreiben.
    Angeraut habe ich ihn nicht aber vor dem verkleben entfettet.

    Gruß

    Marcus
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  5. #5
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    Beitrag

    Hallo,

    schöne Bilder!

    Ich laminiere bei gößeren Modellen mit 24h Harz (R&G) eine 149g (?) GFK Matte hinein. Daduch wird verhindert, dass sich der Servoschacht auf der Oberfläche abzeichnet!



    Auf die angeraute Matte kommt dann das Servo, bei dem auch die Oberfläche angeraut wurde, und wird mit 5min. Epoxy eingeklebt.

    Ausbauen dauert etwa 1,5min und geht mit dem Haushaltsföhn (Erwährmung) sehr gut und rückstandfrei.

    David
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  6. #6
    Moderator Avatar von Dieter Wiegandt
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    Beitrag

    Die Schrumpfschlauchmethode klappt gut. Wenn´s denn Bedenken mit dem Harz gibt:
    Ich klebe mit Silikon, da gibt es null Probleme.
    Hält genauso bombig.
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  7. #7
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    kann man nicht unten noch einen stahlfaden oder dergleichen reingeben (bei Silikon) damit man bei bedarf Servo rausschneiden kann ?
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  8. #8
    Moderator Avatar von Eckart Müller
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    Beitrag

    Aber...!

    Es sollte nicht verschwiegen werden, dass bei aller Begeisterung für die Methode ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil bleibt:
    Zum Beispiel schon ein vergleichsweise harmloser Bruch des Servohebels legt das Modell lahm, sofern es den Schaden fliegerisch überlebt hat. Häufig passieren solche Dinge aber beim Landen und eher seltener im Flug.

    Ein konventionell eingebautes Servo ist dann schnell ausgebaut und der defekte Hebel ersetzt. Geht innerhalb von wenigen Minuten auf'm Platz oder am Hang. Servoteile sind schließlich Verschleißteile, die hat man in der Regel dabei.

    Bei einem eingeklebten Servo ist dann erst mal Feierabend. Hebel ausbauen geht nicht und Servo ersetzen ist auch eine größere, zeitaufwendigere Angelegenheit. Mir ist einmal die Mehrarbeit eines konventionellen Einbaus lieber als der wiederholte Zirkus mit eingeklebten Servos. Ist zugegebenrmaßen reine Geschmackssache.

    Die Temperaturerhöhung beim Aushärten des 5-Min-Epoxi ist abhängig von der Menge der angerührten Mischung. Wenig macht sich fast nicht bemerkbar, ein richtiges Pfund dagegen wird ganz schön heiß...
    Gruß
    Eckart


    Unbedingt lesen, bevor gepostet wird: Was in einem Internetforum gesagt werden darf!
    Was jeder Modellflieger über Luftrecht wissen müsste, zumindest aber mal gelesen haben sollte!
    Eine alternative Methode ein Modell auszuwiegen , speziell für große und größte Modelle empfehlenswert!
    Jeder, der sich fragt:"Wer macht eigentlich RC-Network?", kann sich hier informieren: RCN-Team!
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  9. #9
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    Beitrag

    Tach Eckhardt,

    wegen der Wechselmoeglichkeit wird das Servo ja vor dem Einbau eingeschrumpft. Nach dem Einkleben kommt bei mir dann nur noch Folie drueber.

    Bei Schaeden aller Art: Folie ab, Schrumpfschlauch aufschneiden, Servo rausnehmen.

    Wiedereinbau erfolgt in umgekehrter Bauweise - aeh fast - alten Schrumpfschlauch soweit moeglich entfernen, Servo neu Einschrumpfen, die Passform fuers Kleben gibts ja noch

    Gruss, Wolfgang
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  10. #10
    Vereinsmitglied Avatar von bie
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    Idee

    Eckart,

    Du hast Recht, dass man mit der konventionellen (also meinethalben: verschraubten) Einbaumethode in jedem Fall gut fährt, pardon: fliegt.

    Aber auch mit der Schrumpfschlauchmethode habe ich schon am Hang ein Servo bzw. einen Teil davon gewechselt: Schrumpfschlauch aufschneiden, Servo rausholen, Teil wechseln, Servo wieder in den Schrumpfschlauch hineinlegen, Tape über die Schnittstelle, fertig.

    Funktions- und Belastungstest nicht vergessen!

    Zugegeben, das geht nicht bei jedem Modell und ist abhängig von den Einbau-Umständen sowie den Belastungen, denen das Servo ausgesetzt ist. Aber es funktioniert (manchmal) - vor allem dann, wenn das Servo in der Aussparung in der Fläche keine Bewegungsmöglichkeit hat.
    Grüße, Andy
    ---------------

    Erstflug-Verschieber
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  11. #11
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    Beitrag

    Sorry, aber Servo schnell wecheln kann man doch gerade mit der guten alten Servo-Einbau-methode! Schraube auf, Servo raus, fertig! Und es gibt danach keine Billig-Lösungen mit "Tape". Einerseits soll es immer möglichst das beste, spielfreieste, stärkste Servo sein, und andererseits dann so ne " einfache" Lösung bei der Einbaufrage. Sicher funktioniert die recht gut, aber es ich finds irgendwie zuu stillos
    Cya Felix

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  12. #12
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    Standard

    Ich werde bei meinem Pace Comp., ich bekomme ihn am Montag, die 10 Servos auch so einbauen.

    Danke für den Tipp.

    OLI
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  13. #13
    Moderator
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    Avatar von Andreas Maier
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    Standard

    Bei Schalenflächen, kann es vorkommen daß man keine Einbaurahmen nutzen kann.
    - Dies meißt wenn man auf kräftigere Servos nicht verzichten mag und so kommt
    es dann schonmal vor, daß man die Schrumpfschlauch Methode anwenden muß.


    Zitat Zitat von Eckart Müller Beitrag anzeigen
    Es sollte nicht verschwiegen werden, dass bei aller Begeisterung für die Methode ein nicht von der Hand zu weisender Nachteil bleibt:
    Zum Beispiel schon ein vergleichsweise harmloser Bruch des Servohebels legt das Modell lahm, sofern es den Schaden fliegerisch überlebt hat. Häufig passieren solche Dinge aber beim Landen und eher seltener im Flug.

    ....

    Da nutze ich gerne Metallgetriebe-Servos mit metrischem Gewinde auf der Abtriebsspindel.
    Beim 3150 zum Beispiel ist es M3 und hier tausche ich die Kreuzschlitzschraube gegen
    Innenschskannt- oder Sechskanntschrauben aus.
    Ein kleiner Gabelschlüssel oder ein gekürzter Innensechskanntschlüssel (Imbus) gehen dann immer
    um die Schraube zu lösen und den Anlenkhebel zu tauschen oder neu zu positionieren.


    Beim öffnen des Schrumpfschlauches kann man für den einen Tag getrost auf Tesa-Powerstrips
    ( Doppelseitiges ) zurückgreifen.


    Gruß
    Andreas
    Geändert von Andreas Maier (16.03.2013 um 12:15 Uhr)
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