Anzeige Anzeige
modellflug-xxl.com   www.balsabar.de
Seite 10 von 23 ErsteErste 1234567891011121314151617181920 ... LetzteLetzte
Ergebnis 136 bis 150 von 339

Thema: Fieseler Fi 156 "Storch" (2,08 m - Aviomodelli/Mantua): Fragen zum Bau

  1. #136
    User Avatar von Bushpilot
    Registriert seit
    11.09.2009
    Ort
    Windhoek
    Beiträge
    2.270
    Daumen erhalten
    326
    Daumen vergeben
    42
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hallo Frankie

    Hoffe schönen Urlaub gehabt zu haben. Und ich sehe du hast nicht nur auf der faulen Haut gelegen, abgesehen vom Schneeschaufeln.

    Die Motorhaube ist dir ja richtig gut gelungen. Ich hoffe du machst die drei Kühlungsöffnungen auch auf. Sieht besser aus.

    Das Hauptfahrwerk ist... bescheiden. Allerdings, wie du weißt, ist mein Storch etwas zu schwer gebaut. Daher musste ich ja ein ganz neues basteln.
    Also, bevor du da was zusammenklebst (Lt. Anleitung.) Probiere es lieber erst am fertigen Modell aus, mit Motor, Servos, Batterien... es kann nämlich sein das es zwar schick aussieht, leider aber keinen Federweg mehr hat. Dann kannst du immer noch stärkere Federn einbauen...

    Die Schrecklichschönen Servo- Plastikbecher hatte ich verbaut... soooo schlecht sind die gar nicht.

    Das Dachfenster, was du mit Kohle verstärkt hast... glaub’ mir, es hält tatsächlich auch ohne extra Verstärkung. Ich hatte damals den selben Gedanken, habe es aber verworfen nach dem Motto: Wenn’s bricht, dann mache ich mir eben ein neues, und ich habe es mehr als 1000mal auf/zu gemacht.

    Schön das du einen Kohlekiel bauen willst... aber behalte das Endgewicht im Auge!
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
    Like it!

  2. #137
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    .....Die Motorhaube ist dir ja richtig gut gelungen. Ich hoffe du machst die drei Kühlungsöffnungen auch auf. Sieht besser aus....
    Danke!
    Es geht mir weniger um die Optik (könnte man schwarz-matt anmalen) als mehr um die Kühlung. Für die bisherige Anpassung waren die Öffnungen noch nicht erforderlich, daher sind sie noch zu. Werden aber natürlich noch aufgedremmelt.

    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    ...... Das Hauptfahrwerk ist... bescheiden. Allerdings, wie du weißt, ist mein Storch etwas zu schwer gebaut. Daher musste ich ja ein ganz neues basteln.
    Also, bevor du da was zusammenklebst (Lt. Anleitung.) Probiere es lieber erst am fertigen Modell aus, mit Motor, Servos, Batterien... es kann nämlich sein das es zwar schick aussieht, leider aber keinen Federweg mehr hat. Dann kannst du immer noch stärkere Federn einbauen...
    Ja, das habe ich auch festgestellt, als ich das Fahrwerk mit den (angeblichen) "Federn" montierte und versuchte es realitätsnahe zu belasten. Die "Federn" verdienen diese Bezeichnung nicht. Deswegen habe ich mir um (nicht wenig) Geld von einem Federnerzeuger Federn berechnen und nach Maß wickeln lassen. Die bekomme ich morgen - da gibts dann einen extra post mit Fotos.

    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    .....Die Schrecklichschönen Servo- Plastikbecher hatte ich verbaut... soooo schlecht sind die gar nicht......
    1. Sind sie viel schwerer als meine Holzlösung.
    2. Möchte ich nicht mit einem Folienbügeleisen an die Dinger ankommen, was ich letztlich müsste.
    3. Finde ich die Holzlösung "passender", eleganter.

    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    .....Schön das du einen Kohlekiel bauen willst... aber behalte das Endgewicht im Auge!......
    Keine Angst, es wird kein ganzer Kiel aus Kohle; mehr als auf dem Foto zu sehen ist gibts nicht aus CFK. Der Rumpf ist schon bügelfertig. Es sollte nur die doch exponiert liegende Kante geschützt werden und außerdem habe ich mir etwas Schleifarbeit erspart.

    ...to be continued....

    LG
    Frankie
    Like it!

  3. #138
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Fahrwerksfedern

    Ich habe schon erwähnt, dass die beiliegenden Federn nicht zu verwenden sind. Viel zu schwach, viel zu dünn, viel zu weich.

    Also habe ich mir von einer Federnfabrik Federn nach Maß berechnen und wickeln lassen. Das teure sind nicht die Federn, sondern das rüsten der Maschinen - wie man an der Preisstaffelung sehen kann: Hätte ich 2 Stk. genommen, wäre eine Feder auf 90,- gekommen. Bei 20 Stk. kostet eine 9,-; bei 100 Stk. kostet eine 2,10.

    Also habe ich gleich 100 Stk. genommen. Vielleicht kann ich ja ein paar auch noch in anderen Bereichen verwenden und aus dem Forum könnten ja auch ein, zwei Interesse haben....

    Die Fahrwerksfedern sind vermutlich für jedes 3-6kg Flugzeug zu verwenden, wo eine Dämpferfeder in einem 5mm Rohr (oder etwas größer) geführt wird.

    Hier ein kleiner(!) Auszug der technischen Daten aus dem PDF-CAD-Anbot:
    Federnlänge = 40mm
    Außendurchmesser = 4,6mm
    Drahtdurchmesser = 0,8mm
    Arbeitsweg = 15mm
    Federrate R = 3.692mm
    Anzahl Federnde Windungen = 16,5
    Gesamtanzahl der Windungen (rechts) = 18
    Lastspieldifferenz n = 10/s
    Federenden angelegt und geschliffen
    nicht kugelgestrahlt und wärmebehandelt

    Hier noch ein Auszug aus dem Mail des Technikers:
    ....ich habe Ihnen eine Druckfeder ausgelegt, die eine ungespannte Federlänge von 30-32mm hat, nachdem sie auf Blocklänge Lc=15mm betätigt wurde. Wir können diese Feder grundsätzlich länger ausführen, jedoch wird sie sich bei maximaler Beanspruchung auf dieses Maß bleibend verformen. Die verbleibende Federkraft wäre dann in etwa 7kg je Feder bei Beanspruchung auf Lc. Ich würde vorschlagen Federn mit Länge zwischen 38 und 40mm zu fertigen.

    Das bedeutet, erst ab 7kg Druck (je Feder) beginnt sie sich zu verformen. Da das Fahrwerk 2 Beine hat, sich daher die Last teilt und der Flieger etwa 5kg haben wird, kann man sich ausrechnen, dass man auch etwas kräftiger Landen darf, ohne dass sich die Federn verformen. Erst wirklich hartes Aufsetzen (Durchschlagen) würde selbst diese Federn verformen, aber falls das passiert, ich hab ja noch ein paar in Reserve.... Der Techniker hat mir bestätigt, dass man für diesen Durchmesser am Maximum der technischen Machbarkeit ist.

    Falls wer an diesen Federn Interesse haben sollte, dann bitte eine PM an mich.


    Frankie
    Angehängte Grafiken  
    Like it!

  4. #139
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard ....wieder was Neues....

    Letztes Wochenende habe ich den Cockpitbereich mit Simprop - kraftstoffbeständigem 1K Kunstharzlack - in "mittelgrau" ausgepinselt.

    Nun ist es langsam an der Zeit darüber nachzudenken, wie ich die Flächenservos mit dem Rumpf verbinde. Ich möchte MPX Stecker nehmen - nun aber meine Frage an die erfahrenen Modellbauer: Soll ich die Stecker/Buchsen einharzen oder eine fliegende Verbindung mit einem etwas längeren Stück Kabel machen, das ich dann gesondert anstecke und in den Tragflächenansatz "reinwerfe". Was hätte warum welche Vorteile?

    Danke für Eure Antworten!

    Frankie
    Angehängte Grafiken     
    Like it!

  5. #140
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard ...das Bügeln beginnt...

    Ich habe nun die Rumpfunterseite und alle Ruder bebügelt. Mein letztes Holzbaukastenmodell ist wie gesagt 30 Jahre her, das gab es sowas wie Oracover/Oratex noch nicht. Das Zeug ist ja selten genial! Wenn man sich an die anfängerfreundliche Anleitung hält, dann kriegt man das tatsächlich - selbst über dreidimensionale Rundungen - fal-ten-frei drauf.

    Ich arbeite (wie beim Lackieren) von hell nach dunkel und habe zuerst die Unterseiten weiss bzw. auch gelb bei den ailerons bebügelt, dann die Oberseite mit tarnoliv. Auch das Seitenruder (komplett in tarnoliv) und die spezielle 3D Rundung an der Oberseite habe ich mit Heissluft wunderbar stretchen und faltenfrei bebügeln können - ohne Mehrfachversuche. Das hat auf Anhieb super geklappt. Nicht nur deswegen, auch wegen der fantastischen, seidenmatten Textiloptik bin ich sehr erfreut.

    Auch zu sehen:
    Leider ist das Höhenleitwerk, bis auf Nasen- und Heckleiste, aus dem "Fertigflächenmaterial" (auch in meiner Rippenflächenversion). Das heisst, irgendein styroporartiges Zeugs ist mit weisser Kunststoffplatte beplankt. Das erwarte ich nicht unbedingt in einem "Holzbaukasten". Schade, denn aus Holz und mit etwas mehr Bauarbeit wäre mir das Ganze lieber gewesen. Nicht wegen der Mehrarbeit, aber wegen des Gewichts und weil mir nicht bekannt ist, mit welcher Temperatur ich draufgehen darf. Sicherheitshalber habe ich deswegen "Orastick" Haftklebstoff aufgepinselt - um bessere Haftung bei niedrigerer Temperatur (ich probier's mal mit 90-100°C) zu erreichen.

    Frankie
    Angehängte Grafiken            
    Like it!

  6. #141
    User
    Registriert seit
    28.01.2009
    Ort
    -
    Beiträge
    8
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hallo Frankie,

    ich verfolge deinen Thread schon vom Anfang an und möchte dir hier anerkennend mitteilen welche tolle Arbeit du da ablieferst. Gratulation.

    Betreff der Stecker/Buchsen würde ich diese an geeigneter Stelle einharzen. Der Vorteil besteht darin, dass es beim Zusammenstecken zu keiner Fummelei kommt und man nicht Gefahr läuft eventuell dabei ein Kabel zu beleidigen.

    Bin schon gespannt wie sich das Oracover/Oratex an den Fensterrahmen verarbeiten lässt.

    Gruß
    Gerhard
    Like it!

  7. #142
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard !

    Danke für die Blumen Gerhard!

    Ich muss aber dazu sagen, dass die Bauzeit für das Modell im alten FMT-Test mit etwa 160 Stunden beziffert wurde, und ich halte nun bei mittlerweile 190,5 Stunden (inkl. Rumpfbespannen, was gestern passiert ist - Fotos gibt's demnächst). So gesehen genug Zeit um relativ sauber arbeiten zu können.

    Und einiges habe ich ja noch vor mir....

    Meine Vermutung ist, dass eingeharzte Stecker aufgrund der Vibrationen Schaden nehmen können, deswegen habe ich mit der Bitte um ein paar Erfahrungsstatements gepostet. Dass das schneller bei der Flächenmontage -demontage vonstatten geht ist mir durchaus bewusst.

    Frankie
    Like it!

  8. #143
    User Avatar von Bushpilot
    Registriert seit
    11.09.2009
    Ort
    Windhoek
    Beiträge
    2.270
    Daumen erhalten
    326
    Daumen vergeben
    42
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hallo Frankie.

    Ich bevorzuge die lose Kabel Methode. Da ist beim Storch mehr als genug Platz im holen Flügelanschlusskasten. Bei festem Stecker (Male) und fester Kupplung (F-Male) habe ich immer Angst das sich durch Vibrationen was löst. Auch wenn das nicht passieren sollte. Ich will die Steckverbindungen sehen, und dann den Flügel ranschieben und festschrauben.

    Bei einem Kumpel ist auch schon dass passiert: Sub- D Stecker ist beim einstecken (ranschieben der Tragflächen) nach hinten zurückgedrückt und halb aus der Halterung gebrochen. Beim Test war da noch Kontakt, alle Ruder, Klappen und Lichter waren an. Zum Glück hat einer beim letzten Check auf der Startbahn, kurz vor dem Gasgeben zum Abheben, bemerkt das dass Positionslicht (eine LED) flackert beim Gasgeben. Und beim leichtem anheben des Flügels ging dann gar nichts mehr. Beim Zurückrollen war alles wieder OK. Wir haben den Flügel abgezogen und den Schaden sofort gesehen und den Stecker eben mit der Hand draufgedrückt... einen großen Schluck Bier und einer Zigarette zur Beruhigung später, ist der Vogel auch einwandfrei geflogen.


    Haha. Dieses Oratex ist schon ein Super Zeugs. Das kannst du ziehen, zerren und heiß machen bis fast die Finger kokeln und es reißt nicht.
    Ich habe die Tragflächen eines 46ziger Modells mal damit überzogen, weil sich die ursprüngliche Bespannung nach einer Notlandung in Steppengras in ein Sieb verwandelt hatte. Und neulich hatte ich eine unsanfte Begegnung mit einem Weisdornbusch... der wuchs ganz plötzlich dort, wo ich grade, neben der Landebahn, gelandet war.
    Zum Glück war ich schneller mit dem ausrollen wie der Busch wachsen konnte und die eine Tragfläche ist grade noch drüber weg gerutscht. Jede 08/15 Bügelbespannung wäre abgefetzt gewesen, das Oratex hat nur ein paar Kratzer die nicht mal durch sind. Oratex, eine Pelle, die Afrikatauglich ist!
    Geändert von Bushpilot (08.03.2010 um 14:17 Uhr) Grund: Finger trouble
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
    Like it!

  9. #144
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Die Randbögen lagen dem Bausatz aus weissem, offenbar im Tiefziehverfahren hergestelltem, Kunststoff bei. Ursprünglich hatte ich vor diese mit Oracolor 2K (inkl. Zugabe der Mattierung) gelb bzw. tarnoliv zu walzen.

    Also habe ich die Plastikdinger mit 400er Papier angerauht, mit Wundbenzin entfettet und einmal die Unterseite gelb gewalzt. Das Ergebnis war optisch OK, jedoch nicht berauschend - ein relativ starker Unterschied (der Oberfläche und nicht des Farbtons) zum Oratex war sichtbar. Es war zu "glänzend". Also habe ich ein 300er Schleifflies genommen um die Oberfläche etwas zu mattieren.

    Dabei bemerkte ich, wie sich der Lack am Rand etwas abhob. Als ich daran zog, konnte ich die gesamte Lackierung in einem Durchgang wie eine Haut abziehen! Ähnlich der blauen Schutzfolie bei neuen Edelstahlgeräten.

    Gestern dachte ich mir, dass die Dinger eventuell relativ "hitzefest" sein könnten und probierte vorsichtig mit dem Folieneisen bei 100°C. Der Test stimmte mich zuversichtlich. Ich habe Orastick Haftklebstoff aufgetragen, lange ablüften lassen und die Randbögen gelb und dann tarnoliv bebügelt. Es ging sogar bis 130°C. Diese Temperatur war nämlich an den 3D Kurven erforderlich, um die Folie faltenfrei zu bekommen. Auch mit Heissluft kurz draufzugehen schadete nicht. Also wer den Storchbau noch vor sich hat: Die Randbögen lassen sich bügeln und das Ergebnis ist wesentlich netter als die Variante mit Lack!

    Frankie
    Angehängte Grafiken       
    Like it!

  10. #145
    User Avatar von Bushpilot
    Registriert seit
    11.09.2009
    Ort
    Windhoek
    Beiträge
    2.270
    Daumen erhalten
    326
    Daumen vergeben
    42
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Das ist aber merkwürdig. Ich habe auch diese Plastik- Randbögen dran. Und die Farbe die ich damals draufgepinselt hatte, hält bombenfest. Aber ich hatte mit normaler Matt- Farbe lackiert. 2K... das hätte ich mir beim Lackierer anmischen lassen müssen, für kosten die mir glatt die Fußnägel haben hochklappen lassen. Unter 5 Liter (pro Farbe!) wäre da nämlich nix gegangen. Heutzutage ist das anders, da kann ich mir die Einzelkomponenten selbst kaufen und selbst mischen, wenn ich sie brauche.
    Ans Überbügeln habe ich überhaupt nicht gedacht. Hast du Super hinbekommen.
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
    Like it!

  11. #146
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Bespannt und lackiert....

    Der Rumpf wurde also fertig bespannt/bebügelt. Da es kein "hellblau" oder "hellgrau" bei Oratex gibt, habe ich weiß gewählt um eine farbneutrale Unterlage für die spätere Lackierung (ich hab's gewalzt) genommen. Es gab vereinzelte Fieseler Störche, die hatten unten "hellgrau" - also wählte ich diese Farbe. Ich finde "hellblau" grundsätzlich - und dann noch in dieser Farbkombination - ausgesprochen hässlich. Und schließlich sehe ich den Flieger in der Luft ja hauptsächlich von unten - also wollte ich mir diese Farbe nicht antun.

    Das Design ist daher eine Mischung aus mehreren (drei) Störchen. Nach meinen Unterlagen gab es keinen, der unten hellgrau war und das gelbe Band am Rumpf und an den äußeren Enden der Tragflächenunterseiten hatte. Grundsätzlich ist es das Design eines Aufklärers der Infantrie. Unten halt nicht hellblau sondern hellgrau. Unten hellgrau war ein in Griechenland eingesetzter Aufklärer 1941. Die Größe der Schrift der Kennung ist allerdings kleiner als beim originalen Aufklärer. Beim Bausatz entspricht die Schriftgröße z.B. der der in Wintertarnung eingesetzten Kurierstaffel in Russland 1941/1942. Klingt verwirrend, ist aber nur eine Erklärung warum ich die Scaletreue durchbrochen habe; wartet auf die finalen Bilder.

    Hier einmal Rundum- und Detailfotos vom Rumpf....
    Angehängte Grafiken         
    Like it!

  12. #147
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Die Tragflächen

    ...habe ich vorerst nur auf der Unterseite bespannt, um mir beim Servoeinbau leichter zu tun und beim Lackieren weniger aufpassen zu müssen.

    Ich habe übrigens die Servokabeln nicht verlängert (weder gelötet noch mit Verlängerungskabel gesteckt), sondern einfach im Gehäuse an der Platine längere Kabel angelötet. Stecker und fliegende Lötstellen sind nur Fehlerquellen und nicht nach meinem Geschmack. Dabei habe ich die von mir kreierte Löthilfe gut einsetzen können, die es ermöglicht, das Kabel ganz nah an der Lötstelle zu halten, ohne dabei heisse Finger zu bekommen. Man drückt das Kabel mit der Innenseite eines halbierten Silikonschlauches an. Silikon ist ja nicht nur hoch hitzefest, sondern isoliert auch noch saugut...

    Zwischen Servos und Servodeckel befindet sich ein 2mm starker Moosgummi.

    Für die Sicherung der Tragflächensteckung habe ich nach dem Lackieren 3mm Einklebemuttern eingeklebt.

    PS: Nicht wundern; am Foto sind die Finger meiner Freundin zu sehen, damit ich den Lötkolben auch noch draufkrieg - so gepflegte Finger hat ein Modellbauer nicht...
    Angehängte Grafiken          
    Like it!

  13. #148
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Nun...

    ...noch ein paar Bilder der bespannten und lackierten Ruder.

    Höhen- und Seitenruder sind knapp vorm Einbau, deswegen sind die Scharniere schon eingeharzt.

    Am Seitenruder habe ich mit einem geänderten Design des verbotenen und umstrittenen Kreuzes einen gelungenen Versuch mit Oratrimm - hauchdünner selbstklebender Folie - gemacht. Zuerst aus weissem Oratrimm 2mm je Seite größer ausgeschnitten, dann ein kleineres Fensterkreuz aus schwarzer Folie, dann das Schwarze auf das Weisse geklebt. Das Zeug hält allerdings nicht sehr gut auf der Ora-Gewebefolie, dafür umso besser auf glatter Oberfläche. Lösung gesucht und rasch gefunden. Ich habe die Unterseite mit dem Haftkleber (Orastick) eingestrichen, ablüften lassen, positioniert und dann mit etwa 110°C mit dem Bügeleisen fixiert. Hält bombenfest! Mit einem 2K-Klarlack in matt habe ich den unpassenden Glanz aus dem Symbol genommen.

    Natürlich mache ich solche Versuche nicht auf dem fertigen Seitenruder - habs vorher mit Resten getestet.

    Jedenfalls bin ich mit der Änderung zufrieden: Jeder weiss, was es sein soll, es ist es aber nicht und von überkritischen "Berufsvernaderern" drohen mir keine unnötigen Probleme. Egal ob es nun beim Scalebau erlaubt wäre oder nicht. Deswegen skeptische Blicke zu ernten habe ich nicht notwendig.
    Angehängte Grafiken     
    Like it!

  14. #149
    User Avatar von Bushpilot
    Registriert seit
    11.09.2009
    Ort
    Windhoek
    Beiträge
    2.270
    Daumen erhalten
    326
    Daumen vergeben
    42
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von the.bass Beitrag anzeigen
    ... am Foto sind die Finger meiner Freundin zu sehen, damit ich den Lötkolben auch noch draufkrieg - so gepflegte Finger hat ein Modellbauer nicht...
    Toll, sieht sehr gut aus... auch die Finger.
    Ich sehe, du hast also auch das Problem oftmals nicht genug Arme und Hände/Finger zu haben. Ein offensichtlich weit verbreiteter Genetischer Fehler bei Modellbauern. Oder?
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug.
    Like it!

  15. #150
    User
    Registriert seit
    25.11.2008
    Ort
    Wien/Trumau
    Beiträge
    239
    Daumen erhalten
    0
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Bushpilot Beitrag anzeigen
    Toll, sieht sehr gut aus... auch die Finger.
    Ich sehe, du hast also auch das Problem oftmals nicht genug Arme und Hände/Finger zu haben. Ein offensichtlich weit verbreiteter Genetischer Fehler bei Modellbauern. Oder?
    Danke, ich geb's weiter!

    Knapp wird's nur beim Fotografieren, wenn ich in einer Hand auch noch den Apparat halten soll...

    LG
    Frankie
    Like it!

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •