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Thema: Baubericht Barracuda

  1. #1
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    Standard Baubericht Barracuda

    Einen Guten Rutsch

    wünsche ich Euch allen zunächst. Weihnachten hat hoffentlich jeder gut verbracht, die zusätzlichen Nährwerte, die wir alle mehr oder weniger freiwillig zu uns genommen haben, ruhen auf unseren Hüften und geben dort Anlass zu Überlegungen auch den Verbrauch wieder in ein richtiges Verhältnis zu setzen.....

    Die wenigen freien Tage zwischen den Jahren geben allerdings auch Raum, sich für die kommende Saison vorzubereiten, denn .... nach dem Rennen ist vor dem Rennen....

    Ich habe die Zeit schon mal etwas genutzt, an neuen Profilen für die Saison 2010 herum zu basteln und habe 2 Ansätze gefunden, die getestet werden müssen. Daher wird neben einem Standard-Barracuda-Rumpf mit meinem im Piranha bewehrten EUM12, ein weiterer Universal-Versuchsträger für die beiden Testflügel gebaut. Das beste Ergebnis soll dann in der kommenden Saison erflogen werden.

    Gestern morgen habe ich schon mal den Bausatz "entgittert" und die Einzelteile für den Rumpfaufbau bereit gelegt.

    Ich fange immer mit den Aufdopplungen an, damit sie dann, wenn ich sie brauche, einbaubereit sind.

    Mehr habe ich gestern noch nicht gemacht, denn die gemeinsame Zeit soll auch für die im Sommer arg strapazierte Beziehung eingesetzt werden, um ein gewisses "Beziehungspolster" für die kommende Saison zu schaffen. Ich werde es also ruhig angehen lassen, Euch aber auf dem Laufenden halten..... - nur was den Bau der Flieger angeht allerdings

    Und jetzt gehe ich wieder in den Keller, eine Kanne Roibosh-Marzipantee in der Hand und werde den Rumpfaufbau beginnen....

    Bis Später, Uli
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  2. #2
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    Standard

    roibosh-marzipantee ??????????? what is that

    and a happy and successful New year to you.

    Denis
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  3. #3
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    Lächeln erster Tag ca. 10:00

    Hi Denis,

    Zitat Zitat von djlyon Beitrag anzeigen
    roibosh-marzipantee ??????????? what is that

    and a happy and successful New year to you.

    Denis
    Vielen Dank für die guten Wünsche.

    Roiboshtee kann aus Afrika und ist ein leichter Tee ohne irgendwelche Wirkstoffe wie Teein oder Coffein, kann aber sehr gut aromatisiert, hier mit Marzipangeschmack getrunken werden. Sehr lecker und wenn man schon seinen Kaffee hatte, kann man weiter noch was warmes trinken ohne daß es das Herzklabastern fördert. Viele Grüße auch an Sylvia.

    @ all

    - kann mir jemand sagen, wie ich die Bilder in den Text einbinde, so daß ich sie direkt beschreiben kann?

    Ich bleibe hier sachlich und vermeide Attribute die "gefärbt" wirken könnten. Eine Wertung und Ergänzungen könnten evtl. diejeingen einbringen, die den Bausatz bereits kennen.

    Grundsätzlich ist die Auslegung des Bausatzes jedoch so gehalten, daß weitestgehend alles selbsterklärend ist, daß Fehler vermieden werden, wo es im Voraus geht. Als Beispiel das Servobrett enthält 2 Durchbrüche für das Abstellerservo, obwohl nur eins verbaut wird. so vermeide ich, daß das Servo später an der falschen Rumpfseite sitzt, nur weil ich zum Anfang des Aufbaues noch nicht bedacht habe, welche Konsequenzen die Einbaurichtung des Brettchens später hat.

    Damit der Rumpf gerade wird, habe ich Verzapfungen an einigen Teilen, wie Tankrahmen vorne oben, Fahrwerksgrundpatte, Servicefensterrahmen....und später auch Rumpfboden.... vorgesehen, die, wenn alles zur Anlage kommt, den Rumpf ausrichten.


    1. Bausatzinhalt

    2. Heraustrennen der Einzelteile

    3. Aufleimen der Aufdopplungen und der Leisten. Ich lege mir die Rumpfseiten immer mit dem Rücken zusammen auf das Baubrett. Das stellt sicher, daß ich ein rechtes und ein linkes Seitenteil baue. Zum Fixieren der Verstärkungen lege ich dann die Seitenteile mit den späteren Außenseiten zusammen und klemme die Verstärkungen darauf fest. So erfolgt auch die Verleimung der Leisten. Das vermeidet die häßlichen Abdrücke der Klammern auf dem weichen Balsa der Außenflächen.

    4. Die hintere Verstärkung für den Leitwerksträger muß auf der Unterseite bündig angelegt werden, die Position in Längsrichtung erhält man durch Ausrichten der kleinen stufenförmigen Absätze an der Oberseite (in Fluglage).

    5. Eine gute Verleimung muß man zwischen den Verstärkungen der Flächenauflage sicherstellen, da hier später die Flächenbefestigungen verzapft eingeleimt werden.

    6. nach dem Trocknen der Seitenteile werden die Servobrettchen mit den Stützspanten und den Aufdopplungen für die sichere Verschraubung der Servos auf der Unterseite verleimt.

    7. Verleimen des Servicefensters an dem Hauptspant.

    8. Fügen der Baugruppe und verpannen mit kleinen Zwingen und untergelegten Brettchen zur Druckverteilung. Das Fügen erfolgt am Besten mit der Auflage des Rumpfrückens auf einer 3mm Unterlage (Balsarest vom Entgittern des Rumpfrückens) um eine Verdrehung des Rumpfes zu vermeiden.

    9. Innerhalb von ca. 3,5 h habe ich die beiden Rümpfe soweit vorbereitet wie auf dem letzten Bild dargestellt.

    ... und jetzt die Bilder...
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  4. #4
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    Standard Zweiter Tag

    So da bin ich wieder, ca. 2-3 h im Keller haben folgendes Ergebnis gebracht:

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    Name:  091230 03.jpg
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    Die Kanten der V-Tailbox werden entsprechend der Winkel der Leitwerksspanten angefast und die Spanten an der korrekten Position zunächst auf der einen Seite verleimt. Hier nehme ich dann Sekundenkleber, damit das Arbeiten zügiger von der Hand geht.

    Name:  091230 04.jpg
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    Die Enden der Seitenteile werden zusammengeführt und mit einer Zwinge leicht gespannt. Hierzu werden Leisten als Druckpolster untergelegt. Das Rumpfende ist im Bereich des V-Leitwerkes parallel um die EWD einstellen zu können.

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    Die Klebefläche für den Rumpfboden wird eingeebnet, herausgequollener Leim wird entfernt.

    Name:  091230 08.jpg
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    Der Rumpfboden wird verleimt, er gibt dem Rumpf die korrekten Form und die erforderliche Geradheit. Hierzu darf der Füllklotz am Rumpfende noch nicht eingeleimt sein, damit die Seitenteile sich zusammen mit den Spanten leicht parallelogrammartig verschieben können.

    Name:  091230 07.jpg
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    Der Rahmen für die Tanköffnung wird eingesetzt und verleimt.

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    Der mittlere Rumpfspant wird eingesetzt. Er bietet eine gewisse Sicherheit gegen Rißbildung im Leitwerksträger entlang der Maserung nach ungewollt harten Landungen.

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    Zusätzlich schneide ich aus vorhandenen Resten einige Leisten und leime diese diagonal zwischen die Rumpfgurte. Das bringt deutlich höhere Festigkeit, bei nur geringem zusätzlichem Gewicht. Das ist nicht wirklich erforderlich, aber ich habe da gern die "Hosenträger und die Hosenknöpfe"

    Name:  091230 11.jpg
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    Am Ende dieses Tages liegen 2 Rümpfe auf der Werkbank, die auf den Servoeinbau und einige Laminierarbeiten warten....

    Bis in Kürze an diesem Ort
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  5. #5
    Vereinsmitglied Avatar von SimonMerz
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    Standard Baubericht

    Hi Uli,

    das schaut ja echt perfekt aus, bin wirklich beeindruckt!
    Der Einbau des VLWs mit der Schablone ist "foolproof".

    Wieviele Baukästen hast Du eigentlich gebraucht, um von der exakten CAD Geometrie auf den jetzigen Frästeilesatz zu kommen damit das alles passt? Hast Du 2D oder 3D konstruiert?

    Viele Grüße:

    Simon

    Hast PN!
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  6. #6
    Vereinsmitglied Avatar von f3d
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    Standard Q 500

    Hallo Ulli,

    schöner Baubericht der Q 500 Rümpfe.

    Ich habe noch 2 arbeitslose Q 500 Flächen mit NACA Profil - würden die auf die Rümpfe passen ???

    Name:  Q 500 Flächen.jpg.JPG
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    MFG Mr. f3d
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  7. #7
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    Zwinkern Heute Ruhetag

    Hallo zusammen,

    heute habe ich nur die Leitwerke verschliffen, war ´ne schnelle Sache, ca. 1h.... Bilder kommen mit dem nächsten Posting.

    @ Simon,
    ich konstruiere in 2D, die großen Baugruppen und die gebogenen Seitenteile machen mir zur Zeit im 3D noch zu schaffen, da habe ich den Bogen noch nicht richtig raus, aber ich arbeite dran. Ich brauche dann ca. 2-3 Frästeileanläufe, bis alles gut ist. Die Rümpfe die daraus entstehen, sind aber von mir immer als Prototypen auch geflogen.

    @ Micky
    klar passen die Rümpfe unter Deinen Flügel, die Basis für den Barracuda ist der CSK-Rumpf, den ich Dir customize wie Du ihn haben möchtest:
    * Mit Profilauflage für Dein Naca,
    * mit V--Leitwerk oder mit Kreuzleitwerk... das sind 5-7 Extrateile, die Du an Stelle der im Bausatz vorhandenen einbaust... vergleiche Piranha und Podenco, die Gegenstücke als Tiefdecker.

    So und jetzt gehe ich feiern, jedoch nicht, ohne Euch allen einen guten Rutsch und ein glückliches, zufriedenes und gesundes 2010 zu wünschen!

    Uli
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  8. #8
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    Standard Ich platze hier ja eigentlich ungern einfach so herein, aber..

    da hier die Q500er Profis gerade alle versammelt sind, kann ich es mir nicht verkneifen, mal die Frage zu stellen, die mir gerade unter den Nägeln brennt:
    Ist es normal, dass Q500er ohne Motorsturz und -zug auskommen? Momentan bastle ich gerade an einem elektrischen Q500, der mal als flotteres Alltagsgerät dienen soll (Akkuwechsel oben). Ich habe mir die Sniper-Bauanleitung von den Coors genommen, und dort steht ausdrücklich drin, dass Sturz und Zug 0 Grad haben sollen. Warum ist das so, bzw. komme ich damit zurecht?

    Beste Grüße
    Tobias

    p.s.: So professionell wie Ulis Flieger wird der E500 wohl nicht werden, ohne CNC aber dafür das erste Mal mit 3D-CAD
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  9. #9
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    Standard 3. und 4. Tag

    @ Tobias

    Ja, Tobias, das stimmt, die Q500 Racer kommen ohne Motorsturz und Zug aus. Die Auslegung ist so neutral und die Fluggeschwindigkeit so hoch, daß da nichts korrigiert werden muß.... mach alles auf 0° das passt dann schon.

    Deine Konstruktion sieht gut aus, mach weiter so und nimm ein neutrales Profil, das Naca66 mit 12% bietet sich da an, das läuft gut, ist vollsymmetrisch und damit völlig neutral.

    @All - Weiter geht´s...

    Ich hatte Silvester die Leitwerke verschliffen, die Bilder hier:

    Name:  100101 02.jpg
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    Zunächst wird die Mitte angezeichnet und überprüft. Hierzu einen Stift auf den Tisch legen und ein kurzes Stückchen an der Schnittfläche des Leitwerkes entlangführen.
    Das Leitwerk umdrehen und den Vorgang wiederholen.
    Wenn sich die "Anrisse" decken, --> OK, wenn nicht, das Leitwerk soviel unterlegen, bis sie sich decken.
    Dann den Anriss umlaufend ausführen.

    Name:  100101 03.jpg
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    Name:  100101 04.jpg
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    Die Kanten werden angefast , vorne ein steilerer Fasenwinkel, hinten ein flacherer.
    Die Fasen auf beiden Seiten des Leitwerkes gleich breit ausführen, so daß eine symmetrische Profilierung entsteht.
    Die Fasen können am besten bei schräg einfallendem Licht über die Hell-Dunkelgrenzen beurteilt werden.
    Die Kanten der Fasen wiederum brechen und anschließend verrunden.

    Name:  100101 05.jpg
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    Der Verschliff wird mit weichen Schaum-Schleifpads gefinshed.

    Name:  100101 06.jpg
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    Name:  100101 07.jpg
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    Ein "Päckchen" von 4 Leitwerksflossen liegt nun vor und wartet auf "Beschichten".


    Ich hatte Euch erzählt, daß einer der Rümpfe ein Test-Flächenträger werden soll, die Test-Flächenkerne lagen bis gestern morgen noch nur geschnitten vor. Die Beplankung habe ich gestern vorgenommen.

    Name:  100101 11.jpg
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    Dazu wurden die Kerne leicht übergeschliffen um die Oberfläche von den kleinen Schmelzeperlen oder Schnittfäden zu befreien und für einen sparsamen Harzauftrag vorzubereiten.
    Der aufrecht gemaserte Holmsteg wurde in die Kerne eingelassen, die Kohlerovings und die Glaseinlagen zugeschnitten und zurechtgelegt.
    Beim Beplanken habe ich die besten Erfahrungen mit dem Verpressen zwischen 2 ebenen, ausreichend starken Platten gemacht. Die Geradheit der Fläche kann im verpessten Zustand mittels Wasserwaage überprüft werden, Mumpeüberschuß an den Schraubverstärkungen quillt einfach an der Nasenleiste raus...

    Ich nehme jetzt meine Kanne Tee - heute ist´s Roibosh Pfeffernuß-Orange - und pack mal die Flächen aus.

    Bis in Kürze, Uli
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  10. #10
    Vereinsmitglied Avatar von Kleinatze
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    Zwinkern

    Hey Uli!

    Vielen Dank für die Fotos. Die kommen genau richtig, um die winterliche Baufäule etwas einzudämmen. Nachdem ich die letzten 8 Wochen weder Zeit noch Lust hatte irgendetwas in Richtung Q500 zu unternehmen, gribbelt es so langsam schon wieder im Pylondaumen. Juchu!

    Ich bin sehr gespannt, welches Ergebnisse die Test mit verschiedenen Flügelprofilen bringen. Der realitätsnahe Versuchsaufbau und die Messtechnik sollten belastbare Ergebnisse liefern.

    Bis die Tage,
    Andi
    Turn left, smash right!!

    F3D | F3R | F3T Pylontermine 2019
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  11. #11
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    Standard

    @ all : ein gutes neues Jahr

    @ Uli :
    Hi,habe mich jetzt angemeldet um auch mal die eine oder andere Frage stellen zu können...
    schöner Baubericht,kommt gerade richtig,habe den rumpf auch noch mit Gewebe beschichtet-jetzt ist erstmal schleifen angesagt.....

    bis die Tage
    Klaus
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  12. #12
    Vereinsmitglied Avatar von kasumi
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    Standard

    Hallo Klaus.

    das ist aber nicht nötig!

    Würde ich nur machen wenn lackiert werden soll und das ist im gegensatz zu folien finish eher schwiriger zu reparieren im hrten Wettbewerbseinsatz

    Der kleinatze macht es auch mit gewebe aber wenn es mal was zu reparieren gibt ist der Folienflieger besser dran.

    Meine Meinung!


    Uli: sauber!!!!!

    Gruß Holger
    http://www.verbrennerspeedflug.de/ News 2016! Baubericht DW - Me163
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  13. #13
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    Standard Auf geht´s

    Nachdem heute morgen der Server nicht online war, geht´s jetzt weiter....

    Ich habe gestern die Kerne aus der Pressung genommen und die Vorbereitung für den Einbau der Sonde in der Fläche vorgenommen. Dazu wurde vor der Verleimung der Nasenleiste eine "Kammer" in das Styro gebrannt und der Zugang zu einem Loch in der Beplankung in der Flächenmitte gebohrt.

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    Die "Bohrkrone" für die Tieflochbohrung ins Styro...

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    Die Verleimung der Nasenleiste. Später wurde sie verschliffen.

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    Die Manschette für die Rumpfauflage um die Fläche gegen punktuelle Druckbelastung resistent zu machen und einer Beschädigung der Beplankung vorzubeugen. Hierzu lege ich Silikonpapier von Bügelfolie in die Flächenschalen, Silikonseite zur Beschichtung zeigend. Es werden hier 2 Lagen 80gr Gewebe (eine untere 100mm die obere 140mm breit) sparsam eingetränkt,

    Name:  100102 13.jpg
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    .... und die Fläche dazwischen gepresst.

    Als nächstes kommt die Beschichtung der Leitwerke zwischen Depronplatten. Als elastische "Antihaftbeschichtung" habe ich mir mal Silikon-Backfolien besorgt, die ausreichend flexibel sind um sich an die Form der Leitwerke anpassen zu können.

    Aufbau des Press-Sandwiches: Depron - Silikonfolie - Laminat (2x50gr diagonal) - Leitwerk - Laminat - Silikonfolie - Depron

    Das GAnze zwischen zwei sehr steife Platten gepackt und mittels Schraubzwingen so stark verpresst, daß sich die Depronplatten berühren.

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    So und jetzt aushärten lassen...

    Bis morgen, Uli
    There is always a way to do it better ... find it!
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  14. #14
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    Standard 6. Tag

    Heute berichte ich Euch über das Ergebnis von den gestrigen ca. 3h Kelleraufenthalt. Diese standen im Zeichen des "Auspackens". Weihnachten ist zwar schon vorbei, genauso schön ist es aber das Ergebnis der Arbeit vom Vortag zu begutachten.

    zuerst wurden die Flächen aus der Pressung genommen.

    Name:  100103 02.jpg
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    Das Silikonpapier gibt das Ergebnis der Flächenbeschichtung frei. Einwandfreie Übergänge, da braucht nichts mehr verschliffen zu werden. Nur noch die Kanten vorne und hinten, wo die Schalen endeten.

    Name:  100103 03.jpg
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    Der spannende Augenblick, wie sehen die Leitwerke aus? Hat die Silikonfolie funktioniert?

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    Sehr schön, die Beschichtung liegt überall sehr gut an, die kleinen Blasen zwischen den Leitwerken entfallen nach dem Beschnitt ohnehin. Sehr gut auch die matte Oberfläche, die ein späteres Bebügeln einfach macht. Ich habe auch schon hochglänzende Folie verwendet, das geht auch gut, die Oberfläche wird dann fast Voll-GFK-artig. Die glänzende Oberfläche schließt aber leicht Luftblasen unter der Bügelfolie ein, die man dann anstechen muß. Ich erwarte hier eine erhebliche Vereinfachung. Man könnte die Leitwerke auch so lassen, das Epoxi neigt aber stark zum Vergilben unter UV-Einfluß...

    Name:  100103 05.jpg
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    Aus dem Bogen werden jetzt die Leitwerke mit einem Cuttermesser ausgeschnitten und die Kanten verschliffen.

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    Jetzt kommt die dem Bausatz beiliegende Hilfsvorrichtung zur Einsatz.... Die Stoßkanten der Leitwerkshälften werden auf die Schrägen aufgelegt und der Zusammenstoß überprüft. Der Zusammenstoß sollte möglichst fugenfrei mit einem Schleifbrett (ich habe einen Bandschleifer) angeschliffen werden.

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    Die Anlenkungen werden aus einem 2,5mm Stahldraht angefertigt. Dazu kann als Hilfe für den Biegewinkel die Leitwerksgeometrie auf einem Blatt Papier aufgerissen und die Anlenkungen entsprechend abgewinkelt werden.

    Name:  100103 08.jpg
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    Die Drahtenden, die in die Ruderblätter reichen, werden gleichmäßig abgewinkelt. Um sicherzustellen, daß es eine rechte und eine linke Anlenkung gibt, spanne ich die beiden zusammen spiegelbildlich im Schraubstock ein.

    Name:  100103 09.jpg
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    Die Enden werden verjüngt, da die Rudelblätter nach hinten sehr dünn auslaufen und nicht genügend Dicke bieten.

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    Anschleifen der Oberfläche um eine gute Verklebung vorzubereiten. WICHTIG!

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    Die Ruderspalte werden in die untere Beschichtung der Leitwerke keilförmig eingeschnitten. ACHTUNG nicht die obere Beschichtung verletzen, die muß als Biegestelle dienen. Die Anlenkungen werden in die Ruderblätter eingelassen, so daß bei gerade ausgerichtetem Ruder noch eine Scheckkarte zwischen Draht und Leitwerksflosse passt. Das sichert die ausreichende Beweglichkeit für den Tiefenruderausschlag. Die Anlenkungen mit Uhu Plus Endfest einkleben und eine Folie auflegen. Die Folie mit einer Scheckkarte bis auf die obere Beschichtung in den Scharnierspalt einziehen und das Ganze so aushärten lassen.
    ACHTUNG, die Leitwerke werden durch den Rumpf ca. 15mm aufgenommen. Hier darf die Anlenkung nicht verklebt sein...

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    Nach dem Aushärten werden die Karten und Folien entfernt und der Abstand der Anlenkungsenden überprüft. Es kann noch etwas nachgerichtet werden, wenn nötig. Die Anlenkungen sollten so nahe beieinander liegen, daß die später aufgesetzten Kugelköpfe sich eben nicht berühren.

    Soweit für heute, mein Roiboshtee diesmal "gebrannte Mandel" hat jetzt genug gezogen, ich gehe gleich die Leitwerke zusammensetzen, die Kugelköpfe auflöten und die Leitwerke in den Rumpf einbauen. Außerdem ist heute die Querruderverkastung und -anlenkung dran.

    Bis bald....

    Uli
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  15. #15
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    Hallo Uli,

    spannender Thread, ich glaube ganz Pylon-Deutschland baut zumindest in Gedanken mit

    Eine Anmerkung zu der Bohrkrone: ich habe das auch eine Zeit lang so gemacht, hatte aber immer Probleme, die gwünschte Richtung zu treffen. weiterhin war der Kanal meist etwas "ausgefranst", so dass das Durchfädeln der Kabel etwas schwierig war. Habe diese Methode daher etwas verbessert:

    Man nehme ein Messingrohr in der gewünschten Lochstärke und einen Stahldraht, der sehr locker durchgeht (Innendurchmesser Rohr minus 1mm). Das Messingrohr auf dem Baubrett in Richtung und Höhe genau ausrichten und den Draht an der Spitze mit einer Lötlampe rotglühend machen. Dann schnell in das Rohr einfädeln und mit Nachdruck in die Fläche schieben. Man kommt meinst 20-40cm weit, dann ist der Draht zu kalt um weiter reinzugehen. Draht vorerst drinlassen und das Rohr soweit es geht in den Schmelzkanal schieben. Anschließend den Draht wieder rausziehen. Dann das ganz von vorn, bis man die gewünschte Länge vorgedrungen ist. Zum Schluss das Rohr rausziehen, übrig bleibt ein präziser Kanal mit glatten Wänden.

    Auf diese Weise kann man eine fertige Q500-Fläche mit vielleicht 1cm Abweichung von Randbogen zu Randbogen durchbohren (vorausgesetzt, Rohr und Draht sind lang genug). Die Methode hat sich auch sehr gut bewäht, um fertige Styro-Flächen mit einem Unilog nachzurüsten.

    Grüße,
    Holger
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