Dienstag 05.01.2010

11:25 - 11:55 hr Der Rettungsflieger aus der Eifel Vom Bomberpilot zum Helfer aus der Luft

21:00 - 21:45 RBB Potsdam aus halber Höhe sieben Meter langen Zeppelin

21:05 - 22:00 N24 Thema u.a.: Wasserstoffbus

22:05 - 23:00 N24 SAS-Einsatz in Sierra Leone Feuergefecht im Regenwald

Mittwoch 06.01.2010

16:10 - 17:10 NDR Land im Gezeitenstrom Friesland zwischen Weser und Jade

Die "Schiffahrts-Compagnie Bremerhaven e.V." hütet drei Oldtimer aus der großen Zeit der Dampfschiffe, wie den Dampfeisbrecher "Wal", der seit 70 Jahren noch immer in Fahrt ist. Auf einem Patrouillenboot der Küstenwache geht es weseraufwärts zur alten Hansestadt Bremen. Bis dorthin, rund 80 Kilometer weit, gibt es Ebbe und Flut, den Puls des Meeres. Er schlägt auch in die Nebenflüsse wie die Hunte hinein. Auf ihr können Frachtschiffe nur bei Hochwasser nach Oldenburg fahren. Sogar das Zwischenahner Meer, das eigentlich ein See ist, hat Verbindung zur Nordsee. Über die Jade gelangt man von Oldenburg zum Jadebusen mit dem weltweit einzigen schwimmenden Moor, weiter nach Butjadingen, zum Künstlerort Dangast und seinem originellen, nicht immer ernst zu nehmenden Kapitän. Mitten im Jadebusen steht der Leuchtturm Arngast. Die Prickenwege draußen in der Jademündung führen über das Wattenmeer zur Minsener Oog, einer kleinen unbewohnten Insel mit Vogelschutzstation.

22:05 - 23:00 N24 Die Hubschrauberfabrik Apache

23:45 - 00:15 Phoenix Schwedens heile Atomwelt

Für Kinder sind die Ausflüge in die künstlichen Höhlen von Oskarshamm eine kleine Abenteuerreise. In 450 Meter Tiefe, unter massivem Granitgestein und umgeben von einer fünf Zentimeter dicken Kupferkapsel und Flüssigbetonit soll hochradioaktiver Atommüll endgültig begraben werden. Mikroben sollen das unterirdische Depot sauerstofffrei machen. Denn ohne Sauerstoff kann das unablässig herein fließende Wasser dem Atommüllgrab nichts anhaben, behaupten die Forscher. Schließlich muss die Kupferkapsel mindestens 100000 Jahre halten. Dann erst lässt die Strahlung nach. Im Vergleich zur Erdgeschichte wäre das doch eine kurze Zeit. In einer Ausstellung können die Kinder beobachten, wie Brennstäbe eingebuddelt werden. Hunderte von kleinen schwarzen Uranpellets befinden sich in den Brennstäben. Jedes einzelne schwarze Bonbon hat die Energie von 800 Litern Erdöl. 10000 bis 12000 Besucher kommen jedes Jahr. "Diese offenen Türen sind sicherlich ein Grund dafür, dass die Menschen in Schweden Atomenergie positiv sehen. Jeder kann uns besuchen", sagt unsere Führerin Jenny Rees. Die Bewohner von Oskarshamm haben ihren Ort auch als Deponie für Atommüll angeboten, das erste Endlager für hochradioaktiven Müll weltweit. Und sie waren enttäuscht, als die Entscheidung gegen ihren Ort fiel. Vor 30 Jahren, nach dem Störfall im US-Atomkraftwerk Harrisburg, stimmten die Schweden per Volksentscheid für den Ausstieg aus der Atomenergie. Der wurde jedoch nie vollzogen, im Gegenteil. Mittlerweile gewinnt das Land rund die Hälfte seines Energiebedarfs aus der Atomkraft. Eine Mehrheit der Schweden will nach Umfragen weiter die Kernenergie nutzen, trotz der Beinahe-Katastrophe am 25. Juli 2006: Im Kernkraftwerk Forsmark fiel in einem der Reaktoren der Strom aus. Nur mit viel Glück wurde eine Kernschmelze verhindert.

Donnerstag 07.01.2010

1:00 - 01:45 Phoenix Wettlauf zum Mond Der Aufbruch ins All

2:30 - 03:15 Phoenix Wettlauf zum Mond Der erste Mensch im All

3:15 - 04:00 Phoenix Wettlauf zum Mond Die Apollo-Mission

4:15 - 05:00 Phoenix Eine Raumfähre auf Reisen
1988 schossen die Sowjets zum ersten und einzigen Mal eine Raumfähre in die Erdumlaufbahn. Die BURAN (deutsch: Schneesturm) wurde zur Legende.

13:15 - 14:00 3sat Mit Atomkraft durchs ewige Eis Russische Eisbrecher in der Polarregion
Reportage

16:10 - 17:10 NDR Land im Gezeitenstrom Ostfriesland zwischen Weser und Ems

Westlich der Jade erstreckt sich Ostfriesland bis hin zur niederländischen Grenze. Davor liegen die Ostfriesischen Inseln wie Wellenbrecher in der Nordsee. Weit im Süden verbindet der Küstenkanal Weser und Ems mit dem Ruhrgebiet. Zwischen Wattenmeer und Kanal liegt ein Land voller Leben und Geschichten: Von Menschen wie dem Bootsbauer, der noch immer Schiffe baut wie die Fehnschiffer vor mehreren Hundert Jahren oder von dem Mann, der sein Leben historischen Orgeln gewidmet hat — in der reichsten Orgellandschaft der Welt. Auf der Ems wüten unermüdlich Baggerschiffe, damit die Meyer Werft in Papenburg wieder einen neuen Kreuzfahrtriesen auf dem Fluss zum Meer schicken kann. Ein Gigant im Vergleich zu den alten Torfmutten der Fehnschiffer. Diese plumpen Boote machten die Erschließung der Moore und Sümpfe Ostfrieslands erst möglich. Sie waren auch der Beginn eines heute weltweit florierenden Reedereigeschäfts an der Ems.

18:15 - 18:45 NDR Die Brockenwirte Erbsensuppe, Skiwasser und Orkanböen

20:05 - 21:00 N24 Das letzte Gefecht der "Bismarck"

20:15 - 21:50 3sat Wilde alte Welt Die Säulen des Kontinents und das Erbe der Eiszeit

Europas Genesis ist eine Geschichte gewaltiger erdgeschichtlicher Katastrophen — und sie ist keineswegs zu Ende. Vor 500 Millionen Jahren lagen die ersten Puzzlestücke unseres Kontinents um den Südpol verstreut. Vor 300 Millionen Jahren drifteten sie nordwärts über den Äquator, um zu einem einzigen Superkontinent zu kollidieren und letztlich wieder in die heutigen Kontinente zu zerbrechen. Vor 100 Millionen Jahren stampften Dinosaurier durch Oxford und Florenz, vor 50 Millionen Jahren lagen Wien und Paris auf dem Grund eines tropischen Ozeans. Davor glich Europa Jahrmillionen lang der heutigen Sahara. Diese Wüste hatte die ersten Wälder der Erde verschluckt — aus ihnen bildeten sich Europas Steinkohlereviere. Vor sechs Millionen Jahren glich das ausgedörrte Becken des heutigen Mittelmeers einem riesigen Grand Canyon. Ihn füllte der gewaltigste Wasserfall der Erdgeschichte, als der Damm von Gibraltar brach. Hatten die Umwälzungen der Erdkruste Europa in groben Zügen geformt, so waren es die ebenso mächtigen Kräfte des Klimas, die während der letzten zwei Millionen Jahre das heutige Gesicht des Kontinents prägten. Seit dieser Zeit schwankt das Klima der Nordhalbkugel zwischen extremen Kalt- und Warmzeiten. Noch vor 20.000 Jahren lagen Berlin, London und Amsterdam am Südrand eines zwei Kilometer dicken Eisschildes. Mammutherden zogen über die Tundren des heutigen Deutschlands, und der Ärmelkanal war ein sanftes Tal, in dem sich Rhein und Themse vereinten. Zwischen den Kaltzeiten jedoch glich Mitteleuropa der heutigen Serengeti und den Sumpfgebieten des Sudans. Ausgerechnet im feindlichen Klima der letzten Eiszeit wurde der Mensch allmählich zum treibenden Faktor einer sich wandelnden Umwelt.

22:03 - 22:45 n-tv National Geographic Flugshow der Superlative
Asian Aerospace ist Asiens größte Flugschau und bekannt für ihre spektakulären Maschinen

23:45 - 00:30 Phoenix Die "Gustloff" Hafen der Hoffnung

Freitag 08.01.2010

0:30 - 01:15 Phoenix Die "Gustloff" Flucht über die Ostsee

10:05 - 11:00 N24 Abschleppdienst im Packeis - Auf Patrouille mit dem Eisbrecher Kontio

15:00 - 15:30 hr Eisenbahn-Romantik Verrückt nach Dampf — Ostras Leben für die Eisenbahn

15:30 - 16:00 mdr Eisenbahnromantik 150 Jahre Märklin

22:05 - 23:00 N24 Brady Barr: Die Schlangenhöhle

23:15 - 00:00 Phoenix Letzte Tage im Paradies Wie Tauchtouristen die Unterwasserwelt zerstören

Samstag 09.01.2010

2:10 - 02:55 Phoenix Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut

5:20 - 06:00 n-tv Die Frachtflieger - Mit 270 Tonnen um die Welt

6:45 - 07:15 SWR Orte des Erinnerns Friedrichshafen — Die Stadt des Zeppelins

7:45 - 08:15 SWR Orte des Erinnerns Toulouse — Die Wiege der Luftfahrtindustrie

8:15 - 08:45 SWR Orte des Erinnerns Billund — Ein dänisches Industriemärchen

08:25 Uhr (Dauer 60 min)DMAX Schienenrekorde

12:20 - 13:00 N24 Der Luxusflieger — Ein Edeljet wird gebaut

Gruß Reinhart