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Danke, Stefan.
Die Gurtbreite (also in Tiefenrichtung) passt ja, beide Gurte sind ja 25 breit.
Werde dann wohl auch in Holz bauen, dann ist der Vogel stilecht, und die Arbeit in Holz macht mir momentan mehr Spaß als das Laminieren.
Klaus.
Tag zusammen,
hier mal mein erster Entwurf für den oberen Holm (von unten gesehen!) entsprechend Euren Angaben. Ich habe den Holm aus einzelnen Leisten zusammengesetzt, welche ich verleimen würde. Der gelbe Holm 15x5 geht komplett durch. Die grünen Holmleisten 5x5 gehen bis etwa 80cm. Die rote Holmleiste 15x5 geht bis etwa 70cm. Die blauen Holmleisten 5x5 gehen bis etwa 40cm. Bei dieser Variante ist dann allerdings die Verkastung vorne und hinten am Holm nur teilweise möglich. Der untere Holm entspricht dem oberen Holm, aber nur einlagig rote und grüne Leisten.
Bitte mal über alles nachdenken und Rückinfo.
V-Form innen wird etwa 1,5 Grad pro Seite.
Gruss
Roland
Hallo Roland,
sieht gut aus. Ich würde allerdings die Enden mit 1:10 auslaufend verjüngen, das nimmt nochmals Spannungsspitzen weg.
Und dann muß noch überlegt werden, wie die Kraft in die Steckungshülse eingeleitet wird. Die Stelle, die am meisten belastet wird, ist nämlich nicht ganz außen an der Trennrippe, sondern am inneren Ansatz der Hülse. Hier würde ich den Holm wieder etwas verstärken und zur Trennrippe stark verjüngen; (im Trennbereich wird die Last ja durch den Verbinder geleitet).
Klaus.
Hallo Männer,
der Holm sieht super aus, genau so denke ich mir das. Lässt sich aus Standardleisten gut fertigen.
V-Form 3 Grad komplett innen und dann 3-4 Grad Aussenflügel ist o.k. Wenn man die Steckung nicht geradlinig im AUssenflügel unterbringt, weil die Bauhöhe nicht reicht, gibt es auch viele käufliche Profile mit V- Form, z.T. nach Wahl.
Stefan
Tag zusammen,
ich habe meinen Holmvorschlag nicht gerechnet, sonden nach Gefühl mal so festgelegt. Hat einer Lust das mal nachzurechnen?
Wenn nein, konstruiere ich nun so weiter.
Gruss
Roland
Hallo Roland,
ich hatte das so verstanden, daß Stefan den Holm bereits gerechnet hat:
Falls Stefan nicht widerspricht, würde ich das als konkreten Vorschlag verwenden. (Ich baue erst später, und rechne erst dann).Mit den Vorgaben V max 30 m/sec. CA 1 und 50 Nm Gesamtgewicht bin ich für ein Wurzelprofil von 12% Dicke auf einen Holmgurt Kiefer von ca. 25*10mm gekommen, für 11% Dicke auf 30*9mm. Steg aus Buchensperrholz beidseitig, vermutlich reicht 1mm Dicke
Klaus.
Hallo Klaus,
gerechnet wurde ja, so viel ich beim flüchtigen Durchlesen verstanden habe, der Holm im Bereich des Wurzelprofils. Meine Frage zielte darauf hin, ob die Abstufungen nach außen hin so etwa passen. Theoretisch, nach erster Abschätzung, könnte ich sicherlich bereits weiter innen den Holm ausdünnen.
Viele Grüße
Roland
Dieses Thema verfolge ich auch schon seit Beginn mit Interesse.
Abstufung:
Zum Thema Abstufung des Holms halte ich den Vorschlag von Roland für gut gelungen. Die grünen Leisten sollte man vielleicht noch bis zum Ende verlängern (also gleichlang wie die gelben). Selbst wenn bei einer Rechnung "rein auf Biegung" herauskommen würde, dass die jetzige Lösung schon ausreicht. Gewichtsmäßig fällt das nicht weiter auf, macht aber den Bereich der Steckung robuster.
Format des Holmgurts:
Um noch etwas Gewicht zu sparen (30% an der Wurzel) könnte man statt des Formats 25x10 auf 35x5 wechseln. Ein solcher Holm könnte aus sieben 5x5 Leisten zusammengesetzt werden, wobei diese dann auf unterschiedlicher Höhe sitzen können, um Hobel- und Schleifarbeit zu sparen. Ist von der Festigkeit etwa gleichwertig.
Verkastung:
Könnte man bei Rolands Entwurf beidseitig an die roten und gelben Leisten machen. Die grünen und blauen erst später, bzw. im gleichen Schritt wie die Verkastung anbringen. Die dünnen Verkastungen können dann auch gut mit den Holmen angedrückt werden.
V-Form im Mittelteil:
Hat jemand Erfahrung, wie viel V-Form man bei durchgehenden Holmen leicht realisieren kann? Falls flugtechnisch nicht unbedingt erforderlich, würde ich die V-Form in der Mitte ganz weglassen.
Gruß,
Martin
Hallo Roland,
zu a) das Programm von Christian Baron ist einfach zu bedienen
zu b) ok
zu c) frag doch mal den Stefan Siemens, der hat ja wohl schon gerechnet (nach C. Baron ?), er könnte dann auch was zu a) sagen?
@Stefan Siemens,
könntest Du deine Berechnung hier kpl. veröffentlichen, also nicht nur den Querschnitt an der Wurzel?
Hallo miteinander,
vielen Dank an Roland für die Konstruktionsarbeit, schaut wirklich gut aus!
Einige Fragen bzw. Anmerkungen:
Rippen:
Da die Konturen durchgehen, ist die Beplankung wohl komplett umlaufend abgezogen, d.h. die Rippen müssen hinter der Beplankung noch mit Aufleimern versehen werden?
Der Ausschnitt für die Wölbklappe ist meiner Meinung nach auf der falschen Seite, Hans hat das Profil für eine flache Unterseite bei 2% Klappenausschlag gerechnet -> Spalt müsste dann auf die Oberseite, oder nicht?
Die Brettchen, die an der Wurzel parallel zum Holm verlaufen, welche Funktion haben die?
Holm:
Egal wie man den Holm abstuft, beim Schäften würde ich auf ein 1:10 Verhältnis pfeifen und die Schäftung komplett zwischen zwei Rippen legen; an den Rippen ändert sich der Ausschnitt dann sprunghaft, was einfacher zu konstruieren und zu fräsen sein dürfte.
P.S. Welcher Rippenabstand schwebt Euch denn so vor: 30mm?
Nasenleiste:
Eine Hilfsnasenleiste, wie von Stefan vorgeschlagen, ist doch bei einer umlaufenden Sperrholzbeplankung eigentlich nicht nötig, weil das Sperrholz ja nicht aufliegt und eine Leiste stumpf angeklebt wird (ich habe das bei meinem Reiher so gemacht und die Nasenleiste aus Kiefer geschliffen, das ist eine sch....eußliche Arbeit!).
In Profili kann man die Nase mit einem Rundprofil erstellen, wenn man da einen Buchenstab o.ä. einsetzt, wird bei einem Crash die Belastung von dieser Leiste aufgefangen und nicht nur von der Beplankung mit den benachbarten Rippen. Alternativ geht natürlich auch eine flache, aber entsprechend tiefe Rechteckleiste.
so viel mal an dieser Stelle,
leider bin ich kein CAD Held und kann hier nicht wirklich beitragen...
Geändert von WMa (12.04.2010 um 11:59 Uhr) Grund: Rechtschreibunk....
Der Rippenabstand im original Inspira Plan ist über die komplette Spannweite durchgängig knapp 70 mm. Das sieht bei 300 mm Tiefe an der Wurzel meines Erachtens auch "normal" aus.
Allerdings soll der neue Flügel ja eine geringere Flächentiefe haben, vor allem außen. Vorschlag: Rippenabstand = lokale Profiltiefe/5, jeweils gerundet auf volle 10 mm. Das hieße innen 60 mm und ganz außen 30 mm Rippenabstand, mit Zwischenwerten 40 und 50 mm.
Zur Verjüngung der Enden: Zumindest im Mittelteil spielt sich die Verjüngung bei einem Verhältnis von 1:10 immer zwischen zwei Rippen ab, weil dafür ja nur die 5 mm Leisten in Frage kommen. Das kann dann jeder halten, wie er möchte. Der Ausschnitt in den Rippen kann sich somit ruhig sprunghaft ändern.
Gruß,
Martin
Tag zusammen,
ich bin derzeit beruflich, privat und im Verein sehr gut ausgelastet. Daher bleibt grad wenig Zeit um am Tragflügel weiter zu arbeiten. Ich denke es geht aber bald wieder weiter.
Viele Grüße
Roland
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