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Thema: Methanol-getränktes Holz

  1. #1
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    dahoam
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    Frage Methanol-getränktes Holz

    Helau,
    mal eine Frage an die Fachleute:
    Ich bin dabei, meinen SuperTiger zu renovieren und bin beim Ausbauen des Tanks darauf gestoßen, das derselbe leck war. Der Motorspant ist ziemlich Holz her (wenn man aufbohrt) ziemlich fettig. Was macht man da?
    Ich werde einen E-Motor einbauen und bin der Hoffnung, das die Motorbefestigung am Spant hält. Es lassen sich jedenfalls keine maroden Stellen an Spant und Rumpfvorderteil von außen erkennen.
    Viele Grüße aus dem Weserbergland
    Josef
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  2. #2
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    Das gleiche Problem hatte ich beim umbau meines Diablotin 2000.
    das Heck in gitterbauweise habe ich neu gebaut,die Seitenwände habe ich um 1mm abgehobelt.
    habe es mit Löschpapier und Heissluft versucht sowie abflämmen.
    Hat alles nur wenig geholfen.
    Stellen wo das Öl tief sitzt lassen sich nur komplett erneuern bzw. kannst durch abschleifen/hobeln prüfen wie tief das Öl eingedrungen ist.
    Motorspant dürfte aber kein Problem sein,den kann man doch leicht neu machen?
    Gruß
    Chris
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  3. #3
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    Hallo,
    alles was ölig ist, kann mit Sekundenkleber geklebt werden.
    Probiert es aus.
    Gruß Christian
    Christian Streichsbier/ " Der Weg ist das Ziel"/
    www.rtm-roterbaron.de
    Verein www.MSG-Rotthalmuenster.de
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  4. #4
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    Echt? Seid wann das denn? Soweit ich dass aus eignender leidvoller Erfahrung beurteilen kann, klebt CA auf öligen Oberflächen nicht!

    Mein Tipp ist auch... alles was auch nur den Hauch eines Öls anhaften hat, wegschneiden und durch Neuteile ersetzen.
    Übringes: Öl macht Balsaholz weich, weil es wie Wasser in die Struktur des Holzes geht. Leider trocknet es nicht weg wie Wasser, und der Flieger sammelt dadurch Gewicht und das Holz zerbröselt.
    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodelle: Viele, zum Teil recht teure, Einzelteile im komplizierten engen Formationsflug.
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  5. #5
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    Beitrag öl im Holz

    ist normaler weise ein echter Spasskiller weil keine folie haftet und auch die meisten Kleber nicht wirklich kleben.

    Bei eine Restaurierung haben ich folgendes gamacht :

    Das Holz mit einem Heissluftfön erwärmt, dann mit ein Microfasertuch alles weg wischt, was aus den Holz quillt das mehrfach, bis sich das Holz wieder so leidlich wie Holz angefühlt hat.
    Die ausgebauten Holzteile haben ich mit Belizell (die PU version) geklebt ( keine tragenden Teile) CA Klebt dann auch wieder.
    Bei der Folie habe ich zunächt Orastick genommen ( teststück) und das Holz wie oben beschreiben behandelt bis es geklebt hat.
    Dann mit dem Folienbügeleisen mit einer Temperatur unterhalb der des Föns aufgebügelt, die Nähte mit ca fixiert.
    Highendoptik hat es dann nicht mehr aber für ein Trainer reicht das.
    Auf alle Fälle wird dieser Flieger über Zeit hin sein.

    Vorsicht den Fön nicht zu heis, da ölgetränktes Holz einen niederigen Flammpunkt hat(<300° C) . Brandgefahr. !!
    Der Dialog mit Andersdenkenden ist oft schwierig, mit Nichtdenkenden ist er stets unmöglich.(Walter Ludin)
    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das was du verstehst.
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  6. #6
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    Danke für euere Antworten. Das Rumpfvorderteil ist von außten todellos in Ordnung. Der fettige Sprit ist halt nur von innen bzw. wenn man in den Motorspant ein Loch bohrt, ist von innen etwas über die halbe Dicke eingesifft. Da noch keine Festigkeitsprobleme vorhanden sind, werde ich wohl erstmal alles so lassen und den E-Motor anbauen; er wird ja eh geschraubt. Die ölige Nässe haben ich innen schon soweit entfernt und hoffe mal, das Klebestellen nicht schleichend in mitleidenschaft gezogen werden. Wäre sehr schade um den Tiger, da Flächen und Leitwerke noch tadellos sind.
    Viele Grüße aus dem Weserbergland
    Josef
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  7. #7
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    Ich weiß nicht, ob es funktioniert, aber die Beschreibung von swiss-composite (http://www.swiss-composite.ch/pdf/i-...schichtung.pdf, Seite 7) sieht eigentlich ganz viel versprechend aus. Sie sagen dort, Zitat: "G4 ist ein chemisch vernetzender, einkomponentiger PU Haftgrund und fungiert vorallem als Haftvermittler für GFKBeschichtungen und zeigt eine ausserordentliche Haftfestigkeit und Kratzfestigkeit. G4 verfestigt auch faule und weiche Holzstellen und ergibt eine rel. harte Oberfläche."

    Das könnte man mal probieren. Ich stehe irgendwann vor demselben Problem, wenn ich es mal schaffe, eine altes 1er Taxi auf den bautisch zu stellen, insofern beobachte ich die Diskussion hier mit Interesse.

    Grüße
    hg
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  8. #8
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    Ich würde es mal mit einem der neuen super-Fett-lösenden Reinigungmittel probieren, die es in der Fersehwerung und gelegentlich auch im Supermarkt gibt. Hier mußt Du aber wohl das Rumpfvorderteil in einen Eimer mit heißem Wasser und dem Fettlöser geben. Metanol ist das schon lange keins mehr drin, es dürfte eher Rizinusöl sein.
    Fliegergruß Gerhard

    Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.
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  9. #9
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    Hallo Gerhard,
    mit Breff udgl. kann ich nur die oberflächliche ölige Schicht entfernen. Das ist schon geschehen.Von einem Eimer mit heißem Wasser und Breff möchte ich Abstand nehmen, da mir dann die Sache wahrscheinlich nur aufquillt. Die Lösung mit swiss-composite von hg kommt meinen Vorstellungen schon recht nah.
    Viele Grüße aus dem Weserbergland
    Josef
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  10. #10

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    Guten Abend Gerhard
    Wenn zufällig jemand in Deinem Club mit Turbine fliegt lass Dir von ihm mal etwas Kerosin geben.Das ist ein hervorragender Fettlöser und wird in der Industrie auch als Reiniger benutzt.
    Kerosin verdunstet auch Rückstandsfrei.Darum nur im Freien verwenden.
    Gruss Gunter
    http://Fliegerforum.embeh.de
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  11. #11
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    die Amis haben x-verschiedene Kleber, da gibts auch einen speziell für versiffte Verbrennerkisten.
    Alexander Engel hatte die im Programm, oder bei einem US-Shop.
    Probiert habe ich sie selbst noch nicht (keine Verbrenner).
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Drache Beitrag anzeigen
    Kerosin verdunstet auch Rückstandsfrei.Darum nur im Freien verwenden.
    Aber recht langsam. Da doch lieber etwas leichtflüchtiges wie Aceton oder Benzin. Helfen tut das auch nur, wenn mit reichlich Suppe ausgewaschen wird. Denn wenn ich das Öl nur im Holz aufweiche aber das Lösungsmittel dann wieder verdunsten lasse, bleibt es ja drin. Das ist nicht das gleiche, wie wenn ich eine nicht saugfähige Oberfläche mit Lösungsmittel abwische.
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  13. #13
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    Ich habe bei meiner alten Taxi III den Rumpf da wo er ölig war mit Nitroverdünnung und Pinsel bearbeitet.
    Immer wieder einpinseln und mit nem Lumpen abwischen.
    Liess sich danach wieder einigermassen bespannen.
    Gruß
    Hias
    Grün ist die Farbe des Abschwungs und der Arbeitslosigkeit...
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  14. #14
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    Cool

    Zitat Zitat von GC Beitrag anzeigen
    Ich würde es mal mit einem der neuen super-Fett-lösenden Reinigungmittel probieren, die es in der Fersehwerung und gelegentlich auch im Supermarkt gibt. Hier mußt Du aber wohl das Rumpfvorderteil in einen Eimer mit heißem Wasser und dem Fettlöser geben. Metanol ist das schon lange keins mehr drin, es dürfte eher Rizinusöl sein.
    super idee ein holz rumpf in heisses wasser zu stellen .. dann ist öl wohl das geringste problem
    Der Dialog mit Andersdenkenden ist oft schwierig, mit Nichtdenkenden ist er stets unmöglich.(Walter Ludin)
    Ich bin nur für das verantwortlich was ich schreibe, nicht für das was du verstehst.
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  15. #15
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    Zitat Zitat von landebahnpflug Beitrag anzeigen
    super idee ein holz rumpf in heisses wasser zu stellen ..
    hinterher zum trocknen aufhängen, alles nachleimen, ist jedenfalls ziemlich perfekt.
    Muss nur langsam und gleichmässig trocknen, zum Lachen gibts da nix.

    Die gleichen Reaktionen kommen auch, wenn man rät deformiertes EPP in kochendem Wasser zu baden...
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