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Thema: Akkueinbruch bei vollem Akku auf 4.2V

  1. #1
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    Avatar von Tobias Reik
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    Frage

    Hallo Weihnachtsignorierer,

    da ich nun die min. Akkuspannung meines Empfängers mir anzeigen lassen kann habe ich auf einmal große bedenken.

    Wenn ich an meinen Simprop Scan 7 empfänger 6 Servos Type C507 anschließe und alle gleichzeitig belaste sinkt meine Akkuspannung auf 4.2V (bei voll geladenem Akku !!!

    Ist das normal oder kaufe ich mir besser einen neuen Akku ?

    Zum Testaufbau:
    4-Zelliger Akku mit 2200mAh

    Bei Servoruhe klettert die Spannugn wieder auf akzeptable 5.3 Volt...

    Danke für erfahrungen.

    P.S.: in meinen Modellen sind Flächenservos, die warscheinlich noch mehr Strom ziehen wie die lausigen C507er...
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  2. #2
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    Beitrag

    Moin ?
    Warscheinlich verwendest du Mignonzellen und normale/schlechte Stecker bzw. Schalterkabel. Mignonzellen mit hoher Kapazität haben einen hohen Innenwiderstand > bei Belastung mit vielen Servos bricht die Spannung ein. Auch verursachen die Unistecker (GRP/Futaba usw.) bei höherer Belastung einen erheblichen Spannungsverlust.

    Seit dem ich in meinen Modellen Hochstromzellen (FAUP, Sub-C...) und die grünen MPX-Stecker ohne Schalter verwende, bleibt die Spannung stabil. Außerdem kann man damit endlich mal ordendlich und verläßlich schnelladen.
    Uwe
    viele Grüße, Uwe
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  3. #3
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    Beitrag

    Hallo Uwe,

    Dein Verdacht stimmt.
    Ich verwende einen 4er Block Mignonellen.

    Hast Du mir eine Empfehlung (genau Typenbezeichnung, was ich am besten verwenden sollte ?
    Mein Vorgänger hatte in dem Modell Akkus die länger als Mignonzellen waren (hatte ich noch nie wo gesehen) und betrieb das ganze mit 6V.
    Was nehme ich da am besten ?

    Grüße Tobi

    P.S.: Wäre das das richtige ???


    [ 26. Dezember 2004, 13:04: Beitrag editiert von: Biest ]
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  4. #4
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    Beitrag

    Hi Tobi
    Zum Beispiel: sanyo FAUP 1950 (mAh) die etwas größer als Mignons sind, Sanyo RC2000 oder 2400 (Sub-C, wie auf deinem Bild). Größen und eine recht komplette Liste über verschiedene Akkutypen findest du unter anderem bei Battmann

    Uwe
    P.S. manche Empfänger und Servos vertragen fünfzellige Akkus (wie auf deinem Bild) nicht sehr gut. Normalerweise reicht auch ein vierzelliger Akku. Die Ladeschlusspannung von fünfer Pack's könnte zu hoch werden.

    [ 26. Dezember 2004, 13:20: Beitrag editiert von: uwe neesen ]
    viele Grüße, Uwe
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  5. #5
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    Idee

    Hi Uwe,

    danke für Deine schnellen Antworten.

    Dann werde ich mal morgen Shoppen gehen und mir Das einkaufen

    Wiso werden eigentlich so akkus wie mein jetziger als Empfängerakkus verkauft wo sie doch offensichtlich ungeeignet für diese Funktion sind ???

    Ich bin nur froh, daß ich das noch vor dem Empfängerausfall gemerkt habe...

    [ 26. Dezember 2004, 13:30: Beitrag editiert von: Biest ]
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  6. #6
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    Beitrag

    Die Akku funktionieren an Empfängern mit wenigen (2?) Servos noch ganz passabel, aber mit sechs Servos wird doch deutlich mehr Strom gezogen. Ich habe auch einige Zeit scheinbar ohne Probleme die hochkapazitiven Mignons verwendet, aber wenn mal nachgemessen wird oder man verwendet ein Vario mit Spannungsansage im Flieger, dann merkt man erst wie schlecht die Zellen für diesen Einsatzzweck sind. "Unerklärliche" Störungen gehen auch oft auf das Konto der Spannungslage.
    Hier steht eine schöne Beschreibung dazu.
    Mit den 2400'er machst du bestimmt nix falsch.

    Uwe
    Uwe

    [ 26. Dezember 2004, 13:42: Beitrag editiert von: uwe neesen ]
    viele Grüße, Uwe
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  7. #7
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    das läuft dann wohl unter natürliche auslese unter Wissenden und Unwissenden...

    Nochmals Danke Uwe, daß ich nun auch zu den Wissenden gehöre (wenigstens was Empfängerakkus betrifft

    Grüße Tobi
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  8. #8
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    Gehört zu den Akkus !
    Christoph Brändle
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  9. #9
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    Original erstellt von Christoph Braendle:
    Gehört zu den Akkus !
    Danke Christoph,

    mein Fehler !!!
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  10. #10
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    Hoi Tobi

    Uwe hat dich ja toll informiert. Kann nur beipflichten. Beachte den Innenwiderstand der Zellen. Der sollte so klein wie möglich sein. Ich verwende nach Möglichkeit SCR 1700er Zellen von sanyo oder die GP 3300er . Bei beiden ist der Ri (Innenwiderstand) um die 5 miliOhm.
    Faup sind auch gut. Beachte, dass diese Zellen bei tiefen Temperaturen sehr schnell spannungseinbrüche haben. dies ist bei den SC Zellen (Nickelcadmium) weniger der Fall.
    Gruss

    René
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  11. #11
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    Original erstellt von René Salina:
    Hoi Tobi

    Uwe hat dich ja toll informiert. Kann nur beipflichten. Beachte den Innenwiderstand der Zellen. Der sollte so klein wie möglich sein. Ich verwende nach Möglichkeit SCR 1700er Zellen von sanyo oder die GP 3300er . Bei beiden ist der Ri (Innenwiderstand) um die 5 miliOhm.
    Faup sind auch gut. Beachte, dass diese Zellen bei tiefen Temperaturen sehr schnell spannungseinbrüche haben. dies ist bei den SC Zellen (Nickelcadmium) weniger der Fall.
    Hallo René,

    ja, Uwe´s rundumschlag war sehr schnell und informativ
    Der Link zu ACT ist auch sehr interessant...
    Letztendlich ist ja jeder Motor-Akku geeignet.
    KleinerAkkuInnenwiederstand -> Hohe maximale Stromentnahme ohne einbruch der Spannung...

    Mein "alter" Empfängerakku war ja sogar in NiMH

    Morgen geht´s zum AfterChristmasShopping

    Das einzige was vielleicht interessant wäre, wäre die Ultimative Liste der verschiedenen Akkubezeichnungen und deren Funktion, Gewicht, Baugröße, ...
    Da blicke ich z.B. bei Sanyo absolut nicht durch, deshalb frage ich auch immer 2x nach einer genauen Typenbezeichnung...

    Grüße Tobi

    [ 26. Dezember 2004, 15:24: Beitrag editiert von: Biest ]
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  12. #12
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    Daumen hoch

    jetzt habe ich eine passende Liste gefunden:
    cellinfo.pdf

    Greez Biest
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  13. #13
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    Hoi Tobi

    ja, diese Liste verwende ich auch. Hab die in gedruckter Form mal bekommen, wusste aber den Link nicht.Herzlichen Dank für den Link.
    Siehste, so kann ich von Dir auch wieder profitieren.Danke.
    Gruss

    René
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