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Thema: Hallo Tragschrauberflieger

  1. #1
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    Standard Hallo Tragschrauberflieger

    Hallo erstmal

    Ich fliege seit 1983 Modellhubschrauber und bin seit ein paar Jahren auch vom Tragschrauberfliegen infizert.

    Die ersten Eigenkonstruktionen hatten alle einen Flugzeugähnlichen Rumpf mit Zugmotor umd Helirotorkopf mit Paddeln.
    Sie waren alle Kunstflugtauglich für alle positiven Figuren.

    Vor einem Jahr wurde der erste Pusher gebaut.
    mit Scale aussehenden Kipp Rotorkopf
    Rotor 115cm 2 Blatt
    Motor 280 Watt
    Gewicht 750gr.
    Rotorblätter Eigenbau Kiefer/Basa 50mm Tief; 48gr Gewicht; Clark Y 10%
    Fliegen tut sich das Ding sehr gut ,ist wendig wie Sau, aber das Landen Klappt nicht jedesmal ganz sauber.
    Ich habe aus optischen Gründen das Fahrwerk zu schmal gemacht ; kippt zu
    schnell um.


    Seit anfang vom Jahr 2010 experimetiere ich mit einem Semiscale Pusher Nachbau ähnlich Magni M22

    Rotor 250 cm Linksdrehend:
    Servos 27Kg/cm Quaterscale
    Blätter Holz S-schlag 78 mm Tief
    Motor Saito Fa 300T 4Takt Boxer ca. 3,9PS
    Gewicht Stolze: ca. 8900gr
    Prerotator über biegsame Welle und Freilauf Prerotatordrehzahl 580U/min

    Erste Roll und Startversuche wurden auf einer neuen Kraftfahrtstrasse die für den Verkehr noch nicht freigegeben ist durchgeführt.
    Resultat Tragi hebt abrubt ab und dreht sich über das vorlaufende Blatt nach rechs hin weg mit anschliesendem Einschlag!
    Nur ein Rotorblatt defekt sowie die Luftschraube hatts erledigt.

    Erkentniss : der Schwerpunkt stimme nicht 100%
    Also Blei vorne dran Hangwinkel jetzt 15 Grad



    Zweiter Versuch auf unserem Modellflugplatz
    Modell in die Hände genommen Rotor leicht angedreht, Rotor beschleunigt im Wind bis auf über 500 U/min im Stand ohne gegen den Wind zulaufen.

    Also Motor an , Bremse drauf und den Rotor mit Prerotator auf ca 580 U/min
    gebracht und den Blattspurlauf geprüft, auch I:O
    Nick und Roll Achse bei der Drehzahl voll ausgesteuert.
    und üblicher Servoscheck.( Richtung und Funktion) alles I.O.

    Bremse los Perotator aus, Kopf im Nacken (Nick gezogen) und langsam
    immer mehr Gas geben.
    Nach 30 Metern hebt er ab, erst ganz normal und dreht sich diesmal ganz langsam nach rechts über das vorlaufende Blatt, gegensteuern half nichts.

    schei... diesmal nur Blätter defekt.

    Er hat ja gerade und nich überzogen abgehoben also Schwerpunkt I.O.
    Motordrehmoment???

    Oder zu hohe Kreisflächenbelastung???? liegt bei ca 19gr/dm

    Also Rotorkreis auf 3 mtr vergößern mit wesentlich tieferen Eigenbau Blättern
    Abdeckung der Rotorkreisfläche ca 5%
    Blatttiefe dann 120mm!!!
    Profil Clark Y 10%

    Prerotator diesmal elektrisch mitt Brushless 800 W
    Dadurch kann der Motor näher an die Rotorachse rücken .Drehmoment und Schwerpunktvorteile.

    Nächster Flugversuch steht noch aus Blätter sind noch im Bau sowie deren Schleifvorrichtung.

    Vorläufiges Ende meines Romans

    PS hat einer Tipps oder Anregungen

    mfg.
    der Amateur Tragikonstrukteur
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  2. #2
    User Avatar von tuxian
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    Sehr interessant!

    Halte uns bitte weiterhin auf dem laufenden.

    Vielleicht stimmt ja den Motorsturz bzw. -zug nicht, welchen hast du denn eingestellt?

    Momentan habe ich nur den Rainbow aber irgendwann kommt sicher ein zweiter Tragi dazu!
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  3. #3
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    Hallo tuxian

    Motorsturz zur horizontalen 0 Grad; und zur Blattebene -9 Grad
    Seitenzug oder seitlicher Versatz zur Längsachse gleich 0
    (wie bei Manntragenden auch)

    mfg.
    freya 150
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  4. #4
    User Avatar von Roter Baron II
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    Hallo,

    die Schlaggelenke fehlen!

    Gruß Christian
    Christian Streichsbier/ " Der Weg ist das Ziel"/
    www.rtm-roterbaron.de
    Verein www.MSG-Rotthalmuenster.de
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  5. #5
    Vereinsmitglied Avatar von StephanB
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    Hi Freya,
    stell doch mal bitte ein paar Detailbilder vom Rotorkopf ein. Vielleicht können wir JochenK anlocken. Er hat auch schon seine Erfahrungen mit zweiblättrigen Kippköpfen gemacht.
    Grüße
    Stephan
    Inter-Ex 2020 am 29.-30.08.2020 in Gembloux/ Belgien nahe Namur.
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  6. #6
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    Moin Freya

    Tragi hebt abrubt ab und dreht sich über das vorlaufende Blatt nach rechs hin weg mit anschliesendem Einschlag!
    Dieses verhalten zeigen Tragschrauber wenn der Rotor noch nicht genug Drehzahl hat und zu stark gezogen wird.

    Nach 30 Metern hebt er ab, erst ganz normal und dreht sich diesmal ganz langsam nach rechts über das vorlaufende Blatt, gegensteuern half nichts.
    Wie ist die Trimmung deiner Rollachse?

    Gruß Armin
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  7. #7
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    Hallo Miteinander

    Wenn zu wenig Drehzahl würde er über das rücklaufende Blatt drehen da dieses weniger Auftieb liefert , weil es weniger Anströmgeschwindigkeit hat.
    Der Tragi drehte aber über das vorlaufende Blatt!!

    Trimmung war Neutral; Kopf stand auf Roll absulut Waagerecht

    Der Schlagwinkel des Kopfes ist ca +/- 8 Grad

    Mit einem ähnlich aufgebauten Kopf flieg mein kleiner Tragi seit gut einem Jahr!

    Hier das Kopf Bild


    freya150
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  8. #8
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    Hallo Miteinander

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    mfg.
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  9. #9
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    Hallo zusammen,

    Stephan hat mich gefragt, ob ich nicht mal einen Blick auf dieses Problem werfen könnte. Es ist äußerst ungewöhnlich, daß ein Tragschrauber beim Start über das vorlaufende Blatt wegkippt. Im allgemeinen kippen die Dinger bei zu geringer Rotordrehzahl zum rücklaufenden Blatt hin, und zwar hauptsächlich weil die noch zu geringe Fliehkraft den Rotor nicht stabilisieren kann, und die dadurch überschwingenden Blätter den Tragschrauber auf die Seite legen.

    Normalerweise ist ein Kippen zum vorlaufenden Blatt auf einen zu großen Kegelwinkel des Rotors zurückzuführen. Das kann aber wegen des 'starren' Wippkopfes bei diesem Tragschrauber kaum der Fall sein. Ws bleibt ist das Motordrehmoment, und ich vermute, daß wir hier den Schuldigen gefunden haben. Jedenfalls fällt mir im Moment nichts Besseres ein.

    Dazu muß ich etwas ausholen. Sowohl bei den üblichen Rotorköpfen mit einem Schlaggelenk für jedes Blatt als auch bei einem Rotor mit Wippkopf wird der Rotor durch Kippen der Rotorachse gesteuert. Der Unterschied zwischen den beiden Rotorköpfen liegt darin, daß der Rotorkopf mit einzelnen Schlaggelenken in der Lage ist, im Gegenzug den Rumpf des Tragschraubers zu beeinflussen, was beim Wippkopf nicht der Fall ist.

    Stellt euch mal einen zweiblättrigen Tragi mit einzelnen Schlaggelenken vor. Richtet den Rotor parallel zur Längsachse des Modells aus, umfaßt mit den Händen jeweils ein Rotorblatt und neigt den Rotor nach vorne. Wie erwartet wird sich auch der Rumpf nach vorne neigen, wegen der flexiblen Schlagelenke nicht ganz so stark wie der Rotor, aber doch deutlich merkbar. Das Ganze funktioniert auch bei quergestelltem Rotor und Neigung zur Seite. Jetzt machen wir das gleiche mit einem Wippkopf-Rotor. Rotor wieder in Längsrichtung und Neigung nach vorne. Was passiert in diesem Fall mit dem Rumpf? Gar nichts. Da die Lagerachse des Wippkopfes quer zum Tragschrauber steht, kann man den Rotor nach hinten und vorne neigen wie man will, der Rumpf bleibt wie ein Pendel in seiner ursprünglichen Lage. Und wenn man bei quergestelltem Rotor versucht, den Rumpf um die Längsachse zu bewegen, passiert auch nichts.

    Nebenbemerkung: Bei realen Tragschraubern, die wohl alle einen Wippkopf haben, kennt man den Begriff 'power push over (PPO)'. Darunter versteht man die Situation, daß bei einem Tragschrauber mit der Motorachse über dem Schwerpunkt bei abruptem Gas geben, wenn der Rotor mit der Rotordrehzahl und mit dem damit verbundenen erhöhten Luftwiderstand (Bremswirkung über dem Schwerpunkt) nicht nachkommt, die Nase nach unten gedrückt wird. Über die Rotorachse folgt der Rotor dieser Bewegung und bekommt jetzt weniger Luft von unten und hat somit weniger Drehzahl und weniger Auftrieb. Der Pilot versucht, das durch Ziehen des Rotors auszugleichen. Geht auch kurzfristig, aber da der Rotor keine Rückwirkung auf den Rumpf hat, neigt sich dieser weiter nach vorne und nimmt den Rotor wieder mit. Das geht so lange gut, bis der Steuerknüppel am Anschlag ist, und dann nicht mehr. Auf YouTube gibt es irgendwo ein japanisches Video, was genau diese Situation zeigt.

    Zurück zum Thema. Bei freyas Tragschrauber könnte das Motordrehmoment so groß sein, daß es den Tragschrauber einfach auf die Seite legt und der Rotor mit dem Wippkopf nicht in der Lage ist, ihn wieder aufzurichten, wenn er sich einmal dreht. Ob das wirklich der Fall ist, weiß ich nicht. Ich habe noch nie mit derartig großen Tragschraubern zu tun gehabt. Aber für einen Dienstagmorgen hört sich meine Theorie doch nicht so schlecht an, oder?

    Wie kann man Abhilfe schaffen? Natürlich kann man mit einem nach links gekipptem Rotor über die geneigte Rotorachse ein Gegendrehmoment zum Motordrehmoment erzeugen. Vielleicht reicht es ja schon aus, wenn man den Rotor von vornherein kippt, und damit den ganzen Mechanismus stoppt, bevor er überhaupt angefangen hat. Möglicherweise ist auch eine Zumischung von Gas auf Roll sinnvoll, um eine Anpassung der seitlichen Rotorneigung an die verschiedenen Flugzustände zu haben. Bei meinen (kleineren) Tragschraubern mache ich das standardmäßig für einen besseren Geradeausflug.

    Ich hoffe, dieser Post war nicht zu kompliziert und langatmig und ich hoffe auch, daß er wenigstens einen Ansatz für eine Lösung des Problems enthält. Ferndiagnose ist immer ein kleines Glückspiel. Noch ein Hinweis zum Motoreinbau bei Pushern, werft mal einen Blick auf dieses Video: http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=656493

    Jochen
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  10. #10
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    Hallo Jochen

    Danke für Deine schnelle Antwort

    Da der Tragi auch Schwerpunkt Probleme hatte; die halt mit Blei ausgeglichen werden mußten; sowie der Hebelarm (Abstand Luftschraube zur Rotormmitte)
    recht groß war; wurde jetzt kurzerhand der Rotormast schräg nach hinten über den Motor verlegt; der schöne Scale Prerotatorantrieb mußte leider weichen und Platz machen für einen Elektrischen.

    Ich Hoffe das ich die Änderungen sowie den Bau der neuen Rotorblätter
    in ein paar Wochen geregelt bekomme und so neue Startversuche machen kann.

    Durch Abspecken und der größeren Rotorkreisfläche ist eine Kreisflächenbelastung von ca 12 bis 13 gr./dm2 wohl möglich.

    Ich halte Euch auf den laufenden.

    mfg
    freya150
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  11. #11
    User Avatar von tuxian
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    Eine sehr schöne Mechanik hast du da zusammengebastelt.

    Ich hoffe dass dein Tragi bald erfolgreich fliegt!
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  12. #12
    User †
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    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Jochen
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  13. #13
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    Hallo

    Es geht halt nicht so schnell voran wie ich es mir vorgestellt habe.

    Die Schleifvorrichtung für die Rotorblätter ist halt schon mal fertig.
    Nächste Woche werden die ersten Probeexemplare geschliffen;
    wird ne sehr staubige Angelegenheit werden.

    Hier ein Bild der Schleifvorrichtung.

    Gruß Harald (Freya 150)
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  14. #14
    Vereinsmitglied Avatar von Michael Brakhage
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    Hallo Harald

    Das schaut ja nach viel staub und arbeit aus

    ich bestell die einfach bei aerobalsa.com gibt fast nichts besseres. ausser alu-strangpressprofil


    viel erfolg!
    Michael Brakhage
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  15. #15
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    Standard und weiter gehts

    Hallo

    Diese Größe gibt es nicht bei aerobalsa.

    Ein Blattpaar habe ich jetzt geschiffen; eine mords Arbeit und sehr staubig;
    aber mit super Ergebnis.
    Blätter sind im Nasenbereich aus mehren Buchenstäben und im Endbereich aus mehreren Balsastäben verleimt ( beim Tischlermeister unter der Presse)

    Abmaße der Blätter: Länge 1480 mm
    Tiefe 115 mm
    Pofillängsschwerpunkt bei 30,5% im Rohzustand
    Rohgewicht 600 gr

    Rotorkreis jetzt 3060 mm

    Auf dem Bild sieht man ein Blatt mit aufgesteckter Bohrschablone
    sowie ein Restsstück womit der erste Probeschliff durchgeführt wurde

    aber noch ein weiter Weg bis zum erneuten Erstflug.

    gruß Harald
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