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Thema: Butterfly bei Großsegler

  1. #1
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    Standard Butterfly bei Großsegler

    Hallo,

    ist es möglich anstatt mit Störklappen auch mit Butterfly
    zu landen oder sollte man auf die Störkl. nicht verzichten?

    mfg Markus
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  2. #2
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    Hallo Markus

    Der Name sagts ja schon "Störklappen" - aus diesem Grund alles was "stört" weglassen!

    Gruss Sigi
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  3. #3
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    Gross genug?

    (müssten zusammen so 17m Spannweite sein...)

    Bertram
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  4. #4
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    Hallo

    Ich fahre Störklappen raus, und zusätzlich Wölb nach unten.
    Funktioniert super. Kommt butterweich rein.
    Und das bei Modellen bis 9m SPW

    Lg Markus
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  5. #5
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    Standard noch `ne Frage zusätzlich

    Sollten/müssen zwingend 3(6) Klappen in den Flügel gebaut werden?
    Gibt es Nachteile wenn beim 2-Klappen Flügel nur die Wölbklappe zum bremsen benutzt wird? Lässt die Wirkung dann zu wünschen übrig?

    LG

    Harry
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  6. #6
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    hi Harry,

    vier Klappen gehen auch. Die gezeigten Segler bremsen alle etwa wie mit Störklappen, kommen also nicht wie F3Jler daher, was natürlich auch an der Flächenbelastung liegt.
    Hier fliegen zwei kleine 3m-Ventusse - beim einen gehen die WKs wirklich 90°, beim anderen nur 70°. Der Unterschied ist sehr deutlich. Ich würde dafür sorgen, dass die WKs wirklich 90° nach unten gehen, dann bremst es auch. Bei nur 45° oder so hast Du "Hochauftriebshilfen", mit denen Du zwar auch langsam ansegeln kannst, aber Höhe vernichten und langsamer werden musst Du anders (im weiten Anflug).

    Eine Kombination von Störklappen und Butterfly ist aber auch nicht schlecht... Obwohl Du bei der Flächenbelastung aufpassen musst, dass Du nicht plötzlich ZU langsam wirst.

    Ich persönlich finde Störklappen neutraler in der Wirkung (weniger Drehmomentunterschiede bei verschiedenen Geschwindigkeiten - kommt mir jedenfalls so vor) und fliege lieber mit Störklappen. Viele Grossegler (Scale zumindest) haben auch gar nicht die Möglichkeit vorgesehen, die WKs senkrecht nach unten zu drehen.

    Bertram
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  7. #7
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    Danke Jungs für die schnellen antworten
    hat mir sehr geholfen

    mfg Markus
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Bertram Radelow Beitrag anzeigen
    ...
    Hier fliegen zwei kleine 3m-Ventusse - beim einen gehen die WKs wirklich 90°, beim anderen nur 70°. Der Unterschied ist sehr deutlich. Ich würde dafür sorgen, dass die WKs wirklich 90° nach unten gehen, dann bremst es auch. Bei nur 45° oder so hast Du "Hochauftriebshilfen", mit denen Du zwar auch langsam ansegeln kannst, aber Höhe vernichten und langsamer werden musst Du anders (im weiten Anflug)....
    Moin,

    zum Auftrieb vernichten dann halt die Querruder entsprechend nach oben.

    Das geht prima.

    Gruß

    gecko
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  9. #9
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    Zitat Zitat von gecko_749 Beitrag anzeigen
    zum Auftrieb vernichten dann halt die Querruder entsprechend nach oben.
    Auch wenns immer wieder so geschrieben wird: Auftrieb vernichten ist das letzte, was Du im Landeanflug willst. Damit wird die Landung schneller. Was Du willst, ist mehr Widerstand, damit der Landeanflug steiler wird.

    In diesem Sinne ist das Bremsen mit Querrudern ein Kompromiss in Ermangelung besserer Mittel. Es hat ausserdem den Vorteil, dass es den Flügel in Richtung 'abrisssicher' schränkt.

    Im Zweifelsfall ist aber ein Scheunentor innen, möglichst steil gestellt, die bessere Lösung.
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  10. #10
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    Standard Danke für eure Antworten.

    Ich baue derzeit an meinem K2b-Projekt weiter und erstelle zwei Paar Tragflächen gleicher Geometrie und Spannweite. Der Unterschied wird der sein, das ich die eine mit QR/LK ausstatte, die andere mit QR/WK. Mal sehen, ob es Unterschiede in Flugeigenschaften und Flugleistungen geben wird.

    LG

    Harry
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  11. #11
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    Zitat Zitat von MarkusN Beitrag anzeigen
    Auch wenns immer wieder so geschrieben wird: Auftrieb vernichten ist das letzte, was Du im Landeanflug willst. Damit wird die Landung schneller. Was Du willst, ist mehr Widerstand, damit der Landeanflug steiler wird.

    In diesem Sinne ist das Bremsen mit Querrudern ein Kompromiss in Ermangelung besserer Mittel. Es hat ausserdem den Vorteil, dass es den Flügel in Richtung 'abrisssicher' schränkt.

    Im Zweifelsfall ist aber ein Scheunentor innen, möglichst steil gestellt, die bessere Lösung.
    Moin,

    nun Störklappen vernichten auch Auftrieb.

    Hier war der Ansatz das der gestiegene Auftrieb der Wölklappen kompensiert wird. Bremsen tut dann beides. Mehr Widerstand dank Wölbklappen unten und mehr Widerstand durch Querruder oben.

    Gruß

    gecko
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  12. #12
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    Standard Großsegler wie groß?

    Hallo Harry, ich stimme allem bisher geschriebenen zu. Auch ich fahre bei einigen "Großseglern (6m)" Butterfly.
    Denk daran, dass auf den Flügel beim Fahren von Butterfly ab einer bestimmten Geschwindigkeit eine enorme Belastung kommt. Du sprichst von "Großsegler?"... Oftmals z.B. beim Schlepp, wenn es doch mal zu schnell wird, aber auch beim Abstieg aus großen Höhen kommt man in die von mir gemeinten Geschwindigkeiten.
    Wenn Du die Querruder hochfährst, kann es Dir je nach Geschwindigkeit passieren, dass dir die Außenflügel gewaltig nach unten gebogen werden.
    Ein Unterschneiden kann die Folge sein. Bei schnellem Einfahren der Klappen, schlagen die Flügel dann plötzlich nach oben.... Mit allen vorstellbaren Folgen... Ich spreche hier aus leidlicher Erfahrung....

    Darum achte beim Bau auf ausreichende Torsionssteifigkeit, aber auch auf einen steifen Holm. Bei einem festen Flügel stellt Butterfly kein Problem dar!!!!
    Das ist natürlich alles auch von der Streckung abhängig. Bei einer K2 sollten die Kräfte in den Griff zu bekommen sein.
    Gruß
    Gliderfreak
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  13. #13
    User Avatar von Chrima
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    Standard

    Hi

    Die Modellflieger werden ja immer grösser, da war gar schon die Rede von Massstab 1:1. Da frage ich mich ob die "Grossen" (manntragenden) auch gerne auf die Störklappen verzichten würden ?

    Grüsse
    Chrima
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  14. #14
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    Standard

    Zitat Zitat von Chrima Beitrag anzeigen
    Hi

    Die Modellflieger werden ja immer grösser, da war gar schon die Rede von Massstab 1:1. Da frage ich mich ob die "Grossen" (manntragenden) auch gerne auf die Störklappen verzichten würden ?

    Grüsse
    Chrima
    auf keinen fall. ich kenne 60grad wk, da kann man landen ohne
    störklappen auf einem längeren platz (der flieger kann in bodennähe nicht geslippt werden, aber siehe lo100 das geht auch). es wird aber schwierig einen aufsetzpunkt auf 5-10m genau zu treffen, was man schon manchmal
    gerne möchte (oder muß). man braucht deutlich höhe, wenn man zu kurz kommt, weil vor dem einfahren der wk erst fahrt aufgenommen werden muß.
    das risiko wird keiner mehr eingehen.

    allerdings kenne ich keinen großen mit zu f3j vergleichbarer
    möglichkeit für butterfly. da sind stangen und mechanische getriebe drin, keine servos beliebig mischbar. bei einem 4m segler (ls6) (ähnlich bilder im thread) habe ich auch sehr positive erfahrung mit butterfly landungen. viel besser als störklappen (weggelassen), bremst einfach besser.

    hannes
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  15. #15
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    Standard Störklappen mit Butterfly

    Hallo zusammen,
    wenn Großsegler wie eines meiner Modelle wie hier über 9 Meter und ein Gewicht von fast 25 kg haben, geht ohne alle Register ziehen beim Landen nicht sehr viel.

    In der Wettbewerbsszene ist es sehr wichtig, wenn in einem Sektor die Landung erfolgen muss.

    Da es die Möglichkeit gibt, die Störklappen mit Butterfly in einer spezifischen Landestellung zu kombinieren, mache ich hier auf jedenfall davon Gebrauch.
    Ein Abschalten der Butterfly Stellung (sprich Landestellung) wird über einen Schalter aktiviert und alles geht auf den Bremsknüppel.
    Beim schleppen setze ich wenn unbedingt notwendig nur die Störklappen ein, da hier nur leichte Korrekturen wenn überhaupt notwendig sind.

    Der Außenflügel muss selbstverständlich sehr Drehsteif ausgelegt sein, was ja bei Verwendung von biaxialem Carbongelege 160 gr. auch bei einem sehr schmalen Flügel der Fall ist.


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    ASH-30 mit 9,15 Meter Spannweite Gewicht 24,9 kg

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    Landestellung alle Bremselemente ausgehahren, ohne Verbiegung der Außenflügel

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    in dieser Stellung kann auch ein Modell in dieser Größe punktgenau gelandet werden!
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    . . mehr vom fliegen, weniger Geschwätz . . .
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    aus Süßen grüßt Bernhard
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