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Thema: Sopwith Pup (Flair): Baubericht

  1. #136
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    Standard Neues vom 24.11.2012...

    Zwischenzeitlich ist wieder ein bisserl was passiert.

    Ich habe eine Holzplatte angepasst, die anstelle der unteren Tragfläche in den Rumpf kommt - vom Prinzip her wird sie genauso fixiert: Vorne rasten 2 Zapfen in den Rumpf ein und hinten wird sie mit derselben 6mm Nylonschraube am Rumpf fixiert wie die Tragfläche selbst. Mit einer Kabinenhaubenverriegelung wird der Fahrwerksdraht am Brett fixiert oder gelöst - ohne Werkzeug und blitzschnell. Das Brett dient zu Aufbewahrungs- und Transportzwecken, weil das Fahrwerk hinten sonst nicht geführt würde, was sehr unpraktisch wäre und zusätzlich jeweils in einer kompletten Fahrwerksmontage bzw. -demontage münden würde. So wird es nach dem Entriegeln einfach nach vorne geschwenkt, Brett raus, Tragfläche rein, Fahrwerk auf Tragfläche montieren. Die am Rumpf von vorne gesehen zweite Öffnung bekommt den Deckel wieder drauf, die erste Öffnung führt hauptsächlich die Wärme ab und dient als Austrittsbereich für die Abgasführung.

    Wie auch erkennbar ist wurde die Cowling montiert. 4 Kiefernklötzchen wurden mit dem Rumpf verharzt, Einschlagmuttern von der Gegenseite eingeklebt und 4 Stk. M2 mit Schlitzkopf halten das Ganze sehr stabil. Die Klötzen haben auf der haubenzugewandten Seite mittels eingedicktem Harz die Rundung der Haube angepasst bekommen: Haube mit innen Trennmittel gestrichen draufgesteckt, zuviel Harz auf die Klötzchen, von vorne in die richtige Position gedrückt, trocknen lassen, fertig. Dadurch lassen sich die Schrauben gut festziehen ohne dass die Cowling im Bereich des Schraubenkopfes flach wird.


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    Achja, lackiert wurde der "Motorraum" auch schon mit Oracolor Oratex-silber.

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  2. #137
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    Standard Lasermotor

    Der Motor wird ja liegend eingebaut und zeigt Richtung 9 Uhr von vorne betrachtet. Dies war die geeignetste Einbaumöglichkeit um einerseits vom Gasservo ohne Umlenkung zum Küken zu kommen und andererseits um mit der Abgasführung möglichst ohne Umwege nach außen gehen zu können. Außer einigen anderen bemerkenswerten Eigenschaften die die Lasermotoren haben, lassen sich Vergaser plus Einstelleinheit bzw. Auspuff jeweils um 360° drehen und fixieren, was den Einbau des 4-Takters auch unter schwierigeren Bedingen merklich erleichtert.

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    Nun liefert der sehr nette und höchst kundenorientierte deutsche Vertrieb für (u.a.) Lasermotoren bei Bedarf auch passende Wellenschläuche aus Edelstahl mit dazugehörigen Passstücken, die die Gestaltung der Abgasführung flexibler gestalten lassen, wenn dies erforderlich scheint. Die Wellenschläuche lassen sich übrigens ohne zu brechen in sehr engen Radien biegen und halten dann auch ihre Form. Mit einem nach Industriestandard hochitzefesten Silikonschlauch Ø10mm sowie 2 Schlauchbindern wird der Wellenschlauch und der Schalldämpfer verbunden.

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    Hier ist die Schelle am Lasermotor erkennbar, die, vom Ventildeckel her gesehen, mit einem 2,5mm Inbus das Ganze dauerhaft, fest und dicht fixiert.

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    Da ich zwischenzeitlich auch schon den Motorraum in den Bereichen rund um die Abgasführung mit einer hitzereflektierenden Isoliermatte versehen habe, gibt es demnächst Hochzeit.



    LG
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  3. #138
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    Standard Motorhochzeit

    Zuerstmal wünsche ich allen Modellbauern prosit, alles Gute sowie Gesundheit für 2013!

    Der Motor wurde in den letzten Tagen eingebaut. Das sind aber bei meinem Baufortschritt nicht nur 4 Schrauben anziehen und das Gasseil einhängen, sondern z.B. auch eine optisch ansprechende und einfache Tankmöglichkeit finden. Die Tankbelüftung wie es die Bedienungsanleitung empfiehlt montieren: Der Tank wird nicht über die Abgasführung bedruckt, sondern mit einer Ø2mm Belüftung, die in Fahrtrichtung zeigt. Windleitbleche wollte ich bauen, die Luft durch die Kühlrippen zwingen, da ich mir ob der Größe des Auslasses für die Luft aus dem Motorraum nicht sicher bin mögliche Motorüberhitzungen von vorneherein ausschließen möchte - zumindest aus diesem Grund. Außerdem wollte ich einen eleganten Weg finden die Kurbelgehäuseentlüftung unter das Modell zu führen - auch das ist mir gelungen.

    Aber der Reihe nach:
    Vaters Drehbank und sein Wissen und Können sie auch richtig zu bedienen hat mir wieder weiter geholfen und so kam ich zu der Messingmuffe. Wenn das Innenmaß 6,40mm beträgt, dann passen die handelsüblichen Alustopfen in einem 2,5/5mm Silikonschlauch schön saugend in die Muffe und man hat eine meiner Meinung nach einfache, billige und trotzdem nicht undicht werdende, zweckmäßige sowie vor allem optisch ansprechende Betankungsmöglichkeit.

    Damit man den Propfen auch mit Männerfingernägeln herausbekommt, habe ich in die Oberseite in den Propfen mittig ein Sackloch gebohrt und ein Gewinde hineingeschnitten um den Teil von einem kleinen Spannschloss (Gewinde Ø 1,4mm) für eine eventuelle Seilsicherung einschrauben zu können.

    Diese Lösung gefällt mir so gut, dass ich auch bei meinem - hier nicht unbekannten - Fieseler Storch nachrüsten werde.

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  4. #139
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    Standard Motorhochzeit II

    Die Kurbelgehäuseentlüftung erkennt man von außen an der linken Unterseite des Rumpfes; es ist das 11mm weit herausragende, nach schräg hinten zeigende Messingröhrchen. Der Motor ist somit im eingebauten Zustand komplett wartbar, denn über die Kurbelgehäuseentlüftung wird ja dem Motor Öl bei der Wartung zugeführt.


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  5. #140
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    Standard Motorhochzeit III

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    Rein technisch ist das Modell fast fertig. Der Schwerpunkt wird noch eingewogen, das Gesamtgewicht selbst wird noch eruiert.

    Es fehlen noch ein paar optische "Verschönerungen". Ich denke da z.b. an das Fahrwerk, das mit den 3,5mm dünnen Drähten recht armselig aussieht und daher noch verkleidet gehört. Eventuell einen Dummymotor für den Bereich außerhalb der Kühlleitbleche. Etwas gealtert muss sie auch noch werden. Ihr seht, bis zum Maidenflight wird es noch etwas dauern.....

    LG
    Frankie
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  6. #141
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    Standard Fahrwerk "verkleidet"

    Nachdem mir zwei andere, modellbautechnische Dinge dazwischen gekommen sind, hat sich bei der Pup nicht so viel getan in letzter Zeit. Parallel wird nämlich ein Big Excel Plus fertiggestellt und ein neuer Sender erforderte das Programmieren aller vorhandenen Modelle. Da mein alter Sender eine Futaba FF-9 war, ist da leider noch nichts mit SD-Karte rüber und Modelle importieren....

    Zur Pup:
    Die optisch viel zu dünnen Fahrwerksbeine wurden nochmal abgeschliffen, passendes 3x6mm Fichtenvierkant- und 3mm rundes Buchenholz mit CA-Kleber an den Draht geheftet, mit 4 Lagen 45g/m² Glasfasergewebe und 24h-Harz dauerhaft verbunden und danach wieder mit 2K-Oracolor gestrichen.

    Sieht doch gleich wesentlich besser aus....

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    LG
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  7. #142
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    Standard

    Zitat Zitat von the.bass Beitrag anzeigen
    Das gestrige Wetter war wieder einmal eine Vorgabe der Sopwith Pup etwas Gutes zu tun.

    Also habe ich mir einen 16mm Balsarundling genommen und mit Geräteunterstützung nicht einmal eine Stunde herumgeschnitzt. Eigentlich wollte ich die Pumpe nur andeuten (allerdings schon mit drehendem Propeller), aber letztlich wurde es fast ein kleines Modell. Fast. Natürlich bekam der Propeller eine Metallwelle (Ø 2mm) welche in einem passenden Messingrohr lagert. Ein kleiner Sicherungsring an der Rückseite verhindert das Herausfallen des Props samt Welle. Ein leichter Luftstrom reicht bereits um die Rotherham Pump scaleig werkeln zu lassen...


    Anhang 905102
    Hallo habe mal im Urlaub die Rotherham Pump gezeichnet und jetzt 3d gedruckt. Momentan in PLA ,werde die Pumpe aber in SLA fertigen lassen damit alle Details rauskommen.
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